Wir finden farbige Uraltschätze im Keller und werden sie mit den Kinder für das Einfärben von Ostereiern verwenden. Plastik und Holzeier kommen dabei zum Einsatz. Mit den Resten werden wir uns damit Glückwunschkarten dekorieren.
Material
Marmorierfarben
Ostereier weiß oder farbig aus Styropor, Plastik oder Holz
1 alte Schüssel
Holzspieße zum Muster rühren
Für jeden Marmoriervorgang gebt ihr ein paar Tropfen Farbe in einen Behälter, der mit Wasser gefüllt ist, rührt dann zügig mit einem HolzstäbchenMuster ein und taucht dann ein Ei mit einer leichten Drehbewegung ein. Aufhängen und kurz trocknen lassen.
Wir schauen, dass das Wasser Zimmertemperatur hat. Ist das Wasser zu kalt oder zu warm, dann trocknet die Farbe zu schnell und klebt als Klumpen sogar noch am Holzstäbchen fest.
Die Marmoriereffekte sind faszinierend, denn jedes Ei sieht komplett verschieden aus. Vor dem nächsten Marmoriervorgang schöpfen wir die Farbreste auf der Wasseroberfläche vorsichtig mit Küchenpapier ab. Dann können wir aufs Neue loslegen.
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Die Marmorierfarbe ist auf Lackbasis hergestellt, trocknet daher sehr schnell und ist wetterfest. Die Kinder konnten deshalb auch draußen im Garten die Osterzweige behängen. Eine schöne Abwechslung, jedoch werden das nicht meine Lieblingsfarben. Für die Kinder aber eine schöne Erfahrung.
Unsere alltägliche Entscheidung – unser aller Leben!
Fragt ihr Euch auch, wie sich mit Eurem Lebensstil der Klimawandel beeinflussen lässt? Wir haben für Euch unsere eigenen wichtigsten Klima-Punkte zusammengefasst. Jeder setzt seinen Fokus anderweitig, jedoch sind für uns gerade diese Punkte ausschlaggebend für eine klimaneutrale, saubere und faireUmwelt.
Vegane pflanzliche Ernährung
Tierleidfrei und völlig im reinen mit uns und unserer Umwelt. Es ist die Überzeugung, dass wir mit unserer Lebensweise das Leid unserer Mitlebewesen verringern und der Welt ein Stückchen weit helfen können. Es gibt nichts anderes, außer diese verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen. Es ist mir mittlerweile völlig unklar, warum es Menschen gibt, die diesen Schritt nicht durchführen können oder nichtwollen. Kauft wenn möglich bio veganes Obst und Gemüse, damit die Erde sich erholen kann und damit die Nahrungsmittel gekauft werden, welche die Kraft vom Leben in sich tragen. Wir brauchen keine güllegetränkten Felder. Nein, das wollen wir nicht. Schaut Euch die Äcker an: Kein einziges Wildkraut wächst darin, weil Glyphosat alles zunichte gemacht hat. Wollt ihr das wirklich konsumieren? Wir möchten das nicht.
Palmöl
Wir verzichten weiterhin auf sämtliche Produkte, die Palmöl enthalten. Für uns das absolute No-Go und nicht zu rechtfertigen. Glaubt auch keinen Herstellerangaben, die Euch davon überzeugen wollen ihr Produkt sei fair gehandeltes Bio-Palmöl. Das gibt es nicht.
Soja
Beim heutigen Einkauf haben wir im Tegut Stuttgart mit dem Filialleiter ein ca. halbstündiges wirklich kompetentes Gespräch über den Konsum von Nahrungsmitteln und deren Folgen geführt und sind sehr erfreut darüber. Ausschlaggebend war von uns die Nachfrage nach dem österreichischen Produkt Vegini welches rein auf der Basis von Erbsenprotein hergestellt wird und auch die weiteren Zutaten darin regional sind. Die Produkte werden folgendermaßen beworben: Aus Erbsen, ohne Soja und Gentechnik, extrem proteinreich, ohne Zusatzstoffe, glutenfrei, laktosefrei, rein natürlich und eine bessere CO2 Bilanz. Kurz gesagt: Gut für die Umwelt, das Klima, die Tiere und für uns selbst. Das hört sich alles sehr stimmig an. Natürlich gibt es auch andere Marken, welche sich in diesem Bereich etablieren. Nichtsdestotrotz dürft ihr Euch von den Menschen, die behaupten, wir Veganer würden durch den Verzehr von Soja den Regenwald zerstören, auf keinen Fall verunsichern lassen. Mittlerweile weiß auch der letzte Otto hinter dem Berg, dass dieses regenwaldvernichtende Soja in der Massentierhaltung ihren Einsatz hat.
Avocado
Dann kommt das Thema Avocado auf und wir können dem Marktleiter darauf antworten, dass wir diese Frucht nicht konsumieren möchten. Momentan als Superfood in aller Munde, genießen nicht nur Veganer und Vegetarier dieses grüne Früchtchen, sondern auch Allesesser. Doch Vorsicht: Die Ökobilanz ist verheerend und es werden Unmengen an Ressourcen verbraucht bis sie endlich bei uns hier im Handel angeboten werden kann. Ein Avocado-Baum benötigt überdurchschnittlich viel Wasser. Das finde ich ganz furchtbar. Ich kann so etwas nicht essen und verzichte mit gutem Gewissen darauf. Den Hype darum verstehe ich null Komma null.
Der Konsum exotischer Früchte
Der Maßvolle Genuss: Zur Nachhaltigkeit gehört auch ein wenig Verzicht. Erdbeeren im Winter braucht zum Beispiel niemand und es müssen auch nicht jeden Tag fünf Bananen in den Smoothie kommen. Wenn ihr darauf nicht verzichten wollt, achtet zumindest auf bio und fair: Damit verhindert ihr Pestizidbelastung, Monokulturen und soziale Missstände. Im Übrigen halte ich es für unangebracht und nicht gesundheitsfördernd, Unmengen an süßen Früchten zu konsumieren. Wir haben so viel eigenes regionales Obst wie Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Trauben, Mirabellen und vielem mehr, das reicht doch vollkommen aus.
Der Weg zum Einkaufsmarkt
Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder wie wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Lebensmittelladen zu fahren, wirkt sich positiv auf die Klimabilanz aus. Es ist die Überzeugung dahinter, der Umwelt etwas Gutes zu tun und demnach auch für uns selbst. Für den Transport unserer Einkäufe haben wir uns einen Einkaufstrolley zugelegt. Damit ist die Beförderung ganz leicht. Öfters mal das Auto stehen zu lassen lohnt sich.
Reisen
Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe haben es klimatechnisch in sich. Das wissen wir mittlerweile alle. Da gehören viele Gedankengänge pro | contra dazu, um eine solche Reise zu buchen. Das muss jeder selbst für sich entscheiden. Wenn wir mit einem Ausflugsschiff einen See erkunden versuchen wir uns vorab zu informieren wie die Reedereiihre Boote umwelttechnisch ausrüstet. Das betrifft die Abgasreinigung und den verwendeten Brennstoff. Da kann Euch der Eigner oder Bootsführer weiterhelfen. Falls das Ergebnis für uns nicht zufriedenstellend ist verzichten wir darauf und planen anderweitig unseren Tag. Wir sind sehr flexible Menschen.
Pflanzt Bienenblumen und lasst Euren Garten verwildern für die kleinen Insekten.
Doch nicht nur der Regenwald wird wie oben beschrieben abgeholzt, sondern auch bei uns müssen tagtäglich viele BäumeBebauungsmaßnahmen oder Straßen- und Schienenerweiterungen weichen. Jedoch sind natürliche Wälder enorm wichtig für den Natur- und Artenschutz. Angesichts steigender Temperaturen stehen aber vor allem die Auswirkungen auf das Klima im Fokus. Jeder Baum ist entscheidend für die Klimabilanz. Ich möchte Euch zu diesem Thema die Idee „I plant a Tree“ vorstellen. Hier könnt ihr selbst Bäume pflanzen, es online als Auftrag beantragen oder Flächen zur Wiederaufforstung in Auftrag geben.
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Trommelwirbel und Paukenschlag | Eure Aufmerksamkeit wird nun gefordert: Mit unserer jetzigen tierleidfreien und umweltkonformen Lebensweise und den oben beschriebenen Berücksichtigungen haben wir uns unseren eigenen, persönlichen Fußabdruckim Internet ausrechnen lassen. Das Ergebnis sieht mau aus.
Das persönliche Ergebnis besagt, dass wenn jeder so wie wir lebt, es 1,5 Erden benötigen würde!
Tipps für den Bereich Ernährung
Ergebnis:
Fleisch- und Wurstverzehr
Super, Du isst kein Fleisch! Das ist gut für die Umwelt und Deinen ökologischen Fußabdruck. Vielleicht können andere von Deinen Erfahrungen profitieren und Du kannst ihnen vegetarischen Genuss schmackhaft machen?
Tierische Produkte
Respekt: Du kommst ganz ohne tierische Produkte aus. Vielleicht kannst Du helfen anderen ihre Berührungsängste vor veganer Ernährung zu nehmen.
Fischverzehr
Du isst kein Fisch. Gut! Da freut sich der Fisch und Dein Fußabdruck.
Bio Lebensmittel
Dir ist bio wichtig! Vielleicht kannst Du anderen Tipps geben, wie sie ihren Bio-Anteil am leichtesten vergrößern können. Wie wäre es mit Gemüse, Obst oder Kräutern im Garten oder auf dem Balkon?
Regional und saisonal
Du isst regional und saisonal. Das braucht eine Menge Wissen. Organisiere doch einen saisonalen Kochkurs und gib etwas davon weiter!
Lebensmittelverschwendung
Wenn Lebensmittel wirklich verdorben sind, muss man sie wegschmeißen. Achte jedoch darauf, dass sich solche Fälle nicht häufen! Fordere auch den Lebensmittelhandel auf, Verschwendung zu vermeiden!
Tipps für den Bereich Wohnen
Wohnfläche
Eine kleinere Wohnfläche ließe sich günstiger heizen.
Heizung
20 Grad sind eine optimale Raumtemperatur für Wohn- und Kinderzimmer. In Küche, Schlafzimmer und Zimmern, in denen Du Dich weniger aufhältst, kannst Du aber auch weniger heizen.
Tipps für den Bereich Mobilität
Bus und Bahn
Bahn- und Busfahrten belasten die Umwelt weniger als das Auto. Außerdem kannst Du beim Fahren lesen, quatschen oder Dir Geschichten ausdenken. Trotzdem gilt: Am umweltfreundlichsten ist das Vermeiden weiter Strecken.
Auto
Gar nicht Autofahren verdient Respekt. Wenn Du das freiwillig machst, kannst Du anderen verraten, wie es geht und dass es okay ist.
Flugzeug
Fliegen ist richtig übel für das Klima. Toll, dass Du ohne auskommst.
Tipps für den Bereich Konsum
Fuhrpark
Fahrradfahren hält fit und ein Leben ohne Auto schont die Umwelt. Sparsame Elektroroller können mit Ökostrom betrieben werden.
Einrichtung
Achte bei Neuanschaffungen auf Umweltfreundlichkeit. Das meint auch Langlebigkeit, Funktionalität und Ästhetik. Nicht alles muss man in der eigenen Wohnung rumstehen haben. Für viele Dinge ist „Nutzen statt Besitzen“ eine praktische Möglichkeit.
Konsumgüter
Du kannst Dein Geld mit Vorteil für die Mitwelt nutzen, indem Du Dir hochwertige, langlebige, bio-faire Produkte leistest. Sparen kannst Du durch Tauschen, Leihen, Teilen, Schenken, Selbst machen, Reparieren und konsumfreie Hobbys.
Müll
Abfallvermeidung schont Umwelt und Betriebskosten: unverpackte Ware kaufen, Zeitschriften leihen und teilen, Kleinportionsverpackungen vermeiden, Recyclingpapier nutzen.
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Fazit: Das Ergebnis unserer eigenen persönlichen Klimabilanz ist laut zwei verschiedener Programme verbesserungswürdig. Jedoch sind die Angaben sehr oberflächlich. Als Beispiel das Thema Zeitung: Wir haben nur die Freitag- und Samstag-Ausgabe und verwerten diese weiter für unseren Biomüll, anstatt Tüten zu kaufen. Das wird bei der Umfrage beispielsweise nicht berücksichtigt. Auch dass wir uns rein pflanzlich ernähren beeinflusst das Ergebnis nicht wie erhofft. Allerdings wird in den persönlichen Fußabdruck auch ein gesellschaftlicher Grundbeitrag mit eingerechnet, welcher zu dem Resultat führt. Nichtsdestotrotz nehmen wir die Verbesserungsvorschläge als Motivation an hier weiterzumachen und dran zu bleiben. Vielleicht spornt Euch unsere Klimabilanz-Zusammenstellung an, Euch selbst zu reflektieren und Änderungen im ein oder anderen Lebensbereich vorzunehmen. Es lohnt sich immer!
Die Seele, sie ist nicht zu fassen, nicht zu riechen, nicht zu sehen. Sie ist tief in unserem Herz und nur mit ihr den Lebensweg wir gehen.
Genau wie ich nur mit Dir gemeinsam, ein wunderbares Dasein genießen kann. Unsagbare Liebe, Glück und Sinnlichkeit, mein wahres Leben erst mit Dir begann.
Du behütest mich vor allem Übel, fühle mich geborgen in Deiner Schatztruhe. Nur für Dich schlägt mein Herz und Du schenkt mir mit Deiner Liebe, Seelenruhe!
„Des Seelenheil sich wohlbehütet im Großraum der Natur sich findet, nichtsahnend, dass es greifbar nahe. Losgelöst vom Hier und Jetzt, nähern wir uns den optimalen Bedingungen im sagenumwobenen Sein der Natur. Die Quelle heißt loslassen, frei sein, bedingungslos fühlen und lieben.“
Glitzerstaub und Sternenglanz – alles soll glitzern, denn in dem Funkeln liegt etwas Magisches und es verzaubert unser aller Gemüt. Lasst uns eintauchen in die Welt der Fantasie, welche als wunderbar glitzernder, funkelnder und bunter Regenbogen erscheint und die Farbenpalette queerbeet interpretiert. Fantasie ist zudem etwas Einzigartiges, unendlich und grenzenlos. Dies in kreativen Phasen und Angeboten umzusetzen ist ein Geschenk, welches unser Leben bereichert. Und hierfür ist Glitzer das Wunschmaterial vieler Kinder.
Trotzdem wird es längst Zeit für Veränderung hinsichtlich dieser Glitzerpartikel. Meist besteht dieses Bastelutensil aus Plastik, im Prinzip Mikro-Plastik, denn die kleinen Glitzerpartikel sind oft kleiner als ein Staubkorn. Wir können die Verantwortung nicht einmal abwaschen, denn ob das Plastik in den Wasserkreislauf kommt oder vom Wind verweht wird spielt dabei keine Rolle, weil sich erst in den nächsten 500 Jahren dieses Material zersetzen wird. Wir verschmutzen unseren Boden, unsere Flüsse und unsere Meere damit und schaden längerfristig auch unserer Gesundheit. Passt bitte auch bei Bio-Glitzer auf, denn dieser bedeutet nicht unbedingt abbaubar.
Auch stellt dieses Material für mich als Erzieherin eine Herausforderung im Alltag dar. Ich ekel mich regelrecht davor, da ich noch Tage später irgendwelche Glitzerpartikel auf der Kopfhaut oder im Gesicht vorfinde.
Da ich innerlich aber doch auch eine Prinzessin bin muss dringend eine Glitzeralternative her:
umweltverträglich
ökologisch abbaubar
gesundheitstauglich für Mensch und Tier.
Wir sind verantwortlich dafür, also braucht es Ideen.
Heute möchte ich Euch also eine Glitzer-Variante für Eure Zwergezuhause oder den Kindergarten zeigen. Hier bin ich vor ein paar Jahren im Atelier darauf gestoßen, als ich mit meinen kleinen Helfern sauber gemacht habe. Wir haben die gesamten Spitzbehälter gelehrt und waren erstaunt darüber, wie farbenfroh, leuchtend und glitzernd sich die kleinen Partikel verhalten. Ich bewahre den Spitzabfall für den nächsten Atelieraufenthalt auf und erzähle zu Beginn der Stunde die Geschichte eines Zauberlehrlings. Im Anschluss daran wollen wir alle unsere gedankliche Märchenwelt in Bildern festhalten und verwenden hierfür unser natürliches Glitzerpulver. Wir sind alle begeistert. Es werden Sterne, Herzen und Sonnenstrahlen erstellt. Wahre Kunstwerke entstehen.
Aus den großen Stücken haben die Kinder die darauffolgenden Tage manches Mal auch Schmetterlinge oder Prinzessinnen-Kleider gestaltet, da die Raffung aus dem Spitzprozess der Bunt- und Bleistiftteilchen hierfür optimal geeignet ist.
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Fazit: Wenn wir uns bewusst machen, welcher Schaden durch Glitzer aus Plastik entsteht, ist der Naturglitzer aus Stiften eine echte Alternative für Umwelt und auch Mensch. Es muss auch hier ein Umdenken stattfinden. Wie leicht sind die Kita-Bedarfskataloge durchgeblättert und im Bereich Kreativität schnell bestellt. Aber nicht alles was darin angeboten wird ist ökologisch und gesundheitlich vertretbar. Deshalb Augen auf beim Glitzer-Kauf. Seid kreativ.
München liegt schon ein paar Tage hinter uns, aber wir wussten schon damals, dass das nächste Konzert nicht lange auf sich warten lässt.
Nun ist es soweit, wir treffen uns in Köln am Hauptbahnhof. Diesmal gab es keine Komplikationen und wir fallen uns erneut in die Arme. Es ist so wunderschön, Dich in meinen Armen zu spüren und Deine Lippen zu fühlen. Das Glück lässt unsere Herzen wieder übersprudeln. Wir verlassen den Hauptbahnhof und es ist immer wieder beeindruckend den Kölner Dom in ganzer Pracht zu sehen.
Allzu weit gehen wir aber nicht, da ich diesmal eine Überraschung mitgebracht habe. Vor dem Dom steht eine Hinweistafel zur Schatzkammer, dies ist der perfekte Ort, um meinem Schatz etwas zu schenken. Ich gebe Dir eine kleine Truhe und Du öffnest das Päckchen, es kommt ein „Liebes“-Schloss zum Vorschein. Dieses möchte ich mit Dir an der Hohenzollernbrücke anbringen, an dem tausende Schlösser hängen.
Ich möchte Dir damit zeigen, dass meine Liebe zu Dir für alle Ewigkeit besiegelt ist. Wir gehen zu dieser Brücke und suchen einen schönen freien Platz für unser Schloss. Gemeinsam werfen wir dann den Schlüssel in den Rhein und besiegeln damit unsere LIEBE! Ein erster ganz besonderer Moment, dem Stunden später noch weitere folgen sollten.
Wir tingeln weiter etwas durch Köln und machen uns dann mit der S-Bahn auf den Weg zum Stadion, wo heute Unheilig ihr Abschiedskonzertgeben werden. Es soll ein unvergessliches Erlebnis werden. Das Wetter spielt mit, was ja auch kein Wunder ist. Engel reisen und der Graf tritt ein allerletztes Mal auf. Im Stadion angekommen, machen wir uns auf den Weg in den Innenraum. Diesmal gehen wir doch schon recht weit nach vorne an die Bühne, was für besondere Emotionen sorgen wird.
Bis der Graf mit Band auftritt wird noch etwas Zeit vergehen, allerdings hat er für Bands gesorgt, die alleine schon das Eintrittsgeld wert sind. Bollmer, Wincent Weiss, Megaherz und Schandmaul, was hier aufgeboten wird ist der absolute Hammer. Einfach genial und die Stunden ziehen ins Land ohne nur eine Minute Langeweile.
Irgendwann ist es dann soweit und Unheilig betreten die Bühne. Das Publikum flippt aus und er wird mit tobendem Applaus empfangen. Es folgen unzählige musikalische Emotionen und alle bekommen Gänsehaut. Auch dem „Graf“ verschlägt es oft die Sprache, er ist unfassbar gerührt. Die Stunden vergehen und das Ende naht, nicht nur dieses Konzertes, sondern der Ära „Unheilig“! Wir waren dabei und werden es niemals vergessen, unvergesslich und emotional bis zur letzten Sekunde.
Nun machen wir uns auf den Heimweg, zu meinem Übergangszuhause, bei meiner Mutter in Siegen. Die Zugfahrt war das Grauen, wir dachten es handelt sich um ein Kühltransporter. Keine Heizung, nur die Klimaanlage funktionierte dauernd bei gefühlten 10 Grad. Naja, so blieben wir auf jeden Fall wach, denn wir hatten Angst einzuschlafen und tiefgekühlt in Siegen anzukommen. Endlich da, sind wir die 2 Kilometer zu Fuß gegangen, damit das eingefrorene Muskelfleisch wieder in Wallung kommt. Meine Prinzessin muss noch etwas warten, ich muss noch etwas herrichten. Dann machen wir uns bettfertig und freuen uns auf das warme Bett.
Am nächsten Morgen lernt Sie dann auch meine Mutter kennen. Wir unterhalten uns zusammen und meine Mama ist sehr angetan und erfreut von ihrer zukünftigen Schwiegertochter. Wir fahren dann nach Siegen und ich zeige meiner Zauberfee noch etwas von diesem Städtchen.
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Leider geht auch diese gemeinsame Zeit wieder vorbei und es folgt der nächste Abschied. Allerdings werden die Abstände immer kürzer und wir wissen, dass im Dezember diese Zeit endgültig vorbei ist. Nach meiner Kündigungsfrist werde ich meine Geburtsstadt verlassen und ins wunderschöne Schwabenländle ziehen, zu meiner Königin und ihrer wunderbaren Familie.
Wir schreiben August 2016 und freuen uns auf unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Noch wohnen wir hunderte Kilometer getrennt, sind jedoch im Herzen so nah, dass nichts dazwischen passt. Deswegen freuen wir uns so auf diese gemeinsamen Tage im schönen Dresden. Im Vorfeld habe ich Karten für das Silbermond OpenAir Konzert am Elbufer besorgt, sodass wir, wie bei unserem ersten Treffen, erneut zum Rhythmus der Musik unseren Gefühlen freien Lauf lassen können. Ebenso habe ich für uns eine kleine Wohnung per Airbnb herausgesucht, in der „Äußeren Neustadt“, ein Szeneviertel mit besonderem Touch. Aber nun der Reihe nach.
Meine Fee kommt von Stuttgart mit dem ICE und wir treffen uns in Frankfurt, um gemeinsam die Reise fortzuführen. Es ist ein wunderschönes und doch auch besonderes Ereignis, aber wir werden noch 4 Monate warten müssen, um wirklich gemeinsam von zu Hause starten zu können. Aber es ist in diesem Moment egal, denn wir genießen unsere gemeinsame Zeit.
Angekommen in Dresden, werden wir vom Bruder der Vermieterin abgeholt und zur Unterkunft gebracht. Diese liegt idyllisch in einem Innenhof und wir fühlen uns dort sehr wohl. Nachdem wir uns eingerichtet haben, begeben wir uns auf einen Erkundungsspaziergang bei schönstem Sommerwetter.
Entlang der Elbe bekommen wir einen ersten Einblick der wunderschönen Kulisse mit der historischen Silhouette der Altstadt mit ihren Wahrzeichen.
Allerdings heben wir uns diese nähere Erkundung für die nächsten Tage auf. Wir gehen noch in einen Biomarkt und versorgen uns mit etwas essbaren. Auf dem Rückweg kommen wir am Elbufer vorbei, wo gerade „Crow“ ein Konzert gibt und wir bekommen Vorfreude auf unser Konzert mit Silbermond.
Der Abend bricht ein und die erleuchteten historischen Gebäude sorgen für eine besondere Atmosphäre.
Am nächsten Tag machen wir uns dann auf den Weg in die Altstadt und erfreuen uns heute am Zwinger und laufen durch eine wunderschöne Anlage.
Danach entlang an der Reiterstatue des sächsischen Königs Johann. Wir erfreuen uns an den verschiedenen Gebäuden und machen dann einen Schwenk in die Moderne und erkunden die Einkaufszentren.
Hier nehmen wir eine Mahlzeit ein, an veganen Möglichkeiten mangelt es in Dresden nicht.
Am Abend ist es dann soweit, Silbermond steht auf dem Programm, ein schönes Konzert, welches wir mit allen Sinnen genießen. Eine echte Live-Band und das an dieser Location, grandios!
Nun kommt der dritte Tag und er bringt uns erneut einmalige Erlebnisse, allerdings nicht alles positiv. Wir laufen erneut am Elbstrand entlang und begeben uns abermals in die bezaubernde Altstadt. Hier stößt uns als erstes eine widerliche Tierquälerei absolut negativ auf: Die Pferdekutschen.
Es ist heiß und wir sehen diese kranke Menschheit, die meint mit Pferdekutschen rumfahren zu müssen. Ich wünschte mir, diese Personen würden vor den Karren gespannt werden und müssten dieses Gewicht ziehen! Es gibt so viele Alternativen, Rikschas oder auch historische motorisierte Kutschen (lieber ein paar gefilterte Abgase, wie diese Tierquälerei). Aber da sieht man wieder, was der Menschheit am Herzen liegt! Auf jeden Fall nicht das Wohl der Tiere, nur ihr eigenes Wohlbefinden!
Nun ja, wir stärken uns mit leckerem Grillgemüse auf Salat am Marktplatz bei „Die Manufaktur Burgerei“, sehr gemütlich.
Im Anschluss geht’s auf eine Schifffahrt auf der Elbe mit dem rustikalen Schaufelraddampfer „Dresden“.
Einfach herrlich die Fahrt mit vielen Eindrücken.
Dann kommt das Highlight, wir besuchen die Frauenkirche und besteigen dieses imposante Bauwerk.
Eine wunderbare Aussicht über Dresden und auch in das Innere der Kirche. Das ist einfach beeindruckend und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Wir können nur sagen, Dresden ist eine Stadt, die jeder gesehen haben muss. Wir verstehen nicht die Menschen, die meinen in der Welt herumreisen zu müssen, ohne das wunderschöne Deutschland mit seinen herrlichen Gegenden zu erleben. Nach unseren kurzen bisherigen Trips haben wir uns geschworen, niemals in die Ferne zu schweifen. Deutschland und eventuell noch die angrenzenden Länder, welche mit dem Zug erreichbar sind, bieten so viel, dass ein Leben gar nicht ausreicht. Diese unsere Urlaubszielwahl unterstützt die Wirtschaft vor Ort und entlastet die Umwelt. Es wäre für unsere Erde so schön, wenn dieser wahnsinnige, klimakillende Tourismus aufhören würde. Aber die Menschheit ist leider auf dem Ego-Trip! Nun gut, davon lassen wir uns nicht beeinflussen.
Die Reise geht zu Ende und wir machen uns auf dem Weg in unsere noch getrennten Wohnortschaften. Das schöne ist, dass wir uns immer häufiger sehen werden und wir uns auf unser gemeinsames Leben freuen. In Frankfurt trennen sich erstmal unsere Wege, unsere Augen tränen fürchterlich, doch die Gewissheit unser Leben gemeinsam zu verbringen, hilft bei jeder Verabschiedung.
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Ich möchte mich auf jeden Fall bei meinem Engel bedanken und freue mich auf eine weitere Reise in diese Stadt, da es hier noch so viel zu erkunden gibt.
Heute ist der 30.07.2016, 114 Tage nachdem mich mein Engel in den Weiten des Netzes gefunden hat, werden wir uns am Hauptbahnhof in München, das erste Mal mit allen Sinnen erleben. Ich hatte schon vor unserem Kennenlernen eine Karte für das OpenAir von Andreas Gabalier besorgt und auch ein Hotelzimmer gebucht. Nachdem wir in unseren unzähligen Chats auch über die Musik gesprochen haben, stand fest, dass meine Zauberfee so gerne mitkommen würde. Also machte ich mich auf die Suche nach einer zusätzlichen Karte und wurde auch fündig, ebenso war noch ein Zimmer im gleichen Hotel frei. Somit stand der Termin unseres ersten Treffens, nichts mehr im Wege.
Die Vorfreude wuchs jeden Tag und als es dann soweit war, stieg die Nervosität ins unermessliche. Wird es der Start in ein neues gemeinsames Leben werden, wovon wir aufgrund der Millionen von Wörtern, die wir bis dahin schon ausgetauscht haben, ausgehen? Alles kribbelt! ♡ Zur Sicherheit bekam meine Angebetete von Ihrer Familie jedoch die Auflage, zumindest ein Pfefferspray mitzunehmen, wer weiß, was ich für einer bin.ツ
Einige Tage vor der großen Reise geschah dann etwas Furchtbares in München, ein Terrorakt versetzte die Stadt in Angst und Furcht. Es wurde überlegt das Konzert im Olympiastadion abzusagen. Allerdings wurde dann doch daran festgehalten auch um zu zeigen, wir lassen uns nicht unterkriegen. Trotzdem war es dann doch ein mulmiges Gefühl und es sollte noch etwas passieren. Mein ICE kam pünktlich in München an und ich hatte noch etwas Zeit, bis meine unbekannte Königin einfahren sollte. Somit konnte ich die Zeit nutzen, mein Gepäck ins Hotel zu bringen, was diesen Begriff allerdings nicht wert ist. Aber das war egal, denn dieser Tag galt nur meiner neuen Liebe. Im Nachgang besorgte ich noch ein Blümchen, allerdings kein echtes, denn wo sollten wir es wässern. Dann begab ich mich auf den Weg zum Bahnhof und es wurde wieder spannend. Der Messanger glühte, denn der ICE mit meiner Prinzessin wurde aufgehalten, da es eine Bombendrohung gab. Am Bahnhof war davon noch nichts bekannt. Nach einiger Zeit wurde diese allerdings aufgehoben und der Zug fuhr ein. Was sollte jetzt noch passieren, mehr ging nicht und jetzt freuen wir uns auf unseren ersten Blick und Umarmung.
Ich stehe am Gleis und der ICE kommt, jedoch weiß ich nicht genau wo mein Stern den Zug verlässt. Unsere Blicke schauen auf und ab und dann treffen sie sich. Bäng, wie ein Blitz fährt es in mein Herz. Nun ist es um mich geschehen, meine Fee ist da und hat mich in Ihren Bann gezogen. Bei meiner Zauberfee war es nicht anders. Ich überreiche Ihr die Rose und wir umarmen uns. Viel reden geht nicht, mein Herz schlägtviel zu schnell, ich bin einfach nur glücklich diese bezaubernde Frau nun endlich in meinen Armen zu halten.
Wir gehen jetzt erstmal in die Unterkunft. Sie stellt ihre Sachen ab und macht sich frisch fürs Konzert. Es ist herrliches Sommerwetter und wir fahren mit der S-Bahn zum Stadion. Dort schlendern wir noch etwas durch das Gelände und gönnen uns etwas zu trinken.
Nun gut, wir könnten so viel reden, aber Andreas ruft uns und wir gehen ins Stadion. Was uns hier jedoch auffällt, es sind trotz des Terroraktes so gut wie keine Polizisten zu sehen. Entweder gut getarnt oder eine perfekte Videoüberwachung ist installiert! ツ
Im Stadion fangen wir oben an und begeben uns langsam treppab in den Innenbereich. Der heilige Rasen meines FC Bayerns ist nicht mehr vorhanden, dafür gibt’s ja nun das schönste Stadion der Welt in Fröttmaning, die ARENA! Die Dämmerung bricht ein, das Konzert beginnt mit seinen typischen Einlagen, jedoch ist es uns egal. Wir genießen unsere ersten gemeinsamen Minuten bei schöner Stimmung, egal ob er seine Partykracher raushaut oder seine gefühlvollen Lieder vorträgt. Es ist so wunderschön mit meiner Prinzessin dies erleben zu dürfen. Bei einer seiner Balladen nehmen wir uns in die Arme und wir geben uns den ersten Kuss. Jetzt ist alles vorbei, Feuerwerk im Herz, Schmetterlinge im Bauch und wir wissen, es ist der Beginn unseres gemeinsamen Lebens.
Zu Andreas kann man ja stehen wie man will, wir finden auch nicht alles toll, aber seine Konzerte sind Klasse und er gibt wirklich alles. Pause kennt er nicht, so sollen Konzerte sein, danke dafür.
Das Konzert ist zu Ende und wir spazieren Hand in Hand durch den schönen Olympiapark. Wir erleben eine unglaubliche Atmosphäre. Wir sind so GLÜCKLICH! Mit dem Bus geht es dann zurück in unsere „Nobel“-Unterkunft. Meine Prinzessin geht noch kurz in ihr Zimmer und kommt dann zu mir. Ich bin aufgelöst, sie überreicht mir Geschenke und mein Herz weiß gar nicht was es machen soll, auf jeden Fall kullern mir Freudentränen über die Wange. Ganz besonders bei dem Buch „VEGAN Smoothies, Shake, and Ice-Cream“ vom Vegan-Guru Attila Hildmann über die gesunde Kraft des Grüns gebündelt mit Zitatenunserer Liebe. Meine Liebes-Grafik-Designerin hat sich so viel Mühe gemacht und Zitate aus unserer Messanger-Kommunikation kopiert und in dieses Buch geklebt. Ich kann das Buch kaum anschauen, ich bin so gerührt. Dieses Treffen ist so einmalig, so wunderschön, nun wissen wir, wohin wir gehören, zu wem wir gehören. Wir reden noch über vergangene Tage und über die Zeit, die noch kommt. Wir wissen auch, dass es aufgrund der räumlichen Trennung nicht einfach wird. Ich bin noch fest angestellt, jedoch war klar, dass ich mir jetzt natürlich schon sicher bin, dass es nur einen Weg für mich gibt, ab nach Esslingen ins Paradies auf Erden. Wir verabschieden uns mit einem Kuss und jeder geht in sein eigenes Bettchen. Nach dem Aufstehen muss ich das Bad meiner Fee benutzen, da mein Wasserhahn kaputt ist. Wir checken aus und gehen noch etwas durch München. Das Wetter fühlt unsere Traurigkeit und es weint der Himmel. Wir nutzen die verbleibende Zeit für eine Bus-Sightseeingtour. Wir sitzen oben im Bus unter der Plane, welche eigentlich für trockene Haut sorgen soll, jedoch habe ich einen nicht so passenden Sitzplatz und mir tröpfelt der Regen auf den Rücken.
Wir sehen einiges von München und begeben uns im Nachgang noch ein besonders Museum, das Lenbachhaus. Zum Abschluss unseres Tages sehen wir uns noch die Surfer in München an, auf der Eisbachwelle.
Die Zeit unseres ersten Abschieds naht, es ist das Gegenteil von Freude, es ist die Hölle. Ich bringe meine Traumfrau zum Bahnhof und wir müssen uns verabschieden. Die Tränen rollen über unsere Wangen und am liebsten würde ich jetzt mit einsteigen. Sowas schlimmes habe ich noch nicht erlebt. Wir schreiben uns und da ich noch Zeit habe, gehe ich noch etwas essen. Der Abschied war das Grauen, jedoch unser Treffen der Himmel auf Erden.
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Daher möchte ich dies noch mit etwas besonderem abschließen und gehe in ein Restaurant, welches nicht gerade preiswert ist, jedoch unter Veganern sehr guten Ruf genießt und das kann ich nur bestätigen. Ein komplett veganes Restaurant –> Max Pett! Es versüßt mir etwas den Abschied, denn hier kann ich sagen, dass diese beiden Tage, das schönste waren, was ich bisher erlebt habe. Ich lasse die Zeit Revue passieren und freue mich auf die nächsten Treffen. Besonders wird Köln, denn da habe ich in weiser Vorausahnung 2 Karten für das Abschiedskonzert von Unheilig gekauft. Wir freuen uns so sehr darauf, wir freuen uns auf unser Leben. Auf alles, was wir gemeinsam erleben werden.♡
Wir handhaben es bei uns an den Osterfeiertagen für die Familie so, dass alles geht, außer Tierqualprodukte. Das heißt, dass uns die Tradition des Eies an Ostern oder die des Hasen nicht abkömmlich ist. Jedoch werden wir Nahrungsmittel, aber auch Bastel-Materialien wählen, welche sich umweltverträglich verhalten oder konform sind mit unserer tierleidfreien Lebenseinstellung. Das wissen alle Menschen um uns herum, wodurch es auch keine Interessenskonflikte gibt. Jedenfalls möchten wir zum Fest kreativ sein und unsere vollendeten Werke an Familienmitglieder und liebevolle Mitmenschen verschenken.
Ein Mandala ist ein geometrisches Schaubild, das im Hinduismus und Buddhismus eine magische oder religiöse Bedeutung besitzt. Es ist meist quadratisch oder kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert. In seiner einfachsten Ausführung kann es ein Dreieck zeigen, in seiner größten Ausgestaltung bis in den Grundplan eines sakralen Gebäudes gesteigert verkörpert es das gesamte Universum mit Himmel, Erde und Unterwelt. Es dient als visuelles Hilfsmittel, um durch die Darstellung von Göttern, Landschaften oder Zeichen komplexe religiöse Zusammenhänge verinnerlichen zu können. In unseren Gebieten stellt es meist eine Meditationshilfe dar, in der Psychologie auch als Symbol zur Selbstfindung zu sehen. Jedenfalls spielt die Kunst der Symmetrie eine Enorme Rolle bei der Anfertigung von Mandalas.
Kinder malen vorgefertigte Mandala-Formen übrigens sehr gerne aus.
Zur Inspiration der Muster in unserem Beispiel diente mir das Netz. Die Idee und Umsetzung, folgt aus eigener Hand. Eigentlich handelt es sich bei unseren Zeichnungen um keine 100%ige Mandala-Beispiele. Zu kreativ, jedoch aber symmetrielos, erscheint unsere Umsetzung. Aber ihr werdet bestimmt eigene Formen finden, welche dem Prinzip nahe kommen.
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Unsere Osterkarten werden mit Aquarellfarbe vorbereitet. Lasst sie in der warmen Frühlingssonne schön trocknen, bevor ihr an die Zeichnung übergeht.
Von meinem Lieblingsmotiv kann ich einfach nicht mehr ablassen. Zu schön finde ich die Vogel-Blüten-Kombination.
Bei diesem Motiv ist mir vor lauter Euphorie ein Fehler unterlaufen. Findet ihr ihn?
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Nun gut, ich verrate es Euch: Das Schleifenband enthält Punkte, welche nicht sein dürfen.
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Dann haben wir mit fast derselben Mal-Technik Geschenkpapier selbst entworfen. Einfaches Packpapier reicht hier aus. Ihr könnt aber auch anderes Verpackungsmaterial verwenden. Je nach Papierart, wird sich die Struktur beim Endergebnis verändern.
Die Technik ist außerordentlich easy. Vor allem können tatsächlich alle Familienmitglieder daran mitarbeiten. Der kleine Zwerg malt vor. Bunte Farbkleckse, kreative Variationen. Die Farbwahl spielt keine Rolle. Frei nach Gefühl. Eine wunderbare gemeinschaftliche Produktion, über die sich die Großeltern oder Freunde sicherlich erfreuen werden.
Die älteren Kinder geben dann zum Beispiel die Form vor und können diese bemalen und schmücken. Oder auch die Eltern. Je nach dem. Das ist grundverschieden. Hauptsache, alle haben miteinander Freude beim Tun. Es werden wahre Kunstwerke entstehen und der Empfänger wird, auch wenn er Euch in diesen Zeiten nicht sehen darf, die Energie spüren, welche sich dahinter verbirgt. Probiert das unbedingt aus. Selbstgestaltetes Geschenkpapier ist eine Besonderheit. Auch für die Umwelt.
Die Farbkleckse sind in unserem Beispiel mit Acrylfarbe entstanden. Die Feinzeichnung mit einem schwarzen Feinliner. Variationen sind auch hier denkbar und erwünscht.
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Fazit: Bei dieser einfachen Bastel- und Malarbeit können alle Familienmitglieder helfen und unterstützen. Jeder macht das, wonach ihm ist und was er am liebsten mag. Seid kreativ!