Monat: Juni 2022

Grüne Spargelspieße

#Spargel #Grün #Spieße #Grill Sommer #Sonne #Leichtigkeit

Die letzten Spargelernten stehen bei uns zum Verkauf bereit und wir kommen nicht um das grüne Stangengut herum. Wir möchten daraus Spargelspieße auf unserem Grill zubereiten, weil wir den Sonntag gänzlich im Freien verbringen. Das Gericht schmeckt nach Sommer, Sonne und Leichtigkeit. Passend zu den heutigen Temperaturen.

Zutaten (2 Personen)

500 g grüner Spargel

1 rote Spitzpaprika

1 Zucchini

1 rote Zwiebel

8 braune Champignons

Marinade

Sojasoße

etwas Wasser und Zitronenabrieb

Unser Warenkorb. Darauf ist die rote Zwiebel und die Zitrone nicht abgebildet.

Zubereitung

Spargelenden abschneiden, das untere Drittel bei Bedarf schälen und die Stangen in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Die Champignons vom Stiel entfernen, die Zucchini in nicht zu dünne Streifen schneiden, die rote Zwiebel schälen und vierteln und auch die Paprika entkernen und in mundgerechte Stücke teilen.

Wir haben den grünen Spargel ein paar Minuten in einer Gemüsebrühe dünsten lassen, um das Gemüse zarter zu machen.

Alle Gemüsezutaten in der Marinade ca.10 Minuten einlegen.

Die mundgerechten Gemüsestücke Metallspieße auffädeln und vorab den Grill anschmeißen. Bei Verwendung von Holzspießen diese vor Gebrauch 30 Minuten in kaltes Wasser legen.

Bei niedriger Hitze die Spieße grillen, bis sie gut gebräunt sind. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Spargelspiese auch mit Kräuteröl bepinseln. Da wir weitgehendst darauf verzichten schmeckt es uns auch so.

Mein lieber Ehegatte spießt noch Hähnchenstücke aus Erbseneiweiß darauf und formt mir Rote-Beete Taler dazu. Was für ein Augenschmaus.

Wir lassen uns den Sommertraum noch im Frühling schmecken, bei den derzeitigen hohen Temperaturen.

Fazit: Einfache und schnelle Zubereitung auch um Grillgut vorzubereiten. Getrost können die Spieße im Kühlschrank bis zum Grillvergnügen aufbewahrt werden. Schmeckt in diesem Fall jedoch noch einmal gut ab, weil die Sojamarinade im Kühlschrank an Intensität verlieren kann. Lasst es Euch schmecken.

Die Biene

#Biene #Insekt #Pflanzen #Futter #Nektar #Überleben #Nachhaltigkeit

Bienen gehören zu den Insekten und damit zu den Gliedertieren. Sie sind mit die ältesten Lebewesen und wohnen vermutlich schon seit 100 Millionen Jahren auf der Erde!

Fakten

In den letzten 30 Jahren ist der Bestand fliegender Insekten allein in Deutschland um mehr als 75 Prozent geschrumpft. Von den Wildbienen gelten bereits 561 Arten als gefährdet, 16 Arten sind schon ausgestorben. Die Gründe für das Bienensterben sind vielfältig und werden nach wie vor untersucht. Fest steht jedoch, dass der Mensch in die Ursachen beteiligt ist.

Aussehen

Der Körper der Biene umfasst den Kopf mit darin sitzenden Augen, zwei Fühler und die Mundwerkzeuge. An der Brust sitzen zwei hauchdünne Flügelpaare und sechs Beine. Der Körper ist gelb-schwarz geringelt.

Eine Bienenkönigin wird 16 bis 20 Millimeter groß und legt täglich mehr als 1500 Eier.

Die männlichen Bienen nennt man Drohnen. Drohnen besitzen keinen Stachel und sammeln auch keinen Honig.

An der Außenseite der Hinterbeine befinden sich kleine Auffangmulden, in welchem der Blütenstaub transportiert wird. In den Haaren der Körperoberfläche bleiben aber auch Blütenpollen hängen und werden so von Blüte zu Blüte getragen. Dadurch sorgen Bienen ganz nebenbei für die Befruchtung der Pflanzen.

Nahrung

Bienen ernähren sich von Nektar, aber auch von Blütenpollen, die sehr viel Eiweiß, Fett, Mineralien und Vitamine enthalten.

Als Wintervorrat dient der aus dem Nektar hergestellte Honig. Die Königin frisst fast nur „Gelée royale“.

Verhalten

Honigbienen sind soziale Tiere, die nur gemeinsam in Staaten überleben können. Ein solcher Bienenstaat wird auch Volk oder Kolonie genannt und besteht aus 40 000 bis 80 000 Tieren.

Wo leben Bienen

Honigbienen stammen ursprünglich aus Südostasien. Seit sie vom Menschen als Nutztiere gehalten werden, haben sie sich über die ganze Welt verbreitet. Heute leben weltweit in ca. 52 Millionen Bienenstöcken rund 3 Billionen Bienen!

Bienen sind hervorragende Baumeisterinnen und machen sich ihr Zuhause selbst: sie produzieren senkrecht hängende Wachsplatten, die sogenannten Waben. Dort bauen sie sechseckige Zellen an, in denen sich die Larven entwickeln und Vorräte aufbewahrt werden. Die Waben eines Bienenstocks sind ein kleines Wunderwerk: Die sechseckige Form der Zellen passt perfekt ineinander.

Pro Tag kann ein Bienenvolk bis zu einem Kilogramm Honig produzieren.

Problematik

Das Nahrungsangebot der Wildbienen schrumpft wegen der Honigbiene. Honigbienen werden in Massen gezüchtet und sammeln überproportional viel Nektar, der ihnen anschließend für den menschlichen Konsum von Honig weggenommen wird. Das bedroht die Nahrungsgrundlage von Wildbienen und anderen Insekten. Auch hier ist der Mensch mit verantwortlich.

Pestizide

Hinzu kommt die Zunahme an Monokulturen und damit verbunden der Verlust von Flächen, auf denen heimische Pflanzen wachsen können. So fehlt es Bienen an abwechslungsreicher Nahrung, die für die Insekten jedoch einen Schutz vor Krankheiten darstellt. Außerdem haben viele Pflanzen nur eine kurze Blütezeit. Blüten, die zu anderen Zeiten vorhanden wären, fallen weg, weshalb Bienen Hunger leiden. Auch Pestizide machen den Bienen zu schaffen, denn sie wirken sich nachweislich auf das Nervensystem der Bienen aus. Dadurch wird unter anderem eine Orientierungslosigkeit verursacht, die zu Beeinträchtigungen in Lebensdauer führt.

Lebensraum

Eine weitere Ursache des Bienensterbens ist die Urbanisierung. Immer mehr Straßen und Bauflächen verdrängen den natürlichen Lebensraum, die Nahrung und die Nistplätze der Bienen. Das nimmt den Bienen ihre Lebensgrundlage.

Klimawandel

Der Klimawandel bringt für Bienen vieles durcheinander. So gibt es heute frühere Blütephasen, längere Wärmeperioden im Winter und plötzliche Temperaturschwankungen. All das sind Faktoren, die ihren Kreislauf durcheinanderbringen, an ihren Energievorräten zehren und sie allgemein anfälliger machen. Somit trägt der Klimawandel  zum Aussterben von Bienen bei.

Folgen des Bienensterbens

Der Rückgang der Bienenpopulationen stellt ein ernstes Problem für die Welternährung dar und könnte zur Auslöschung von Pflanzen wie Kaffee, Äpfeln, Mandeln, Tomaten oder Kakao führen. Viel Gemüse und Obst müsste dann durch Reis, Mais oder Kartoffeln ersetzt werden. Das wiederum würde eine unausgewogene Ernährung mit sich bringen, die in der Folge zu vermehrter Immunschwäche und Mangelerscheinungen bei uns Menschen führt.

Haltung

Menschen haben bereitsseit ca. 13 000 Jahren den Honig wilder Bienen gesammelt. In Ägypten wurden schon vor 6000 Jahren Bienen in Tonröhren zur Gewinnung von Honig gehalten. Die Haltung von Bienen wird Imkerei genannt, und ist ein richtiger Beruf. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass diese Haltungsform mit dem heutigen Verständnis vertretbar ist.

Ausnutzung

Der Imker bietet den Bienen einen sicheren Platz, indem er ihnen Kästen zur Verfügung stellt, in die sie ihre Waben bauen können. Er hält die Kästen sauber, versorgt die Bienen mit Trinkwasser, entfernt regelmäßig alte Waben und kontrolliert, ob die Bienen gesund sind. Außerdem bringt er die Bienenvölker zu geeigneten Plätzen, an denen sie viel Futter finden beispielsweise zu blühenden Feldern.

Und natürlich erntet er den Honig. Dazu werden die Waben aus dem Stock genommen und mit hoher Geschwindigkeit in einer Maschine geschleudert. Dabei wird der Honig aus den Wachswaben gelöst. Als Ersatz für den Honig gibt der Imker den Bienen Zuckerwasser als Winternahrung. All das rechtfertigt jedoch nicht die Ausnutzung der Tiere, für einen kurzen Gaumenschmauß für den Menschen. Wir „modernen“ Menschen haben eine große „Auswahl“ an Alternativprodukten.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bezogen auf die Bienen bedeutet, dass sie unter artgerechten Bedingungen, ohne menschliche Eingriffe überlebensfähig sind.

Eigenes Zutun

  • Bienen brauchen ihren Honig selbst. Greift daher beim nächsten Einkauf zu einer pflanzlichen Honigalternative.
  • Pflanzt bitte bienenfreundliche Blumen im Garten oder auf dem Balkon und den Wiesen.
  • Stellt Bienen ein artgerechtes Insektenhotel zur Verfügung.
  • Versuche, Obst und Gemüse möglichst aus biologischer, regionaler und saisonaler Herkunft zu kaufen.

Fazit: Wenn wir Tiere, egal welcher Spezies annehmen, akzeptieren und wertschätzen, wird die Ausnutzung über den Honigverbrauch irgendwann enden, weil ein Umdenken dadurch ststtfinden wird. Der Einsatz von Pestiziden muss täglich hinterfragt werden, um die Zugangsvoraussetzungen zu erschweren. Packen wir es gemeinsam an.

Lila Laune

#Farben #Lila #Violett #Fliederfarben #veilchenblau #Garten #Küche #Kunst #Atelier

Violett gilt als Symbol der Demut und Buße wie auch der Selbstbesinnung. Das violett im Veilchen wurde im Mittelalter zum Symbol der Tugend und der Bescheidenheit. Violett, im Ton eines Amethysts ist komplex, vielschichtig und kompliziert in seinem Charakter ebenso wie in seiner Symbolik.

Farben bestimmen also unsere Welt. Nicht nur im Garten, obwohl gerade dort.

Auch in unserer pflanzlichen Küche, ist die Farbenkomposition aus Lilatönen nicht mehr wegzudenken. Rote Beete, Rotkohl, Ur-Karotten, Rhabarber und unser geliebter roter Mangold.

Aber auch meine Künstlerkreiden umfassen ein prächtiges Repertoire aus lila, fliederblau und hellviolett.

Lila stellt ein Gleichgewicht zwischen dem Blau des Himmels und dem Feuer der Erde, zwischen dem Geist und dem Körper her. Violett ist die Farbe der Macht, aber auch der Leidenschaft. Sie ist heilend, aber auch die Farbe des Todes. Lila steht für Spiritualität, Geist und Intelligenz.

Und damit zum Schluss auch alles farblich übereinstimmt, präsentieren wir Euch den ersten lila Frühlingsmann auf der Welt. Hier, in unserem Garten. 🙂

Fazit: Als Jugendliche habe ich lila geliebt und gerne getragen. Wahrscheinlich, weil sie für die Stärke der Frau steht und den Feminismus dadurch auch prägte. Da mir Gleichberechtigung unter allen Lebensformen wichtig ist, mag ich die Symbolkraft dieser Farbe. Violett-liebende Menschen reagieren intuitiv und sind dadurch fähig, unkonventionelle Ideen zu entwickeln. Sie wirken oft ernsthaft, hinterfragen alles was um sie herum geschieht und gehen den Dingen auf den Grund. Ihre Ideen und Pläne denken sie gründlich durch. Irgendwie passend.

Raubtierfütterung

#Schnecke #Essen #Vorlieben #Hunger #Buffet #Gäste #Dankbarkeit

Naja, Raubtier in der Überschrift scheint dezent übertrieben zu sein. Wobei, wenn ihr Euch das Ergebnis nach dem Gurkenschmaus betrachtet, hält die Überschrift, was sie verspricht: Heißhunger auf Gurke.

Ob die kleine Schnecke dies alleine verputzt hat können wir nicht bestätigen. Jedoch muss auch der Hunger auf das saftig frische Grün den Kollegen tierisch geschmeckt haben. Zumindest war von den Ursprungs-Gurkenscheiben nicht mehr viel übrig.

Fazit: Gebt auch unseren Kriechtieren die Möglichkeit an frisches, saftiges Grün zu gelangen. Sie werden es Euch danken.

 

Wheaty | Veganes Virginia Steak

#Wheaty #VirginiaSteak #pflanzlich #vegan #pfeffrig #würzig

Im Bioladen erwerben wir das vegane Virginia Steak der Marke Wheaty

Produkt: Veganes Virginia Steak

Hersteller: Topas GmbH

Menge: 175 g

Preis: 3,79 €

Zutaten:

  • 76 % Seitan* (Wasser, WEIZENeiweiß*)
  • Kokosfett*
  • Gewürze* (enthält SENF*)
  • Zwiebeln*
  • Hefeextrakt*
  • HAFERfaser*
  • Steinsalz
  • WEIZENmehl*
  • Flohsamenpulver*

* = aus kontrolliert biologischem Anbau.

( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )

Dazu der Hersteller: „Fleisch ohne Fleisch: Bunte Gewürz-Optik, saftig-faseriger Biss und wunderbarer Geschmack. Das ist ein herzhaft würziges, pflanzliches Steak. In der Pfanne kurz anbraten oder kurz von beiden Seiten auf den Grill. Zum Sommer-Grillen an leichten Salaten oder an herzhaften Beilagen und einer kräftigen Soße – ein Traum. Geöffnete Packung im Kühlschrank abgedeckt lagern.“

Wir freuen uns darauf, obwohl wir es bereits in der Vergangenheit aus dem Grillmix gleicher Marke, probieren durften.

Die Würzung fasziniert, es sieht so bunt und kreativ aus. Uns wird wohl ein feuriges Geschmackserlebnis erwarten.

Wir werden unsere kleinen Bio-Kartoffeln parallel dazu waschen und vorkochen, um sie dann in einer würzigen Marinade aus Paprika, Sojasoße und Chiliflocken kurz einzulegen.

Bei unserer Marinade karamellisieren die Erdäpfel, was nicht mit Verbrannt sein verwechselt werden darf.

Nebenan braten die Virginia-Steaks so vor sich hin. Das riecht so lecker.

Dazu langt uns heute ein einfacher grüner Salat.

Das sieht wirklich appetitlich aus! Unsere selbst kreierte Rote-Beete-Mayonnaise passt bestens dazu.

Bei der aufgeschnittenen Variante könnt ihr die Saftigkeit, bzw. das zarte Innere der Steaks erkennen.

 

Der Mann: „Weiß Du was ich so schlimm finde an Wheaty?“

Ich: „Ähm nein…“

Der Mann: „Das alles einfach immer perfekt schmeckt.“

Kulinarische Expertise zum Virginia Steak von meinem Herzblatt

Fazit: Die Steaks haben wir auf den heißen Grillrost gelegt und von beiden Seiten schön angeröstet. Wir nutzen hierzu kein Öl und es ist auch nicht nötig. Die Grillseiten sind lecker kross und innen haben die Steaks eine angenehme zarte Konsistenz. Die Stücke schmecken sehr würzig mit der gewissen Pfefferschärfe, wer das mag, wird begeistert sein. Wie schon bei fast allen Wheaty-Produkten: Die wissen was sie können. Sind zwar nicht die Günstigsten, aber Qualität und Geschmack, hat halt seinen Preis. Den sind wir auch bereit zu bezahlen. Probiert es aus!

Schachbrett-Quiche

#Spargel #Gemüse #Quiche #vegan #pflanzlich #Romantik #Zweisamkeit #Ruhe

Wir sind heute kreativ und haben Lust auf Spargel. Wobei, eher der Gemüsekobold. Denn meiner einer ist nicht so wirklich scharf auf das Stangengemüse. Mal sehen. Wir werden dazu grüne und weiße Stangen verwenden, weil es farblich so wunderschön aussieht.

Während der weiße Spargel unter der Erde wächst und bei der Ernte gestochen wird sobald sein Köpfchen das Erdreich durchbricht, gedeiht der grüne Spargel in der Sonne. So bildet er das Chlorophyll aus, das dem Gemüse seine sattgrüne Farbe verleiht. Das könnte mich überzeugen.

Zutaten

  • 2x 500g Spargel | grün + weiß
  • 1 1/2 Liter Wasser
  • Gemüsebrühe
  • Muskatnuss

Zutaten Soße

  • 500 ml vegane Hollandaise
  • 50 ml Sojaquisine
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Basilikum
  • 1 EL goldene Leinsamen gemahlen
  • Schnittlauch, Petersilie

Zusätzlich

  • Hefeteig für ein Blech

Optional

  • frisches Gemüse wie Paprika, Tomaten, Mais und Zwiebeln

Zubereitung

Wir kappen die holzigen Enden vom Spargelgemüse ab und schälen die weiße Variante. Übrigens: Diesen „Abfall“ entsorgen wir nicht, sondern kochen uns daraus einen Spargelsud, den wir für verschiedenste Gerichte verwenden können.

Den Spargel nun mit etwas Gemüsebrühe und Muskatabrieb ankochen, er soll nicht zu weich werden. Das kann sehr abweichen, deshalb öfters hineinpieksen. Bei uns waren es 8 Minuten. Dann den Spargel gut abtropfen lassen, damit er im Sud nicht nachzieht. Ihr könnt ihn auch etwas abtupfen wenn ihr wollt, um auf Nummer sicher zu gehen.

Unsere Lillyfee-Madame ist mit vollem Einsatz dabei, als wir das Backpapier auf die passende Größe zuschneiden. Darauf geben wir nun den Teig.

Nun kommt der meditative Teil: Wir basteln uns ein Schachbrett. ツ

Hierfür habe ich vorab die Quadrate mit einem Messer vorgezeichnet und habe dann erst den Spargel zugeschnitten. Falls ihr ein geschultes Auge habt, würde dieser Arbeitsschritt wegfallen.

Um der Quiche noch etwas pepp zu verleihen, braten wir das Gemüse in Zwiebeln an und würzen es feurig ab.

Dann die Zutaten für die Soße gut verrühren.

Das Gemüse auf dem Blech verteilen, die Soße darüber geben und die zugeschnittenen Spargelstangen darauf setzen.

Nicht vergessen den Käse darüber zu streuen, damit es schön knusprig wird. Welche der beiden Quichehälften wohl dem Zauberwaldkobold gehört? ツ

Et voila: Wir finden es toll und Lillyfee auch.

Dazu ein enzymreicher Salat mit vielen guten Keimlingen und wir schwelgen im 7. Himmel. Wobei, das tun wir ja sowieso schon die ganze Zeit. ツ

Fazit: Wir haben keine Zeit für ein Schachspiel verloren, sondern mussten direkt  probieren. Der grüne Spargel ist knackiger und kräftiger im Geschmack und hat mir dann letztendlich doch sehr gut geschmeckt. Alle anfänglichen Zweifel sind beseitigt. Das Gericht ist, mit der tollen Quichesoße vom Zauberwaldkobold würzig und herzhaft. Das lohnt sich nachzukochen. Go vegan.

Rügenwalder Mühle | Veganes Mühlen Filet – Typ Hähnchen

#RügenwalderMühle #Hähnchen #unecht #Liebe #pflanzlich #vegan

Eigentlich sind wir schon von Anbeginn große Fans der veganen Mühlen Filets – Typ Hähnchen der Marke Rügenwalder Mühle. Als sie dann bei uns vor Ort aus den Regalen verschwunden ist und auch im Umkreis nicht mehr zu ergattern war, haben wir uns per E-Mail an die Firma gewandt. Die Kommunikation war überaus freundlich und hilfsbereit, konnte aber den Engpass der Waren nicht beheben. Bei dem Besuch meiner Schwiegermutter in Siegen entdecken wir sie endlich wieder und decken uns damit leider nur bedürftig ein, weil wir nur eine Kühlbox dabei haben und wir noch nach Baden Württemberg fahren müssen.

Heute nun, testen wir das Produkt mit Euch gemeinsam.

Produkt: Veganes Mühlen Filet – Typ Hähnchen

Hersteller: Rügenwalder Mühle

Menge: 180 g | 2 Stück

Preis: 3,19 €

Zutaten:

  • Trinkwasser
  • 10% Weizengluten
  • Sojaproteinkonzentrat
  • Rapsöl
  • Bambusfasern
  • Stärke
  • Verdickungsmittel: Methylcellulose
  • Kochsalz
  • Branntweinessig
  • natürliches Aroma
  • Zucker
  • Flohsamenschalen
  • Erbsenfasern
  • 1% Weizenmehl
  • Gewürze

( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )

Hier der Hersteller: „Lust auf Fleisch? Das geht auch pflanzlich! Unser Veganes Mühlen Filet ähnelt einem klassischen Hähnchenfilet und lässt sich genauso lecker und vielfältig zubereiten. Ob auf dem Grill oder in der Pfanne. Ob mit Pasta oder Püree, als Club Sandwich oder im Salat.

Statt Fleisch verwenden wir für unser veganes Filet Weizen und Soja sowie eine kleine Menge hochwertiges Rapsöl, welches viele gute Omega-3-Fettsäuren enthält.

Da steckt viel Gutes drin!

  • Hoher Proteingehalt
  • Reich an ungesättigten Fettsäuren
  • Ballaststoffquelle
  • Arm an gesättigten Fettsäuren“

Das hört sich doch toll an. Legen wir los.

Hier liegen die beiden Filets noch in der Originalverpackung mit bereits geöffnetem Deckel

Einen der beiden Gefährten drücken wir etwas platt, um ihn etwas zu vergrößern. Das funktioniert mit einem großen Messer recht gut.

Hier seht ihr den Unterschied vom Größenverhältnis. Es ist nicht viel und wird deshalb auch nicht zu dünn, damit es beim grillen nicht zu trocken wird.

Unsere special-edition-Gewürzmischung ist kein Geheimnis: Geräuchertes Paprikapulver und einen Hauch Currypulver.

Die Hähnchenfilets damit bestreuen und mit den Händen schön einstreichen. Ähnlich einer Panade.

Dann legen wir die gold-ockerfarbenen, tierleidfreien fast-wie-Huhn-Stücke auf den Grill und

Dazu gibt es wie immer bei uns einen Salat.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Aufschneiden lassen sich die Filets sehr gut und auf dem Bild ist die Saftigkeit hoffentlich zu erkennen.

Es ist natürlich KEIN Fisch sondern der ungeglückte Schneideversuch des leckeren Mühlen Filets meinerseits beim Testessen. Die Kreativität geht mit mir durch….aber besinnen wir uns wieder auf das Produkt. ツ

Hier in Scheiben geschnitten sieht das Produkt originalgetreu aus. Der Wahnsinn.

Fazit: Für mich hat das vegane Mühlenfilet – Typ Hähnchen drei glorreiche Vorteile: Erstens ist es ungewürzt und kann entweder blanco oder wie bei uns eigens gewürzt zubereitet werden. Zweitens ist es unpaniert und daher mit einer halben Broteinheit (bei mir 12 g KH = 1 BE) berechnet werden. Zu aller Letzt ist der Geschmack super lecker und die Konsistenz einwandfrei, gleich ob ihr die Ur-Form beibehaltet oder das Filet wie wir etwas dünner streicht. Ein Träumchen. Wir kaufen es wieder, wenn wir es hoffentlich entdecken. Daumen steil nach oben.

Pink-Panther-Dip

#RoteBeete #Rosa #Pink #Rohkost #fettfrei #dippen #Aufstrich #farbenfroh

Der eventuell beste, tierleidfreie, vegane und fast fettfreie Dip ever. Nach meinem Geschmack. Mein Gemüsekobold ist sich da noch nicht ganz sicher. Es ist die Kombination aus Sellerie und Rote Beete die ihm aufstößt…also bildlich gesprochen. Es mundet ihm nicht. Dagegen bin ich beim Verzehren dieser pinkfarbenen Creme im 7. Himmel. Aber vielleicht haben wir Frauen einfach einen höheren Rote Beete-Bedarf als unsere männlichen Schätze. Wer weiß das schon. Testet es einfach aus.

Jedenfalls sieht der Dip verdammt gut aus und schmeckt einfach erfrischend gut. Legen wir los.

Zutaten

100 g Sellerieknolle (ca. 2 Scheiben)

1 große Rote Beete

15 g geschälte Hanfsamen

5 g Hefeflocken (optional)

1 TL gemahlene Leinsamen

Knoblauch- und Zwiebelpulver

50 ml Wasser

Zubereitung

Vorbereitend schneiden wir Karotten in mundgerechte Stücke. Diese möchten wir dazu naschen. Sie sind für den Dip also nicht zwingend notwendig. Ihr könnt Euch auch Selleriestangen oder Gurken dazu richten.

Den  Sellerie zerkleinern wir in kleine Stücke, damit unser Mixer später nicht arg zu kämpfen hat.

Auch die Rote Beete in kleine Stücke schneiden.

Das Gemüse mit den Hanfsamen, dem Wasser und den weiteren Zutaten in den Mixer geben und los geht es. Es kann gewirbelt werden.

Wir richten uns die Creme in kleinen Schälchen an und genießen die farbenfrohe Zauberei.

Fazit: Rohköstlich, fast fettfrei und ultraschnell zubereitet. Go vegan.

Gartenimpressionen

#Garten #Arbeit #Wachstum #Natur #Blühen #Grün #Kräuter #Pflanzen

Zu Besuch bei der Mama und überwältigt von dem wunderschön angelegten Garten. Überall grünt und blüht es bereits. Trotz angelegter Zierpflanzen wie Tomaten, Gurken und Zucchini, wuchern auch die Wildpflanzen und Kräuter aus dem Boden hervor.

Angelegt ist das Traumbeet wie ein Bauerngarten. Das heißt, um das Kreuz in der Mitte liegen vier Beete, die unterschiedlich bestückt sind. Das ist auf den Fotos höchstwahrscheinlich nicht so zu erkennen.

Auf der linken Seite sind die selbst gezogenen Ur-Tomaten. Das bedeutet, dass die Samen nicht Gen-manipuliert und gezüchtet sind. Im Hintergrund die wertvollen Brennnessel.

Rechts unterhalb im Beet wachsen die Gurken an einem Rankgitter hoffentlich bald empor.

Links unten im abgelegten Garten seht ihr Kohlrabi, Gartenkräuter und Bienenstauden.

Rechts oben ist Schnittlauch und Himbeerstauden.

Das anliegende Gewächshaus ist ebenfalls mit Tomatensetzlingen bestückt.

Oberhalb ist die fette Henne zu sehen und darunter unser geliebter Giersch.

Die liebe Paula passt auf alles auf.

Wir sind stolz auf Dich liebe Mama und Schwiegermama für Dein unermüdliches Schaffen und Dein Bewusstsein für Tiere und Natur.

Vorfreude

#Tiere #Schutz #Liebe #Mensch #Frieden #Gemeinsamkeit #Umwelt #Natur

Bald schon ist es soweit: Meine Kreidezeichnungen finden ihren Platz in einem Buch für Kinder im Grundschulalter, als auch für Erwachsene, Angehörige, Freunde und Betreuer, die sich der Aufgabe stellen, mit unserer jüngeren Generation ins Gespräch zu kommen und Dinge zu hinterfragen. Alle Rund um den Tierschutz und damit verbundene Aufgaben in der Natur.

Unsere neugierigen Ladys können es auch kaum abwarten und möchten schon am liebsten einen Blick hinein werfen .-)

Es bleibt also spannend.

Eure Niki ★

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