der Zauber von Weihnachten ist immer mehr spürbar und hebt sich nun vom Rest des Jahres ab. Genießt diese besinnliche Jahreszeit und macht das, was Euch und Eure Lieben glücklich macht.
Wir danken Euch für die zahlreichen Besuche auf unserer Herzschatz-Homepage und werden auch in Zukunft offen für Themen sein, die Euch beschäftigen. Desweiteren werden wir, wie gehabt, aktuelle Themen zum Tier-, und Umweltschutz bearbeiten. Aber auch der Rezeptteil wird weiter bestückt und die Produktvielfalt von neuen pflanzlichen Produkten von uns getestet und eingeschätzt werden. Oft schon lesen wir in kulinarischen Gruppen Bewertungen, die nur vom Geschmack abhängen, was unserer Meinung den Produkten nicht ganz gerecht wird. Denn Geschmäcker sind verschieden, weshalb wir Produkte von alles Seiten beäugen und einschätzen. Deshalb kochen wir für Euch alles ganz real hier vor Ort, damit ihr den Werdegang zum fertigen Gericht nachvollziehen könnt.
Mein und unser Herzschatz-Projekt das Kinderbuch„Den Tieren zuliebe“wird auch weiterhin durch pädagogischen Input Teil unserer Homepage sein und Euch Ideen liefern, diese Themen im Alltag umzusetzen. Für Vorschläge sind wir immer offen.
Wir wünschen Euch allen eine besinnliche aber auch freudige Weihnachtszeit.
Genießt die Gemeinsamkeit in der Familie und lasst Euer Herz sprechen.
Hört auf Eurer Innerstes schaltet den Verstand für ein paar Stunden aus.
Nur so werden diese besonderen Stunden auch zu etwas wirklich Herzergreifendem.
Denkt dabei auch an alle tierischen Lebewesen, welche in ihrer Familie sein möchten. Wir sind alle Gäste auf dieser Erde und wollen leben.
Daher genießt die pflanzliche Vielfalt auf dem Weihnachtsteller und schenkt damit Leben.
Wir wünschen Euch von ganzem Herzen eine froheWeihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr 2023.
Wir lieben die typischen weihnachtlichen Gewürze wie Nelken, Kardamom, Sternanis, Vanille und Zimt und erfreuen uns heute ein Gericht zu zaubern, was dieses Potpourri an Geschmacksnuancen beinhaltet und gleichzeitig ein deftiges Gericht ergibt. Wir freuen uns ganz arg darauf!
Produkt: Spekulatius-Gewürz
Marke: Ostmann
Hersteller: Ostmann Gewürze GmbH
Artikelnummer: 4002674125498
Menge: 0.0150 kg Beutel
Gebinde: Beutel
Preis: 1,79 €
Zutaten:
Zimt
Orangenschalen
Zitronenschalen
Kardamom
Nelken
Koriander
Muskatnuss
ganz wenig Vanille
Optional:
Pflanzen-Sahne
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
1222 kJ / 291 kcal
Fett
5,5 g
– davon gesättigte Fettsäuren
1,7 g
Kohlenhydrate
48 g
– davon Zucker
47 g
Eiweiß
4,3 g
Salz
0,13 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Beschreibung: würzig-süßliche Gewürzkomposition
Verwendung: Für süße und auch deftige weihnachtliche Speisen
Besonderheit: pflanzlich, vegan
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Speiseart: Beilage
Gang: Hauptgang
Portionen: Für 2 Personen
Hierzu der Hersteller:
„Ostmann Spekulatiusgewürz beinhaltet eine feine Auswahl von typischen Gewürzen für die Weihnachtsbäckerei, wie Zimt, Koriander und Anis. Der würzig-süßliche Charakter wird durch Nelken und Cardamon unterstützt. Das Gewürz verleiht Spekulatius, Gewürzkuchen, Früchtebroten, Speiseeis, Waffeln und Crepes die besondere Geschmacksnote. Geschlagene Sahne mit Hauch Ostmann Spekulatiusgewürz ist das i-Tüpfelchen jeder Adventstafel.“
Zuspeise:
Champignons
Zwiebeln
pflanzliche Bratwürste
Zutaten fürs Gericht:
2 Zwiebeln
Spekulatius-Gewürz
2 Handvoll Champignons
Pflanzliche Sahne
Ein paar Spritzer Öl
Braune Grundsoße vegan
Menü:
Spekulatius-Süßkartoffel-Stampf mit pflanzlichen Bratwürsten und Champignon-Rahmsoße
Zubereitung
Unser Warenkorb bestückt mit einer Süßkartoffel, Champignons, Zwiebeln und weihnachtlichen Spekulatiusgewürzen.
Die Süßkartoffel erst einmal schälen. Uns zwei erwachsenen Personen, hat dieses prächtige Exemplar von der Menge her gereicht, weil die Süßkartoffel an sich doch sehr sättigend ist.
Die Süßkartoffel schneiden wir in kleine, gleichmäßige Würfel.
Nach dem Kochvorgang gießen wir das gewürzte Kochwasser der Süßkartoffeln ab und fangen unsere süßen Kartoffelwürfel im Sieb auf.
In denselben Topf geben wir einen Schluck pflanzliche Sahne hinzu.
Ein paar Spritzer Öl, wie hier aus unserem neuen Öl-Pumpspray, wirkt eventuell Wunder. Oder auch nicht. ツ
Dann wird kräftig gestampft. Aber hallo. Wir möchten ultra-feinen-Süßkartoffelstampf….der aber auch „Bröcklis“ enthalten darf. Deshalb verwenden wir auch nur den oben abgebildeten Stampfer.
Gerne darf auch in diesem Prozess etwas pflanzliche Sahne hinzu gegeben werden. Umso sämiger wird es. Uns hat der erste Schluck Sahne zu Beginn des Kochprozesses gereicht.
Jetzt kommt der ersehnte Spekulatius Teelöffel. Oder auch zwei. Das ist immer so eine Geschmacksache. Tastet Euch ran! Deshalb haben wir Euch auch keine Vorgaben gemacht. Wir wünschen uns, dass ihr ein Feeling für die Geschmacksnuancen entwickelt und lernt, selbst zu definieren. Wir üben daran auch jeden Tag.
Unsere Champignons schneiden wir in Scheiben…
…und braten sie in der Pfanne an.
Dazu geben wir die kleingeschnittenen Zwiebelstückchen.
Alles zusammen kross anbraten.
Parallel kochen wir uns eine sämige pflanzliche Bratensoße, geben dahinein das knusprige Zwiebel-Pilz-Gemisch und lassen alles etwas eindicken.
Da wir den Süßkartoffelstampf mit krossen Zwiebelringen dekorieren wollen, braten wir diese zum jetzigen Zeitpunkt an. Ein wahres Kunstwerk irgendwie.
Unsere pflanzlichen Bratwürste erwärmen wir uns in der Pfanne.
Nun justieren wir doch noch mit etwas Pflanzensahne nach.
Angerichtet überzeugt unser Spekulatius-Süßkartoffel-Stampf neben den Bratwürsten und der Champignon-Rahmsoße.
Aufgegabelt ein wahrer Leckerbissen. Leider könnt ihr den angenehmen Duft nicht riechen.
★
Fazit: Kaum zu glauben, aber unsere Idee das Spekulatiusgewürz der Firma Ostmann mit unserer Süßkartoffel zu vereinen, ist einzig und allein dem Schicksal zuzuweisen, dass dieses Gemüse schon Minimum 3 Wochen unser unterstes Kühlschrankfach bewohnte und trotzdem noch ein qualitätssicheres Aussehen vorweisen konnte. Was für eine Geschmacksexplosion. Es muss also nicht immer süß sein, um weihnachtliche Gewürze zu verarbeiten. Probiert es doch aus. Daumen nach oben.
Heute testen wir die Fettuccine der Marke Slendier, welche aus Konjak-Wurzeln bestehen. Die Konjak-Wurzel ist eine in asiatischen Ländern weit verbreitete Frucht, die in China, Japan, Indien und Korea großflächig angebaut wird. Die Pflanze wächst aus einer Knolle, die bis zu 25 cm Durchmesser erreichen kann und einzelne, bis zu 1,3 Meter breite Blätter haben kann. Die Blüte ist dunkelrot und bis zu 55 cm lang.
Slendier Bio-Fettuccine werden aus biologisch angebautem rohen Konjak hergestellt.
Produkt: Fettuccine
Marke: Slendier
Menge: 2,99 Euro
Preis: 3,99 €
Zutaten:
Wasser
5% Bio-Konjakwurzelmehl (Glucomannan)
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
40 kJ / 10 kcal
Fett
0 g
– davon gesättigte Fettsäuren
0 g
Kohlenhydrate
0 g
– davon Zucker
0 g
Eiweiß
0 g
Salz
0 g
Ballaststoffe
5,0 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Verwendung: Die Verwendung von Slendier Fettuccine aus der Konjakwurzel anstelle von herkömmlicher Pasta bedeutet, dass Lieblingsgerichte mit Saucen aus Pilzen und Spinat, Garnelen und Chili und sogar leichte Sahnesaucen erlaubt sind.
Besonderheit: Shirataki – nudelähnliches Erzeugnis aus biologischen Konjakwurzeln (Glucomannan)
Einfrieren: Nein. Slendier-Produkte haben einen hohen Wasseranteil. Sie werden aus dem Mehl der Konjak-Wurzel hergestellt, das mit Wasser eine enorme Quellfähigkeit aufweist. Das heißt, es gefriert zwar leicht, doch beim Auftauen verwandeln sich die schmelzenden Eiskristalle in eine pampige ungenießbare Masse.
Hierzu der Hersteller:
„Sie achten auf Ihre Figur, können zu Kohlenhydraten aber nicht „nein“ sagen? Dürfen wir Ihnen Slendier vorstellen, ein gesundes Sortiment an Pastasorten und Reis zum Abnehmen. Da unsere Konjak-Produkte unglaublich gut ankommen, haben wir das Sortiment noch um Saucen, Bohnenpasta und Lunchpakete erweitert. Wir verwenden gesunde jahrhundertealte Zutaten für unsere Gerichte, die Ihrer Figur guttun und ein Fest für Ihre Geschmacksknospen sind. Ganz gleich, ob Sie ein Fan von Vollwertkost, Veganer oder Vegetarier sind, kein Gluten vertragen oder sich einfach nur besser ernähren möchten, Slendier macht es Ihnen leicht, jeden Tag gesunde zu essen. Alle Slendier-Produkte sind: • low carb • kalorienarm • fett- und zuckerarm • ballaststoffreich • vegan • frei von Farb- und Geschmacksstoffen Slendier-Produkte lassen sich so schnell und leicht zubereiten, dass sie im im wahrsten Sinne des Wortes gesunder „Fastfood“ sind.“
Zuspeise:
veganes Hackfleisch
Gemüse: Paprika, Brokkoli, Karotten
Zwiebeln
Tomatensugo
Gewürze
Optional
Hefeflocken
Menü:
Gemüse-Bolognese-Pasta
Zubereitung
Hier liegen die Bio-Fettuccine noch in der Originalverpackung.
Beim Öffnen der Packung ist der leicht fischige Geruch wahrzunehmen. Das liegt am Konjak und Salzwasser, in dem das Produkt eingelegt ist. Das Wasser sorgfältig abspülen und das Produkt dann bis zu 1 Minute in kochendes Wasser geben. Nach dem Kochen ist der Geruch komplett verschwunden. Fast schon Zauberei.
Hier der Warenkorb für unsere Gemüse-Bolognese.
Die Zucchini klein schneiden.
Die Karotten in Scheiben schneiden und die kleinen Röschen vom Brokkoli teilen. Auch den Strunk schälen und klein schneiden.
Die Paprika in Streifen schneiden und in mundgerechte Stücke bringen.
Die Karotten und den Brokkoli kochen.
Die Zwiebeln in der Pfanne anbraten.
In einer weiteren Pfanne braten wir die Paprika kross an und geben hier das vorgekochte Gemüse hinzu.
Das Hackfleisch und die Zwiebeln gesondert in der Pfanne anbraten…
…und zu dem Gemüse geben.
Die Würzung zusammenstellen…
…und mit dem Tomatensugo in die tierleidfreie Gemüse-Hack-Pfanne geben.
Mit Petersilie vermengen.
Da die Slendier-Produkte vorgekocht sind, behalten sie ihre Konsistenz auch. Die Zubereitung dauert nur 1 Minute. Man muss sie bloß abspülen, das Wasser abtropfen lassen, sie 30 Sekunden lang in kochendes Wasser geben, erneut das Wasser abtropfen lassen und schon sind sie fertig. Sie werden nicht „labberig“ oder „matschig“ wie normale Weizennudeln oder -Reis, wenn man sie zu lange kocht.
Der Hersteller empfiehlt, die ganze Packung entsprechend der Packungsanleitung zuzubereiten. Pro Person und Mahlzeit wird eine Portion von 125 g (eine halbe Packung) empfohlen. Dazu sollen 1-2 Gläser Wasser getrunken werden. Falls nicht die gesamte Packung zubereitet wird bzw. gegessen werden soll, hält sich das Gericht im Kühlschrank verschlossen aufbewahrt 1-3 Tage lang.
Hier liegen die Konjak-Fettucine im Sieb zum Abtropfen.
Wir richten die Fettucine auf dem Teller an und geben die Gemüse-Bolognese hinzu.
Mit ein paar Kräutern dekoriert ein sehr schöner Teller.
Mit ein paar Hefeflocken verfeinert, gibt es einen leicht käsigen Geschmack.
Aufspießen lassen sich die Fettuccine ganz wunderbar. Es gibt keinen Nachteil zu herkömmlichen Weizennudeln.
★
Fazit: Die Bio-Fettuccine von Slendier hat eine bissfestere Konsistenz als gewöhnliche Pasta- und Reisprodukte. Sie sind durchsichtiger und weißer als gewöhnliche Nudeln und Reis und haben einen ganz angenehmen neutralen Geschmack. Wir sind überzeugt davon und sehen die Konjak-Nudeln als gleichwertige Alternative. Daumen nach oben.
Der Tag der heißen Maronen am 14. Dezember ist in Amerika entstanden und steht für vorweihnachtliche Leckereien. Bereits seit 2015 wird in den USA dieser nationale Tag, genannt auch Roast Chestnuts Day, gefeiert.
Wir selbst kennen die gerösteten Maroni nur von unserem Mittelaltermarkt oder allgemein von Weihnachtsmärkten.
Doch hierzu gibt es eine sehr lange Tradition, denn Maronen haben sich als Nahrungsmittel bereits im Mittelmeerraum in der Antike verbreitet, weil dort Getreide gar nicht gewachsen ist. So waren Schalenfrüchte wie Kastanien eine sinnvolle Alternative, um den Energiebedarf des Menschen abzudecken. Denn Maronen enthalten jede Menge Spurenelemente wie Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Mangan sowie Phosphor und auch Vitamine wie Folsäure, Riboflavin, Thiamin, Vitamin B6 sowie auch Vitamin C. Was für gesunde Nüsschen.
Wie feiern wir denn nun den heißen-Maronen-Tag?
Eigentlich heißen sie bei uns Esskastanien und werden extra für den Verzehr gezüchtet. Traditionell werden wir diesen Tag für das Rösten von Maronen nutzen und darin kulinarisch schwelgen. In unserem drei Gänge-Menü sind also diese Zauber-Kastanien die Haupt-Komponente was sich wie ein roter Faden durch unsere Essens-Gänge zieht.
Tag der heißen Maronen-Dinner
Vorspeise: Heiße Weihnachtsmarkt-Maronen
Hauptspeise: Scharfe Kürbis-Maronen
Dessert: Bratapfel-Maronen-Kompott
★ Heiße Weihnachtsmarkt-Maronen
Falls ihr den Duft von frischen Maronen auch so liebt wie wir, es aber auch noch nicht auf den Weihnachtsmarkt geschafft habt, bereitet doch den Snack zur Vorspeise in Eurem Backofen vor.
Titel: Heiße Weihnachtsmarkt-Maroni
Besonderheit: pflanzlich, vegan
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Speiseart: Fingerfood
Gang: Vorspeisen-Snack
Portionen: Für 2 Personen
Zubehör: Schüssel für warmes Wasser
Zutaten:
20 Maronen
Zuspeise:
Thymianzweige
Zubereitung
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Mit einem scharfen Messer die flache Unterseite der Maronen bis zum Fruchtfleischkreuzförmig einschneiden. Hier scheiden sich die Geister: Vielleicht könnt ihr uns da draußen erzählen, ob es einen Unterschied macht, zwecks der Seiten. Jedenfalls sollte das Innenleben der Maronen nicht verletzt werden. Um das Austrocknen der Maroni zu verhindern, legen wir sie 5 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser, so dass sie später nicht bröselig werden.
Mit der Schnittfläche nach oben, die Maronen in den vorgeheizten Backofen geben und 10 -15 Minuten rösten. Bitte möglichst heiß servieren.
Bei uns wurden die dampfenden Maronen, während des nächsten Kochvorgang einfach so weggenascht und wir mussten arg aufpassen, 5 Stück, für das Dessert aufzubewahren. ツ
★ Scharfe Kürbis-Maronen
Wir mögen es scharf, weshalb wir unseren Maronen in der Hauptspeise so richtig einheizen werden.
Titel: Scharfe Kürbis-Maronen
Besonderheit: pflanzlich, vegan
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Speiseart: Eintopf
Gang: Hauptgang
Portionen: Für 2 Personen
Zutaten:
1/4 Hokkaidokürbis
200 g vorgegarte Maronen (Vakuum)
2 Karotten
3 grüne Bratpaprikas
1 daumenstück großes Ingwerstück
3 Zwiebeln
1/2 Frühlingszwiebel
jeweils 1/2 gelbe + grüne Chili
3 Knoblauchzehen
Hitzebeständiges Öl
4 gehäufte El Tomatenmark
4 TL Harissa-Paste*
2 Tl Kreuzkümmelsamen
1 Tl Zimtpulver
600 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Koriander
1/2 TL Bockshornklee
1/2 TL Tandoori
schwarzer Pfeffer
Zuspeise:
Hirse
Zubereitung
Wir verwenden eine 200 g Packung an vorgekochten Maronen für das Hauptgericht. Unsere Maroni waren winzig klein, weshalb wir sie nicht klein schneiden mussten.
Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen, dabei die Zwiebeln in Spalten schneiden und den Knoblauch fein hacken und alles miteinander anbraten.
Auch den Ingwer, die Frühlingszwiebeln und Chilis fein schneiden.
Den Kürbis halbieren und das faserige Innere entfernen und zuerst in etwa 2 cm breite Spalten, dann in grobe Würfel schneiden. Waschen brauchen wir ihn nicht, da er Bioqualität vorweist.
So schöne Farben! Das darf hier auch einmal vermerkt werden. ツ
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Kürbis darin in ein paar Minuten rundum kräftig anbraten. Die Zwiebeln hinzufügen und weitere 3 – 4 Minuten mit anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.
Die Karotten haben wir parallel in einem kleinen Topf gar gekocht und später hinzugegeben, da wir den unterschiedlichen Garpunkt zum Kürbis nicht einschätzen konnten. Das kann selbstverständlich auch alles zusammen vollzogen werden.
Das Tomatenmark, Harissa-Paste, Kreuzkümmelsamen und die weiteren Gewürze unterrühren. Das Tomatenmark und die Gemüsebrühe angießen und das Ganze aufkochen lassen. Messt Euch die Gewürze anfangs alle ab, so habt ihr bei diesem Schritt leichtes Spiel.
Die Maronen hinzufügen. Die Pfanne zudecken und den Inhalt 10 Minuten leicht köcheln lassen. Der Kürbis soll dann weich, aber noch nicht verkocht und die Sauce leicht sämig sein.
Zwischenzeitlich den Koriander waschen und etwas trocknen. Die Blätter von den Stängeln zupfen und grob hacken. Eventuell noch etwas Gemüsebrühe unter das Gemüse rühren und mit Pfeffer und eventuell etwas mehr Harissa-Paste abschmecken. Mit dem Koriander bestreuen.
Mit der Hirse servieren.
★ Bratapfel-Maronen-Kompott
Unser Bratapfel-Maronen-Dessert, duftet unglaublich lecker und ist ratz-fatz fertig. Da bleibt genügend Zeit, um den Tag der heißen Maronen anderweitig zu genießen.
Titel: Bratapfel-Maronen-Kompott
Besonderheit: pflanzlich, vegan
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Speiseart: Kompott
Gang: Dessert
Portionen: Für 2 Personen
Menge: 2 kleine Dessertschale
Zutaten:
2 Äpfel
4 – 5 Maronen
2 TL Zitronensaft
2 TL Margarine
100 ml Weißwein
2 TL Spekulatiusgewürz
2 TL Zucker
3 TL Rosinen
7 Walnüsse
1 TL geriebene Zitronen- und Orangenschalen
Zubereitung
Die beiden Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Währenddessen die Margarine in einem Topf zerschmelzen. Die Apfelstücke zugeben, kurz anbraten und mit dem Wein aufgießen. Eventuell noch etwas Wasser hinzugeben.
Mit Spekulatiusgewürz und dem Zucker würzen und köcheln lassen, bis die Äpfel leicht bissfest sind. Die Rosinen zum Kompott geben und kurz mitköcheln lassen. Falls ihr keine Rosinen mögt, können diese getrost weggelassen werden.
Gerne könnt ihr nebenbei noch Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne von beiden Seiten bräunen, um das Dessert damit zu verzieren.
★
Unsere drei Maronen-Speisen auf einem Teller vereint.
★
Fazit: Lasst es Euch schmecken und habt einen schönen Tag.
Die Schwäbischen Linsen der Marke Müfagro hat mein lieber Mann im Raiffeisenmarkt in Kernen im Remstal gekauft und wir werden sie heute testen.
Produkt: Schwäbische Linsen
Marke: Müfagro
Inverkehrbringer: MÜFAGRO Naturkosthandel GmbH
Menge: 500g
Preis: 3,49 €
Zutaten:
Schwäbische grüne Linsen*
*von Natur aus glutenfrei
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
1308 kJ / 310 kcal
Fett
1,2 g
– davon gesättigte Fettsäuren
0 g
Kohlenhydrate
51 g
– davon Zucker
0 g
Eiweiß
24 g
Salz
0,3 g
Ballaststoffe
11 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Verwendung: Eintöpfe, Beilage
Besonderheit: regional, pflanzlich
Hierzu der Hersteller:
„Gut und gesund genießen! – das ist unser Anspruch für unsere Kunden. Mit ausgewählten hochwertigen Produkten und einem breitem Spektrum im konventionellen und biologischen Warengebiet bieten wir Ihnen ein qualitätsbewusstes Ernährungsangebot.
Qualität ist für uns die oberste Maxime, denn nur erstklassige Produkte sind die Grundlage einer gesunden Ernährung. Wir vermarkten ausschließlich Lebensmittel, die unseren hohen Anforderungen an die Rohwaren und den Geschmack genügen. Wir sind Ihr Partner für den qualitätsbewussten Fachhandel – damit sie gut und gesund genießen können!“
Zuspeise:
pflanzliche Würstchen
Pilze
Spätzle
Menü:
Schwäbische Linsen mit Curry-Spätzle, rahmiger Pilzsauce und Seitenwürschtle
Zubereitung
Hier das Produkt in der Originalverpackung.
Für die Spätzle wiegen wir 200 gDinkemehl ab.
Hinzu geben wir:
25 g Speisestärke
1 1/2 TL Öl
1 TL Salz
1 TL Tofu-Gewürz
1 TL milder Curry
2 EL Petersilie geschnitten
2 EL Schnittlauch geschnitten
Hafer-Mandel-Milch nach Bedarf
Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit einem Löffel, bestenfalls Holzlöffel, gut verrühren und luftig aufschlagen, so dass sich Blasen bilden. Der Teig sollte regelrecht zähflüssig sein.
Dann den Teig zu Spätzle in kochendes gesalzenes Wasser schaben.
Wenn die Spätzle in dem siedendem Wasser an der Oberfläche schwimmen, mit einem Schaumlöffel herausschöpfen.
Für unsere Pilzsauce schneiden wir Champignons und Shiitake-Pilze klein.
Kurz in klein geschnittenen Zwiebeln anbraten und mit Kräutern, Gemüsebrühe und pflanzlicher Sahne durch leichtes dahinköcheln eindicken.
Angerichtet werden auf dem Teller die Müfagro schwäbischen Linsen, Curry-Spätzle, Würschtle mit rahmiger Pilzsauce.
Hier der kreative Part meines Gemüsekoboldes, mit Senf ergänzt.
Auf der Gabel aufgespießt.
★
Fazit: Wir lieben Linsen. Und diese auch. Die Konsistenz ist kochabhängig und bei uns angenehm bissfest. Ein schönes, regionales Gericht. Daumen nach oben.
Die „Türe“ sollte bei uns ursprünglich den Zugang zur Advents- und Weihnachtszeit beschreiben, da sie im alten und neuen Testament eine große Rolle spielt. Die offene Himmelstüre gibt den Blick frei zu Gott und auch viele Jesusgeschichten lassen sich inhaltlich als „Türen öffnen“ betrachten. Türen stellen unter anderem die Verbindung zu einer anderen Welt dar.
Doch das Leben schlägt manches Mal eine andere Richtung ein, weshalb unser Titelbild bei uns den Übergang zum Himmel, also den Tod oder sogar Neuanfang symbolisieren soll, weil wir dies in unserer Familie zu verzeichnen haben.
Wenn die 92 jährige Mutter und Schwiegermutter im Krankenhaus landet, wissen viele von Euch da draußen, dass schier ein Wunder passieren muss, um den Ausgang positiv zu beschreiben. Nur ein kleiner Eingriff mit Narkose sollte es sein und wird zu einer unendlichen Geschichte, die letztendlich zum Tod führt.
Anfangs noch möchten wir sie zu uns holen, zu uns ins Schwabenland, wo es ihr so gut gefallen hat bei ihrem Besuch, aber zu tief ist sie mit ihrem eigenen „Zuhause“ verwurzelt. Einen alten Baum versetzt man nicht mehr.
★ Und plötzlich ist es still…
Seit über einem Jahr telefonieren wir jeden Abend. Auch hier im Krankenhaus, unter diesen Umständen. Jeden einzelnen Tag gibt es Gespräche durch den Telefonhörer über Begehen, Befinden, Pflege, Schmerzen, Behandlungen, Vorkommnissen und vor allem über die Mahlzeiten. Manches Mal schmeckt das Essen, ein anderes Mal wird es abgelehnt. Im Krankenhaus ist Jubel und Trubel, doch Mutti bekommt davon wenig mit. Es fehlen Informationen, Antworten und Orientierung über weitere Vorgehen. Seitens von Ärzten, als auch von nicht wissenden Angehörigen. Zu rar sind die Auskünfte von allen Seiten.
Die Situation kann nur durch kurz aufeinander gesetzte Besuche erfolgen, was wir bestmöglich umsetzen, denn es ist ein Kraftakt par excellence, weil die Distanz von 400 km eben nicht so „geschwind“ gefahren werden kann. Als arbeitende Menschen müssen diese „Reisen“ aufeinander abgestimmt werden. Aber wir beide schaffen es immer. Schaffen alles. Trotz Beruf, Familie und | oder gerade wegen unseren Kindern. Weil die Mama, einfach die Mama ist.
★ Und plötzlich ist es still…
Eines Tages im Krankenhaus äußert meine Schwiegermama der Krankenschwester, dass ihre Nase etwas läuft und das Testergebnis lautet positiv. Eine 92 jährige Frau wird nun für 2 Wochen in Quarantäne gesteckt. Ohne Krankheitssymptome. Nach einer Operation in Isolation. OHNE jegliche Symptome. Die gesamte Zeit, kein Besuch, kein körperlicher Kontakt. Kein Telefonat möglich durch Technikstörungen von Krankenhausseite. Kein Lächeln, kein Streicheln, kein Augenkontakt.
★ Und plötzlich ist es still…
Wir haben Wochen, jetzt schon Monate voller Hoffnungen hinter uns, gepaart mit Trauer und völliger Hilflosigkeit. Das ständige Gefühl nicht vorab schon etwas selbst entscheiden zu können, um diese Lage verhindert zu haben, ist fast schon unerträglich. Aber leider nicht rückkehrbar. So muss die Situation von uns angenommen und bestmöglich verarbeitet werden. Aber am liebsten möchten wir sie einfach mit nach Hause nehmen. So wie es sich für eine Mama gehört. Zuhause sein. So kenn ich das aus meiner Familie.
Es sind bei ihr nicht nur die vorherrschenden körperlichen Schmerzen ausschlaggebend, sondern auch die entzogene Heimat, die zwar fürsorglich von der Family angeordnet wurde, das Herz meiner Schwiegermama aber gebrochen hat. Sie gibt sich zugänglich, ist jedoch voller Wehmut und Trauer, was irreparabel zusammenhängt bei einem gesunden Menschenverstand. Aus dem Haus gegangen, um sich einer OP zu unterziehen und letztendlich der Wohnung entmündigt, sechs weiteren Operationen unterliegend in der paläatratischen Abteilung eines nicht mehr ganz modernen Heimes zu enden.
Apropos Heim: Jetzt im Herbst 2022 ist das Zimmer dieses besagten Heimes mit zwei unterschiedlich altersbedingten Menschen belegt. Das muss nicht zwingend ein Nachteil sein, im Gegenteil. Aber wenn eine 92 jährige Dame, geschwächt und nicht mehr aufstehen könnend, Ruhe finden möchte, um den letzten Lebensabschnitt anzutreten, neben einer Person liegt, die den ganzen Tag den Fernseher auf maximale Lautstärke laufen lässt, wünsche ich mir vom Pflegepersonal, hier einen wenigstens kleinen Spürsinn, dass solch Kombinationen für einen möglichst positiven medizinischen Verlauf eventuell kontraproduktiv sind. Es gibt hier sicherlich andere Lösungen.
Die Pfleger waren sehr umsorgt und haben ihr Möglichstes gegeben. Sie haben fast täglich mit uns telefoniert und uns auf dem Laufenden gehalten. Als ehemalige Arbeitskraft in einem sozialen Beruf, sind uns die Arbeitsbedingungen in solchen Einrichtungen bekannt. Das macht es nicht besser, aber spricht das Verständnis an. Im Laufe der Besuchszeit ist das Verhältnis von uns zu den Pflegekräften fast schon freundschaftlich geworden und wir haben uns, durch zufällig gleiche Heimatorte und Lebensgeschichten, verstanden gefühlt. In diesem schweren Prozess spielt das für mich eine ganz große Rolle weil ich denke, dass meine Schwiegermutter die positive Gestimmtheit unter den Anwesenden durchaus wahrgenommen hat.
Trotzdem: Wieder möchten wir sie einfach einpacken und mitnehmen.
★ Und plötzlich ist es still…
Die letzten Male nun am Telefon sind seltsam, fast schon unheimlich. Wir verstehen kaum mehr das Wort und als wir wieder bei ihr sind wissen wir warum: Sie liegt wie schon erlöst. Still ist es, weil sie keinen Zimmernachbarn mehr verbuchen kann. Gott sei Dank. Es ist wie ein fast leerer Raum, der von unserer lieben Mutti erfüllt wird. Sie selbst kann kaum mehr sprechen. Wir halten die Hand, liebkosen und schenkenLiebe ohne Ende. Und streicheln, streicheln und streicheln sie. Genau das, was mein lieber Mann bei seiner Mama macht ist das, was ich mir für jeden Sterbenden wünsche. Absolute Herzlichkeit, Empathie, Liebe und Einfühlsamkeit für die Liebenden. Ich liebe meinen Mann, weil er genau das ausstrahlt und mich verzaubert und von Freunden, Bekannten und seinen Arbeitskollegen deshalb wertgeschätzt wird. Er ist ein Mensch, der sein Herz auf dem rechten Fleck hat. Ich liebe ihn und wir werden unseren | seinen Stern, die eigene Mutter, gemeinsam nach oben entlassen, weil 92 Jahre zu wertschätzen sind.
★ Und plötzlich ist es still…
Der Besuch am 26.11.2022 und wir spüren, dass es der letzte sein wird. Unseren mittgebrachten Adventskranz mit einer roten Kerze in der Mitte kann sie wohl nur noch über den Geruchssinn wahrnehmen, wenn überhaupt, erblickt ihn aber durchaus. Wir singen Lieder, lesen aus der Bibel, beten und liebkosen. Auch richten wir Grüße aus und lassen im Gespräch vergangene Weihnachtsfeste, die wir bei ihr verbracht haben, Revue passieren.
Danke, dass du mir mit deiner herzensguten Art, dem Verständnis für andere Lebensformen, die Führsorge für sozial benachteiligte Menschen, deiner Freundlichkeit, Güte und Harmoniebedürftigkeit gelehrt hast, was wirklich wichtig ist im Leben: Ehrlichkeit und Toleranz, sich und anderen Menschen gegenüber. Kein Mensch ist frei von Fehlern. Menschlichkeit wird nicht über den Geldbeutel oder Status definiert, sondern ganz tief im Herzen. Darin finde ich mich wieder, so möchte ich sein.
Als sie uns vor Monaten noch im Krankenhaus bat, für ihren Tod zu beten, haben wir das verneinen müssen. Das ist ein Wunsch, den man nicht einfach so erfüllen kann. Zu viel Hoffnung hatten wir noch im Herzen. Am heutigen Tag, haben wir es getan: Gemeinsam mit ihr haben wir gebetet, dass sie geht. Dass er sie erlöst und zu sich holt, um ihr weiteres Leid zu ersparen.
Sie wird während unseres Besuches merklich unruhiger. Würde sie nur sprechen können, um uns mitzuteilen, was sie loswerden will. Nach der ersten Medikamentengabe vom Pfleger wird es nicht besser und die Fachkräfte besprechen wie sie weiter vorgehen sollen. Der Abschied ist intensiv, fällt so unheimlich schwer.
Der Anruf am nächsten Morgen gibt Klarheit: Sie ist erlöst!
Es ist wie eine Kerze die erlischt, wenn der Tag endet. Aber wenn wir sie für unsere liebste Mutti und Schwiegermama am nächsten Tag anzünden, weiß unsere Seelenhälfte da oben, dass wir an sie denken. Immer und ewig. Die Türe zu Dir werden wir finden. Das versprechen wir!
Dal, ein Klassiker aus Indien und Pakistan, der alles enthält, was auch hier bei uns leicht zu bekommen ist. Unsere Basis sind braune Linsen, welche mit anderen Zutaten gemeinsam gekocht werden. Zwiebeln und Chilis geben die Schärfe, Ingwer und Kreuzkümmel den typischen indischen Geschmack. Das Grundrezept ist aus der Zeitschrift „Pfännle meets Asien“ und wurde in unserer Herzschatzküche etwas verfeinert. So heißt es heute bei uns: „s`Schwabenländle trifft den Orient.“
Titel: Linsen-Dal mit Kürbis
Rezept von: Edeka | Das Magazin
Ausgabe: Zeitschrift SWR1 Pfännle meets Asien
Besonderheit: pflanzlich, vegan
Zubereitungszeit: 50 Minuten
Speiseart: Eintopf
Gang: Hauptgang
Portionen: Für 4 Personen
Zutaten:
100 g Linsen
600 g Kürbis
2 Zwiebeln
30 g Ingwer
jeweils 1/2 Chili rot, gelb, grün
2 TL Garam Masala
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
1 TL Paprika edelsüß
! EL Curry-Indisch
200 g passierte Tomaten
200 ml Hafersahne
300 g Gemüsebrühe
1 Bio-Limette | Saft und Abrieb
Salz, Pfeffer
Optional:
pflanzlicher Joghurt
Menü:
Linsen-Dal mit Kürbis
Zubereitung:
Hier unser Warenkorb mit Kürbis, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Limette, Chilis, Petersilie und Gewürzen.
Den Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden. Wir haben die Schale etwas abgeschnitten, weil die Stellen nicht mehr gut aussahen. Ansonsten gerne dranlassen.
Die Zwiebeln, die Frühlingszwiebeln, die Chilis und den Ingwer fein scheiden…
…und in der Pfanne mit etwas Öl anbraten.
Bei einer leichten Färbung von Bräune die Gewürze hinzugeben.
Die restlichen Zutaten wie passierte Tomaten, Hafersahne, Gemüsebrühe, Bio-Limette, Salz und Pfeffer hinzugeben und verrühren.
Dann die ungekochten, gewaschenenLinsen hinzugeben und 18 Minuten kochen. Laut unserer Verpackung. Schaut bitte nach der Anleitung. Zwecks der Garzeit gibt es Unterschiede und ihr benötigt einfach noch Luft nach hinten, weil der Kürbis später hinzukommt und seine Zeit braucht.
Dann den Kürbis hinzugeben und weitere 15 Minuten köcheln lassen. Beide Komponenten sollten ideal durchgegart sein und trotzdem einen sanften Biss vorweisen.
Bei uns hat Flüssigkeit gefehlt, weshalb wir mit Gemüsebrühe nachjustiert haben. Bleibt also unbedingt am Herd.
Parallel karamellisieren wir uns Kürbisspalten.
Wenn es auch ein zweites Mal zu sehr eindickt, wie hier zu sehen, abermals mit Flüssigkeit auffüllen. Das kommt dem Gericht zugute.
Angerichtet mit den angerösteten Kürbisspalten, den Chilis, Petersilie und Frühlingszwiebeln dekoriert, ein einladender Teller. Das fertige Curry mit Limettenabrieb und -saft abschmecken und mit frischen Kräutern wie bei uns Petersilie, Koriander und Basilikumzweigen dekorieren.
Hier könnt ihr, falls ihr wollt, etwas pflanzlichen Joghurt hinzugeben.
Aufgelöffelt tatsächlich zum Reinbeißen.
★
Fazit: Das Linsen-Dal mit dem Kürbis passt ganz wunderbar. Die Gewürze verbinden die verschiedenen Komponenten und machen das Mahl zu einem Geschmackserlebnis. Ganz wichtig ist die Flüssigkeitszufuhr beim Kochen, weil sich das einfach sehr unterschiedlich verhält. Ein schönes Rezept. Probiert es aus.
Wir kaufen in Frankfurt Eschborn im Denns-Biomarkt die Rosmarin-Roulade der Marke Wheaty und freuen uns auf dieses außergewöhnliche Mahl.
Produkt: Rosmarin-Roulade
Marke: Wheaty
Inverkehrbringer: THOPAS GmbH
Menge: 175 g
Preis: 3,89 €
Zutaten:
Seitan* (Wasser, WEIZENeiweiß*) 78%
Kokosfett*
Zwiebeln*
Hefeextrakt*
HAFERfaser*
Steinsalz
WEIZENstärke*
Flohsamenpulver*
Gewürze*
Rosmarin* (0,3%)
* = aus kontrolliert biologischem Anbau.
Allergiehinweis: Enthält GLUTEN. Kann Spuren von SELLERIE, SENF und SOJA enthalten.
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
993 kJ / 237 kcal
Fett
10,3 g
– davon gesättigte Fettsäuren
8,6 g
Kohlenhydrate
5,2 g
– davon Zucker
1,8 g
Eiweiß
28,6 g
Salz
1,6 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Beschreibung: Vegane Rouladen aus Seitan
Verwendung: Als fein gewürztes Bratstück. Die länglichen Seitan-Bratstücke kann man problemlos auf- und abrollen und dementsprechend nach Belieben füllen.
Besonderheit: Alle Wheaty-Produkte sind gefrier-auftau-stabil.
Hierzu der Hersteller:
„Der Klassiker als vegane Variante! Feiner Rosmarin sorgt für mediterranen Genuss! Saftig-faseriger Biss und wunderbarer Geschmack. In der Pfanne kurz anbraten oder in einer Soße erhitzen. Alternativ in der Folie im Wasserbad warm machen. Passt gut zu Kartoffeln und buntem Ofengemüse oder klassisch zu Rosenkohl.“
Das hört sich prima an und wir legen los.
Menü:
Rosmarin-Roulade mit Salzkartoffeln, Pilzsoße und lila Blumenkohl-Gemüse
Zubereitung
Hier liegen die Rosmarin-Rouladen noch in ihrer Originalverpackung mit bereits abgezogenem Deckel.
Die Kartoffeln schälen wir, weil wir herkömmliche Salzkartoffeln damit zubereiten möchten.
In Stuttgart kaufen wir bio vegane Shiitake-Pilze und können nicht anders, als sie für dieses besondere Gericht zu verwenden. Eine schöne Komposition.
Dafür schneiden wir sie in Viertel-Hälften, um sie mundgerecht zu präsentieren.
Für die Soße braten wir Zwiebeln, Pilze und Karotten scharf an und löschen es mit Rotwein immer wieder ab, bis das Gemüse gut durchgegart ist. Dann wird mit dem Zauberstab gut durchpüriert und mit Brühe eventuell nachjustiert.
Unseren lila Brokkoli kochen wir bissfest.
In der Pfanne braten wir die vegane Rosmarin-Roulade kurz mit etwas Öl an und servieren sie mit Soße, so empfiehlt es der Hersteller, weshalb wir das sogleich umsetzen.
Eine schöne Bräunung erhalten die Rouladen.
Angerichtet ist hier nach unserer Vorstellung die Rosmarin-Roulade mit Salzkartoffeln, Pilzsoße und lila Blumenkohl-Gemüse.
Vom Aussehen überzeugt uns das Produkt wirklich sehr.
Angeschnitten ist das Innenleben und die Textur der Roulade zu erkennen.
Hier der Kreativteller meines Gebüsekoboldes. Lecker wie immer.
★
Fazit: In der Packung sind zwei Rouladen, welche keine Füllung enthalten, sondern aus einem aufgerollten Filet bestehen. Im zweiten Versuch wäre es für uns interessant, die Roulade zu befüllen. Gewürzt ist es für mich überdurchschnittlich, mein Mann findet es passend. In Komposition mit den Beilagen aber optimal im Geschmack. Unsere Mahlzeit mit der veganen Rosmarin-Roulade von Wheaty überzeugt uns. Daumen nach oben.
Übermorgen schon steht der erste Advent vor der Tür. In vielen Haushalten ist der AdventskranzTradition, um jeden Sonntag bis Weihnachten ein Lichtlein anzuzünden. Bei uns definitiv auch, denn mit jeder brennenden Kerze wächst die Vorfreude und Besinnlichkeit. Umso schöner, wenn man einen selbst gemachten Adventskranz auf dem Jahreszeitentisch stehen hat. Wer solch einen Kranz selber machen möchte, muss manche Bastelmaterialien gar nicht teuer kaufen, denn Äste und Zweige und auch Dekomaterialien finden sich auch beim Spaziergang oder bestenfalls im eigenen Garten. Naturmaterialien sind einfach schön. Aber Obacht:
Das Forstrecht ist hier eindeutig. Grundsätzlich darf man nichts aus den Wäldern mitnehmen, selbst wenn es auf dem Boden liegt wie etwa Zapfen, Blätter oder auch Äste.
Aber es gibt eine Ausnahme, nämlich den §39 im Bundesnaturschutzgesetz, die sogenannte Handstraußregel:
(3) Jeder darf abweichend von Absatz 1 Nummer 2 wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.
Pflanzen also nicht überall pflücken! Zu beachten ist nämlich, dass die Handstraußregelung nur für wild lebende Pflanzen aus der Natur gilt, an Stellen die keinem Betretungsverbot unterliegen. Ausgenommen von der Regelung sind daher landwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstlichangebaute Pflanzen. Außerdem ist eine zulässige Entnahme auf geringe Mengen (Handstrauß oder den Pilz-Korb) zum ausschließlich persönlichen Bedarf beschränkt. Allgemein sind selbstverständlich immer die weiteren Vorschriften zu streng geschützten Pflanzen und Pflanzenteilen zu beachten, die einer Entwendung entgegenstehen können.
Maßlos bedienen darf man sich also nicht, und für das Pflücken und Auflesen für den Verkauf benötigt man eine Genehmigung. Nichterlaubt ist das Pflücken in Naturschutzgebieten und das Entnehmen von geschützten Blumen und Pflanzen.
Das soll uns jetzt nicht abschrecken, nur wissen sollte man dies schon.
Obwohl uns das nicht neu ist, weist uns dieses Jahr der volle Terminkalender unseren Weg und mein lieber Mann kehrt beim Gärtner des Vertrauens, nahe des Arbeitsplatzes ein. Nichts also mit selber sammeln. So ist allen gedient und die Vorbereitungen für den Adventskranz können nun starten.
Ziel: Ein schlichter, natürlicher Adventskranz mit Zweigen und immergrünen Blättern und Gehölzen soll es werden.
Zubehör
1 Strohkranz
2 Bund Tannengrün
Mix aus Eibenzweigen, Efeu, Buchs- oder Koniferenzweigen oder dergleichen
grüner oder schwarzer Basteldraht
4 große Kerzen, passend zur Kranzgröße
4 Kerzenhalter
Dekoration nach Geschmack
Anleitung Adventskranz binden
Tannenzweige, Efeu, Zweige vom Lebensbaum sowie Buchs- und Koniferenzweige machen den Kranz schön vielfältig und buschig. Geeignet ist weitgehendst alles, was sich eine Weile ohne Wasser hält.
Weniger gut geeignet sind jedoch Fichten, Blaufichten und Eibenzweige, denn die Nadeln von Fichten fallen bei warmen Temperaturen im Haus schnell ab, die Blaufichte pikst stark und die Beeren der Eibe sind giftig.
Mein heißgeliebter, für Dekorationen geeigneter Eukalyptus ist für das Kranzbinden optimal. Die silbrig-grauenZweige sind ein Hingucker im grünen Kranz und sind stabil, was die Dauer der Adventszeit anbelangt. Alternativen sind Rosenzweige mit Hagebutten oder die gewundenen Triebe des Korkenzieherhasels.
Die Basis des Kranzes bildet bei uns der Strohkranz. Das kleinere Exemplar kostet um die 2,60 €. aber alternativ lässt sich dieser auch mit Zweigen von der biegsamen Trauerweide und Draht selber binden.
Diese Variante wirkt sehr filigran und ganz natürlich. Gerade dann, wenn noch etwas von den Weideruten zu sehen ist.
Bevor ich loslege, schneide ich mir die Büschel zurecht. Am Schönsten sind die Triebspitzen und die äußeren Zweigpartien der Gehölze. Doch auch die „Reststücke“ lassen sich wunderbar im Innern des Kranzes verarbeiten, um mögliche Kahlstellen zu vermeiden.
Am mühelosesten ist es, wenn die Zweige gleichlang sind.
Die verschiedenen Zweige zu Büscheln zusammenfügen.
Die kleinen Büschel auf den Strohreifen legen und die Enden der Zweige zweimal fest mit dem Draht umwickeln. Ein weiteres Nadelgrün-Büschel nehmen und dieses mit Draht um den Strohreifen wickeln.
Das Ganze so oft wiederholen bis der Kranzgeschlossen ist.
Je buschiger die Tannenzweige sind umso fülliger wird auch der Kranz. Besonders gut zum Füllen sind Muschelzypressen. Mit ihnen lassen sich eventuelle Unregelmäßigkeiten im Adventskranz super kaschieren.
Mit den restlichen Kleinstzweigen können noch andere weihnachtliche Dekorationen bestückt werden. Es soll bei uns nichts unnötig weggeworfen werden.
Mit den Kerzenhaltern und passenden Kerzen dekoriert, wird für uns die Adventszeit eingeläutet. Die ganze Wohnung duftet herrlich nach dem satten Grün.
★
Fazit: Die Kränze werden jährlich anders: Mal buschiger, mal braver, mal einfach, mal farbenfroher. Ich bin durch meine mehrjährigen Kranzbind-Erfahrung der Meinung, dass die optische Ausführung auch mit dem eigenen Innenleben zu tun hat. So wie es sich bei mir im Innenleben abspielt, wird der Kranz letztendlich aussehen. Falls ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt, berichtet uns gerne darüber. Oder auch wie es Euch mit dem Kranzbinden ergangen ist.
Die vorgegarten Maronen der Marke Beste Wahl von Rewe erwerben wir in einer Stuttgarter Filiale. Frische Maronen sind natürlich nicht zu übertreffen, aber manches Mal fehlt es im Alltag an Zeit, weshalb wir diese Alternative testen werden.
Produkt: Maronen gekocht und vakuumiert
Marke: Rewe beste Wahl
Inverkehrbringer: Eurogroup Deutschland GmbH
Menge: 200 g
Preis: 2,99 €
Zutaten:
Gekochte Maronen, geschält und vakuumiert
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
673 kJ / 160 kcal
Fett
1,5 g
– davon gesättigte Fettsäuren
0,3 g
Kohlenhydrate
31 g
– davon Zucker
8 g
Eiweiß
2,8 g
Salz
0,01 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Beschreibung: Gekochte Maronen, geschält und vakuumiert
Verwendungshinweise: Trocken lagern. Vor Wärme schützen.
Ursprungsland: Frankreich
Verwendung: Als Beilage zu jedem winterlichen Gericht geeignet
Besonderheit: pflanzlich, vegan
Hierzu der Hersteller:
Wir haben leider keine Beschreibung zu dem Produkt „Maronen“ auf der Herstellerseite gefunden.
Zuspeise:
Blumenkohl
Champignons
Zwiebeln
Optional
Pflanzensahne
Gemüsebrühe
Rotwein
Menü:
Gebratene Zwiebel-Maronen mit Nuss-Seitan-Schnitzel und gemischtem Salat
Zubereitung
Hier sind die Maronen noch vakuumiert in der Originalverpackung.
Den Beutel tauchen wir 5 – 8 Minuten in kochendes Wasser, und erwärmen die Nüsse darin.
Unser Seitanpulver für die Schnitzel rühren wir mit unserer ausgeklügelten Nuss-Würz-Rezeptur an und stellen sicher, dass der Teig schön fluffig und nicht zu fest wird. Daraus formen wir kleine Schnitzelchen und köcheln sie in Gemüsebrühe.
Die Zwiebeln schneiden wir in feine Stücke…
… und braten sie knusprig in einer beschichteten Pfanne an. Gerne könnt ihr etwas Öl hinzugeben.
Nach dem Abgießen des heißen Wassers kann der vakuumierte Beutel mit den Maronen in ein Sieb gegeben werden.
Hier kann die Verpackung dann geöffnet werden.
Zu den schon bräunlichen Zwiebeln geben wir die warmen Maronen hinzu und schwenken sie gut durch.
Mit Pfeffer, Salz und Gewürzen nach belieben abschmecken. Auch schadet etwas Rotwein dem Ganzen nicht.
Nach der Panierstraße braten wir parallel die Schnitzelchen in heißem Öl in der Pfanne an.
Dazu gibt es einen frischen Marktsalat.
Angerichtet werden unsere Zwiebel-Maronen mit dem Seitan-Schnitzel und dem gemischten Salat.
Aufgepiekst eine ganz runde Sache. ツ
★
Fazit: Wir lieben diese Maronen. Wenn Euch die Zwiebel-Kombination etwas zu trocken erscheint, könnt ihr der Pfanne noch etwas Gemüsebrühe und auch Pflanzensahne für eine kleine Soße hinzugeben. Das schmeckt bestimmt auch ganz lecker. Ansonsten hat uns dieses Produkt überzeugt. Daumen nach oben.