Kategorie: Unsere Natur

Natürliches Antibiotikum

#Wildpflanzen #Gesundheit #Abwehrkräfte #Natur #pur #Alternativ #Hoffnung ❀ ✿ ✽

Durch die momentane allgemein gesundheitliche Situation, aber auch durch vorangegangene Wehwehchen bei uns sind wir mit dem Thema Antibiotika in Verbindung gebracht worden. Herkömmliche Antibiotika haben jedoch aufgrund ihrer Nebenwirkungen nicht nur positive Eigenschaften vorzuweisen. Deshalb möchten wir vorbeugend, auf natürliche Lebensmittel, richtig kombiniert, zurückgreifen.

Einige Nahrungsmittel können tatsächlich auch antibiotisch wirken, ganz ohne unangenehme Begleiterscheinungen. Im Grunde bestehen diese pflanzlichen Arzneimittel aus Nahrung und Gewürzen, welche bereits im gesunden Alltag bereitstehen.

Wir sprechen bei der pflanzlichen Alternative natürlich nicht von lebensbedrohlichen Akutfällen. Hierfür sucht Ihr bitte Euren betreuenden Arzt auf.

Das natürliche Antibiotikum bekämpft aufgrund der Eigenschaften seiner Zutaten viele verschiedene Bakterienarten. Auch wirkt es gegen manche Parasiten und Pilze. Es verbessert überdies die Blutzirkulation und den Lymphfluss. Das Geheimnis sollen dabei nicht die einzelnen Zutaten sein, sondern ihre Kombination. Erst im Zusammenspiel sollen sich die extrem wirksamen Eigenschaften gegen unzählige Krankheitserreger zeigen.

So können Antibiotika aus Pflanzen in vielen Fällen eine sinnvolle Alternative zu den herkömmlichen antibakteriellen Mittel sein. Heilpflanzen und Heilkräuter mit antibiotischer (das heißt keimabtötender) Wirkung besitzen pharmakologisch hochwirksame Substanzen, wie zum Beispiel ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe oder Flavonoide, die die Vermehrung von Bakterien und Mikroorganismen hemmen oder sogar zerstören.

Abgesehen davon, dass die pflanzlichen Heilmittel unser Immunsystem stärken, helfen sie unter anderem bei:

  • Husten, schnupfen, Erkältung
  • Blasenentzündung
  • Fuss- oder Nagelpilz
  • Bindehautentzündungen, Ekzemen
  • Akne und trockener Haut
  • Magen-Darm-Beschwerden

Anerkannte pflanzliche Antibiotika

Kurkuma

Kurkuma ist wohl eines der besten Gewürze, auf die antibiotische Wirkung bezogen. Er bekämpft Infekte, reduziert Entzündungen, hemmt die Krebsentwicklung, lindert sogar Gelenkschmerzen und beugt nicht zuletzt einer Demenz vor. Wir lieben die frische Knolle. Gerne könnt ihr aber auch auf die Pulverform zurückgreifen. Seid aber vorsichtig bei der frischen Knolle beim Zerreiben: Eure Hände werden sich regelrecht gelb/orange verfärben. Fast wie Henna. ツ

Knoblauch

Knoblauch bekämpft viele schädliche Bakterien und Pilze. Gleichzeitig schont Knoblauch die Darmflora, er soll sogar die Zahl der nützlichen Darmbakterien erhöhen und kann somit zur Sanierung der Darmflora beitragen.

Beim Knoblauch scheiden sich die Geister: Die einen schwören auf seine heilende Wirkung, andere können ihn nicht riechen. Doch gerade sein Geruch macht ihn so gesund. Verantwortlich dafür sind die Schwefelverbindungen Allicin und Ajoen. Sie entstehen, sobald die Zellwände der Knoblauchzehe durch Schneiden oder Quetschen beschädigt werden.

Allicin und Ajoen wirken leicht blutverdünnend und blutdrucksenkend, das schützt vor Thrombosen, Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfall. Vor allem aber bekämpft das Allicin Viren, Bakterien und Pilze. Darum wird Knoblauch auch als natürliches Antibiotikum bezeichnet. Im Grunde ist Allizin sogar eines der stärksten Antibiotika, welche die Pflanzenwelt zu bieten hat.

Bis zu der Liebe meines Gemüsekoboldes, habe ich Knoblauch verschmäht. Obwohl meine liebe Mutter darauf schwört und mir die Vorzüge immer zu vermitteln versuchte, habe ich die Einnahme stets verweigert. Erst meine Seelenhälfte schaffte dies. Vermutlich auch, weil es sich dann in gemeinsamer Duftwolke einfacher küsst. ツ ღ

Zwiebeln

Zwiebeln verstärken die Knoblauchwirkung und stellen gemeinsam mit diesem ein starkes Duo gegen Krankheiten dar.

Habt ihr heute schon eine Zwiebel verspeist? Wenn nicht, dann hurtig ans schälen. Denn als natürliches Antibiotikum wirkt die clevere Knolle schädigenden Keimen entgegen, ohne jedoch die für den Körper notwendigen Bakterien anzugreifen. Die in der Zwiebel enthaltenen Schwefelverbindungen (ebenfalls wieder Allicin) sollen neben den Bakterien sogar Viren abwehren und Tumorzellen zerstören können. Also wenn sich das nicht mal positiv anhört.

Pepperoni/Chili

Pepperoni/Chili bekämpfen Krankheiten an Ort und Stelle.

Es heißt, Bakterien werden durch scharfe Gewürze abgetötet. Vor allem dem Chili wird daher eine antibiotische Wirkung nachgesagt. Doch das stimmt so nicht. Zwar wehrt der scharfe Inhaltsstoff, das Capsaicin, Fressfeinde der Chili-Pflanze ab. In Versuchen zeigte das Capsaicin jedoch keinen Bakterien abtötenden Effekt.

Chili kann daher nur indirekt das Immunsystem unterstützen, und zwar durch seine Schärfewirkung. Capsaicin gaukelt den Nerven vor, dass die Schleimhäute verletzt sind. In der Folge reagiert der Körper mit einer stärkeren Durchblutung, um einen Schaden zu reparieren, der gar nicht vorhanden ist. Diese stärkere Durchblutung fördert jedoch lokal die Immunabwehr.

Wir haben bei uns festgestellt, dass wir unterschiedlich auf die Schärfegrade reagieren. Wie wir darüber lachen können, wenn wir vorab darauf wetten, wem die Tränen kommen und es sich meist in eine ganz andere Richtung entwickelt. Das ist bei uns ein schönes Ritual beim Essen geworden. Probiert es einmal aus. 

Ingwer

Ingwer hemmt Entzündungen, lindert Schmerzen, wirkt antibakteriell  und stimuliert enorm den Kreislauf. Für diese Wirkungen sind nicht zuletzt die so genannten Gingerole verantwortlich, also die Substanzen, die dem Ingwer seinen strengen und scharfen Geschmack verleihen. Wissenschaftlich gut belegt ist, dass Gingerole das Wachstum von Bakterien des Typs Helicobacter pylori hemmen, also jene Bakterien, die eine Magenschleimhautentzündung auslösen können.

Wir würzen mit frischem Ingwer unsere Speisen. Ihr könnt ihn aber auch gerne als Tee genießen. Dafür zerquetscht ihr ein daumenkuppengroßes Stück Ingwer und lasst es 5 Minuten in heißem Wasser ziehen. Nun könnt ihr das duftende Wasser abgekühlt trinken.

Kapuzinerkresse

Die Wirksamkeit von Kapuzinerkresse beruht auf verschiedenen Wirkmechanismen. Zum einen eine direkte antibakterielle und antivirale Wirkung und zum anderen werden Bakterien, Viren und Pilze in ihrer Vermehrung aktiv gehemmt. Darüber hinaus kann sie einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem haben und somit zur schnelleren Regeneration beitragen.

Die Kapuzinerkresse enthält sogenannte Senfölglycoside, welche nach der Einnahme im Magen als Senföle freigesetzt werden. Im Darm werden diese Senföle anschließend vollständig resorbiert, also ins Blut aufgenommen. Dadurch werden die für unsere Verdauung und das Immunsystem essentiellen Darmbakterien nicht angegriffen. Die Senföle gelangen zu den Ausscheidungsorganen, nämlich der Harnblase und der Lunge, wo sie ihre antivirale und antibakterielle Wirkung entfalten. 

Radieschen

Radieschen enthalten vor allem Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt und uns vor Krankheiten schützt.

Neben Vitamin C enthalten Radieschen weitere Inhaltsstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und einige B-Vitamine. Gerade zur Eisendeckung können Radieschen wunderbar beitragen. Mit 100 Gramm Radieschen deckt man mehr als 10% seines Tagesbedarfs an Eisen. Das schwer verfügbare Vitamin B9 (Folsäure) ist ebenfalls vorhanden.

Radieschen enthalten zudem sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem Senföle, die sich positiv auf die Verdauung auswirken und sogar vor Krebs schützen können. Desweiteren finden sich Karotine und Enzyme in Radieschen.

Senföle wirken antibakteriell, töten Darmpilze- und bakterien ab und können damit helfen Magenprobleme zu beseitigen, indem sie den gesamten Verdauungsapparat reinigen und die Verdauungsdrüsen anregen. Dadurch wird der Stuhlgang gefördert. Sie wirken wie natürliche Antibiotika. Zusätzlich unterstützen sie das Immunsystem und helfen Infektionen vorzubeugen. Der reinigende und desinfizierende Effekt hat auch positive Auswirkungen auf Galle und Leber.

Übrigens könnt ihr auch die Radieschenblätter gerne als Salat verspeisen, oder mit einer Gemüsespeise mitdünsten.

Geprägt durch den Radiesschenkonsum meines Vaters, konnte ich mich nie mit diesem Gemüse anfreunden. Auch hier musste erst mein Gemüsekobold in mein Leben treten, um mir den Genuss nahezulegen. Es bleibt trotzdem schwierig.

Meerrettich

Meerrettich wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Atemwege aus, die Nasennebenhöhlen und die Lungen. Verstopfte Neben– und Stirnhöhlen werden gereinigt, die Blutzirkulation wird verbessert und nahende Erkältungen oder die Grippe haben keine Chance mehr.

Es ist daher ein Mittel zur Prävention, gerade in Zeiten, wenn Infekte grassieren. 

Bärlauch

Das Wirkungsspektrum des Bärlauchs ähnelt dem des Knoblauchs.

„Kein Kraut ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Darm und Blut wie der Bärlauch“
-Kräuterpfarrer Künzle-

Bärlauch wirkt antibakteriell, fungizig und antiviral. Dies ist vor allem auf die Wirkstoffgruppe der Thiosulfinate zurückzuführen. 

Die wissenschaftliche Forschung bestätigt das überlieferte Wissen der Volksheilkunde: Ist eine Grippe oder Erkältung im Anflug, iss reichlich frischen Knoblauch oder Bärlauch.

Bärlauch hat aber auch positive Auswirkungen auf die Bakterienflora des Darms und hemmt Gärungs- und Fäulnisverursachende Bakterien ohne die Bakterien anzugreifen, die wir für eine gute Verdauung brauchen. Man kann ihn also auch für eine Darmsanierung verwenden. Bärlauch fördert generell den Aufbau einer gesunden Darmflora. Allgemein wirkt Bärlauch blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, stoffwechselanregend, allgemein tonisierend und stärkend, sowie appetitanregend. Gut, dass wir im Frühjahr unseren Bärlauchwald vor Ort haben.

Apfelessig

Der hauseigene Apfelessig, selbstgebraut, ist natürlich unbezahlbar.

Aber auch jeder andere, biologisch wertvolle Essig ist förderlich. Hier haben wir ein Rezept, falls ihr den Apfelessig nicht im Wasser auf nüchternem Magen zu Euch nehmen wollt. Im Falle von Unverträglichkeiten oder Allergien auf einen dieser Bestandteile solltet Ihr das Rezept selbstverständlich entsprechend verändern, bevor Ihr herumexperimentiert.

Die Zutaten für ca. 0,7 Liter

  • 700 ml Apfelessig (Bio und naturtrüb)
  • 25 g Knoblauch – schälen und reiben
  • 70 g Zwiebeln – schälen und fein würfeln
  • 17 g frische Pepperoni/Chili (ca. 2 Stück) kleingeschnitten
  • 25 g frischer Ingwer – waschen und fein reiben
  • 15 g frischer Meerrettich – schälen und fein reiben
  • 27 g frische Kurkumawurzeln – waschen und fein reiben
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Zubereitung

Bis auf den Apfelessig, alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und gründlich durchmischen. In ein Einmachglas füllen. Den Apfelessig dazu füllen, so dass der Inhalt gut bedeckt ist. Schließt das Glas und schüttelt es kräftig durch.

Zwei Wochen lang das Glas an einen kühlen und trockenen Platz stellen. Während dieser Zeit mehrmals täglich durchschütteln. Die Wirkstoffe aus Knoblauch, Chili etc. gehen auf diese Weise in den Essig über.

Nach zwei Wochen den Essig in eine Flasche abgießen. Um so viel Flüssigkeit wie möglich zu gewinnen, den Mix im Glas so stark es geht zusammenpressen, mit einem Löffel oder einem Stampfer. Oder auch den Mix in ein sauberes Baumwolltuch geben und dieses gut ausdrücken. Ab jetzt kann das Gemenge als Gewürz zum Kochen verwenden werden. Die Flüssigkeit hingegen ist das Neue, selbst gemachte natürliche Antibiotikum.

Fazit: Wir lieben unser natürliches Antibiotikum, auch wenn unsere Mitmenschen nicht immer von manchem Geruch entzückt sind. Das stört uns aber nicht. Trotz dieser Vorteile werden die Heilpflanzen die herkömmlichen Antibiotika jedoch nicht ersetzen. Deshalb holt Euch ärztlichen Rat bei gefährlichen Infektionen ein. Das ist unverzichtbar. Hört auf Euren Körper.

0

Farbenzauber | Natur

#Natur #Farben #bunt #Sommer #Gefühl #Umfeld #Nähe #Farbzauber #Nuancen

Rund um unser Zuhause eröffnen sich wahre Farbwelten an bunten Blumen und Sträuchern. Es ist eine wahre Augenweide für uns.

Jetzt im Juni wachsen Butterblumen, Mohn und Kamille.

Kamillenblüten sind mütterlich, liebevoll und gütig, sie schenken Hoffnung und Trost. Sanft und doch kraftvoll ist ihr Erscheinungsbild, aber auch gut für Körper, Geist und Seele. So habe ich es in jungen Jahren von Rudolf Steiners Schriften lernen dürfen.
Auf jeden Fall aktiviert sie unsere Selbstheilungskräfte auf zauberhafte Weise mit ihrer goldgelben Magie und schenkt uns auch beim Anblick ein wohlig, warmes Gefühl.

Das feurige Rot der Mohnblüten steckt voller Energie und Aktion und regt den Stoffwechsel an. Rot ist die Liebe, die Leidenschaft, Sinnlichkeit und Erotik und schenkt Lebensfreude, Mut und Zuversicht.

Aber auch Pfingstrosen, Ziersalbei, Lavendel, Goldgarbe, Wiesen-Margerite und Rittersporn und wilde Lupinen erblicken wir.

Die wilde Margerite ist übrigens auch eine Heilpflanze.
Aus ihr kann Tee zubereitet werden, der schleimlösend, hustenreizstillend und allgemein beruhigend wirkt, krampflösend auch für den Verdauungstrakt und auch gegen Frauenbeschwerden, vorausgesetzt, man hat keine Allergie auf Korbblütler.

 

Die Vielfalt der Blütenpflanzen lockt  Insekten, Spinnen, Tausendfüßer, Eidechsen, Frösche und
Spitzmäuse an. Für sie alle sind solch ungestörte Wildflächen eine Lebensgrundlage.

Die gestapelten Holzscheite ergänzen das Hintergrundbild.

Mit offenen Augen durch die Gegend streifen, Gräser, Halme und Blumen erblicken, den Duft riechen und die Blüte schmecken, macht alles manches Mal leichter als es ist. Wir lieben das.

0

Brennnessel-Kraft

#Brennnessel #Energie #Mineralien #Kraft #Natur #Energie

Heute gelüstet es uns nach Grün. Viel frischem Grün, speziell auf Brennnessel, weshalb wir uns eine Tasche richten, Handschuhe, Gartenschere und viel Vorfreude.

In der Naturheilkunde wird die Brennnessel unter anderem als stoffwechselanregend, blutreinigend und harntreibend (entwässernd) eingestuft.

Von der Brennnessel wird dabei das gesamte Kraut einschließlich der Wurzel therapeutisch genutzt. Paracelsus wusste schon vor 500 Jahren: „Wenn man sie kocht und mit Pfeffer oder Ingwer mischt und auflegt, hilft dies bei Gelenkschmerzen.“ Heute ist die gute Wirksamkeit von Brennnesseln bei rheumatischen Erkrankungen wissenschaftlich erwiesen.

Nicht weit von uns entfernt werden wir sogleich fündig und schneiden uns ein paar Stängel, des wertvollen Wildkrautes ab. Nehmt von Pflanzen immer nur so viel, dass sie weiter wachsen können. Beachtet auch, dass die Pflanzen am Wegesrand eventuell durch Urin von Hunden belastet sein könnten. Deshalb bevorzugen wir die Wildpflanzen in den hinteren Bereichen.

Das Brennen entsteht übrigens durch das Abrechen der mit Kieselsäure angereicherten und daher glasartigen Brennhaare, die dann in die Haut eindringen und dort einen Mix aus Histaminen, Ameisensäure und Acetylcholin freigeben. Diese Reaktion gilt eigentlich Fressfeinden, trifft jedoch auch uns.

Die Brennnessel ist außerdem eine wahre Vitaminbombe. Sie enthält Karotinoide, Kalium, Kalzium, Eisen und Chlorophyll. Dieser hohe Nährstoff- und Vitamingehalt machen das Wildkraut zu einem wahren Wundermittel. Auch die Samen sind essbar. Sie werden in vielen Kulturen als Aphrodisiakum eingesetzt, man kann sie im August/September leicht ernten. Meine Mama macht das regelmäßig und streut die getrockneten Samen über Gemüse- und Salatgerichte. Das ist durchaus lecker.

Wascht die Brennnessel bitte gut durch, weil sich unter den Blättern kleine Läuse oder Larven befinden können.

Zu unserem Wildkraut geben wir noch Staudensellerie (Achtung: Nicht jedermanns Sache ;-)), Fenchel und Gurke hinzu. Alles durch den Entsafter gejagt, gibt das einen wertvollen Powertrunk. Nicht zu vergleichen, mit den süßen Smoothies aus dem Discounter.

Noch ein kleiner Geheimtipp von uns:

Als Smoothie verdünnen wir uns den Wildkräuter-Powertrunk mit Wasser und Zitronen- oder Limettensaft. Trotzdem bleibt dabei einiges an Vitalkraft über. Einen geringen Teil füllen wir deshalb in Eiswürfelbehälter, um an zeitraubenden Tagen, diese aufzutauen und genießen zu können.

Desweiteren verarbeiten wir einen Teil davon mit Leinsamen, frisch gepressten Haferflocken, Kürbis– und Sonnenblumenkernen und Flohsamenschalen zu einem knusprigen Knäckebrot. Vitaminbombe und Broterlebnis in einem.

Zu bestreichen sowohl mit deftigen, als auch süßen Aufstrichen, oder auch einfach pur zu genießen. Ein Allroundtalent unser Herzschatz-Vitamin-Knusper-Brot.

Fazit: Optisch vielleicht nicht der burner, aber der Inhalt zählt. Und damit kann unser Powertrunk und Knusperbrot durchaus punkten. Probiert es unbedingt aus.

 

0

Lila Laune

#Farben #Lila #Violett #Fliederfarben #veilchenblau #Garten #Küche #Kunst #Atelier

Violett gilt als Symbol der Demut und Buße wie auch der Selbstbesinnung. Das violett im Veilchen wurde im Mittelalter zum Symbol der Tugend und der Bescheidenheit. Violett, im Ton eines Amethysts ist komplex, vielschichtig und kompliziert in seinem Charakter ebenso wie in seiner Symbolik.

Farben bestimmen also unsere Welt. Nicht nur im Garten, obwohl gerade dort.

Auch in unserer pflanzlichen Küche, ist die Farbenkomposition aus Lilatönen nicht mehr wegzudenken. Rote Beete, Rotkohl, Ur-Karotten, Rhabarber und unser geliebter roter Mangold.

Aber auch meine Künstlerkreiden umfassen ein prächtiges Repertoire aus lila, fliederblau und hellviolett.

Lila stellt ein Gleichgewicht zwischen dem Blau des Himmels und dem Feuer der Erde, zwischen dem Geist und dem Körper her. Violett ist die Farbe der Macht, aber auch der Leidenschaft. Sie ist heilend, aber auch die Farbe des Todes. Lila steht für Spiritualität, Geist und Intelligenz.

Und damit zum Schluss auch alles farblich übereinstimmt, präsentieren wir Euch den ersten lila Frühlingsmann auf der Welt. Hier, in unserem Garten. 🙂

Fazit: Als Jugendliche habe ich lila geliebt und gerne getragen. Wahrscheinlich, weil sie für die Stärke der Frau steht und den Feminismus dadurch auch prägte. Da mir Gleichberechtigung unter allen Lebensformen wichtig ist, mag ich die Symbolkraft dieser Farbe. Violett-liebende Menschen reagieren intuitiv und sind dadurch fähig, unkonventionelle Ideen zu entwickeln. Sie wirken oft ernsthaft, hinterfragen alles was um sie herum geschieht und gehen den Dingen auf den Grund. Ihre Ideen und Pläne denken sie gründlich durch. Irgendwie passend.

0

Gartenimpressionen

#Garten #Arbeit #Wachstum #Natur #Blühen #Grün #Kräuter #Pflanzen

Zu Besuch bei der Mama und überwältigt von dem wunderschön angelegten Garten. Überall grünt und blüht es bereits. Trotz angelegter Zierpflanzen wie Tomaten, Gurken und Zucchini, wuchern auch die Wildpflanzen und Kräuter aus dem Boden hervor.

Angelegt ist das Traumbeet wie ein Bauerngarten. Das heißt, um das Kreuz in der Mitte liegen vier Beete, die unterschiedlich bestückt sind. Das ist auf den Fotos höchstwahrscheinlich nicht so zu erkennen.

Auf der linken Seite sind die selbst gezogenen Ur-Tomaten. Das bedeutet, dass die Samen nicht Gen-manipuliert und gezüchtet sind. Im Hintergrund die wertvollen Brennnessel.

Rechts unterhalb im Beet wachsen die Gurken an einem Rankgitter hoffentlich bald empor.

Links unten im abgelegten Garten seht ihr Kohlrabi, Gartenkräuter und Bienenstauden.

Rechts oben ist Schnittlauch und Himbeerstauden.

Das anliegende Gewächshaus ist ebenfalls mit Tomatensetzlingen bestückt.

Oberhalb ist die fette Henne zu sehen und darunter unser geliebter Giersch.

Die liebe Paula passt auf alles auf.

Wir sind stolz auf Dich liebe Mama und Schwiegermama für Dein unermüdliches Schaffen und Dein Bewusstsein für Tiere und Natur.

0

Obsternte

#Obst #Wiese #Natur #kostenlos #umsonst #gratis #Dankbarkeit ❀ ✿ ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Umgeben von weiten Wiesen und wildwachsenden Bäumen und Sträuchern eröffnet sich uns ein Gabentisch, frei zugänglich, von Mutter Natur. Diese robusten, meist recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse und das völlig umsonst.

Oft schon haben wir uns gefragt, warum die meisten Menschen lieber in den Laden gehen, um dort Kirschen zu kaufen, anstatt einen schwer beladenen, wilden Baum von seiner Last zu befreien. Da faulen die wunderbar schmeckenden roten Perlen einfach so vor sich hin und der Mensch möchte lieber sein Geld dafür ausgeben.

Nun gut, eines unterscheidet die Kirschen im Laden zu denen auf dem wilden Baum: Die Zuchtware gleicht einem Bildnis. Alle haben die gleiche Form, Größe und Farbe. Das kann man von dem wildgewachsenen Obst wohl eher nicht behaupten. Außerdem ist scheinbar das Interesse nicht so groß, eigenhändig in stacheliges Geäst hineinzugreifen und Früchte zu pflücken, für die es irritierenderweise auch gar keine schriftlichen Angaben gibt: Keine Sortenbezeichnung, keine Handelsklasse, kein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Kann man so etwas überhaupt essen?

Naja, das war wohl jetzt etwas überzogen, aber wenn wir uns die prallgefüllten Bäume so ansehen, kommen solche Gedankengänge zustande.

Wer sich beim nächsten Spaziergang in seiner Stadt oder der Natur genau umsieht, wird allerlei essbare Köstlichkeiten entdecken. Prinzipiell ist Pflücken erlaubt, jedoch sollten einige Regeln beachtet werden.

Wahrt auf jeden Fall die Eigentumsrechte. Das ist sehr wichtig, damit ihr hier keine Probleme bekommt. In Reutlingen werden beispielsweise weiße Schleifen um die Bäume gebunden, welche signalisieren sollen, dass hier umsonst geerntet werden darf. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz darf man wild wachsende Früchte und Pilze „in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen“. Bayerns Landesverfassung zum Beispiel erlaubt in Artikel 141 ausdrücklich „die Aneignung wild wachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang“. Diese Gesetze! Aber um auf der sicheren Seite zu sein macht es Sinn sich mit diesem Thema etwas zu beschäftigen, um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten.

Online werdet ihr bestimmt fündig werden, was es in Eurer Gegend an Obst zu ernten und daher zu retten gibt. Auf mundraub.org beispielsweise findet ihr Standorte wildwachsender Früchte aller Art verzeichnet. Es ist eine mitmachende Community. Schaut doch mal rein.

Für uns ganz bedeutsam: Geht behutsam mit Baum, Strauch und Natur um. ღ

Hier schenkt uns die Natur wunderbar schmeckende lila Zwetschgen. Wir nehmen nur so viel mit, wie wir zwei Herzschatzbewohner für den Eigenbedarf zuhause verbrauchen können.

Ein prall gefüllter Apfelbaum. Am liebsten suche ich den Boden ab und wähle die Früchte aus, die noch nicht von unseren Wurmfreunden bewohnt sind.

Reife Holunderbeeren.

Klee schmeckt wunderbar zusammen mit einem Apfel.

Auch Mirabellen landen bei uns im Körbchen.

Fazit: Vielleicht motiviert Euch das. Wir danken Mutter Natur und lassen es uns schmecken.

0

Gemüsekiste

#Gemüse #Natur #vegan #pflanzlich #gesund #bunt #geliefert #regional

Endlich ist es so weit: Unsere Gemüsekiste kommt! Wir freuen uns wie kleine Kinder und können unseren Augen schon fast nicht trauen: Eine Farbenpracht in allen Nuancen und unterschiedlichen Farbtönen. Das erfreut unser Herz und später unseren Körper.

Aber gehen wir einmal zurück, in das Jahr….nein, natürlich nicht Leute. ツ  Gehen wir ein paar Monate zurück. Seit Wochen, vielleicht sogar Monaten, hören wir diese intensive Bimmel-Glocke immer am gleichen Tag und das sympathische Rufen: „Kartoffeln…frisches Gemüse. Leute, es gibt Kartoffeln, Äpfel und Spinat….Kartooooooffeln.“

Nun gut, wir leben im Jahr 2020, aber fühlen uns irgendwie wie zu früheren Zeiten.

Auch fühlen wir uns gerade in diesen Momenten den Marktschreiern von Hamburg so nahe.

Wir sitzen also am Arbeiten und können einfach nicht weghören.ツ

Nach Recherche bekommen wir tatsächlich heraus, dass dieser Lieferant in der Nähe von uns ist, also regionale und auch saisonale Produkte aus der Umgebung anbietet. Schwups ist unsere Ware bestellt, auch für die Family und ein Tag später wird geliefert.

Lillyfee kann es kaum glauben. So viel Gemüse in einer Kiste. Aus dem Staunen kommt sie gar nicht mehr heraus. Wir übrigens auch nicht. ツ

So viel Grün….

…und auch die Rottöne sind so faszinierend.

Tomaten, Radieschen, Sellerie, Rote Beete, Karotten, Champignons, Salate, Bohnen, Äpfel, Zwetschgen, Mirabellen und vieles, vieles mehr. Danke möchte ich sagen, dass wir so viel von Mutter Erde erhalten, aber auch den Menschen, die dafür sehr viel leisten müssen. Das ist ein Knochenjob. Bio-vegan wäre Priorität, dann wäre die Balance für uns alle geschaffen.

Gemeinsam mit unserem selbst geernteten Obst schaut alles so erfrischend schön aus.

Wir Veganer essen nur Gras und Steine? Nee, nee…. ツ

Fazit: Wir sind durch dieses sagenhafte Gemüse leider Wiederholungstäter und werden definiv wieder und wieder und wieder bestellen. Danke, dass es so fleißige Menschen und Familien gibt, die uns so einen Service ermöglichen. Für immer pflanzlich. Go vegan.

0

Bienenfutterpflanzen

„Ein Blümchen vom Boden hervor,

war früh gesprosset in lieblichem Flor.

Da kam ein Bienchen und naschte fein,

die müssen wohl beide füreinander sein.“

-Johann Wolfgang von Goethe-

Unser eigener Gemüseanbau schreitet voran. Zeit, uns nun um unsere fleißigen Helferlein zu kümmern: Die Insekten. Ohne Wild- und Honigbienen gäbe es nämlich kein Obst, kein Gemüse und keine Blumen. Wer einen Garten hat, der kann viel für den Erhalt der nützlichen Kleinsttiere tun. Es darf einfach nicht sein, dass wir immer nur zu unserem Wohle leben und dabei die gesamte Schöpfung übersehen.

Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel oder Vögel sind Insekten lebensnotwendig. Wir möchten diese schönen und faszinierenden Tiere unterstützen und ein Buffet voller bunter Leckereien für die Tiere zaubern. Unsere Insekten-Hotels habe ich Euch ja schon vorgestellt. Nun gilt es, den Mittagstisch vorzubereiten, damit das Nahrungsangebot auch für unsere Mitlebewesen gesichert ist.

Meist sind Gärten für das menschliche Auge stilvoll angelegt. Leider zum Nachteil für Bienen und Hummeln. Hier etwas Essbares zu finden scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Dem möchten wir entgegenwirken und unserem Garten eine lebendige Vielfalt schenken. Aber auch Balkon, kleiner Vorgarten oder Mini-Außenbereich kann als Pflanzenbuffet den Tieren zunutze gemacht werden. Die Größe der Anlage spielt überhaupt keine Rolle.

Wer nun Insekten unterstützen und ihnen einen Rückzugsort bieten möchte, kann dies mit der richtigen Pflanzenauswahl tun.

Wir beginnen mit einer Buschmalve, welche später von jeder Menge Bienen und Hummeln umschwirrt werden wird. Diese Pflanze stellt sehr viel Nektar für die hungrigen Arbeiter bereit. Die rosafarbig blühenden Blüten sind wunderbar anzusehen und die naschenden Brummer außerdem. Aber auch der lilafarbene Lavendel als Klassiker, Salbei, Thymian und Gänseblümchen, Holunder und Schmetterlingsflieder sind wohlschmeckende Pflanzen für die kleinen, fleißigen Tierchen.

Fazit: Helft unseren Bienen durch eine Vielfalt an Blüten im eigenen Garten. Wir haben Euch nur eine kleine Auswahl an Blumen- und Pflanzensorten präsentiert, es bestehen viel mehr Möglichkeiten. Erkundigt Euch. Mit einem Schmunzeln möchte ich Heinz Erhardt noch zu Wort kommen lassen, der sich dem Thema auf seine eigene Art nähert. ツ

„Ein Gänseblümchen liebte sehr

ein zweites gegenüber,

drum rief’s: ‚Ich schicke mit‘ nem Gruss

dir eine Biene‘ rüber!‘

Da rief das andere: ‚Du weisst,

ich liebe dich nicht minder,

doch mit der Biene, das lass sein,

sonst kriegen wir noch Kinder!'“

-Heinz Erhardt-

0

Tag des Baumes

#Natur #Stamm #Kraft #Zauber #Magie #Baum #Wald #Freiheit #Sauerstoff #Liebe #Grün

„Baumschutz ist Bürgerpflicht!“

Der internationale Tag des Baumes geht auf den amerikanischen Politiker Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska den Arbor Day und es wurden über 1 Million Bäume gepflanzt. Erst 1951 beschlossen die Vereinten Nationen dem Baum einen Tag zu widmen. Ein Jahr später zog auch Deutschland nach und Bundespräsident Theodor Heuss und Bundesminister Robert Lehr (Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Der Tag des Baumes soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen im Bewusstsein halten.

„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft!“
-Julius Sterling Morton-

Der erste Tag des Baumes war noch ganz durch die Nachkriegssituation geprägt. Er richtete sich damals gegen die Übernutzung der Wälder. Während des Krieges und durch den sogenannten Reparationshieb der Alliierten fand auf zehn Prozent der deutschen Waldfläche ein Kahlschlag statt.

In den ersten Nachkriegsjahren wurde zwischen 9 bis 15 x mehr Holz eingeschlagen, als nachwachsen konnte. Anfang der 50er Jahre bestand noch immer eine Kohlekrise. Die zugeteilte Menge von 15 Zentner Kohle pro Jahr und Haushalt reichten nicht aus, so dass verstärkt Brennholz eingeschlagen wurde. Der Tag des Baumes 1952 diente der Rückbesinnung auf die Nachhaltigkeit, einem Prinzip, das seit fast 150 Jahren das Handeln der Forstwirtschaft geprägt hatte.

In der Bibel wird der Baum als Symbol des Lebens, der Gesetze und der Schöpfung bezeichnet. Die Mythen fast aller Völker und Religionen befassen sich mit dem Baum als wichtiges Thema.

Der Baum als mystisches Wesen: Bäume verbinden Unterwelt, Mittelwelt und Oberwelt miteinander. Sie können sehr alt werden und werden immer als Träger großer Weisheit angesehen.

Bäume schenken uns so viel: Sie nähren uns, spenden uns Schatten, geben uns Medizin, Material zum Bauen und nicht zuletzt Halt und TrostWenn wir einen Waldspaziergang machen, werden wir es wohl am ehesten erfahren: Die Stille und Ruhe, die wir dort vorfinden, kann uns neue Kraft und Ausgeglichenheit verleihen.

Es gibt viele Arten von Bäumen, jeder hat in seiner Eigenschaft sowohl seine eigene Ausstrahlung und Symbolkraft als auch seine heilenden Wirkungen.  Aber noch viel wichtiger: Sie produzieren Sauerstoff und reinigen unsere Luft.

Geh barfuß im Wald und fühle die Erde unter Deinen Füßen. Umarme einen Baum, leg Deine Wange an seine Borke und sprich mit ihm, laut oder in Gedanken. Fühle das Moos auf dem Stamm und genieße es.

Der Starnberger Schüler Felix Finkbeiner hat im Alter von 9 Jahren die Schülerinitiative „Plant for the Planet“ gegründet. Vorbild ist die „Billion Tree Campaign“ der UN-Umweltorganisation UNEP. Die Idee kommt von der kenianischen Friendensnobelpreisträgerin Wangari Maathai. Inzwischen wurden von Schülern in ganz Deutschland über 400.000 Bäume gepflanzt. Großes Kino!

Auch wenn wir keine großen Fans von vielen Gedenk- und Aktionstagen sind, gebührt diesem Baumfeiertag eine besondere Rolle zu.

Lasst uns deswegen am heutigen Tag mit den Zwergen ein Baum-Fest veranstalten, zu Ehren der größten Lebewesen dieser Erde, den Bäumen.

Ihr könnt dafür ein Waldbufett organisieren und Brote mit frischen Buchenblättern probieren. Das schmeckt fast wie Petersilie. Dafür die frischen Blätter einfach in kleinen Streifen schneiden und aufs Brot legen. Natürlich könnt ihr die Blätter auch klein hacken und in den Salat oder tierleidfreien Quark geben. Falls ihr mit den Kindern an dem heutigen Tag in den Wald gehen solltet, stellt vorab bedeutsame Regeln auf, damit der Wald immer geschützt bleibt.

  • Wir verhalten uns leise und rücksichtsvoll.
  • Wir lassen nichts im Wald liegen und nehmen unsere Abfälle wieder mit.
  • Wir behandeln Pflanzen mit Respekt, das heißt: Keine lebenden Äste und Zweige abbrechen, Pilze nicht zertreten, nicht auf eigene Faust Beeren oder Blumen pflücken (Gift!).
  • Stöcke werden auf dem Boden gesucht und sind nicht größer als ich selbst.
  • Wir sind kleinen Tieren gegenüber besonders rücksichtsvoll: Wenn wir kleine Lebewesen unter die Lupe nehmen wollen, fangen wir sie mit der größtmöglichen Vorsicht und lassen sie hinterher wieder dort frei, wo wir sie gefunden haben.
  • Wir verabreden ein Zeichen, bei welchem alle Kinder zum Ausgangspunkt zurückkehren müssen.

So werden aus Kindern einmal Waldschützer.

Denkt daran: Wenn das Gelände im Wald durch Felsen oder Totholz unübersichtlich ist, ist eine erhöhte Achtsamkeit gefragt. Ein Erste-Hilfe-Set und eine Zeckenzange solltet ihr immer parat haben. Alle Kinder tragen lange Hosen, Strümpfe und feste Schuhe und säubern sich vor dem Essen oder Trinken die Hände mit feuchten Tüchern. Bei Gewitter oder starkem Wind verschiebt ihr das Projekt einfach auf einen günstigeren Zeitpunkt. Der Sicherheit halber.

Fazit: Wir lieben den Wald. Es ist der Ursprung unseres gemeinsamen Seins und die Wurzel unserer Liebe. Hoffentlich können wir den Wäldern  und der Mutter Erde helfen, ihre Gesundheit zu bewahren und mit uns gemeinsam gesund zu bleiben. 

0

Pflanzliches Düngemittel MALTaflor

#Pflanzlich #Düngemittel #Blumen #Gemüse #Maltaflor

Angespornt durch den tollen Bio-Veganen-Vortrag in Bayern, möchten wir unseren kleinen Pflanzen etwas Gutes tun und bestellen das pflanzliche Düngemittel MALTaflor Universal. Bis dato haben wir unsere Pflanzen mit eigens hergestelltem Brennnesselsud unterstützt. Da wir dieses Mal keine reine Gemüseerde erhalten haben, möchten wir diese gerne mit guten Nährstoffen versorgen.

MALTaflor enthält als Hauptbestandteil feine nährstoffreiche Malzkeime der Gerste, wie sie zur Bierherstellung verwendet wird, und ist mit einem weiteren rein pflanzlichen Produkt aus der Zuckerrübe sowie Mineralien ergänzt. Tierische Bestandteile sind keine enthalten und darum geht es uns.

  • Reine und pflanzliche Rohstoffe, daher schadstofffrei und ökologisch verträglich.
  • 100% frei von tierischen Bestandteilen oder Produkten (kein Tierkot, kein Tierknochenblut, kein Hornmehl!).
  • Fördert das ökologisch bedeutsame Bodenleben.
  • Unterstützt die Gesundheit der Pflanzen und kräftigt sie.
  • Bodenverbessernd durch 80% humusbildende Substanz.
  • Dünger-Langzeitwirkung über eine ganze Wachstumsperiode.
  • Sanfte Ernährung der Pflanzen durch langsamfließende Nährstoffe.
  • Einfache und sichere Anwendung bei guter Streufähigkeit.
  • Hohe Ertragskraft durch pflanzengerechte Nährstoffzusammensetzung.
  • Wirkt durch besonders hochwertige Nährstoffe.

Mal sehen, ob unsere Tomaten ab jetzt in die Höhe schießen. ツ Das hört sich zumindest alles sehr stimmig an. Wir werden es testen.

Wir beschweren unsere Pflanzenkübel mit einem Stein und geben etwas Erde darauf. Auf diese Schicht kommen Brennnessel, welche ihr auch klein schneiden könnt. Darauf kommt abermals eine Schicht Erde, in die wir das MALTaflor schon etwas unterheben. Am Ende, wenn die wundersamen Pflanzen ihren Platz erhalten haben, geben wir noch etwas nährstoffreichen Dünger um die Pflanzen herum. Vorsicht aber, nicht zu viel. Ich habe es da anfangs etwas übertrieben und habe dann nachträglich wieder etwas entfernt.

Eingetopft sind die wunderbaren Pflanzen nun. Zwar steht der Mond für die Aussaat gut, jedoch spielt das Wetter momentan nicht wirklich mit. Zu frostig sind die Nächte zum derzeitigen Zeitpunkt noch. Wir schätzen aber, dass wir ab Mittwoch mit der neuen Platzvergabe im Garten beginnen können. Dann heißt es abwarten was passiert.

Fazit: Ein Fazit über die Wirkung dieses pflanzlichen Düngemittels können wir Euch demnach zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht liefern.

0
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner