Kategorie: Tierschutz

Igel-Winterquartier

#Igel #Winter #Quartier #Zuhause #Schutz #Wärme #Liebe #Fürsorge

Die noch warme Herbstzeit ist vorbei und die kalten Tage bereits vor der Türe. Nicht umsonst haben wir deshalb das Außengelände wie den Balkon, die Terrasse und auch den Garten winterfest gemacht. Das heißt einen Teil vom Laub befreit und den anderen Teil zu Laubhaufen zusammengerecht. Angefangen haben wir mit der Quartiervorbereitung für Igel bereits schon viel früher, weil im November nicht mehr viele Igel unterwegs sind. Solltet ihr tagsüber einem Igel begegnen, ist es immer ein Alarmzeichen: Handelt es sich um ein erwachsenes Tier, ist es wahrscheinlich krank und muss in die Igelstation. So kennen wir es. Jedoch haben sich die Temperaturen verschoben und vieles ist anders.

Igel sind nicht nur auf dem Land zu finden. Selbst im städtischen Kindergarten haben wir solch ein süßes stacheliges Säugetier schon entdeckt, was die Neugierde der Kleinen enorm in Gang gesetzt hat. Da war es naheliegend, dem Igel seine Aufmerksamkeit zu widmen und die pädagogischen Bereiche mit Angeboten zu füllen.

Igel

Im Prinzip ist der Igel ein hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiver Einzelgänger. Zu früherer Zeit war sein Lebensraum in den vielfältigsten Landschaften wie Waldränder und Gärten zu finden. Dort hat er sich im Gestrüpp, dem Unterholz oder auch Hecken verstecken können. Mittlerweile haben Menschen sich nach und nach die Natur zu eigen gemacht und der Unterschlupf für die kleinen Säugetiere wird karg. Da nun keine optimalen Bedingungen mehr vorzufinden sind, treffen wir Igel heutzutage auch in Gärten, Parks und Grünanlagen an.

Umwelt

Das ist der Grund, warum die Zahlen der Igel stark zurückgehen, weil die kargen Lebensräume und dadurch folgender Nahrungsmangel die Lebensbedingungen erschweren. Hinzu kommen menschgemachte Problemstellungen für die Tiere wie beispielsweise der Straßenverkehr, der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und den Gärten, die Verwendung von Mährobotern und Laubbläsern und das Insektensterben. Aber auch das Nichtwissen um steile Treppen, Kellerschächte und Teiche sorgen für Gefahrenquellen.

Nahrung

Da Igel zu den Insektenfressern gehören, essen sie am liebsten Regenwürmer und Insekten wie Käfer und Kellerasseln. Aber auch Schnecken und Spinnen. Ein kranker Igel darf gerne Katzenfutter mit hohem Fleischanteil bekommen. Jedoch nicht ein gesundes Tier. Das sehen Experten wie die Igelfrau unserer Familie, gar nicht gerne und sie behauptet sogar, dass es schädlich ist, weil viele Menschen auch Milch füttern. Bitte gebt einem Igel keinesfalls Milch. Igel haben eine Laktoseintoleranz und können Milchzucker nicht abbauen und verdauen. Aber auch keine Nüsse, Obst und Gemüse, Teigwaren, Babybrei oder Essensreste. Im Zweifelsfall einen Experten zu Rat ziehen. Trinkwasser ist auch bereitzustellen.

Winterschlaf

Durch das begrenzte Nahrungsangebot in der kalten Jahreszeit halten Igel einen Winterschlaf ungefähr ab dem November. Die Klimaerwärmung und damit verschobenen Temperaturen machen es den Tieren nicht leicht, denn das Nahrungsangebot steigt dadurch nicht. Damit sie jedoch wenigstens ihre Ruhe hierfür finden können, müssen wir Menschen uns der Aufgabe stellen, Plätze zu schaffen, fern von Gefahrenquellen.

Winterquartier

Da Igel ihre Nester unbemerkt meist in Gebüschen und Hecken an Hauswänden, unter Planen, Kisten und Abdeckungen legen, sind sie dabei oft gefärdet. Der Unterschlupf ist vom perfekten Klima abhängig, da sie durch Feuchtigkeit Krankheiten bekommen können und durch Wärme erwachen. Das Quartier wird übrigens bis Ende April, Anfang Mai genutzt.

Krankheit

Ein krankes Tier muss auf jeden Fall zuerst gesichert werden, indem ihr es ganz vorsichtig in eine Kiste oder Karton legt. Zieht gerne Handschuhe an, es kann sonst pieken. Von meiner Mutter kenne ich es ohne, aber sie ist darin auch geübt. Bei einer sichtbaren Verletzung bitte sofort zum Tierarzt oder dem Tierärztliche Notdienst. Landesweit gibt es außerdem Igelstationen, Igelberatungsstellen, Tierheime und Wildtiernothilfen, die Euch weiterhelfen. Ein gesundes Tier nimmt selbstgebaute Igelbehausungen gerne an.

Schlafplatz

Unterschlupf

  • Laubhaufen
  • Reisighaufen

Laub- und Reisighaufen: Am besten mit einer Plastikfolie überziehen, deren Ecken mit Steinen beschweren, um einen garantiert trockenen Winterschlafplatz zu schaffen.

  • Laubhaufen an einer Wand

An eine geschützte Wand kann ein breites Brett schräg angelehnt werden.

  • Benjes-Hecke
  • Totholzhaufen
  • Ast-Laub-Haufen

Ast-Laub-Haufen aus mehreren gestapelten Ästen oder Brettern selbst aufschichten und mit Laub bedecken.

  • Baumwurzeln
  • Holzstapel
  • Steinhaufen
  • Treppen
  • Kräuterspirale
  • Trockenmauer
  • Weidenkörbe
  • Tonblumentöpfe

Weidenkörbe und Tonblumentöpfe mit der Öffnung nach unten stellen und ein Eingangsloch anbringen.  Alle Hohlräume mit Stroh und Laub füllen.

  • Wein- oder Obstkisten
  • Igelhaus aus Holz
  • Steinunterkunft

Aus alten Ziegel-, Feld oder Betonsteinen lassen sich Unterschlüpfe bauen. Hier bitte nach stabilen Anleitungen vorgehen!

Von Styropor- oder Plastikkisten raten wir ab!

Perfekter Platz

  • Ganzjährig schattig
  • Unter einem Vordach
  • Unter einem immergrünen Strauch
  • Windgeschützt
  • Eingang an der regenabgewandten Seite

Hinweis: Schlafende Igel bitte nicht wecken.

Sicherheit

Gefahren vom Igel stellen Uhu, Dachs, Marder, Iltisse, Wildschweine, Füchse und Hunde dar.

Deshalb bitte den Eingangs- und den Schlafbereich unbedingt trennen und dafür parallel zur Seitenwand und im Abstand von 15 cm eine Trennwand neben den Haupteingang setzen und damit einen weiteren Eingang stellen. Der zusätzliche Gang bietet Schutz im Schlafbereich, den andere Tiere nicht erreichen können.

Kinder

Unsere Kleinsten lassen sich liebend gerne für den Natur- und Tierschutz begeistern. Gerade in unseren Gebieten ist der Igel häufig anzutreffen, weshalb Kinder für dieses Thema zu begeistern sind. Ein Projekt ist da für den Kindergarten optimal, aber auch im privaten Bereich können die Zwerge in die Umsetzung eines Igelhauses mit einbezogen werden. Gerade in der Planungsphase sind die Ideen der jungen Menschen manches Mal unbezahlbar. Wir hatten sehr viel Freude daran. Zum Thema Blätter zusammenrechen für die Igelbehausung könnt ihr in meinem Buch „Den Tieren zuliebe“ im Kapitel „Igel“ die Geschichte von Jannis und Jule vorlesen, die mit Friedolin im Stadtpark ein Blattquartier bauen.

Fazit: Ganz viel Freude am Basteln und Bauen!

0

Welt-Vegan-Tag 2022

#Welt Vegan #Tag #international #Aktionstag #Tiere #pflanzlich

Es gibt für jedes noch so skurriles Thema einen Jahrestag, jedoch gewinnt der heutige immer mehr an Bedeutung. Noch vor einigen Jahren wurde die vegane, also rein pflanzliche Lebensweise mehr als belächelt und als krank und absolut ungesund dargestellt. Das Ganze auch von offizieller Seite.

Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und die Gemeinschaft dieser Lebensphilosophie wächst und wächst. Das freut nicht nur unsere Mitlebewesen, denen dadurch ihr Leben geschenkt wird, auch die ganze Natur und Umwelt gewinnt dadurch. Es ist nun mal nachgewiesen, dass eine rein pflanzliche Ernährung nur positive Auswirkungen auf die noch vorhandenen Ressourcen hat.

  • Weniger Flächennutzung für die gleiche verwertbare Kalorienzahl.
  • Weniger Ressourcenverschwendung für die Herstellung.

Dazu kommt noch die positive Wirkung auf die Gesundheit, wenn man ausgewogen pflanzlich isst.
Es gibt wie auch in den anderen Ernährungsformen auch ungesunde Möglichkeiten, die man natürlich ab und an zu sich nehmen kann. Hier gilt auch, die Menge machts.

Für uns, die die vegane Lebensweise verinnerlichen ist jedoch ganz entscheidend, dass unsere tierischen Mitbewohner auf diesem Planeten nicht für uns leiden und sterben müssen.
Wir achten auf gesunde Ernährung und Bewegung, aber wir sündigen auch ab und an. Nutzen Convenience Food, wo es wirklich gutschmeckende Alternativen gibt.

Gerade diese Produkte schießen gerade wie Sand aus dem Meer und in unseren Augen ist das absolut positiv. Keiner kann mehr sagen, Veganer grasen den ganzen Tag oder essen nur Obst. Für fast jedes Tierleidprodukt gibt es sogenannte pflanzliche Ersatzprodukte. Somit hat jeder die Möglichkeit, es zu probieren. Jede Mahlzeit, die durch ein pflanzliches Produkt ersetzt wird, rettet Leben und schützt Ressourcen. Natürlich muss man dafür auch offen sein und besonders das männliche Ego hat immer noch den Neandertaler im Blut. Jedoch gibt es auch hier immer mehr Zuspruch.

Leider gibt es immer noch viele Fehlinformationen, wie z.B. Vitamin- und Mangelerscheinungen. Auch dass diese Form nicht für alle Altersklassen geeignet ist, hält sich hartnäckig. Dabei gibt es massenweise Studien, die dies widerlegen. Wir denken, dass dies von der Pharmaindustrie gefördert wird, denn denen nützen gesunde Menschen nichts! Und zum Vitamin, es ist B12 und wenn man sich darüber informiert, haben genauso viele Omnivoren zu wenig davon. Seit langem bekommen die Tiere, die für sie geopfert werden, viele Vitamine und sonstige Elemente supplementiert. Dann kann ich diese auch direkt selbst einnehmen. Also alles Argumente, die sich zwar beharrlich in den Köpfen festsetzen, aber für die es keine wissenschaftliche und ernährungsphysiologische Grundlage mehr gibt.

Also liebe Menschenfreunde, wagt den Schritt und probiert es aus. Beschäftigt Euch mit den Umständen und Auswirkungen der omnivoren Esskultur. Informiert Euch über die Qualen, welche unsere Mitbewohner für Euren Speiseplan durchmachen müssen. Wir sind alle Lebewesen und das bedeutet für alle, dass sie Wesen sind, die leben wollen. Wir wollen keinen missionieren, sondern nur zum Nachdenken und Hinterfragen anregen. Das gilt auch für viele andere Lebensbereiche.

Macht mit und macht Euch frei von der Schuld, diesen Planeten und die Tiere auszunutzen.

Go Vegan 🌱

Euer Micha ★

 

0

Liebe wärmt besser als Pelz

#Liebe #Tiere #Notwendigkeit #Glück #Pelz #Tierleid #Kälte #Tierschutz

Derzeit ist es kalt, ein guter Grund, sich warm anzuziehen.

„Gutes kann niemals aus Lüge und Gewalt entstehen.“
-Mahatma Gandhi-

Wärme jedoch kommt von innen, am besten vom Herzen. Das darf ich mit meiner allerliebsten Seelenhälfte, jeden Tag erfahren. Denn Liebe wärmt wie Sonnenschein. So richtig pudelwohl fühlen wir uns aber nur in tierleidfreier Kleidung, ohne Pelz und Pelz- Accessoires.

Trotz der unendlich vielen Berichte über schlimmes Tierleid bei der Pelzherstellung und der schockierenden Bilder von den dabei gequälten Tieren tragen viele Menschen echten Pelz an der Kleidung. Antworten aber direkt bei der Nachfrage: „Der ist nicht echt!“.

Bei Stichproben in Geschäften sind jedoch regelmäßig Verstöße gegen die Haltungsverordnungen aufgedeckt worden. An den Bommelmützen mit echtem Pelz und Jacken mit Fellkragen sind oft Schilder mit dem Hinweis „fake fur“, also im Prinzip Kunstpelz, angebracht. Die Tierartbestimmung im Labor aber beweist immer und immer wieder: Es ist echter Pelz von Marderhunden, Nerzen, Katzen, Hunden und Füchsen.  Dabei ist es absolut nicht schwer, auf diese Tierprodukte zu verzichten.

Ruht Euch nicht auf Deklarationen aus, sondern hinterfragt das Produkt und die Notwendigkeit an sich. Ist es für Euer Outfit modisch notwendig ein solches Fellexemplar zu verwenden? Die passenden Accessoires dazu müssen nicht aus der Tierqualindustrie sein. Alternativen gibt es zu gleichwertigen Preisen.

Tun es hierfür nicht auch tierleidfreie Materialien die heutzutage schon längst erfunden sind und den vorgelebten wärmenden Wohlfühlfaktor von tierischem Haar bei Weitem übersteigen? Seid ihr modisch nicht besser up to date, wenn ihr Eure schicken Outfits mit modischen Alternativen und natürlichen Materialien aufbessert, wie zum Beispiel Hanf, Leinen und schicker Baumwolle?

Kennt ihr noch die Mützen-Bommels Eurer Omas? Die waren und sind einfach unersetzbar. Wir stellen sie im Kindergarten massenweise her und erkennen, dass es auch hier OHNE Tierleid und Tierqual geht.

Heutzutage werden funktionale Thermojacken weitläufig gegen Kälte eingesetzt. Auch in winterharten, eiskalten Gebieten. Ganz ohne Pelzbesatz und tierischer Materialien. Dort leben Menschen noch mit der Natur und spüren am eigenen Leib die kalten Temperaturen. Wenn ich dann hier bei uns im Umkehrschluss die Großstadtkrieger in ihren fellbesetzen Mänteln, den Tierleidmützen, Fell-Ohrenschützern und Lammfellschuhen sehe, von der U-Bahn in das nächste Einkaufscenter springend, frage ich mich tatsächlich, wie verzerrt die Welt doch ist. Gerade in den heutzutage warmen klimatischen Bedingungen unserer Großstädte ein Nonsens.

Damit diese Botschaft auch weltweit verbreitet wird, teilen wir unsere Meinung schon auch öffentlich mit. In Form von T-Shirts, Taschen und auch Buttons. Bisher haben wir hier auf bekannte Tierschutzvereine zurückgegriffen. Dieses Jahr gestaltet mein Engel alles selber. Es ist unsere persönliche Botschaft, um mit Euch da draußen ins Gespräch zu kommen. Friedlich und voller Achtung, aber auch bestimmt und überzeugt von unserer tierleidfreien Lebensweise.

Für unsere jungen Interessierten ist das Thema in meinem Buch „Den Tieren zuliebe“ im Kapitel Waschbär aufgegriffen und kann hier in gemeinsamen Gesprächen thematisiert werden.

Fazit: Ihr seid die/der Königin/König Eures Handelns. Seid Euch dessen bewusst und lebt das auch aus. Ihr bezahlt im Handel das Tierleid. Im schlimmsten Fall gebt ihr es sogar in den Auftrag. Mord auf Bezahlung. Wir alle zusammen können dieses Tierleid stoppen, wenn die Nachfrage entfällt. Lasst uns das erreichen.

Karma catcht Dich. Love, Peace & Vegan forever.

0

Martinsgans

#Gans #Tradition #Schmerz #Leid #Brauch #Tod #Last #Hoffnung

Um den 11. November herum liegt bei vielen Menschen die Martinsgans auf dem Teller. Auch an Weihnachten werden die Tiere als Gänsebraten aufgetischt. Rund 12,5 Millionen Gänse werden dabei jährlich konsumiert. Ein großer Teil davon in Restaurants und Gaststätten. Doch woher kommt eigentlich dieser Brauch auf Kosten der Gans?

Erste Variante

Es ist die meist bekannte Legende: Im vierten Jahrhundert lebt der römische Soldat Martin, der an einem kalten Wintertag an einem Bettler vorbeireitet und vor lauter Mitgefühl stehen bleibt. Der frierende Mann berührt sein Herz, so dass er mit dem Schwert seinen Mantel teilt und die Hälfte dem Bettler schenkt. Im Traum erscheint ihm der Mann und er gibt sich als Jesus Christus zu erkennen. In der Folge lässt er sich christlich taufen und die Menschen der französischen Stadt Tours möchten ihn zu ihrem Bischof ernennen. Da er sehr bescheiden ist und dies nicht will, versteckt er sich im Gänsestall. Das macht die Tiere nervös und durch das Schnattern der Gänse wird Martin gefunden. Den Tieren zum Dank wurden sie von den Menschen geschlachtet. Martin wird zum Bischof von Tours geweiht und bleibt bis zu seinem Tod, 30 Jahre, im Amt.

Zweite Variante

Eine Schar Gänse stört die Predigt von Bischof Martin, als sie schnatternd in die Kirche watscheln und sie werden zur Strafe geschlachtet und gebraten.

Dritte Variante

Ein eher wissenschaftlicher Ansatz für die Tradition der Martinsgans: Am Martinstag endete das bäuerliche Wirtschaftsjahr. Steuern, Löhne und auch Zinsen wurden fällig und in Form von Naturalien, etwa einer Gans, gezahlt. Die Folge war, dass es am Martinstag Gänsebraten gab und hatte den Vorteil, dass die Tiere nicht durch den Winter durchgefüttert werden mussten. Da der 11. November aber auch der letzte Tag vor der 40-tägigen Fastenzeit vor Weihnachten war, wurde nochmal ordentlich beim Essen reingehauen, was den erhöhten Konsum von Gänsen erklärt. Die Christmette am 24. Dezember beendet das Fasten wodurch an den Festtagen wieder in großen Mengen aufgetischt wurde.

Der Bischof von Tours wurde am 11. November 397 zu Grabe getragen und später heiliggesprochen. Seither ist der 11. November St. Martinstag.

Gleich welcher Variante man mehr Glauben schenken möchte, meint ihr das rechtfertigt in der heutigen Zeit das Massentöten dieser Tiere?

Tradition

Als Kind habe ich mich immer gefragt, warum St. Martin nur seinen halben Mantel gegeben hat und er trotzdem so gefeiert wird. Nach der Recherche hier bin ich klüger: Mit der Beschädigung des Mantels begann Martin eine Straftat, weil dieser Militäreigentum war, auch wenn damals formal die Hälfte dem römischen Staat und die andere dem Soldaten selbst gehörte. Heute gilt der halbe Mantel als ein Zeichen christlicher Barmherzigkeit.

Der Brauch vom Gänseessen ist nicht mehr schönzureden und entschuldigt in der heutigen Zeit doch nicht den Mord an unschuldigen Lebewesen. Vermeintliche Tradition können, in diesem Fall müssen sie das sogar, unbedingt an aktuelle Gegebenheiten angepasst werden. Und da wir vom Fleisch nicht abhängig sind, können wir die Kulinarik verändern und trotzdem miteinander feiern und glücklich sein.

Traditionen sind für uns Menschen so wichtig, denn wir gewinnen dadurch Sicherheit und Stabilität und ermöglichen damit Begegnungen und Beziehungen. Das schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl und stiftet Identität, bringt Ordnung in den Alltag und hilft Krisen zu bewältigen. Dafür müssen die Abläufe aber immer wieder eingeübt und erprobt, vorgelebt und erneuert werden. Und wenn wir damit beginnen, dem Martinstag seine Ursprungsideologie zu gewähren, könnten wir diesen besonderen Tag in Frieden feiern und auf das Gansessen verzichten.

Unser St. Martinstag-Ideenpool für die Kids:

  • Leuchtende Laternenumzüge bringen Freude
  • Singt Martinslieder
  • Martinsgänse backen | süß und deftig
  • Backt lustige Weckmänner
  • Lichterketten und Lampions aufhängen
  • Die Ostheimer St. Martin Figuren aufstellen und dekorieren
  • Bunte Blätter sammeln und Pressen
  • Kastanien und Eicheln sammeln und bemalen
  • Malt bunte Herbstbilder
  • Bastelt Martinslaternen
  • Verkleidet Euch und spielt die St. Martins-Geschichte nach
  • Kocht alle gemeinsam ein veganes Martins-3-Gänge-Familienmenü
  • Kürbissuppe kochen
  • Macht ein Lagerfeuer und grillt Stockbrot
  • Trennt Euch von Wertgegenständen und spendet sie
  • Macht einen Flohmarkt und spendet Eure Geld-Einnamen
  • Besucht einen Gnadenhof für Tiere

Hoffentlich inspirieren euch ein paar Ideen und ihr könnt gemeinsam einen wunderschönen Gedenktag erleben.

Fazit: Wenn wir am Ende  alle ein Lichtlein in der Laterne anzünden und freudig das passende Lied dazu trällern, schwebt Liebe und Frieden in der Luft. Und nur darauf kommt es an. Habt einen wundervollen Tag da draußen.

0

Welt-Ei-Tag

#Hühner #Leiden #Legebatterien #Kükenschrettern #Tod #Gefangenschaft #Angst #Traurigkeit

Heute ist der Welt-Ei-Tag.

Dieser Tag darf und soll eine ganz wunderbare Symbolik haben: Das Ei als Lebenssymbol, weil es werdendes Leben, das aus ihm hervortritt, umschließt; und es trägt die Vorstellung von Wiedergeburt und Verjüngung im Lebenskreis in sich, was auch seine Gestalt ohne Anfang und Ende ausdrückt.

Jedoch: Neues Leben bedeutet Leben, keine Ausbeutung.

Der Welt-Ei-Tag findet immer an jedem zweiten Freitag im Oktober statt und hat als Hauptziel einzig und allein den Eierkonsum anzukurbeln. Der Welt-Ei-Tag wurde 1996 von der „International Egg Commission“ (internationaler Verband der „Eierproduzenten“) im Rahmen des damaligen Welt-Ei-Kongresses in Wien initiiert. Das sagt wohl schon alles.

Dieser Tag soll auf die gesundheitlichen Vorteile von Eiern als Nahrungsmitteln aufmerksam machen. Das eierproduzierende Gewerbe ruft dazu auf, an diesem Tag ganz bewusst Eierspeisen zu verzehren und Veranstaltungen zum Thema zu besuchen. Und manch einer frägt sich dabei wo sich das “gesunde Ei vom glücklichen Huhn” verbirgt: Bodenhaltung versus Bio oder vielleicht doch Regionalerzeugnis?

Fakt ist, dass die Eierbranche hier den Eierkonsum fördern möchte und hierfür hanebüchene Theorien an den Tag legt. Folgende Ziele werden genannt:

 „Jedes Mitglied unserer Branche kann dazu beitragen, dass die ganze Welt Eier als wertvolle Proteinquelle in jeder Lebensphase betrachtet. Am Welt-Ei-Tag möchten wir ganz gezielt die spezifischen Vorteile von Eiern für wichtige Verbrauchergruppen hervorheben – von vor der Geburt, im Kindesalter, im Erwachsenenalter und bis ins hohe Alter. Ob Sie jung oder alt sind, Eier können erhebliche Auswirkungen als wertvolle, wichtige Proteinquelle haben. Durch gemeinsame Projekte, verschiedene Kommunikationswege, Sonderveranstaltungen und vor allem die sozialen Medien streben wir dieses Jahr ein noch größeres Publikum an.“

Aha. Das sagt eine Firma, die Eierverpackungen produziert und führend ist in Technologie und Produktion. Etwas anderes könnten sie auch gar nicht formulieren, denn die verdienen ihr Geld mit Eiern.

Stellt Euch das mal vor. Was soll an dem enorm hohen Eierkonsum der Menschheit heute denn noch angekurbelt werden? Es geht wie immer ums Geld. Um viel Geld. Doch was passiert dabei mit den Tieren?

Die Realität hinter dem Ei: Um zu verstehen, warum Eier Tierleid bedeuten, muss man wissen, dass Hühner Vögel sind, die Eier legen, um sich fortzupflanzen. Die heutige „Legeleistung“ von über 300 Eiern pro Huhn und Jahr ist keineswegs natürlich. Das wildlebende Haushuhn würde demnach nur 20 Eier im Jahr legen.

Damit jeder Deutsche im Schnitt aber weit über 200 Eier im Jahr konsumieren kann, wird das Huhn durch Qualzucht und Leistungsfutter zu einer „Legemaschine“ degradiert, die fast jeden Tag ein Ei legt. Hierbei handelt es sich um die sogenannte „Legelinie“. Im Gegensatz dazu steht die „Mastlinie“, also jene Hühner, die innerhalb kurzer Zeit besonders viel Fleisch ansetzen müssen.

Alle Tiere in der Lebensmittelproduktion sind dem Leid ausgesetzt – von der „freilaufenden” Henne bis hin zur „human aufgezogenen“ Kuh, deren Kalb an einen Kalbfleischproduzenten verkauft wird. Die einzig wirklich tierfreundliche Lösung ist der Konsum veganer Alternativen zu Fleisch, Eiern und Milchprodukten, die heutzutage in großer Vielfalt im Handel erhältlich sind.

Deshalb ist Aufklärung unabdingbar. In Kindergärten, Schulen und Weiterbildungsstätten sollte dies zum Pflichtprogramm werden. Erkennt bitte die Maschinerie hinter diesen Qualprodukten und wacht auf.

Auch in der Pädagogik: Wir sind selbstverständlich alle gleich. Unsere lieben Hühner mit inbegriffen. Aber an dieser Stelle endet meist das pädagogische Verständnis. Denn würden wir diese Botschaft von Herzen verbreiten wollen, würden wir auch auf die tatsächliche Eierproduktion eingehen. Wir würden mit den Kindern zusammen in Frage stellen, warum andere Lebewesen für uns in Produktionsstätten leben müssen. Warum sie zu Hochleistungsmaschinen umfunktioniert werden und das, obwohl wir doch alle gleich sind. Für mich eine Verniedlichung bezüglich dieses grausamen Themas.

Den Kindern wird eine gute Moral vermittelt und sie sollen auf diesem Wege erkennen, dass es um die inneren Werte geht und jeder auf seine Art eine besondere Person ist. Aber die Botschaft über Toleranz und Akzeptanz gilt auch für das Tierreich.

Natürlich möchte ich Euch passend dazu mein Kinderbuch „Den Tieren zuliebe“ vorstellen. Hier liegt es an jedem einzelnen Erwachsenen feinfühlig und prompt das Thema aufzugreifen und die Kinder in ihren Überlegungen zu unterstützen.

Als Erzieherin kann ich Euch sagen, dass unsere kleinsten Zwerge in der Kita mit Irrtümern der Tier- und Hühnerhaltung und den daraus resultierenden falschen Festlichkeiten konfrontiert werden. Alles wird auf Traditionen aufgebaut, nichts hinterfragt. Jeder läuft mit, keiner dagegen und alles im Namen der armen Geschöpfe. Ich bereue, dass ich vieles stillschweigend hingenommen und zu spät bemerkt habe, dass es mich krank macht und dem Leid der Tiere keinen Deut weiterhilft. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich dies tun. Nun aber werde ich alles daransetzten, dass auch in den letzten Winkeln der Menschheit die Wahrheit über die Tierausbeutung zutage kommt. Fragt Euch ehrlich: „Was vermittle ich den kleinen, feinfühligen Menschen?“,“ Hinter was stehe ich als Mensch/Individuum?“, „Handel ich aus Überzeugung oder nur weil es von mir verlangt wird?“.

Mittlerweile bin ich frei davon. Mein Mann ist mir meine größte Hilfe und steht mir in allem beiseite. Das heißt, unsere Lebensphilosophie wird von uns tagtäglich von Herzen gelebt und wir fühlen uns damit rundum glücklich. Das ist empathisches Leben voller Liebe.

Fazit: Die Bilder zeigen Euch unsere Hühner aus der Tierrettung. Sie genießen nun das Leben und die Freiheit nach den oben beschriebenen Traumata. Wacht bitte auf, seid ehrlich zu Euch und betrachtet Aussagen der Lebensmittelindustrie immer kritisch. Stellt Euch vor, ihr seid das Huhn, welches für Euch in der Massenproduktion Eier legen muss. Würdet ihr so leben wollen? Ich nicht. Wir brauchen keine tierischen Produkte.

0

Haltungsformen

#Fleisch #Werbung #Image #Tierqual #Tierwohl #Fake #Realität #Tränen

INFORMATIV. TRANSPARENT. BEWUSST… so wirbt die Industrie seit 02. Mai 2021.

Tatsächlich wird uns per vier-farbigem Siegel, die Haltungsform der Tiere auf Fleischverpackungen angezeigt. Aha. Plötzlich, ehrliche Transparenz in dem ganzen Tierqual-Chaos? Fast nicht zu glauben. Also schauen wir doch mal hinter diesen bildhaften Regenbogen und machen uns selbst eine Vorstellung davon.

Die Kennzeichnung „Haltungsform“ wurde von der Initiative Tierwohl, einem Zusammenschluss der Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und des Lebensmitteleinzelhandels, ins Leben gerufen. Die Kennzeichnung ersetzt die bisherigen Siegel einzelner Supermärkte und Discounter. Erst einmal sind wir kritisch: Warum sollten die Gründer dieses Tierwohllabels Interesse an Tierwohlergehen haben? Wissen wir uns doch um deren Position in der Fleischvermarktung.

Nun gut, nehmen wir an, der vegane Wandel der Menschheit führt zu einem prozentualen Rückgang der Fleischindustrie. Damit würde; um das Tierqualprodukt im Verkauf zu fördern, durchaus ein Label zum Zwecke der Kaufkraft dienen, um zweifelnde Verbraucher zur Rückbesinnung zu bringen. A la „wenn ihr doch die Wahl habt, dass Tiere nicht leiden müssen, dann trefft die richtige Entscheidung beim Kauf und ihr könnt guten Gewissens Euren Fleischorgien frönen“. Etwas überspitzt dargelegt ist das schon, aber der kritische Verbraucher lässt sich heutzutage eben keine Märchen mehr aufbinden. Das Hinterfragen der profitorientierten Firmen steht heute hoch im Kurs. Da nützten wohl auch keine Regenbogenfarben. Wir werden es sehen.

Nun zum Verständnis:

Die Kennzeichnung erfolgt in vier Stufen und wird mit einem farbigen Siegel gekennzeichnet.

Stallhaltung (Stufe 1)

Stallhaltung Plus (Stufe 2)

Außenklima (Stufe 3)

Premium (Stufe 4)

Anders als bei Eiern, wo Stufe 0 das Vorzugsprodukt darstellt, ist beim Fleisch Stufe 4 zu bevorzugen. Da kann nur zu hoffen sein, dass der Verbraucher hier den Überblick behält, falls er darauf achten sollte.

Stallhaltung (rot)

In der untersten Kategorie Stallhaltung gibt es Mindestanforderungen für Kühe, Hähnchen/Hühner, Schweine, Jungbullen und Puten, was Platzvorgabe und Beschäftigungsmaterial betrifft. Hier teilen sich wahrhaftig 26 Hühner einen Quadratmeter.

Stallhaltung Plus (blau)

In der zweithöheren Stufe Stallhaltung Plus kommen 23 Hühner auf einen Quadratmeter. Gerade mal 3 Tiere weniger. Auch für die anderen Tierarten gibt es minimale Verbesserungen bei der Platzvorgabe und Beschäftigung. Beispielsweise werden Kühe nicht angebunden, Hühner und Puten erhalten Stroh uns Schweine bekommen zusätzliches organisches Beschäftigungsmaterial. Nach EU-Richtlinien besitzen diese Materialien vorgeschriebenen Eigenschaften wie zum Beispiel „essbar, kaubar, untersuchbar, beweg- und bearbeitbar“. Dadurch soll laut Recherche, das Risiko für Schwanzbeißen bei Schweinen gesenkt werden. Nichtsdestotrotz fühlt sich die „Stallhaltung Plus“ für uns nicht wesentlich lebenswerter für die Tiere an. Zehn Prozent mehr Platz ist in der Summe auch kein sonderlich spürbarer Effekt für unsere Tierfreunde.

Außenklima (orange)

Der Oberhammer zeigt sich nun in der Bezeichnung Außenklima. Damit ist nämlich nicht zwingend ein begehbarer Außenbereich gemeint, sondern es muss lediglich ein geöffnetes Fenster vorhanden sein. Hier also nicht beirren lassen, sondern sich vor Augen führen, was das bedeutet. Bei manchen Tieren steht in der Beschreibung des Offenfrontstalles der Zugang zu Freiflächen, für die gesamte Mastdauer. Das könnte manch Gewissen beruhigen, ist für mich aber kein Merkmal für ein verbessertes Leben in der Massentierhaltung.

Premium (grün)

In den obersten Kategorien Außenklima und Premium haben die Tiere mehr Platz als in den unteren Stufen Stallhaltung und Stallhaltung Plus. So teilen sich beim Premium-Siegel 14 Tiere einen Quadratmeter. Fleisch der oberen Kategorien ist in Supermärkten und bei Discountern allerdings kaum zu finden, sondern eher in Bioläden.

In unserem Bild zu lesen ist: „Auch aus Haltungsform 3 erhältlich“ bedeutet also 3 = Außenklima.

Kann ich als Verbraucher dann tatsächlich mit gutem Gewissen totes Fleisch kaufen, weil das Tier etwas Frischluft schnuppern konnte? Könnte es nicht sogar dazu führen, dem Verbraucher das schlechte Gewissen abzusprechen und ihn zum Kauf zu animieren?

Möglich wäre alles, denn das Label macht Keine Vorgaben zur Gesundheit, zum Transport und zur Schlachtung der Tiere. Und hierhin führt das Ganze am Ende schließlich. Zum Tod.

Deshalb zählt jede einzelne Stimme da draußen. Der Konsumverzicht dieser Tierleichen wäre das Höchste an Revolution gegen die Tierqualindustrie. Wir haben es in der Hand, ob die Nachfrage an solchen „Produkten“ sinkt oder steigt. Das müssen wir uns immer vor Augen halten, denn es gibt genug Alternativen, die einen Kauf von Tierprodukten überflüssig macht.

Fazit: Die Haltungsform der Industrie ist kein Tierwohllabel, es ersetzt keine staatliche Tierwohlkennzeichnung mit Kriterien über dem gesetzlichen Mindeststandard. Außerdem macht die Wahl der Haltungsform jeglicher Tiere Dein Karma nicht positiver. Tot ist tot, egal wie Du Dich entscheidest. Go vegan. 

0

Hanna | Unser Patenkind

#Hanna #Patenschaft #Liebe #Zuneigung #Hilfe #Unterstützung #Jedermann #alle

Zuchtsau 624

Unsere erste gemeinsame Tierpatenschaft zwischen mir und meinem lieben Mann: Hier ist unsere Zaubermaus… naja eher ein Riesenschwein, die Hanna. Auch wenn wir wissen, dass viele weitere Menschen die Patenschaft des Tieres schon übernommen haben, fühlt es sich einfach richtig und wichtig an, dieses Leben zu finanzieren. Das Geld kommt so oder so in einen großen Pott, von dem alle geretteten Tiere profitieren. Ein unsagbar gutes Gefühl.

Als wir den Käfig zur Kastenhaltung zur Veranschauung sehen, wird uns ganz anders zu Mute. Wir fühlen das Leid, die Qual und die Pein, welche die Tiere tagtäglich in der Massentierhaltung verspüren. Die Enge der Käfige, das damit verbundene Leid des Freiheitsentzuges und der Verlust von Glück und Frieden, was diese Tiere fühlen und empfinden können.

Der Text ist vom „Land der Tiere“ und beschreibt es wahrheitsgetreu:

„Hanna sieht Land.

Ob man sich bei der Zucht gedacht hat, es wäre besser, wenn die Schweine das alles, was ihnen angetan wird, nicht sehen? Das würde irgendwie Sinn ergeben…

Schweine wie Hanna, deren Ohren derart vor den Augen hängen, dass sie kaum sehen können, nennt man übrigens „Landrasse“. Land sehen allerdings die allerwenigsten von ihnen, denn selbst wenn sie sehen könnten: da ist keins. Sie stehen in Mastställen, Kastenständen, Abferkelständen, Tiertransportern, Schlachthöfen. Dass sie das ganze Elend nicht sehen, ändert nichts an ihren Leiden, die sie als “Nutztiere” mit allen anderen Sinnen ertragen müssen.

Hanna kann jetzt Land sehen, trotz dieser Ohren. Sie sieht es, wenn sie rennt – und sich ihres Lebens freut.“

Hier im Land der Tiere hat Hanna ein etwa 30.000 Quadratmeter großes Paradies mit Freiflächen, viel Wald und Teich nur für sie und ihre Artgenossen. Aus einer ehemaligen NVA-Abhörstation wurde ein Gebäude mit großen Offenställen, Lagerraum und Küche erbaut.

Wir sichern Hanna mit unserer Patenschaft ein glückliches Leben und freuen uns auf einen erneuten Besuch bei ihr, den anderen Tieren und der lieben Crew, die sich Tag für Tag für unsere Mitlebewesen einsetzen. Danke dafür!

Wir freuen uns auf alles Weitere was kommt.

Nachtrag: Kurz nach unserer Heimkehr haben wir die Patenschaft-Urkunde von Hanna erhalten und sind nun mächtig stolz. Danke dafür!

0

Land der Tiere

#LandderTiere #Mecklenburg-Vorpommern #Lebensort #vegan #Tierschutzzentrum

Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern und besuchen das „Land der Tiere“ in Vellahn (OT Banzin). Das war mein Abschieds-Urlaubs-Wunsch, den wir uns mit dem heutigen Tag erfüllen.

Von Anja werden wir mit vielen weiteren Besuchern herzlich in Empfang genommen und begrüßt. Wir dürfen kurz danach die Rundführung mit den anderen Teilnehmern starten.

Von weitem winken wir dem süßen Schweineduo zu. Diese beiden werden wir heute nicht mehr antreffen. ツ

Anja, die uns durch das Areal führt, macht das mit solch einer Leidenschaft und Herzblut, dass wir Ihren Erzählungen fast nur mit offenem Mund folgen können. Die erlebten Situationen lassen sich somit hautnah miterleben und nachempfinden. Dafür vielen lieben Dank!!

Unsere erste Station beginnt bei den Hühnern. Sie lauschen den Erzählungen von Anja und sind genügsam mit unserer Anwesenheit.

Auch die Schafe lassen sich kurz blicken, wobei die Hitze sie kurz danach schon wieder in den kühleren Stall verschlägt.

…das ist auch unsere Überzeugung.

Die „Bruteierproduktion“ nennt man das, wofür die Puten misshandelt und ausgebeutet werden. Sie leben in sogenannten „Elterntierfarmen“, nur existent für den Zweck, Eier zu legen, aus denen dann in einer Großbrüterei Küken werden: Küken für die Putenmast. Viele Monate und Jahre eingesperrt zu sein mit Tausend anderen Puten und ständigen brutalen Zwangsbesamungen kennzeichnen die Tiere. Hier nun dürfen sie für immer frei sein und das Leben genießen.

Das ist der Käfig zur Kastenhaltung. Sauen, die in Schweinezuchtbetrieben für die Ferkelproduktion gehalten werden, verbringen ungefähr die Hälfte ihres Lebens in körperengen Metallkäfigen, von der Industrie als „Kastenstand“ bezeichnet. Dieser Kastenstand ist so klein, dass sich die Sau darin kaum bewegen kann. Die Industrie begründet diese Haltungsform damit, den Verlust von Föten und die Sterberate von Ferkeln gering zu halten. Es geht aber vor allem um Wirtschaftlichkeit, in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kleinem Raum möglichst viele Schweine zu produzieren. Hier vor Ort schwer zu beschauen.

Hier leben die Schweine und Wildschweine zusammen.

Das  Böcklein zeigt seine Größe und besteigt die Baumstumpfe.

Gemeinsam verspeisen wir am Ende der Führung leckeren veganen Kuchen und Seitan-Burger und tauschen uns über viele Gemeinsamkeiten aus. Außerdem unterschreiben wir unsere Patenschaft für unser Patentier. Das macht uns glücklich. Danke Anja für deine Fürsorglichkeit und auch der Crew für den wunderbaren Tag im „Land der Tiere“.

0

Reise nach Helgoland

#Helgoland #Felsen #rot #weiß #Idylle #Traum #Fischerei #Fische #Krabben

Unsere Fahrt nach Helgoland.

Da wir auf dem Katamaran keinen Platz mehr erlangen, fahren wir mit der Fähre von Cuxhaven aus über die Nordsee nach Helgoland. 60 km von der Küste aus, beträgt die Fahrzeit 2 ½ Stunden. Auf dem Deck ist die Meeresbrise rau, doch mit einem Tuch um den Kopf gewickelt, kann meine Haarpracht gebändigt werden und bietet ein wenig Schutz vor den aufkommenden Böen.

Während die Mitarbeiter noch mit Säge und Handwerkszeug ein Leck in… ich weiß nicht was… versuchen zu stillen, kommen wir der Insel immer näher. Die Prozedur mit dem Aussteigen von ach so vielen Personen kann man sich ohne Beschreibungsversuch bestimmt vorstellen. Aber dann, durch das Fischerdörfchen kaum den Berg empor gegangen, leuchtet uns die Steilküste glutrot entgegen. Das dunkelblaue Meer und der hellblaue Himmel als Kontrast, verstärkt den Farbton. Also wenn mich das nicht zum Malen inspiriert, was dann?

Die grünen Flächen, roten Felsen und der weiße Strand machen den Aufenthalt hier zu etwas ganz Besonderem. Das feurige Gestein kommt ursprünglich sonst nur in 3000 bis 6000 Meter Tiefe der Nordsee vor, weshalb wir hier wie durch ein Fenster ins Innere schauen dürfen.

Eine Offenbarung.

Wie wir den Besuch auf Helgoland genießen!

Doch unsere Reise nach Helgoland birgt auch Schattenseiten.

Helgolands Liste der Fischarten, die von Land aus gefangen werden können, ist lang: Dorsch, Steinbutt, Wittling, Flunder, Scholle, Kliesche, Aal, Aalmutter, Makrelen, Hornhecht und sogar Meeräsche. Die meisten der Fischarten kenne ich gar nicht.

Die Schattenseite zeigt sich uns, weil wir auf dem Weg in das Städtchen, mit den romantischen Hausbauten die Fisch- und Krabben-Fanggeräte in Form von rechteckigen Käfigkörben mit Metallrahmen und Netzbespannung sichten.

Da die Hummer in Deutschland nur vor Helgoland gefangen werden, hat der scheinbare Genuss der Delikatesse seinen Preis: Der Bestand der Krebstiere ist akut gefährdet!

Frühmorgens, wenn die roten Klippen langsam wieder Farbe bekommen, holen die Fischer die Seile mitsamt den Körben an Deck, die sie aus 20 Metern Tiefe hochziehen. Unzählige rechteckige Käfigkörbe mit Metallrahmen leeren die Fischer bei jeder Fahrt und das muss schnell gehen. Sie packen die Hummer von hinten, fesseln die breiten Scheren vorne mit Kabelbinder und sie dann in einer Kiste abzulegen. Schon alleine beim Schreiben der Abläufe wird mir übel.

Wie darf das sein? Warum hilft den Tieren niemand?

Es ist bewiesen, dass Hummer in freier Wildbahn bis zu 100 Jahre alt werden können und wären sie nicht in ihrem Panzer gefangen oder würden Opfer von Angriffen erliegen, wären sie eventuell unsterblich. Ein Enzym sorgt dafür, dass die Tiere nicht altern wie die meisten anderen Tiere.

Einige Tiere haben zwei verschieden große Scheren, mit welchen sie die Schalen ihrer Beutetiere öffnen und die Beute auch festhalten. Ob die eine Schere links und die andere rechts ist, kann variieren, so dass sich hier Rechts- oder Linkshänder unterscheiden.

Auch können Hummer in Gefahrensituation für die Flucht ihre eigenen Gliedmaßen amputieren, die dann bei der nächsten Häutung wieder nachwachsen.

Mit ihren Antennen riechen und schmecken die Tiere hervorragend und können somit ihre Artgenossen erkennen. Da sie jedoch Einzelgänger sind, kommt es oft zu kämpfen zwischen den Tieren. Um dem aus dem Weg zu gehen, merken sich die Hummer den Geruch von stärkeren Artgenossen und gehen diesen aus dem Weg.

Hummer sind bei weitem nicht rot, so wie sie die Menschen von ihren Esstellern kennen. Erst durch den Kochvorgang nehmen sie diese Farbe an. In Natura können die Tiere verschiedene Farben haben, wie beispielsweise von Olivgrün über dunkles Violett bis hin zu kräftigem Blau. Aber auch gelbe und weiße Hummer gibt es.

Hummer verfügen über ein komplexes Nervensystem und können deshalb Schmerz empfinden. Auch können sie sich an Schmerzen erinnern und dabei auch Angst verspüren.

Deshalb ist es für mich völlig unverständlich, dass der Verzehr dieser Tiere, wie auch bei allen anderen, nicht verboten wird, denn Hummer und andere Krebstiere werden immer noch lebendig gekocht und minutenlangen Todesqualen ausgesetzt. Die Tiere haben dabei keine Chance aus dem kochenden Wasser zu entkommen. Was sie natürlich versuchen. Es bleibt vergebens.

Hier möchte ich den qualvollen Todesweg der Hummer gerne mit der Beschreibung von Peta wiedergeben. Hier nachzulesen.

„Damit Menschen Hummer überhaupt essen können, werden die Tiere mithilfe von Lebendfallen auf dem Meeresboden gefangen. Viele dieser Fallen gehen verloren und die darin eingesperrten Hummer verhungern qualvoll. Nach dem Fang werden die Tiere mit zusammengebundenen Scheren in enge Transportkisten gepackt und Tausende Kilometer weit verschickt. Die Hummer erhalten keine Nahrung mehr und leiden oft wochenlang Hunger. Hummer können zwar einige Minuten bis Stunden außerhalb des Wassers überleben, aber sie beginnen zu ersticken, sobald man sie aus dem Wasser nimmt. Zusätzlich kommt es häufig zu Konflikten mit gefangenen Artgenossen, und die Tiere sind überaus empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen und schlechter Wasserqualität. Andere Hummer werden direkt nach dem Fang in speziellen Schlachthöfen getötet. Dort werden die Tiere ohne jegliche Betäubung verstümmelt, indem ihnen die Gliedmaßen abgerissen werden. Die meisten Hummer, die in Deutschland verkauft und gegessen werden, kommen aus Kanada oder den USA und werden auf diese Weise getötet. Fordern Sie die Betäubungspflicht für Hummer! Bitte essen Sie niemals Hummer oder andere Tiere, und setzen Sie sich für die Tiere ein, die in der Ernährungsindustrie gequält und getötet werden. Da ein Importverbot von lebenden Hummern aufgrund der Handelsfreiheit in der EU – anscheinend – nicht umsetzbar ist, fordert wir von PETA Deutschland als ersten Schritt die Betäubungspflicht für Hummer wie in Österreich und der Schweiz. Unterschreiben Sie unsere Petition an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und unterstützen Sie unsere Forderung!“

Was mich sehr nachdenklich gemacht hat, ist eine Beschreibung im Netz, wie Krabben-Angeln funktioniert. Die Beschreibung könnte wie die einer Playmobil-Anleitung klingen, wenn nicht der Hintergrund so makaber wäre:

„Das Angeln von Krabben macht Kindern und Erwachsenen Spaß. Dabei geht es nicht um den großen Fang fürs Abendessen, sondern um einen sommerlichen Zeitvertreib, bei dem die Krabben am Ende wieder ins Meer entlassen werden. Hier erfahren Sie, was Sie dazu brauchen.“

Im Prinzip könnte der Leser jetzt sagen: „Aber das ist doch nicht schlimm. Die Tiere werden ja nicht getötet.“ Dem stimme ich auch zu. Was daran pädagogisch für mich fraglich erscheint ist der Umgang mit den Lebewesen an sich, die hier als „sommerlicher Zeitvertreib“ herhalten müssen und für mich überhaupt nicht nachvollziehbar ist.

Vielleicht machen sich durch diesen Beitrag einfach mehr Menschen Gedanken über Sinn und Unsinn dieser Maschinerie und wechseln zu einer pflanzenbasierten Ernährung.

Zum Schluß noch ein Spruch, den wir im Schiffsinneren gelesen haben und die Faszination der Insel künstlerisch beschreibt:

Es war ein Erlebnis der besonderen Art, was wir nicht missen wollen. danke für den schönen Tag.

 

0

Die Biene

#Biene #Insekt #Pflanzen #Futter #Nektar #Überleben #Nachhaltigkeit

Bienen gehören zu den Insekten und damit zu den Gliedertieren. Sie sind mit die ältesten Lebewesen und wohnen vermutlich schon seit 100 Millionen Jahren auf der Erde!

Fakten

In den letzten 30 Jahren ist der Bestand fliegender Insekten allein in Deutschland um mehr als 75 Prozent geschrumpft. Von den Wildbienen gelten bereits 561 Arten als gefährdet, 16 Arten sind schon ausgestorben. Die Gründe für das Bienensterben sind vielfältig und werden nach wie vor untersucht. Fest steht jedoch, dass der Mensch in die Ursachen beteiligt ist.

Aussehen

Der Körper der Biene umfasst den Kopf mit darin sitzenden Augen, zwei Fühler und die Mundwerkzeuge. An der Brust sitzen zwei hauchdünne Flügelpaare und sechs Beine. Der Körper ist gelb-schwarz geringelt.

Eine Bienenkönigin wird 16 bis 20 Millimeter groß und legt täglich mehr als 1500 Eier.

Die männlichen Bienen nennt man Drohnen. Drohnen besitzen keinen Stachel und sammeln auch keinen Honig.

An der Außenseite der Hinterbeine befinden sich kleine Auffangmulden, in welchem der Blütenstaub transportiert wird. In den Haaren der Körperoberfläche bleiben aber auch Blütenpollen hängen und werden so von Blüte zu Blüte getragen. Dadurch sorgen Bienen ganz nebenbei für die Befruchtung der Pflanzen.

Nahrung

Bienen ernähren sich von Nektar, aber auch von Blütenpollen, die sehr viel Eiweiß, Fett, Mineralien und Vitamine enthalten.

Als Wintervorrat dient der aus dem Nektar hergestellte Honig. Die Königin frisst fast nur „Gelée royale“.

Verhalten

Honigbienen sind soziale Tiere, die nur gemeinsam in Staaten überleben können. Ein solcher Bienenstaat wird auch Volk oder Kolonie genannt und besteht aus 40 000 bis 80 000 Tieren.

Wo leben Bienen

Honigbienen stammen ursprünglich aus Südostasien. Seit sie vom Menschen als Nutztiere gehalten werden, haben sie sich über die ganze Welt verbreitet. Heute leben weltweit in ca. 52 Millionen Bienenstöcken rund 3 Billionen Bienen!

Bienen sind hervorragende Baumeisterinnen und machen sich ihr Zuhause selbst: sie produzieren senkrecht hängende Wachsplatten, die sogenannten Waben. Dort bauen sie sechseckige Zellen an, in denen sich die Larven entwickeln und Vorräte aufbewahrt werden. Die Waben eines Bienenstocks sind ein kleines Wunderwerk: Die sechseckige Form der Zellen passt perfekt ineinander.

Pro Tag kann ein Bienenvolk bis zu einem Kilogramm Honig produzieren.

Problematik

Das Nahrungsangebot der Wildbienen schrumpft wegen der Honigbiene. Honigbienen werden in Massen gezüchtet und sammeln überproportional viel Nektar, der ihnen anschließend für den menschlichen Konsum von Honig weggenommen wird. Das bedroht die Nahrungsgrundlage von Wildbienen und anderen Insekten. Auch hier ist der Mensch mit verantwortlich.

Pestizide

Hinzu kommt die Zunahme an Monokulturen und damit verbunden der Verlust von Flächen, auf denen heimische Pflanzen wachsen können. So fehlt es Bienen an abwechslungsreicher Nahrung, die für die Insekten jedoch einen Schutz vor Krankheiten darstellt. Außerdem haben viele Pflanzen nur eine kurze Blütezeit. Blüten, die zu anderen Zeiten vorhanden wären, fallen weg, weshalb Bienen Hunger leiden. Auch Pestizide machen den Bienen zu schaffen, denn sie wirken sich nachweislich auf das Nervensystem der Bienen aus. Dadurch wird unter anderem eine Orientierungslosigkeit verursacht, die zu Beeinträchtigungen in Lebensdauer führt.

Lebensraum

Eine weitere Ursache des Bienensterbens ist die Urbanisierung. Immer mehr Straßen und Bauflächen verdrängen den natürlichen Lebensraum, die Nahrung und die Nistplätze der Bienen. Das nimmt den Bienen ihre Lebensgrundlage.

Klimawandel

Der Klimawandel bringt für Bienen vieles durcheinander. So gibt es heute frühere Blütephasen, längere Wärmeperioden im Winter und plötzliche Temperaturschwankungen. All das sind Faktoren, die ihren Kreislauf durcheinanderbringen, an ihren Energievorräten zehren und sie allgemein anfälliger machen. Somit trägt der Klimawandel  zum Aussterben von Bienen bei.

Folgen des Bienensterbens

Der Rückgang der Bienenpopulationen stellt ein ernstes Problem für die Welternährung dar und könnte zur Auslöschung von Pflanzen wie Kaffee, Äpfeln, Mandeln, Tomaten oder Kakao führen. Viel Gemüse und Obst müsste dann durch Reis, Mais oder Kartoffeln ersetzt werden. Das wiederum würde eine unausgewogene Ernährung mit sich bringen, die in der Folge zu vermehrter Immunschwäche und Mangelerscheinungen bei uns Menschen führt.

Haltung

Menschen haben bereitsseit ca. 13 000 Jahren den Honig wilder Bienen gesammelt. In Ägypten wurden schon vor 6000 Jahren Bienen in Tonröhren zur Gewinnung von Honig gehalten. Die Haltung von Bienen wird Imkerei genannt, und ist ein richtiger Beruf. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass diese Haltungsform mit dem heutigen Verständnis vertretbar ist.

Ausnutzung

Der Imker bietet den Bienen einen sicheren Platz, indem er ihnen Kästen zur Verfügung stellt, in die sie ihre Waben bauen können. Er hält die Kästen sauber, versorgt die Bienen mit Trinkwasser, entfernt regelmäßig alte Waben und kontrolliert, ob die Bienen gesund sind. Außerdem bringt er die Bienenvölker zu geeigneten Plätzen, an denen sie viel Futter finden beispielsweise zu blühenden Feldern.

Und natürlich erntet er den Honig. Dazu werden die Waben aus dem Stock genommen und mit hoher Geschwindigkeit in einer Maschine geschleudert. Dabei wird der Honig aus den Wachswaben gelöst. Als Ersatz für den Honig gibt der Imker den Bienen Zuckerwasser als Winternahrung. All das rechtfertigt jedoch nicht die Ausnutzung der Tiere, für einen kurzen Gaumenschmauß für den Menschen. Wir „modernen“ Menschen haben eine große „Auswahl“ an Alternativprodukten.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit bezogen auf die Bienen bedeutet, dass sie unter artgerechten Bedingungen, ohne menschliche Eingriffe überlebensfähig sind.

Eigenes Zutun

  • Bienen brauchen ihren Honig selbst. Greift daher beim nächsten Einkauf zu einer pflanzlichen Honigalternative.
  • Pflanzt bitte bienenfreundliche Blumen im Garten oder auf dem Balkon und den Wiesen.
  • Stellt Bienen ein artgerechtes Insektenhotel zur Verfügung.
  • Versuche, Obst und Gemüse möglichst aus biologischer, regionaler und saisonaler Herkunft zu kaufen.

Fazit: Wenn wir Tiere, egal welcher Spezies annehmen, akzeptieren und wertschätzen, wird die Ausnutzung über den Honigverbrauch irgendwann enden, weil ein Umdenken dadurch ststtfinden wird. Der Einsatz von Pestiziden muss täglich hinterfragt werden, um die Zugangsvoraussetzungen zu erschweren. Packen wir es gemeinsam an.

0
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner