Der Herzschatzkobold entdeckt ihn: Den für uns neuen Grilltofu Rosso Tomate & Basilikum der Marke dmBio.
Uns gefällt ganz arg der Einsatz von Bio-Sojabohnen aus Österreich. Hier kann auch der letzte Vegan-Gegner seine Argumente gegen den Raubbau und die Zerstörung des Regenwaldes zurückziehen, da sie bei diesem Produkt nicht stattfinden. Wobei auch das nicht stimmt, weil die Befürworter dieser These nicht berücksichtigen, dass der meiste Anbau der Sojabohnen, der Herstellung von Tierfutter gezollt ist. Wie man es auch sehen möchte, finden wir die Sojabohne aus Österreich stark!
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Produktbeschreibung des Herstellers:
Mit Bio-Sojabohnen aus Österreich
Vegan
„Unser dmBio Grilltofu Tomate & Basilikum hat eine frische mediterrane Note und eignet sich perfekt zum Grillen und Braten. Dm-Artikelnummer: 739567.“
Wir freuen uns darauf.
Hier zu sehen noch in der Originalverpackung.
Wir werden den Grilltofu Rosso, wie vom Hersteller gedacht, auf unserem Grill zubereiten und parallel dazu Bohnengemüse vorbereiten.
Gegrillt sieht der Tofu auf den Bildern fester und kompakter aus, als es der Wirklichkeit entspricht.
Vielleicht könnt ihr an den folgenden Bildern erkennen, wie zart er im Inneren ist.
Hier überbäckt der Zauberwaldkobold den Grilltofu mit pflanzlichem Käse und gibt noch Zwiebelstreifen darüber.
Dazu gibt es bei uns wie immer saftige Greens in Form von frischen Salaten.
★
Fazit: Ganz ehrlich: Geschmacklich zum reinlegen und die Zusammensetzung der Nährwerte entspricht unseren Vorstellungen. Für uns ein gelungenes Produkt und wir werden es wieder kaufen. Daumen nach oben.
Der Zauberwaldkobold bringt ihn mit nach Hause: Den Thun-Visch Aufstrich von Garden Gourmet.
Es ist nicht mehr aufzuhalten, die Vegane-Welle boomt und das auch bei „Normalos“, die sich nicht in diese Kategorie einreihen wollen, sondern etwas Neues ausprobieren wollen. Hinter der Marke Garden Gourmet steht, wie wir alle wissen, der Konzern Nestlé. Trotzdem ist jedes gekaufte pflanzliche Produkt eine Message gegen die Tierqualindustrie, weshalb wir das Produkt testen werden.
Thunfisch zählt zu den akut gefährdeten Fischarten! In „echtem“ Thunfischfleisch reichert sich neben Mikroplastik, insbesondere toxisches Quecksilber an. Dieses stammt aus der industriellen Verschmutzung der Meere. Zu den Nebenwirkungen einer Quecksilbervergiftung zählen kognitive Beeinträchtigungen und Koordinationsschwierigkeiten. Informiert Euch auch bitte hier über PETA.
Wir brauchen tote Tiere nicht in unserem Körper. Falls ihr nun sagen wollt, dass wir auch keinen „fake“ Thunfisch in uns brauchen, ist das in Ordnung. Für alle anderen Menschen aber da draußen, die Schwierigkeiten bei der Umstellung auf eine pflanzenbasierte Nahrung haben, sind genau solche Produkte eventuell hilfreich.
Produkt: Thun-Visch
Marke: Garden Gourmet
Hersteller: Nestlé
Menge: 175 g
Preis: 2,99 €
Zutaten:
Wasser
Erbsenprotein 19%
Rapsöl
WEIZENPROTEIN (8%)
Aromen
Zitronenfaser
Salz
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
1160 kJ / 279 kcal
Fett
19,9 g
– davon gesättigte Fettsäuren
2,3 g
Kohlenhydrate
1,7 g
– davon Zucker
< 0,1 g
Eiweiß
22,6 g
Salz
0,90 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Hierzu der Hersteller, dessen Info wir nur auf der schweizer Homepage erringen konnten. Hier heißt das Produkt noch Sensational Vuna:
„Willkommen bei Garden Gourmet.
Garden Gourmet gibt es seit 1986 und dank dieser langjährigen Erfahrung wissen wir, wie wir unsere Konsumenten und Konsumentinnen überraschen und mit einer breiten Palette an veganen und vegetarischen Produkten und Rezepten inspirieren können.
Wir werden die Umweltprobleme nicht lösen, indem wir die Leute bitten, kein Fleisch mehr zu essen. Stattdessen haben wir eine andere Antwort entwickelt: eine Reihe feiner pflanzlicher Produkte und Rezepte.
Unser Sensational Vuna ist eine tolle vegane Alternative zu Thon. Er sieht aus und schmeckt wie echter Fisch, ist aber komplett fisch-frei. Diese vegane Thon-Alternative besteht aus wenigen und ausgewählten Zutaten und enthält keine künstlichen Aromen und Farbstoffen. Mit unserem Sensational Vuna kannst du feine vegane Sandwiches, ausgewogene Salate und Bowls oder sommerliche Pasta Rezepte kreieren.“
Lasst uns loslegen, denn wir möchten uns ein Thunfisch-Sandwich zaubern.
Hier das Produkt von außen und geöffnet auf Sicht nach innen.
Schon beim Öffnen des Glases steigt uns unwillkürlich der Geruch nach Thunfisch in die Nase. Wir schauen zweimal auf das Etikett, um uns zu vergewissern, dass wir ein tierleidfreies Produkt in den Händen halten. Die Konsistenz ist wie die vom Tierqualprodukt im Eigensaft: Etwas faserig trocken und doch zwischendurch saftig. Also so ein Mittelding.
Farblich dem Original gleich, ist kaum ein Unterschied zu erkennen.
Angerichtet sehr ansprechend!
Hier mit Zwiebeln und Peperoni und Käsehäppchen.
Außerdem dürfen unsere Greens nicht fehlen.
Dazu gibt es Greenfood und zur späteren Stunde etwas Kühles im Lokal. Das Leben ist pflanzenbasiert so schön. ツ
★
Fazit: Der Thun-Visch schmeckt so wie er riecht und fast gleich wie das Originalprodukt. Herzhaft eben. Und das Hergestellt aus Erbsenprotein. Wir sind tatsächlich begeistert, müssen aber zugeben, dass wir mit dem Geruch stark zu kämpfen hatten: Der Echtheit geschuldet. Das kennen unsere Nasen so gar nicht mehr. Als Fingerfood optimal geeignet. Jetzt reizt uns nur noch die Thunfischpizza mit diesem Produkt, was wir zum späteren Zeitpunkt noch testen werden. Daumen nach oben.
Allergene: Kann Spuren von Sellerie und Senf enthalten.
*aus kontrolliert biologischem Anbau
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
1018 kJ / 244 kcal
Fett
10 g
– davon gesättigte Fettsäuren
0,9 g
Kohlenhydrate
7,9 g
– davon Zucker
2,7 g
Eiweiß
26 g
Salz
2,0 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Dazu der Hersteller:
„Körnige Struktur, würziger Geschmack, saftiger Biss: Unsere enerBiO vegane Wild West Burger aus Bio-Seitan schmecken zwischen jedem Ihrer Lieblingsbrötchen, oder einfach als leckere Frikadelle. Die vegane Herkunft der Burger ist dabei auch gut für die Umwelt. Für die Herstellung unserer Patties wird weniger als ein Zehntel der Treibhausgase undeutlich weniger Wasser und Fläche benötigt als für Rindfleischpatties. Auch die Transportwege verkürzen sich – für unsere veganen Wild West Burger verwenden wir ausschließlich Bio-Weizeneiweiß aus Europa.
Alle Produkte unserer ROSSMANN-Marke enerBiO stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Durch eine schonende, sorgfältige Verarbeitung erhalten wir hierbei sowohl die Hochwertigkeit als auch den natürlichen Geschmack. Zudem lassen wir unsere Produkte regelmäßig durch unabhängige Institute überprüfen – so gewährleisten wir eine gleichbleibende Qualität.“
Lasst uns loslegen.
Hier das Produkt noch eingeschweißt in der Originalverpackung.
Dazu werden Brötchen und Laugenstangen auf dem Grill erwärmt.
Wir bereiten unsere legendären Gemüsespieße dazu vor und legen sie vorab in einen würzigen Dip ein. Auf dem Grill finden sich hier nun Gemüsespieße, Patties, Tofu und die Seitan Wild West Burger ein.
Hier wird eifrig das Belaggemüse vorbereitet.
Das sieht schon mal sehr lecker aus.
Seht ihr ihn, den Zipfel unter dem pflanzlichen Käse? Da hat sich unser Burger wohl verstecken wollen. ツ
Den Burger richten wir auf einem gut belegten Brötchen aus Majo, Ketchup und viel Gemüse an. Unschlagbar gut. Kaum sichtbar unter dem geschmolzenen pflanzlichen Käse überzeugt uns der Geschmack.
Heute haben wir Euch leider kein Bild vom Innenleben des Produktes.
Als Beilage wie immer gesunde Greens in Form eines Salates.
★
Fazit: Ein ungekühltes Produkt, dass uns zufällig in die Hände fällt. Der erste Blick erinnert uns an ein schon auf dem Markt befindliches Produkt einer anderen Marke. Nach dem Produkttest können wir aber aus voller Überzeugung verkünden, dass die Burger einmalig gut gewürzt und mit nichts anderem zu vergleichen sind. Daumen nach oben.
Wir besuchen die Y-burg in Stetten Baden Württemberg.
Alternativnamen: Eibenburg, Yberg
Entstehungszeit: um 1300 bis 1350
Burgentyp: Höhenburg, Hanglage
Erhaltungszustand: Ruine
Ort: Kernen im Remstal
Höhe: 330 m ü. NN
Die Yburg ist die Ruine einer Hangburg über der Gemeinde Kernen im Remstal, umgeben von Weinbergen.
Die Yburg ragt sichtbar aus den Weinbergen an den Hängen eines Seitentals der Rems empor. Die von Weinbergen umgebene ehemalige Wohnburg wurde nicht auf einer Anhöhe, sondern in den Hang hinein gebaut.
Der ursprüngliche Name des Gebäudes lautete Eibenburg. Dieser Name wandelte sich allmählich über Yberg zur heutigen Bezeichnung Yburg aus.
Der genaue Gründungszeitpunkt der Yburg ist unbekannt. Sie wurde im frühen 14. Jahrhundert von den Truchsessen von Stetten erbaut. Nach dem Bau der Wasserburg im Tal (1384–1387) verlor die Yburg allerdings zusehends wieder an Bedeutung für die Stettener Herrschaft. Hans von Yberg verkaufte 1443 die Burg mitsamt seinem Anteil am Dorf an das Haus Württemberg. Die 1598 als baufällig beschriebene Burg wurde 1659 wieder Instand gesetzt und erhielt ein viertes Stockwerk.
Auf Befehl des Herzogs Carl Eugen von Württemberg erfolgte schließlich 1760/61 der Abriss der Burganlage bis auf die heute noch sichtbaren Außenwände.
1845 wurde im Innenhof der Yburg eine Platane gepflanzt. Diese wurde 1931 wieder entfernt, da sich in der Baumkrone etliche Vögel sammelten, die sich über die Trauben der umliegenden Weinberge hermachten. ツ
1969 wurde die Burg von der Gemeinde Stetten im Remstal vom Haus Württemberg erworben und für die Öffentlichkeit zur Begehung hergerichtet.
Da die Burganlage als reine Wohnburg konzipiert war, verfügte sie über keinerlei Verteidigungsanlagen.
Die Yburg gleicht in ihrem äußeren Erscheinungsbild etwa einem Würfel. Die schmucklosen Außenmauern sind noch alle erhalten. Auf der talwärts gerichteten Westseite befindet sich das Eingangstor. Linker Hand des Eingangs liegt im Inneren der Burg ein türloser Raum mit gewölbter Decke, der bis zur Nordmauer reicht und dort ein schmales Fenster hat.
In der rechts des Eingangs liegenden Südwestecke des Gebäudes führt eine Treppe hinauf in das nächste Stockwerk. Die Decken der darüber liegenden Geschosse und das Dach sind nicht mehr vorhanden.
Da die Burg keinen eigenen Brunnen besaß, musste das Wasser über die Burgsteige vom Tal heraufgetragen werden.
Heutige Nutzung:
Die Ruine ist ein beliebtes Wanderziel, da sie eine gute Aussicht über Stetten und das Remstal bietet.
Seit dem 17. April 2011 sind bei der Yburg 16 Skulpturen von Karl Ulrich Nuss aufgestellt.
Der Stettener Weinweg, ein etwa einstündiger Rundgang rund um die Burg durch die Weinberglagen Lindhälder, Brotwasser und Pulvermächer, bietet die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Sorten und ihren Anbau zu informieren.
Die Lage „Brotwasser“ unterhalb der Burg verdankt ihren Namen einer in Stetten residierenden Hofdame, die ihr Brot statt in Wasser heimlich in Wein tauchte….uiuiui ツ
★
Fazit: Der Besuch der Yburg ist es allemal wert. Der Marsch die Weinberge empor erfordert zwar etwas an Kondition und vor allem Geschick, da durch die momentan vorherrschende Baustelle einige Umwege in Kauf zu nehmen sind, jedoch lohnt sich die Mühe: Der Blick über das Remstal von dort oben ist phänomenal.
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Dazu der Hersteller:
„Unsere Produkte stammen ausnahmslos aus kontrolliert biologischer Erzeugung. Das bedeutet: keine Pestizide, kein synthetischer Dünger, keine Gentechnik und keine künstlichen Zusatzstoffe; dafür jedoch: artgerechte Tierhaltung, Umweltschutz und ganz viel natürlicher Geschmack.“
Wir legen los.
Hier der Aufschnitt in der Originalverpackung. Wir werden ihn als Schinkenersatz zum Umwickeln unseres Spargels verwenden. Dazu gibt es Kartoffeln und Rote-Beete-Rübchen-Rohkost.
Unser Gemüseallerlei.
Die Kartoffeln waschen wir und köcheln sie mit der Schale in einer Gemüsebrühe.
Den Spargel schälen wir und auch die Urkarotten werden fein geraspelt.
Hier eine Art Salatsoße, die sich des späteren durch die Rote-Beete rosa färben wird.
Den gekochten Spargel umwickeln wir mit dem Kräuteraufschnitt.
Das sieht wirklich schön aus.
Der Gemüsekobold zaubert locker flockig aus dem Handgelenk noch eine pflanzliche Sauce Hollandaise, was das Gericht rund macht.
Es schmeckt der ganzen Familie und uns freut es, dass wir eine Schinken-Alternative aus einem doch für einen anderen Zweck gedachten Produkt gefunden haben.
Dazu gibt es einen sensationellen fruchtigen Herzschatz-Drink.
★
Fazit: Überzeugt hat uns zum Kauf die ansprechende Farbe des Produktes. Sonst wäre es uns höchstwahrscheinlich nicht in die Hände gefallen. Der Aufschnitt ist fein und irgendwie zarter als das herkömmliche Tierqualprodukt, was dem uns gewählten Tema „Schinken“ nichts abtut. Als Schinkenalternative, beziehungsweise i-Tüpfelchen für unser Spargelgericht wirklich passend. Eine klare Kaufempfehlung. Daumen nach oben.
Wir testen heute die veganen Cevapcici der Marke Vedschi.
Produkt: Cevapcici vegan
Hersteller: Vedschi
Menge: 5 x 40 g
Preis: 2,99 Euro
Zutaten:
Trinkwasser
Erbseneiweiß
Kokosfett
Sonnenblumenöl
Erbsenmehl
Gewürze
Verdickungsmittel: Methylcellulose
Speisesalz
Karamellpulver
Rote Bete Pulver
natürliches Aroma
Aroma
Stabilisatoren: Natriumcitrate, Natriumacetat
Gewürzextrakt
Saccharose
Stärke
Antioxidationsmittel: Ascorbinsäure
Essigpulver
Säuerungsmittel: Weinsäure
Zitronensäure: Zitrusfaser
Maltodextrin
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
1086 kJ / 260 kcal
Fett
17,2 g
– davon gesättigte Fettsäuren
10,4 g
Kohlenhydrate
8,2 g
– davon Zucker
2,4 g
Eiweiß
18,2 g
Salz
2,2 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Hierzu der Hersteller:
„Unsere wichtigsten Zutaten: Zeit und Liebe zum Detail. In aufwändiger Handarbeit und monatelangen Tests haben unsere Food-Experten der Vedschi GmbH vegane Cevapcici entwickelt, die ihren Namen verdienen.
Für unsere rein pflanzlichen und damit völlig tierfreien Produkte verwenden wir hochwertiges Erbsenprotein. Das kommt dem Körper und der Umwelt zu Gute.
Erbsenprotein ist reich an Eisen, enthält sieben der neun essenziellen Aminosäuren und ist klar im Vorteil gegenüber anderen veganen Eiweißquellen, wie Soja, Reis, Hanf oder Lupinen: Es kann bedeutend besser vom Körper aufgenommen und verwertet werden. Außerdem benötigen Erbsen im Anbau und in der Verarbeitung weitaus weniger Wasser und auf schädliche Düngemittel kann verzichtet werden.
Wir haben uns mit dem Herkunftsland Frankreich für einen kurzen Transportweg entschieden und beziehen ausschließlich Erbsen aus gentechnikfreier Landwirtschaft.“
Das hört sich gut an. Legen wir los.
Hier unser Warenkorb mit dem wir die Cevapcici aufwerten. Wir erwerben wilde Rüben, die wir als Salat dazu zubereiten werden.
Hier die geöffnete Verpackung und die Cevapcici in rohem Zustand.
Dazu die noch rohen Gringel-Pommes. Noch etwas blass, aber das ändert sich nach dem backen.
Der grüne Salat ist Pflicht. Das versteht sich bei uns.
Hier braten wir die veganen Cevapcici auf dem Grill, zusammen mit den Gringelpommes.
Nun können wir servieren: Ein leckerer Teller aus veganen Cevapcici, Gringelfritten, Rote-Beete-Rübchen-Rokost und grünem Salat.
Aufgeschnitten haben wir Euch heute leider kein Bild, aber die Cevapcici waren sehr fluffig und weich.
★
Fazit: Deftig im Geschmack, scharf abgeschmeckt und einfach in der Zubereitung. Wir mögen die Konsistenz, die Farbe, Form und Würzung. Definitiv eine Kaufempfehlung. Daumen nach oben.
Wir haben von Beetgold die Vollgemüse Tortilla Karotte erworben und werden diese heute testen.
Produkt: Vollgemüse Tortilla Karotte
Hersteller: Beetgold GmbH
Menge: 180 g | 4 Tortillas
Preis: 3,49 Euro
Zutaten:
Karotten-Trester* (80%)
Olivenöl*
Flohsamenschalen*
Haferfaser*
Salz
Zitronensaftkonzentrat*
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
643 kJ / 157 kcal
Fett
9 g
– davon gesättigte Fettsäuren
1,4 g
Kohlenhydrate
6,3 g
– davon Zucker
5,3 g
Eiweiß
1,6 g
Salz
1,2 g
Ballaststoffe
22 g
Vitamin E
1,8 (15%)
Calcium
124 (16%)
Kalium
467 (23%)
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Dazu der Hersteller:
„Wir bei Beetgold machen Vollgemüse Produkte, die sind…
… bio
… Pflanzlich
… glutenfrei
… lower carb
… ballststoffreich
… und natürlich super lecker
Klingt gut? Finden wir auch, denn unsere Produkte stecken voll mit ganz besonderem Gemüse.
Als Hauptzutat verwenden wir Bio-Gemüse-Trester der bei der Saftproduktion anfällt. Dieser wurde bisher nicht weiter als Lebensmittel verwendet. Viel zu schade dachten wir uns, denn der steckt voller guter Eigenschaften. Beim Saftpressen landet ein Großteil des gemüseeigenen Zuckers im Saft und im Trester verbleiben die guten Ballaststoffe, Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Vitamin E. Das macht ihn zu einem super Rohstoff als Basis unserer Produkte. Damit tust du nicht nur dir was Gutes sondern hilfst auch noch dabei Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.“
Wunderbar. Legen wir los.
Zubereitung
Kurz vor der Fahrt nach Berlin, möchten wir uns diese Tortillas als Reiseproviant zubereiten.
Wir zaubern dafür unterschiedlichste Füllungen.
Zutaten rote Beete Tortilla
Tortilla
Rote Beete
Karotten
Zwiebeln
Mais
Salat
Kichererbsen aus der Dose
Rote Beete Creme mit Hanfsamen und Bier-Hefeflocken, Gewürze selbst hergestellt.
Das Gemüse mundgerecht klein schneiden.
Die Kichererbsenkross anbraten. Parallel dazu bereiten wir die zweite Variante mit veganem Dönerfleisch zu.
Zutaten Döner-Tortilla
Veganes Dönerfleisch
Zwiebeln
Salat
Karotten
Tomaten
Basilikum-Pesto
Wir bestreichen die Tortillas mit der jeweiligen Creme und belegen sie mit unseren Lieblingszutaten.
Wir schlagen das untere Ende ein und wickeln die beiden Seiten ein. Fertig ist unser pflanzlicher Tortilla.
★
Fazit: Die Vollgemüse Tortilla sind die bessere Variante zu jedem anderen Mehlprodukt. Die Philosophie dahinter überzeugt uns voll und ganz und wir sind begeistert. Prima! Daumen nach oben.
Wir besuchen die Burg Hohenneuffen auf der Schwäbischen Alb.
Der Aufstieg durchkreuzt den Schwarzrieslingweg. Doch von einem saftig roten Vino weit und breit keine Spur.
Die Burg Hohenneuffen ist die Ruine einer großen Burg oberhalb der Stadt Neuffen. Die hochmittelalterliche Burgruine steht auf einem Weißjurafelsen am Rande der Schwäbischen Alb. Bereits im Altertum war Hohenneuffen besiedelt.
Die Burg wurde zwischen 1100 und 1120 von Manegold von Sulmetingen, der sich später von Neuffen nannte, erbaut. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde sie im Jahre 1198, damals im Besitz der Edelfreien von Neuffen, zu denen der Minnesänger Gottfried von Neifen gehörte. Ende des 13. Jahrhunderts ging die Burg an die Herren von Weinsberg, die sie 1301 an das Haus Württemberg verkauften. Ihre Verteidigungsfähigkeit bewies die Burg im Reichskrieg des Römischen Reiches in der sie 1312 nicht eingenommen werden konnte.
Der Ausbau der Burg zur Landesfestung begann bereits im 15. Jahrhundert. Die entscheidenden Baumaßnahmen zur befestigten Anlage wurden aber erst um die Mitte des 16. Jahrhunderts durch Herzog Ulrich unternommen. Hier entstanden die Vorwerke, Rundtürme, Bastionen, eine Kommandantur, die von uns erkundeten Kasematten, Stallungen, das Zeughaus, und zwei Zisternen. 1519 musste sie sich die Burg dem Schwäbischen Bund ergeben. In den Deutschen Bauernkriegen ab 1524 war sie jedoch abermals nicht einzunehmen.
Mehr als ein Jahr lang wurde der Hohenneuffen während des Dreißigjährigen Krieges belagert. Im November beschlossen Festungskommandant Hauptmann Johann Philipp Schnurm und die mutlos gewordene Mannschaft, mit den Feinden eine Übergabe auszuhandeln, die einen freien Abzug mit Waffen und aller Habe vorsah. Am 22. November 1635 übergab Schnurm die Festung nach 15-monatiger Belagerung an die kaiserlichen Truppen. Entgegen den Zusagen wurde die Mannschaft zum Dienst im kaiserlichen Heer gezwungen, und Schnurm verlor seinen Besitz.
Der württembergische Herzog Karl Alexander wollte den Hohenneuffen im 18. Jahrhundert zu einer Festung nach französischem Vorbild ausbauen; er starb aber vor der Vollendung. Sein Nachfolger Carl Eugen gab den Plan angesichts der hohen Kosten und des zweifelhaften militärischen Nutzens bald auf.
Wie andere Festungen auch diente der Hohenneuffen stets als Landesgefängnis, in dem wichtige Gefangene festgesetzt und falls notwendig auch gefoltert wurden. Die Schicksale einiger sind bekannt. Ein junger Graf von Helfenstein, stürzte sich 1502 bei einem Fluchtversuch in den Tod. 1512 ließ Herzog Ulrich den Abt des Klosters Zwiefalten, hier festhalten. Auch der hochbetagte Tübinger Vogt Konrad Breuning war 1517 der Willkür des Fürsten ausgesetzt und wurde nach Kerker und Folter in Stuttgart enthauptet. Im Jahr 1737 wurde Joseph Süß Oppenheimer, der jüdische Hoffaktor und persönliche Finanzberater des Herzogs Karl Alexanders, einige Wochen auf dem Hohenneuffen eingekerkert, bevor er auf die Festung Hohenasperg verlegt wurde und 1738 als Opfer eines Justizmordes vor den Toren Stuttgarts hingerichtet wurde.
Im Zweiten Weltkrieg war der Hohenneuffen Fliegerwache.
Die Dreiländerkonferenz: Die Militärregierungen der Besatzungszonen gründeten 1945/46 die Länder Württemberg-Baden in der amerikanischen sowie Württemberg-Hohenzollern und Baden in der französischen Zone. Als 1948 deutlich wurde, dass für das westliche Deutschland eine Verfassung erarbeitet wurde, ergriffen einige Politiker die Initiative, sie wollten einen Zusammenschluss der Länder im Südwesten. Der Regierungschef von Württemberg-Baden, Reinhold Maier, lud die Regierungen der drei Länder am 2. August 1948 zu einer Konferenz auf den Hohenneuffen ein. Er wollte eine erste Annäherung zustande bringen. Für Südbaden nahm eine Delegation unter Führung von Leo Wohleb teil, der ein kompromissloser Verfechter einer Wiederherstellung des Landes Baden war. Württemberg-Hohenzollern war durch seinen Innenminister Viktor Renner vertreten. In den Delegationen waren Minister, Parteivorsitzende, Abgeordnete und Beamte der drei Länder.
Gedenktafel für das Dreiländertreffen: Der Tagungsort war mit Bedacht gewählt. Der weite Blick ins Land und vor allem die wenige Kilometer entfernte, einschneidende Zonengrenze zwischen den Kreisen Reutlingen und Nürtingen sollten beeindrucken. Abgeschieden von ihren Regierungen und der Öffentlichkeit wollten die Teilnehmer hier sachlich debattieren, gut bewirtet mit Täleswein. Eine Einigung kam am Schluss zwar nicht zustande, aber dennoch hatte das Treffen Anstöße gegeben, wichtige Weichen wurden gestellt. Diese Dreiländerkonferenz auf dem Hohenneuffen markiert damit den Beginn der jahrelangen Auseinandersetzung um die Bildung des Südweststaates Baden-Württemberg, der 1952 aus der Taufe gehoben wurde.
Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums dieser Konferenz wurde eine Informationstafel im historischen Tagungssaal angebracht.
Schaut Euch mal den Blick an! Also wenn sich der Aufstieg dafür nicht lohnt.
Heute ist die Burg Hohenneuffen mit Restaurant, Biergarten und Kiosk ein beliebtes Ausflugsziel. Der Eintritt in die Burg ist frei.
An den Eingangstoren zur Burg Hohenneuffen empfängt uns dieser oktogonale Gedenkstein, der sogenannte Stauferstelen. Wie wir erfahren haben umfasst dieses Denkmal die herausragendsten Stauferstetten in Erinnerung an die Staufer. Die Staufer waren ein Adelsgeschlecht im Mittelalter. Der Name Staufer leitet sich von der Burg Hohenstaufen ab. Passend zu dieser Information wird uns bewusst, dass auch Esslingen im Besitz einer solchen Gedenkstele ist: Nämlich direkt vor dem Bürgerbüro.
Auf dem Weg zur Burg entdecken wir dieses Schild. Und tatsächlich: Auf der weiteren Route macht mich der Gemüsekobold auf die vorherrschenden Steinslagen aufmerksam. Es handelt sich um eine Schichtstufenlandschaft, die sich aus leicht geneigten, fast parallel übereinander liegenden Gesteinsschichten aufbaut.
Viele Ammoniten befinden sich hier auf der schwäbischen Alb. Sie sind Überbleibsel des Jura-Meeres. Zwei dieser wunderbaren Stein-Schnecken haben wir auf unserem Weg zur Burg mitgenommen.
Heute probieren wir die Bio-Nuss-Nougat-Creme von Attila Hildmann. Sie ist ohne Palmöl und mit über 56 % Haselnüssen im deutlichen Vorsprung zu anderen Schokosüßspeisen.
Natürlich ist auch Zucker drin aber es ist ja auch nichts, dass man im Übermaß essen sollte. Und zu den meisten Alternativen ist diese Schokocreme gesünder.
Nur eben nicht gerade günstig. Was aber wieder ein Vorteil sein kann, da man, allein durch den Preis, nicht kiloweise essen wird. Wir genießen sie in homöopathischen Dosen oder auch etwas mehr. ツ
Produkt: Nutwave Bio-Nuss-Nougat-Creme
Menge: 350 g
Preis: 9,99 Euro
Zutaten:
Haselnüsse (56 %)
Rohrohrzucker
Kakaopulver fettarm
Emulgator Sonnenblumenlecitine
Nährwerte pro 100 g:
Brennwert
2309 kJ / 555 kcal
Fett
37,2 g
– davon gesättigte Fettsäuren
3,3 g
Kohlenhydrate
42 g
– davon Zucker
37,5 g
Eiweiß
9,2 g
Salz
0,013 g
Ballaststoffe
7,6 g
( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )
Der Hersteller beschreibt es wie folgt:
„NUTWAVE ist die Nusswelle auf Deiner Zunge – ein unglaubliche Genuss!
Hier gibt’s die Premium Nuss-Nougat-Creme NUTWAVE® – selbstverständlich bio und vegan! Dieser Aufstrich kommt nicht nur ohne Palmöl aus, es ist überhaupt kein zugesetztes Streckfett/-öl darin! Nutwave enthält zu 56% ausgewählte Haselnüsse höchster Qualität, die mit der feinsten technisch machbaren Vermahlungsstufe zusammen mit Rohrohrzucker und Kakaopulver zu einer unglaublich feinen Creme verarbeitet werden.
Nutwave hat hevorragende Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten: Im Kühlschrank aufbewahrt wird sie nicht hart, wie andere Aufstriche, bei denen das Fett in der Kälte stark aushärtet. Auch direkt aus dem Kühlschrank genommen hat sie die perfekte Konsistenz fürs Toast, Brot oder den Pfannkuchen. Ungekühlt ist Nutwave etwas flüssiger und lässt sich leicht über Eis oder andere Desserts träufeln oder veredelt z.B. das Frühstücksmüsli mit einer Schoko-Nuss-Nougat-Note. Und last but not least: Nutwave direkt vom Löffel genascht lässt die Nusswelle auf Deiner Zunge tanzen. Und genau diesem Genussgefühl verdankt Nutwave seinen Namen.“
Lecker!
Unser Karottenbrot wartet schon auf den veganen Schokobelag.
Hier das Glas mit dem Schokoaufstrich.
Der Schokoaufstrich ist cremig und zartschmelzend auf der Zunge. Ein Unterschied zu einer Tierqualcreme ist gar nicht zu erkennen. Zart und fein und weich empfinden wir den Geschmack..
Ein gesunder veganer Aufstrich ohne Palmöl, der nicht nur Euch gesund erhält, nein auch die Tiere friedvoll leben lässt.
Überzeugt hat uns auch, dass der Erschaffer vor ein paar Jahren, noch vor der Herstellung seiner Schokicreme die Verbraucher in Form einer Umfrage mit ins Boot geholt hat um den Ausschluss von Palmöl zu generieren. Außerdem setzt sich die Attila Hildmann Empire GmbH mit ihren veganen Produkten für den Tigerschutz ein.
★
Fazit: Ein Tipp aus dem Schokodelirium: Geht es langsam an, es schmeckt einfach zu gut. Eine klare Kaufempfehlung von uns. Daumen hoch.
Unsere Herzschatzküche hat sich in ein Versuchslabor verwandelt. Wir probieren hier, experimentieren dort und möchten Euch ein nahezu fettfreies Teigrezept vorstellen, voll gesunder Energie und tropischer Geschmacksexplosion, ohne eine einzig importierte Südfrucht. Ihr werdet dem Charme des Mangogenusses unterliegen. Versprochen.
Dafür wählen wir die Süßkartoffel, die aufgrund des Klimawandels mittlerweile auch bei uns angebaut werden kann. Sie ist eine Wurzel- und Knollenpflanze und zählt wie alle Gemüse zu den basischen Lebensmitteln. In Süßkartoffeln sind außerdem viele Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Ihre rosarote bis violetteFärbung verdankt die Süßkartoffel bestimmten sekundären Pflanzenstoffen. Hochwirksame Antioxidantien, die freie Radikale entschärfen und somit über eine hohe antientzündliche und antioxidative Wirkung verfügen. Diese sind sogar dem Vitamin C und dem Vitamin E überlegen. Carotinoide können außerdem Krebs, Arteriosklerose, Rheuma, Alzheimer, Parkinson, Grauen Star und der Alterung vorbeugen.
An Mineralstoffen und Vitaminen enthält die rosa Knolle außerdem reichlich Mangan, Folsäure, Kupfer und Eisen. Dazu die genannten Vitamine plus die Vitamine des B-Komplexes, das Ganze geschmückt mit hochwertigen Ballaststoffen und schon haben wir ein perfektes Lebensmittel für unseren Plätzchenteig.
Aber dürfen wir die Süßkartoffel überhaupt roh essen? Laut unserer Erfahrung ja. Doch informiert Euch bitte vorab, vor allem wenn Eure kleinen Zwerge mitnaschen. Einfach um auf Nummersicher zu gehen, zwecks der darin befindlichen Oxalsäure. So ganz aus dem Bauch heraus würde ich in diesem Fall einen Teil der Süßkartoffeln eventuell durch Karotten ersetzen. Eine weitere Variante wäre, die Süßkartoffel vorher weich zu kochen und daraus den Teig zu kreieren oder den Rohkostteig mit ordentlicher Temperatur im Ofen zu backen.
Zutaten (für ca. 12 Plätzchen)
½ Süßkartoffel
10 Aprikosen
1 TL Quittengelee
1 TL Spekulatiusgewürz
Zubereitung
Wir schneiden die Süßkartoffel in kleine Stücke, geben die anderen Zutaten mit zusätzlichem Wasser hinzu und mixen alles in einem Hochleistungsmixer sämig.
Die Menge vom Wasser ist von der Leistungsstärke Eures Mixers abhängig. Eine festere, sämige Masse ist das Ziel. Durch die stärkehaltige Batate mussten wir öfters Flüssigkeit nachgießen, bis uns das Ergebnis überzeugt hat. Geht nach Eurem Gefühl, probiert aus und experimentiert.
Mit unserer Mango-Attrappe können wir Lillyfee so gar nicht überzeugen. Sie ist kein Fan von den süßen und klebrigenAprikosen und das ist auch gut so, da dies keine Nahrung für unseren Stubentiger darstellt. Jedoch möchte sie es einfach nicht akzeptieren und mischt trotzdem ordentlich mit. ¯\_(ツ)_/¯
Vorsicht…Dein Pfötchen! ♡
Mit dem fertigen Ergebnis möchten wir Plätzchen herstellen, weshalb wir den Teig auf ein Dörrblechstreichen, um ihn für einige Stunden im Ofen trocknen zu lassen.
Das wichtigste Arbeitsutensil ist eine professionelle Dörr- oder Backunterlage aus Silikon. Bei uns hat sich der Teig mit dem verwendeten Backpapier so vereint, dass wir es schwer hatten die Knetmasse zu lösen.
Nach abermaligem Durchkneten des Teiges können wir schließlich doch noch Plätzchen ausstechen. Da müsst ihr Euch etwas herantasten. Während des Dörrvorganges könnt ihr den Teig nach ein paar Stundenerstmalig wenden und noch etwas weiter dörren lassen, bis er dann bereit zum Plätzchen ausstechen ist. Auch die Zeitangabe ist rein spekulativ, da wir das Malheur mit dem Backpapier hatten. Aber ihr könnt das bestimmt selbst gut abschätzen.
Falls ihr die Teigschüssel nicht schon vorher ausgeschleckt habt, könnt ihr rein theoretisch die fertige Masse auch in Dessertgläser füllen und als Nachtisch servieren. Mit noch etwas zusätzlicher Vanille geschmacklich ein Träumchen.
Die Doppelkekse haben bei uns eine Schokofüllung erhalten, da wir für die typischen Spitzbuben (bei uns sagen wir natürlich genderkonform NICHT Spitzmädels…ツ) nur das farbengleiche Quittengelee zur Hand haben. Ich kann mir zu den orange-gold-farbenen Keksen am Besten eine dunkelrote Träuble– oder Himbeermarmelade aus dem Garten vorstellen. Ansprechend wäre auch eine dunkle blau-lila Waldbeerenfüllung. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
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Fazit: Die orangefarbenen Kekse sind sehr schön anzusehen und schmecken nach einem Tag etwa wie weiches Fruchtleder. Eben sämig, nach Teig, so wie es sein soll. Aus den Teigresten stellt ihr einfach Plätzchen her. Dazu knetet ihr alles zusammen, rollt den Teig aus und legt mit Euren Ausstechformen los. Ganz viel Freude dabei.