Autor: Niki Dancker

Siegen

#Siegen #NRW #Ausflug #Familiy #Natur #Message #Tiere

Schaut mal welche Botschaften uns an diesem sonnig warmen Tag in Siegen erwarten. Wir sind ganz begeistert und wollen dieses Erlebnis gerne mit Euch teilen.

„Vegan Leben ist so super!“

Genau, denn pflanzenbasiert zu essen macht viel mehr aus uns, als wir glauben. Denn mit der tierleidfreien Ernährung verändern sich automatisch auch andere Bereiche im Leben zum Positiven. Beispielsweise fühlen wir uns noch stärker mit der Natur verbunden als jemals zuvor.

Beim Weglassen von tierische Produkten geht es nicht um Verzicht, sondern um Freiheit.

„Ich esse nur selten Fleisch.
Ich schlage nur selten Kinder.
Ich vergewaltige nur wenige Frauen.
Fällt Dir was auf?“

Das klingt eventuell hart, zeigt aber den widersprüchlichen Hintergrund bei diesen Aussagen auf.

„Hühner sind intelligente und lebensfrohe Individuen.
Sie möchten nicht geschreddert werden! Nur weil Du es nicht schaffst, auf Eier zu verzichten?“

„Das System Milch: Kühe werden gegen ihren Willen geschwängert! Dann werden Ihnen die Kinder (Kälbchen) weggenommen.“

„Wähle das Land! Wo ist der Unterschied?“

Fazit: Die Message ist angekommen und der Weg das Ziel. Probiert es doch einmal aus. Go vegan.

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Floh-Bagels

#Bagel #Flohsamenschalen #fluffig #Vollkorn #tierleidfrei #vegan #deftig #füralle

Wir stehen kurz vor unserem Ausflug ins Siegerland, weshalb heute ein zügiges Rezept umgesetzt wird.

Ausschlaggebend für unsere Rezeptur sind von mir fehlgekaufte Flohsamenschalen. Diese haben ich online bestellt und in der ungemahlenen Variante erhalten. Daraufhin haben wir versucht die kleinen Kerne zu zermahlen, was uns nicht wirklich gelungen ist. Um die uralte Heilpflanze nicht unbenutzt im Aufbewahrungsschrank stehen zu lassen, kommt sie heute beim Bagel backen zum Einsatz. Premiere also. Mal sehen, was uns erwartet.

Zutaten

  • 210 g Dinkelmehl 1050
  • 30 g Flohsamenschalen (teils gemixt)
  • 20 g Leinsamen gemahlen
  • 5 g Trockenhefe
  • 160 g lauwarmes Wasser
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Omega-3-Öl

Topping

  • Vegane Sahne (optional)
  • Schwarzer Sesam
  • Sonnenblumenkerne
  • Leinsamen
  • Hanfsamen

Zubereitung

Im Prinzip unterscheidet sich die Herstellung unseres Hefeteiges, trotz der Beigabe der Flohsamenschalen und der Leinsamen nicht sonderlich von der üblichen Zubereitung.

Da ich mich aber heute dem Teig gewidmet habe und nicht mein maßgetreuer Gemüsekobold, gibt es in diesem unseren Fall keine Reihenfolge der Zutaten, sondern es wurde kreativ wie es bei mir nun einmal so ist, alles zusammengerührt und liebevoll verknetet. Das führt im Regelfall auch zum Ziel.

Es scheint mein Glückstag zu sein, denn der Teig geht tatsächlich auf.

Für Euch aber kommt hier die wohl sicherere Variante:

  1. Gebt die Hefe mit dem Zucker in das lauwarme Wasser. Verrührt alles und wartet, bis die Hefe anfängt zu arbeiten.
  2. Das Mehl, die Flohsamenschalen und die gemahlenen Leinsamen mit dem Salz vermengen und eine Mulde in der Mitte formen.
  3. Die Hefemischung mit dem Pflanzenöl hineingeben. Mit dem Mehl leicht bedecken.
  4. Dann mit einem Löffel herumrühren und mit den Händen ordentlich durchkneten. Nicht zu kurz!
  5. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch an einem warmen Ort 50 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Ab hier lest ihr die fachgemäße Weiterverarbeitung des nun fertigen Teiges wie gewohnt weiter.

Nun den Teig noch einmal kurz durchkneten und 4 Kugeln formen. Bei uns waren es ca, 120 g. Auf ein Backblech legen und nochmal 10 Minuten ruhen lassen. Mit einem Holz-Grill-Spieß stechen wir Löcher durch die Mitte der Teigkugeln. Hier könnt ihr mit den Fingern etwas nachhelfen, falls Euch das Loch in der Mitte zu klein erscheint.

Das Abenteuerlichste am heutigen Bagel-Backtag ist wahrhaftig das Eintunken der Bagels in das siedende Wasser. Dies erfolgt knapp 30 Sekunden von allen beiden Seiten. Noch höher und fluffiger fühlt sich der Teig nun an.

Mit veganer Sahne bestreichen und Körnern verzieren. Ihr seht hier schwarzer Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Hanfsamen.

Ab in den Ofen mit unseren schönen Bagels. 20 Minuten bei 200°, Ober-Unterhitze dürfen sie dort verweilen.

Aufgeschnitten sind die Bagels komplett fluffig. Trotz der fraglich klingenden Stimmen zu Anfangs zwecks der Flohsamenschalen.

Wir bestreichen unseren ersten eigenen veganen Bagel mit palmölfreier Margarine und belegen ihn mit tierleidfreiem Mett.

Die Hefekringel mit dem typischen Loch in der Mitte haben uns tatsächlich überzeugt. Ganz besonders die Konsistenz. Bagels haben eben einen ganz eigenen Biss. Ihr Teig ist irgendwie zäh und doch so weich. Sie können süß aber auch herzhaft belegt werden. So toll.

Fazit: Das sind bestimmt nicht unsere letzten Bagels. Im Gegenteil, irgendwie ist unser Interesse geweckt und wir bleiben mit der jetzigen Rezeptur bestimmt nicht stehen. Probiert es aus. Go vegan.

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Wheaty | Seitan vegane Merguez

#Wheaty #Seitan #Merguez #nordafrika #südländisch #Küche pflanzlich #vegan

Die vegane Merguez ist eine deftig scharfe Bratwurst mit charakteristischer Würzung. Und wir dürfen heute die vegane Variante, nämlich die Seitan vegane Merguez, der Marke Wheaty testen.

Produkt: Seitan vegane Merguez

Marke: Wheaty

Inverkehrbringer: TOPAS GmbH

Homepage: wheaty.de

Menge: 200 g | 5 x 40 g

Preis: 4,69 €

Zutaten: 

  • 72 % Seitan* (Wasser, WEIZENeiweiß*)
  • Zwiebeln*
  • ölsäurereiches (High-Oleic) Sonnenblumenöl*
  • Paprika rot*
  • Gewürze*
  • Hefeextrakt*
  • Steinsalz
  • Verdickungsmittel (Agar-Agar*, Guarkernmehl* und Johannisbrotkernmehl*)
  • Buchenholzrauch

* = aus kontrolliert biologischem Anbau.

Allergiehinweis: Enthält GLUTEN. Kann Spuren von SELLERIE, SENF und SOJA enthalten.

Aufbewahrungshinweis: Bei max. +7°C mindestens haltbar bis: Siehe persönliche Verpackung.

Zusatzinformation: Geöffnete Packung im Kühlschrank abgedeckt lagern.

Wichtig: Alle Wheaty-Produkte sind gefrier-auftau-stabil.

Zusatzstoffe: Zutatenlisten können sich ändern, daher bitte, im Falle einer Nahrungsmittelallergie oder -Unverträglichkeit, vor dem Verzehr die Angaben auf der Packung kontrollieren und sicherstellen, dass keine unverträglichen Stoffe enthalten sind.

Für die vorstehenden Angaben wird keine Haftung übernommen. Bitte prüft im Einzelfall die Angaben auf der jeweiligen Produktverpackung, nur diese sind verbindlich.

Herkunftsort | Ursprungsland: Made in Germany

Verpackung: Folie | Gelber Sack

Planet Score: Wheaty-Produkte sind jetzt mit dem Planet-Score versehen. Er bewertet die Umweltauswirkungen eines Produkts von A (grün) bis E (rot) auf wissenschaftlicher Basis.

Nährwerte pro 100 g:

Brennwert  1023 kJ / 256 kcal
Fett  12 g
– davon gesättigte Fettsäuren  1,4 g
Kohlenhydrate  6,1 g
– davon Zucker  1,6 g
Eiweiß  29 g
Salz  1,6 g

( ☆ ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR. ES ZÄHLEN DIE ANGABEN AUF DER VERPACKUNG.☆ )

Beschreibung: Geräucherte vegane Merguez auf Seitanbasis.

Infos zum Produkt: Wheaty-Produkte sind jetzt mit dem Planet-Score versehen. Er bewertet die Umweltauswirkungen eines Produkts von A (grün) bis E (rot) auf wissenschaftlicher Basis.

Verwendung: Eintöpfe, Auflauf, Kartoffelgerichte, Gemüse und Salaten

Produkteigenschaften:

  • Aus Seitan
  • Ohne Zuckerzusatz
  • Palmölfrei
  • Rein pflanzlich
  • Vegan & Bio

Besonderheit: pflanzlich, vegan

Hierzu der Hersteller:

„Aus der französischen und südländischen Küche ist diese Wurst nicht mehr wegzudenken – jetzt gibt es die Merguez auch als vegane Variante! Diese nordafrikanische Wurstspezialität schmeckt traditionell schön scharf und würzig. Vielseitig verwendbar, ob für exotisch-feuriges Grillvergnügen oder als herzhafte Einlage im Eintopf oder Auflauf!“

Lieblingsmessage:

Wir machen preisgekrönte Alternativen zu Fleisch. Rein pflanzlich, bio und mit kompromisslosem Geschmack.

Zuspeise:

  • Mexiko-Gemüsemischung
  • Verschiedene Gewürze
  • Chili
  • Zwiebeln
  • Karotten
  • Lauchzwiebeln
  • Hirse
  • Grüner Salat
  • Salatvinaigrette
  • Tomaten-Mayonnaise
  • Gewürze

Optional

  • Nüsse | Cashewkerne

Menü:

Würzige Merguez zu Hirse-Mexiko-Gemüse und frischem Salat

Zubereitung

Hier ist die Originalverpackung der veganen Merguez der Marke Wheaty zu sehen.

Mit entfernter oberen Abdeckung ist die Sicht auf das Produkt gegeben.

Hier noch einmal aus einer anderen Perspektive.

Unser Gemüsewarenkorb für das heutige Gericht.

Das Gemüse schneiden wir uns klein und rösten die Cashew-Kerne in einer Pfanne ohne Fett an.

Die Hirse kochen wir, wie auf der Verpackung beschrieben, gar.

Unsere Mexiko-Gemüsemischung beinhaltet Paprika, Zucchini, rote Kidneybohnen und Gemüsemais.

Kurz nachdem das Gemüse mit den Zwiebeln angebraten wurde, geben wir Gemüsebrühe hinzu uns lassen alles etwas vor sich hinköcheln. Das Gemüse sollte noch bissfest sein.

Unsere Würzmischung besteht aus frisch gemahlenem PfefferCurcuma, Piri-Piri, Knoblauch und verschiedene Currysorten. Wir geben es unter das gar gekochte Gemüse…

…und geben auch die Hirse hinzu.

Dazu kreieren wir einen grünen Beilagensalat aus dem eigenen Anbau.

Nun legen wir die Seitan vegane Merguez auf die Grillmatte und heizen ordentlich auf.

Währenddessen wenden wir sie regelmäßig.

Die Würste legen wir gegen Ende der Bratzeit noch auf den Rost, um sie für rund 5 bis 10 Minuten bei geschlossenem Deckel im indirekten Bereich des Grills zu braten.

Die Grillstreifen gefallen uns. So können wir die Merguez vom Grill nehmen.

Zum Servieren die vegane Merguez mit der Mexiko-Gemüse-Hirse auf dem Teller anrichten und zusammen mit der Tomaten-Mayonnaise und dem Salat ergänzen.

Ein paar Gänseblümchen zur Verzierung sind dann noch einladend für das Auge.

Angeschnitten ist die Konsistenz im Innern zu erkennen.

Fazit: Wer es etwas feuriger mag, darf sich die Merguez von Wheaty auf keinen Fall entgehen lassen. Die nordafrikanische Wurstspezialität in der pflanzlichen Variante schmeckt sehr würzig und passt einfach perfekt zu Gemüse. Aber auch für Sauerkraut oder Eintöpfe ist sie bestens geeignet. Wir meinen: Sehr, sehr lecker. Daumen nach oben.

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Grünes Algen-Cordon-Bleu

#Schnitzel #Cordon-Bleu #grün #Algen #tierleidfrei #vegan #besonders #Versuch #crazy

Heute wird es in der Herzschatzküche so irre phantastisch, weil wir mit Farben spielen werden und unser tierleidfreies Schnitzel zu einem grünen Traum verwandeln werden. Ihr werdet Euch teilweise dabei bestimmt fragen, ob ihr es farblich mögt oder vielleicht auch komplett ablehnt, denn es passt einfach nicht in unser inneres Bild von einem typischen Schnitzel. Grün, passt doch nicht. Innere Bilder entstehen aus der Erfahrung, sind immer mit Gefühlen verbunden und eng an Interaktionen geknüpft. So wird unsere Vorstellung zu gewissen Dingen erschaffen. Dies wollen wir heute bewusst durchbrechen.

Deshalb schaffen wir uns heute ein eigenes Bild von unserem veganen, grünen Gemüse-Cordon-Bleu. Legen wir los.

Zutaten Schnitzel

  • 200 g Seitanpulver
  • 2 EL Kichererbsenmehl
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1 EL Supergreen DM
  • 3 TL Algenpulver
  • Kräftige Gemüsebrühe
  • Bio-Soja-Soße
  • Weißer Balsamico

Füllung

  • Zucchini
  • veganer Käse

Panade

1. Panade

  • Mehl

2. Panade

  • Haferdrink
  • Lupinenmehl
  • Balsamico
  • Backpulver

3. Panade

  • Vollkornsemmelbrösel
  • Cornflakes
  • geräuchertes Paprikapulver
  • Zwiebelpulver
  • Pfeffer

Wie ihr bereits erkennen könnt, gibt es bei den flüssigen Zutaten keine Mengenangaben. Hier ist wieder Eure Kreativität gefragt, denn wir kochen hier im Zauberwald recht emotional, aus dem Bauch heraus. Dabei orientieren wir uns an der Geschmeidigkeit des Teiges und fügen in kleinen Mengen die Flüssigkeit hinzu, bis wir spüren, dass die Konsistenz für uns passt. Wir verbuchen es unter Erfahrungswerten. Seid mutig.

Wir vermischen wie immer erst die trockenen Zutaten miteinander und fügen dann in kleinen Mengen die Flüssigkeit hinzu, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

Diesen Teig lassen wir etwas gehen und formen daraus gleich große grüne AlgenSchnitzel. In der vorab kochenden Gemüsebrühe lassen wir die Schnitzel ca. 20 – 30 Minuten vor sich hinziehen.

Hier seht ihr frische Zitronenmelisse aus dem Garten.

Währenddessen schneiden wir die Zucchini für den Belag in feine Scheiben. Wir haben noch Zitronenmelisse darauf gegeben. Gebt aber acht, denn der Geschmack ist sehr intensiv.

Nach dem Belegen der Schnitzel mit den Zucchinischeiben, dem Käse und der Zitronenmelisse gebt ihr das passende Schnitzelgegenstück darauf und fixiert es mit Zahnstochern.

In den drei Panadentellern großzügig wenden. Sieht irgendwie in diesem Zustand schaurig aus. ツ

Aber nach dem Ausbacken in der Pfanne grandios.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Knusprig und kross war unser Wunsch und beim Aufschneiden läuft uns der Käse sanft heraus. Mit den Zucchini die perfekte Kombination. Das „Grün“ ist zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht mehr ganz so befremdlich. Zumindest, wenn man den Gedankengang und das Wissen über den gesundheitlichen Aspekt mit aufführt. Dann fällt es leichter. ツ

Natürlich gibt es wie immer Frischkost dazu.

Fazit: Irgendwie total crazy und doch eine schöne Idee, wenn etwas Besonderes auf den Tisch soll. Falls ihr eine Feier anstehen habt und ihr alles schön schmückt und herrichtet, könnt ihr Euer grünes Cordon Bleu gerne als Highlight servieren. Zumal ihr es hier auch farblich anpassen könnt. Bei einer gelben Dekoration zaubert ihr ein Kurkuma-Schnitzel, bei Rot hilft Rote-Beete-Saft. Hach… da habe ich schon wieder Lust zu experimentieren. Wir lieben Farben.  Go vegan.

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Knusprige Nuggets

#Nuggets #vegan #tierleidfrei #Seitan #knusprig #easy #Alternative

Wir möchten tierleidfreie Chicken Nuggets herstellen und orientieren uns an den herkömmlichen Fertigprodukten. Jedoch möchten wir kein Soja nehmen und wandeln das Ganze in eine Seitan-Produktion um. Ihr wisst, dass wir davon schon einiges hergestellt haben. Der einzige Unterschied ist jedoch dieses Mal, dass wir uns eine knusprige Panade wünschen und deshalb zum allerersten Mal Cornflakes ungesüßt dafür verwenden. Lasst Euch überraschen.

Zutaten Nuggets

  • 100 g Seitanpulver
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 EL Kichererbsenmehl
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver (optional)
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • Gemüsebrühe-Wasser
  • einen Schuss Sojasauce
  • 1 Spritzer Balsamico weiß

1 Liter Gemüsebrühe

  • 1 Zwiebel
  • Knoblauchzehen

1. Panade

  • Mehl

2. Panade

  • Haferdrink
  • Lupinenmehl
  • Balsamico
  • Backpulver

3. Panade

  • Vollkornsemmelbrösel
  • Cornflakes
  • geräuchertes Paprikapulver
  • Zwiebelpulver
  • Pfeffer

Ihr seht schon, ab dem Zeitpunkt der Panade, lässt die Angabe von Maßen nach. Da müsst ihr etwas flexibler bei uns sein. ツ

Wir rühren erst die trockenen Zutaten zusammen und fügen dann die Sojasoße, Balsamico und die Gemüsebrühe hinzu. Wie ihr oben sehen könnt, kann ich Euch die Menge des Gemüsefonds nicht nennen. Zu euphorisch war ich im Arbeitsprozess. Tastet Euch hier also heran und nehmt lieber weniger als zu viel. Mensch, ich kann mich beim besten Willen einfach nicht daran erinnern. Sorry.

Der Teig ist jedenfalls perfekt geworden. Mit der Schere schneide ich die Nuggets in relativ gleich große Stücke.

Auch ein Herz für meinen Seelendiamant ist dabei.

Hier kochen die Stücke bereits in dem Gemüsefonds.

Unser heutiges Highlight sind die Cornflakes. Juchuuu. Das ist so spannend. Seid aber vorsichtig mit dem geräucherten Paprika. Der ist einfach sehr intensiv.

Drückt die fertigen Stücke bitte gut aus, so dass sie fast trocken sind.

Zubereitet werden die Nuggets wie die herkömmlichen panierten Fleischprodukte. Dafür tunkt ihr die Seitan Stückchen nacheinander und abwechselnd in die verschiedenen Panaden.

Angebraten in der Pfanne geht es dieses Mal leider nicht ohne Öl. Desto knuspriger werden unsere Nuggets.

Hier ist die umweltverträglicher Snacktüte für das Picknick vorbereitet!

Genießt es!

Fazit: Wie bereits schon angedeutet: Drückt am allerbesten VOR dem panieren die Nuggets etwas aus, damit das Wasser heraustreten kann. Das haben wir nicht gemacht und würden sagen, dass uns die Knusprigkeit dadurch etwas abhandengekommen ist. Versucht es einfach. Mein liebster Gemüsekobold ist mehr als begeistert davon. Also werdet ihr es definitiv auch mögen.

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Tag des Baumes

#Natur #Stamm #Kraft #Zauber #Magie #Baum #Wald #Freiheit #Sauerstoff #Liebe #Grün

„Baumschutz ist Bürgerpflicht!“

Der internationale Tag des Baumes geht auf den amerikanischen Politiker Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska den Arbor Day und es wurden über 1 Million Bäume gepflanzt. Erst 1951 beschlossen die Vereinten Nationen dem Baum einen Tag zu widmen. Ein Jahr später zog auch Deutschland nach und Bundespräsident Theodor Heuss und Bundesminister Robert Lehr (Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Der Tag des Baumes soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen im Bewusstsein halten.

„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft!“
-Julius Sterling Morton-

Der erste Tag des Baumes war noch ganz durch die Nachkriegssituation geprägt. Er richtete sich damals gegen die Übernutzung der Wälder. Während des Krieges und durch den sogenannten Reparationshieb der Alliierten fand auf zehn Prozent der deutschen Waldfläche ein Kahlschlag statt.

In den ersten Nachkriegsjahren wurde zwischen 9 bis 15 x mehr Holz eingeschlagen, als nachwachsen konnte. Anfang der 50er Jahre bestand noch immer eine Kohlekrise. Die zugeteilte Menge von 15 Zentner Kohle pro Jahr und Haushalt reichten nicht aus, so dass verstärkt Brennholz eingeschlagen wurde. Der Tag des Baumes 1952 diente der Rückbesinnung auf die Nachhaltigkeit, einem Prinzip, das seit fast 150 Jahren das Handeln der Forstwirtschaft geprägt hatte.

In der Bibel wird der Baum als Symbol des Lebens, der Gesetze und der Schöpfung bezeichnet. Die Mythen fast aller Völker und Religionen befassen sich mit dem Baum als wichtiges Thema.

Der Baum als mystisches Wesen: Bäume verbinden Unterwelt, Mittelwelt und Oberwelt miteinander. Sie können sehr alt werden und werden immer als Träger großer Weisheit angesehen.

Bäume schenken uns so viel: Sie nähren uns, spenden uns Schatten, geben uns Medizin, Material zum Bauen und nicht zuletzt Halt und TrostWenn wir einen Waldspaziergang machen, werden wir es wohl am ehesten erfahren: Die Stille und Ruhe, die wir dort vorfinden, kann uns neue Kraft und Ausgeglichenheit verleihen.

Es gibt viele Arten von Bäumen, jeder hat in seiner Eigenschaft sowohl seine eigene Ausstrahlung und Symbolkraft als auch seine heilenden Wirkungen.  Aber noch viel wichtiger: Sie produzieren Sauerstoff und reinigen unsere Luft.

Geh barfuß im Wald und fühle die Erde unter Deinen Füßen. Umarme einen Baum, leg Deine Wange an seine Borke und sprich mit ihm, laut oder in Gedanken. Fühle das Moos auf dem Stamm und genieße es.

Der Starnberger Schüler Felix Finkbeiner hat im Alter von 9 Jahren die Schülerinitiative „Plant for the Planet“ gegründet. Vorbild ist die „Billion Tree Campaign“ der UN-Umweltorganisation UNEP. Die Idee kommt von der kenianischen Friendensnobelpreisträgerin Wangari Maathai. Inzwischen wurden von Schülern in ganz Deutschland über 400.000 Bäume gepflanzt. Großes Kino!

Auch wenn wir keine großen Fans von vielen Gedenk- und Aktionstagen sind, gebührt diesem Baumfeiertag eine besondere Rolle zu.

Lasst uns deswegen am heutigen Tag mit den Zwergen ein Baum-Fest veranstalten, zu Ehren der größten Lebewesen dieser Erde, den Bäumen.

Ihr könnt dafür ein Waldbüfett organisieren und Brote mit frischen Buchenblättern probieren. Das schmeckt fast wie Petersilie. Dafür die frischen Blätter einfach in kleinen Streifen schneiden und aufs Brot legen. Natürlich könnt ihr die Blätter auch klein hacken und in den Salat oder tierleidfreien Quark geben. Falls ihr mit den Kindern an dem heutigen Tag in den Wald gehen solltet, stellt vorab bedeutsame Regeln auf, damit der Wald immer geschützt bleibt.

  • Wir verhalten uns leise und rücksichtsvoll.
  • Wir lassen nichts im Wald liegen und nehmen unsere Abfälle wieder mit.
  • Wir behandeln Pflanzen mit Respekt, das heißt: Keine lebenden Äste und Zweige abbrechen, Pilze nicht zertreten, nicht auf eigene Faust Beeren oder Blumen pflücken (Gift!).
  • Stöcke werden auf dem Boden gesucht und sind nicht größer als ich selbst.
  • Wir sind kleinen Tieren gegenüber besonders rücksichtsvoll: Wenn wir kleine Lebewesen unter die Lupe nehmen wollen, fangen wir sie mit der größtmöglichen Vorsicht und lassen sie hinterher wieder dort frei, wo wir sie gefunden haben.
  • Wir verabreden ein Zeichen, bei welchem alle Kinder zum Ausgangspunkt zurückkehren müssen.

So werden aus Kindern einmal Waldschützer.

Denkt daran: Wenn das Gelände im Wald durch Felsen oder Totholz unübersichtlich ist, ist eine erhöhte Achtsamkeit gefragt. Ein Erste-Hilfe-Set und eine Zeckenzange solltet ihr immer parat haben. Alle Kinder tragen lange Hosen, Strümpfe und feste Schuhe und säubern sich vor dem Essen oder Trinken die Hände mit feuchten Tüchern. Bei Gewitter oder starkem Wind verschiebt ihr das Projekt einfach auf einen günstigeren Zeitpunkt. Der Sicherheit halber.

Fazit: Wir lieben den Wald. Es ist der Ursprung unseres gemeinsamen Seins und die Wurzel unserer Liebe. Hoffentlich können wir den Wäldern  und der Mutter Erde helfen, ihre Gesundheit zu bewahren und mit uns gemeinsam gesund zu bleiben. 

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Die Krise als Chance

#Krise #Krankheit #Spiritualität #Nachdenken #Lernen #Arbeiten #Disziplin ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Verdonnert zu Hause zu bleiben…oder die Chance, einer grundlegenden Lebensstiländerung. Die Umkehr alter Verhaltensmuster, in neuentdeckte, fast grenzenlose Tagesstrukturen.

Unbekannt ist uns das wahrlich nicht, denn es sind Lebensweisen, die wir tief in unserem Innern verankert haben. Was unsere Seele beschrieben mit sich gebracht hat. Als Kinder dürfen wir dies mehr oder weniger ausleben, bis uns das Staatssystem und das Umfeld den Weg vorgibt. Dann wird das Leben rationaler und nüchterner.

„Je oberflächlicher man bleibt, desto mehr verdichtet sich das Sein in ein bestimmtes Etwas. Je tiefer man blickt, desto formloser, wesentlicher und bedeutender wird das, was man findet.“

Philosophieren, Gedankenspielereien…

Als Kind war ich felsenfest davon überzeugt, dass die Seele aus dem Schwabenländle kommt und hier ihren Ursprung hat. Das ist natürlich Quatsch mit Soße. Das -le ist einfach die Verkleinerungsform, welche das Individuum beseelt, in dem Fall das Wasser, die See. Sehen wir dahinter den Ozean, der sinnbildlich für das allumfassend Ganze steht, entspringt und endet hier wohl alles. Auch wir.

Die Seele ist dem Wasser also wesensgleich. Weil Wasser aber alle Formen annehmen kann, unterscheidet es sich nur in seiner Gestalt, bleibt seinem Wesen jedoch immer treu.

Die schönste Vorstellung dabei sind für mich die Tierleins, welche aus dem See entstammen und sich dort tummeln: Kaulquappen, Fische, Wasserschnecken, Frösche, Larven und Libellen. Sie, wie auch wir, haben unseren Ursprung genau hier.

Aber auch unsere Tierfreunde an Land sind beseelte Wesen. Sie empfinden Angst und Lebensfreude, spezifische Gefühle und Bewusstseinslagen, weshalb es für uns Herzschatzbewohner absurd ist, diese Spezies zu essen. Undenkbar, mit diesem Wissen.

Jeden Tag erleiden viele 100 000 Tiere einen schmerzlichen Tod, nach einem qualvollen, unwürdigen Leben, wie wenn es sich um Waren handelt. Aber es sind beseelte Wesen.

Sie entstammen dem gleichen Sumpf/Teich wie wir.

Da der Begriff Psyche im altgriechischen Hauch | Atem bedeutet, wird wohl unser aller letzter Atemzug grenzenlos und uneingeschränkt in das Luftmeer übergehen. Die Beschreibung des Todes wird somit als ein Aushauchen der Seele verstanden. Ausgehaucht, nicht ausgelöscht, denn sie kehrt zu ihrem Ursprung zurück, dem Ozean | Luftmeer. Wir alle werden uns hier wiedertreffen.

Da das Christentum von der Unsterblichkeit des Menschen ausgeht, ist es mir nicht ersichtlich, wieso hier die Tiere nicht mit einbezogen werden.

»Jedem Lebewesen wohnt doch eine Seele inne«

So ist mein Vorschlag, dass sich die Religionen tatsächlich mit dem Wesen der Seele befassen und das Verständnis dafür auch begreifen. Denn durchaus stehen bei den Christen zwar die Tiere als Geschöpfe den Menschen besonders nahe. Allerdings haben die Menschen Verfügungsgewalt über sie, essen die armen Kreaturen und nutzen sie als Opfertiere. So kann ich mich keiner Glaubensgruppe zugehörig fühlen.

Seit 1990 besagt das Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 90a): »Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt.«

Empathische Menschen würden keine Paragrafen benötigen, die den Umgang mit einem Tier regeln müssen. Denn wir wissen, dass diese Wesen den Seelenzustand eines Menschen fühlen können. Auch sie können empathisch sein. Wie soll es auch anders sein?

Wir alle entstammen doch dem gleichen Sumpf.

Für Kinder ein wunderbares Thema, da sie unsere aller Seelenherkunft gar nicht unterteilen. Sie machen keine Unterschiede zwischen sich und den Tieren.

Erst die Erwachsenen zerstören dies, denn wenn Kinder den Zusammenhang, zwischen dem Fleisch, das sie essen und den Tieren, die sie kennen, herstellen, geht ein Stück Unschuld verloren.

Deshalb dürfen wir uns hier auf Augenhöhe der Kinder begeben und unsere eigene Handlungsweise hinterfragen.

Es ist das innere Kind, das sich auf diese Gedankengänge einlassen kann und mit dem Herzen versteht, um was es hier geht. Etwas bedrückt, aber hoffnungsvoll, dass durch diese Krise die Erwachsenen aufwachen. Das ist der Hoffnungsschimmer.

Bewusstseinsveränderung

Die Vorstellungskraft, dass die Natur die Möglichkeit geschenkt bekommt, durch diese, unsere Krise, sich von menschgemachter Zerstörung zu erholen ist mit Worten nicht zu beschreiben.

Meereslebewesen holen sich endlich ihren natürlichen Lebensraum zurück. Delfine werden in Häfen gesichtet, Fische finden in brachgelegten Kanälen neue Lebensräume.

  • Durch gestrichene Flüge, atmet der Himmel auf und gewinnt blaue Farbnuancen zurück. Ruhe kehrt ein, die Luft wird sauber und rein.
  • Müllberge reduzieren sich, denn die Touristengebiete kommen zur Ruhe, liegen brach.
  • Die Erde atmet auf, schließlich vergiften wir tagtäglich ihre Lungen. Nun hat sie Zeit weitgehend saubere Luft einzuatmen und Kraft zu tanken.
  • Könnt ihr Euch vorstellen autark mit Umwelt, Tieren und untereinander friedlich zu leben?

Werden wir uns bewusst, dass dies nur pflanzlich, ohne Tierleid und ohne Tierqualprodukte möglich ist. Probiert es aus. 

Fazit: An alle Menschen da draußen: Müssen wir wirklich wachgerüttelt werden, durch solche selbstgemachten Probleme? Warum sind wir nicht bereit vorab selbst unsere Lebensweise umzustellen? Es geht doch um unsere aller friedfertige Zukunft und vor allem auch die unserer Kinder. Denn das kann doch alles kein Zufall sein. Das ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe: Rückschlüsse ziehen und Lebensstiländerungen zum Wohle unserer selbst, unserer Familie und allen Tieren dieser Erde vorzunehmen. Das ist die Message dieser Krise! Bleibt gesund! ☯ ☮

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Wildkräuter-Lasagne

#Wildkräuter #gesund #wild #frei #fastfettfrei #vegan #Heilung #Liebe

Die ersten Frühlingskräuter strecken ihre zarten Blätter gen Himmel, um die Kraft der warmen Sonnenstrahlen zu erhaschen. Diese Wildpflanzen eignen sich hervorragend für neue Geschmackserlebnisse. Da wir uns nicht entscheiden können bei all dem frischen Grün, möchten wir heute eine Wildkräuter-Lasagne zubereiten, in welcher wir viele dieser bezaubernden Wildkräuter verarbeiten.

Energie werden wir dadurch erlangen und regelrechte Geschmacksexplosionen erleben.

Wir sammeln dafür Löwenzahn, Brennnessel, Vogelmiere, Salbei und Schnittlauch frisch von der Wiese.

Der heutige Warenkorb sieht wie folgt aus.

Zutaten

Pastateig
(4 Portionen)

  • 265 g Hartweizengrieß
  • 150 g Weizenmehl
  • 109 ml Wasser kalt
  • 2 EL Olivenöl
  • Prise Salz
  • Spinat püriert

Füllung
(2 Personen)

  • Eigene Käse-Sahne-Soße
  • 250 g Spinat nach Gusto
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Schale Champignons
  • 2 Stauden Broccoli
  • 2 Hände Wildkräuter nach Bedarf
  • 2 Zwiebeln
  • Knoblauch, Ingwer, Kurkuma frisch
  • Gewürze
  • Leinsamen (optional)
  • Hefeflocken (optional)

Zubereitung

Alle Teig-Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hand für ca. 10 min verkneten, bis vom Grieß keine Körner mehr zu spüren sind und ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie umwickeln und anschließend für eine Stunde ruhen lassen. Am besten bei Zimmertemperatur und nicht im Kühlschrank.

Alle Gemüsezutaten in mundgerechte Stücke schneiden.

Den Spinat mit den Wildkräutern kurz in Gemüsebrühe blanchieren und auch den Broccoli bissfest garen. Wenn ihr mögt, könnt ihr das Wildkräuter-Special-Gemisch gerne im Mixer pürieren. Dann wird es ganz fein und zart. Würzt es mit Kräutern nach Belieben.

Reibt außerdem Knoblauch, Ingwer und Kurkuma hinein.

Die Zwiebeln und Frühlinszwiebeln mit Knoblauch, Igwer und Kurkuma fettfrei in einer gut beschichteten Pfanne anbraten und die Champignons hinzufügen. Gegen Ende den Broccoli beigeben und alles würzen.

Unsere Käse-Sahne-Sauce zubereiten.

Danach den Teig in vier gleichgroße Teile trennen und mit einer Pastamaschine oder dem Nudelholz verarbeiten.  Unsere eigene Auflaufform ist recht schmal mit den Maßen von 24 cm x 9 cm. Deshalb haben wir die Teig-Platten genau in diese Form gebracht. Mit einer Schablone übrigens.

Wir haben außerdem unsere Lasagne-Platten vorab zwei Minuten in siedendem Wasser köcheln lassen.

Da aus unserem selbst zubereiteten Kräuterjoghurt über Nacht ein feiner Quark entstanden ist, möchten wir unsere Lasagne damit aufpimpen. Das ist aber nicht notwendig und es reicht dafür auch einzig  unserer Käse-Sahne-Sauce.

Schichtet die Lasagne nach herkömmlicher Art in der Auflaufform zusammen: Die Spinat-Kräuter Masse, das Champignon-Brokkoli-Gemüse, dann die tierleidfreie Käse-Sahne-Soße und die selbstgemachten Lasagne-Platten im Wechsel.

Für eine krosse Kruste geben wir frisch geschrotete Leinsamen, Hefeflocken und etwas Wasser über den Auflauf. Frei Schnauze können wir Euch berichten, dass unser Fingerspitzengefühl uns und Euch einen wahren Käseersatz damit präsentieren werden.

Da wir noch einige Wildkräuter-Lasagne-Platten vorrätig haben, wird die darauf folgenden Tage eine tierleidfreie, sozusagen „echte“ Lasagne hergestellt. 

Einen Teil unserer Kräuter geben wir frisch in unseren Salat um einen energiereichen Wildkräutersalat zu erhalten.

Fazit: Die grüne Wildkräuter-Lasagne ist definitiv nicht nur für Ökofreaks angedacht. Das Auge isst einfach mit und erfreut sich dieses Mal an den ultra grünen Farbnuancen. Alternativ haben wir Euch eine „klassische“, jedoch tierleidfreie Variante mit unseren grünen Teigplatten präsentiert. Euch wird bestimmt eine der beiden Variationen zusagen. Wir würden uns darüber freuen. Viel Freude damit. Go vegan.

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Low-Carb-Brötchen

#LowCarb #fettfrei #Herzschatz-Erfindung #einzigartig #Proteinreich #simple #knusprig ❁ ✾ ✽ 

Wir lassen Euch heute an einer Testreihe rund um Seitan mitwirken. Wir versichern Euch, dass ihr dieses Rezept sonst nirgends finden werdet, da es zu 100% aus der Herzschatzfeder entstammt. Deshalb bitten wir Euch auch, es dementsprechend zu würdigen und uns beim Teilen zu erwähnen, da wir auch gerne an den Erfahrungen anderer teilhaben möchten. 

Meistens greifen Menschen auf die üblichen Low-Carb-Rezepte zurück, wenn Ihnen wichtig ist, möglichst kohlenhydratfrei zu leben. Dadurch erhöht sich jedoch auch immer der Fettgehalt. Zumindest bei den üblichen Rezepten. Wir möchten etwas anderes erschaffen, weshalb wir in der Herzschatz-Küche etwas herumtüfteln, um etwas zu kreieren, was unseren Erwartungen entspricht.

Das Endergebnis ist ein proteinreiches Brötchen oder Baguette, welches wenig Kohlenhydrate und fast kein Fett aufweist. Vielleicht ist dieses Rezept etwas für Euch und ihr wollt es gerne mal testen.

Zutaten

  • 250 g Seitanpulver
  • 300 ml Gemüsebrühe palmölfrei natürlich
  • Paprikapulver
  • Pfeffer
  • Kurkumapulver
  • Chilipulver
  • Zwiebel, und Knoblauchpulver
  • Kräuter: Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Oregano

Zubereitung

Jedes Seitan-Pulver hat eine andere Nährwertzusammenstellung und verhält sich dementsprechend anders. Weshalb wir Euch hier empfehlen, Euch an die Zubereitungs-Anleitung auf der Verpackung zu halten. Habt ihr das Pulver jedoch in einem Unverpacktladen erworben, geben wir Euch unsere Zubereitung an die Hand. Probiert es aus und variiert im Notfall mit den Zutaten.

In das trockene Seitanpulver geben wir die genannten Gewürzmischungen und Kräuter. Dann kommt die Brühe hinzu. Wir vermischen alles mit dem Knethaken und unseren Händen, bis alles zu einer Masse verschmolzen ist. 

Dann teilen wir die Teigmasse in gleichgroße Stücke.

Unser Geheimtipp: Wir ummanteln die Teigportionen kräftig mit geräuchertem Paprikapulver

Wir geben den Teig in den vorgeheizten Backofen, Ober-, Unterhitze bei 190° und schauen nach 20 Minuten in den Ofen und entscheidet über den weiteren Verlauf. Die Teiglinge brauchen Zeit um aufzugehen, aber auch dann eine gewisse Bräune, für die Knusprigkeit.

Entweder lasst ihr Eure fluffigen Riesenbrötchen einfach blanco…

…oder bestreut sie vor dem Backen mit Sesam, Leinsamen, Hefeflocken und Nüssen.

Die Döner-Füllung bleibt Euch überlassen. Wir haben uns am Original  nur eben pflanzlich orientiert und dafür viel frisches Gemüse geschnippelt..

Da der Gemüsekobold heute einen unendlichen Bedarf an Proteinen ankündigt, wird noch Seitan-Geschnetzeltes für die Füllung angefertigt.

Außerdem gibt es ein ultra leckeres, tierleidfreies Tzatziki nach Herzschatz-Gusto.

Für jeden Fitnessfreak ist dieser Burger das ultimative Must-have. Falls ihr Euch unsicher seid, probiert es einfach aus. 

Hier haben wir das Seitan-Baguette ganz einfach mit Belugalinsen und einem proteinreichen-Sößchen genossen. Dazu gibt es wie immer bei uns einen frischen, grünen Salat

Fazit: Die Brötchen verwenden wir als Low-Carb-Version für ein Döner-, oder Burger-Brötchen. Ihr werdet erstaunt sein, wie easy die Zubereitung und Weiterverarbeitung dieser Proteinbombe von Statten geht. Versucht Euch daran und gebt uns Bescheid, ob es Euch gemundet hat. Ein Tipp: Wenn ihr den Seitan ganz klein schneidet, werdet ihr mit derselben Zubereitung tierleidfreie Chicken-Wings erhalten. Verspeist es aber immer noch am gleichen Tag. Ein Tag später ist die Masse zäh und kaugummiartig. Wir sind gespannt auf Eure Erfahrungen dazu. Go vegan.

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Regenbogen Linsen-Dal

#Linsen #Dal #bunt #vollwertig #tierleidfrei #fettfrei #gesund #günstig #simpel ❈ ❅ ❆

Rote Linsen werden geschält und dabei kommt der rot-orange Kern zum Vorschein. Durch das Schälen zerfallen sie beim Kochen recht schnell und eignen sich deshalb gut für die schnelle Küche. Sie sind süßlicher als braune oder gelbe Linsen und nehmen wegen der fehlenden Schale auch Gewürze besser auf. Bei der Zubereitung werden sie schön cremig und nehmen eine goldgelbe Farbe an. Hinzu kommt, dass Linsen eine hochwertige Quelle für Pflanzeneiweiß darstellen. Außerdem sind Hülsenfrüchte bei uns nicht mehr wegzudenken, seit wir uns mit Dr. Caldwell B. Esselstyn, John Mcdougall und Dr. Neal D. Barnard beschäftigen. Eine Bereicherung für unsere Gesundheit und unser Leben. 

 

Zutaten
(2 Portionen)

  • 250 g rote Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stck. frischer Ingwer (ca. 1 cm)
  • Peperoni rot
  • Spitzpaprika rot
  • 4 Karotten
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 g passierte Tomaten
  • 0,5 Tl Chiliflocken
  • 1,5 El Currypulver
  • Kurkuma frisch
  • Petersilie oder Koriander
  • Zitronensaft
  • Sesam

Zubereitung

Die Tomaten, Paprikas und Peperoni klein schneiden.

Auch den frischen Kurkuma schälen und fein reiben. Dieses Gewürz ist eine Besonderheit und nicht mehr wegzudenken aus unserer Küche.

Die Karotten schälen und in feine Scheibchen schneiden. Unsere Regenbogen-Dal entsteht.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einem Topf ohne Öl etwa 1 Min. andünsten. Linsen, Kreuzkümmel, Chiliflocken, Kurkuma und Currypulver kurz mitdünsten.

Auch die Karotten-, Paprika-, Pepperoni und Tomatenstücken hinzugeben.

Die Brühe zugießen, Tomatensugo einrühren, etwas Rotwein schadet auch nicht, muss aber nicht sein. Alles zugedeckt bei mittlerer Hitze 10-12 Min. kochen, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist und die Linsen weich sind.

Inzwischen die Petersilie, oder wenn ihr mögt den Koriander fein hacken.

Das Regenbogen-Linsen-Dal mit Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Petersilie/Koriander untermischen. Dazu passt im Grunde alles.

Der Gemüsekobold wünscht sich dazu Rote-Linsen-Nudeln. „Simsalabim, dreimal grau getigerte Lillyfee, so soll es geschehen.“ Hier sind sie.

Wir genießen also unser farbenfrohes Linsen-Dal mit ebenso roten Linsennudeln. Ein farbiger Traum. Pasta und Linsen, fragt ihr Euch? Diese Kombination ist doch eher ungewöhnlich, denn zu Linsen erwartet man üblicherweise Reis, zu Pasta gern eine herzhafte Tomatensoße. Dennoch harmonieren diese beiden ganz wundervoll miteinander. Dies liegt vor allem an den roten Linsen. Und an unserer Zauberküche. Hier ist einfach alles möglich.

Aber auch der Salat darf bei uns nicht fehlen. Zusammen mit dem Regenbogen-Dal ein Gedicht.

Unsere heutigen eingeladenen Essensfreunde genießen diese vollwertige Farbenpracht

Lillyfee hat schon bei der Vorbereitung mitgeholfen. Umso mehr kann sie unser Ergebnis genießen. 

Susi überlegt erst einmal kurz, weil sie noch nicht sicher ist, ob ihr die Regenbogenfarben heute zusagen. 

Jedoch ist sie sich relativ rasch sicher, dass sie sich dieses Farbenexperiment auf keinen Fall entgehen lassen kann und probiert ausgesprochen mutig. 

Mit vollem Bäuchlein und höchster Zufriedenheit scheint sie uns mit diesem herzzerreißenden Blick danke zu sagen. 

Gern geschehen liebe tierischen Freunde. Immer und immer wieder gerne. 

Fazit: Unser absoluter Essensfavorit. Wir können Euch nicht annähernd beschreiben, wie lecker und geschmackvoll wir dieses Mahl empfunden haben. Tierleidfrei, vollwertig, fettfrei und gesund. Ein Träumchen. Go vegan. 

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