NABU | Stunde der Wintervögel 2024

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Wir lesen den Aufruf vom NABU, der Stunde der Wintervögel 2024 beizuwohnen und dafür Vögel zu zählen.

Der deutscher Umweltverband, setzt sich für den Schutz von Natur und Umwelt ein und wurde 1899 von Lina Hähnle als „Bund für Vogelschutz“ gegründet. Das Ziel der Vogelzählung soll dazu beitragen ein regionales genaues Bild unserer Vogelwelt zu erhalten. Eine Langzeitstudie also, für den Naturschutz!

Gerne möchten wir uns daran beteiligen und so beobachten wir am 07.01.2024, um 15 Uhr, von unserem Esszimmer heraus unsere kleine, aber feine Vogelwelt, die wir so sehr lieben und täglich erleben. Nur liegt in diesem Fall eine Strichliste bereit, auf der jeder unserer Gäste festgehalten wird.

Unsere Ausgangslage sieht wie folgt aus:

  • Wir haben ein reguläres Vogelhäuschen für die kleineren Arten.
  • Ein Pflanzenuntersetzer an drei Ketten befestigt für beispielsweise die Turteltauben.
  • Und darunter den Boden, den der Eichelhäher oder auch die Elster nutzt.

So funktioniert die Teilnahme

Es kann grundsätzlich jeder mitmachen.
Eine Stunde lang werden die Vögel gezählt. Es spielt keine Rolle ob ihr im Garten, auf dem Balkon oder im benachbarten Park zählt. Es ist nur wichtig darauf zu achten, dass wenn ein Vogel wegflattert und wieder kommt, er nicht doppelt gezählt wird.

So wird gezählt

Auch wenn ihr noch nie mitgemacht habt, ist jetzt der beste Zeitpunkt. Wir sind auch das erste Mal mit dabei und es hat uns ganz viel Freude bereitet. macht großen Spaß. Wir haben aus unserem Esszimmer heraus die Vögel beobachtet und eine Stunde lang gezählt, umherflattert.

Es soll immer die höchste Anzahl einer Vogelart, die wir während dieser Stunde gleichzeitig sehen konnten gezählt werden. Das ist wichtig, damit Vögel, die zwischendurch ja auch wieder wegfliegen, nicht doppelt gezählt werden. Das sind dann bei den Haussperlingen höchstwahrscheinlich viel mehr Vögel, die uns immer in der Gruppen besuchen, als beim Eichelhäher, der bei uns zumindest immer allein oder mit Partner unterwegs ist.

Beobachtet werden kann zu einer beliebigen Stunde vom 5. bis zum 7. Januar 2024.

Die Zählhilfe erleichtert die Erfassung der Vögel. Der Bogen bildet die häufigsten Wintervögel ab und bietet die Möglichkeit zum Ankreuzen der beobachteten Vögel. Er hilft jedenfalls auch dabei, Doppelzählungen zu vermeiden, indem wir jeweils die höchste Anzahl der Vögel einer Art innerhalb der Beobachtungsstunde notieren. Die Online-Tipps zur Vogelbestimmung haben wir Euch unten verlinkt! Wir selbst, haben uns einfach ein Word-Dokument erstellt. Das könnt ihr machen wie ihr wollt.

Und noch etwas Wichtiges: Selbst wenn nur wenige Vögel beobachten werden während der Zählstunde, ist das ebenfalls eine wertvolle Information für den NABU. Sie geben Hinweise darauf, dass die Bestände vieler Vogelarten zurückgehen. Auch wenn es vielleicht frustrierend ist, bitte melden Sie gerne auch solche Ergebnisse.

So wird gemeldet

  • Per Online-Formular – Die Beobachtungen nach Möglichkeit online melden. Auf diese Weise können die Daten schnell und kostengünstig erfasst und ausgewertet werden. Das spart Kosten und wir nehmen gleichzeitig an einer Sonderverlosung teil.
  • Per App „Vogelwelt“ – Laden Sie sich die kostenlose NABU-App herunter und senden Sie Ihre Beobachtungen aus der App heraus. Bitte beachten: Die Daten werden auch hier einfach über die PLZ verortet.
  • Per Meldecoupon – Die Beobachtungen auf den Mitmach-Coupon des NABU-Faltblattes übertragen, ausreichend frankieren und ihn an die angegebene Adresse schicken. Bitte nicht den Zählbogen einsenden!
  • Per Telefon – Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 werden die Daten am Zählwochenende, 6. und 7. Januar von 10 bis 18 Uhr, auch direkt entgegengenommen.
  • Bis zum 15. Januar 2024 können Sie uns Ihre Beobachtungen bei uns melden.

Wir haben Euch die exakte Vorgehensweise beim Vogelzählen hier verlinkt! das ist sehr schön beschrieben und ein Video ist auch dabei.

Fazit: Auch wenn wir unsere Rasselbande hier in und auswendig kennen, hat es uns großen Spaß gemacht, dies einmal zahlenmäßig festzuhalten. Auch haben wir einige Verhaltensgeschichten kennengelernt, die uns im „normalen“ Alltag wohl manches Mal untergehen. Beispielsweise dachten wir immer, dass die Elster der Boss unter unseren Vögeln hier ist. Das hat mit ihrer Körperhaltung zu tun und dass ich vor circa 2 Jahren beobachtet habe, wie solch ein Powertier eine lebendige Maus zerlegt hat. So ist die Natur, aber es bleibt in meinem Kopf. Zurück zum Verhalten. Wenn es um das am Boden liegende Futter geht haben wir beobachtet, dass die Elster dicht unbedingt viel zu melden hat, wenn eine Taube gerade am Fressen ist. Für uns ganz spannend zu sehen. Hoffentlich hilft unsere Zählung, wir haben zumindest alles ganz pünktlich eingereicht. Bestimmt sind wir nächstes Jahr wieder dabei!

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