Kategorie: Kreativität

Halloween-Geister schnitzen

#Halloween #Kürbisse #schnitzen #Grimassen #Gesichter #Reformationstag #Martin-Luther

Noch zweimal Schlafen dann ist… Reformationstag. “Bitte was?” werden sich die meisten Menschen fragen und wissen damit nicht so recht etwas anzufangen.

Der Augustinermönch und Theologe Martin Luther hat nämlich am 31. Oktober 1517 in Wittenberg 95 Thesen veröffentlicht, um die katholische Kirche zu reformieren. Er kritisierte den Ablasshandel, sich also von Sünden freikaufen zu können, äußerst scharf, weil er darin einzig ein lukratives Geschäft für die Kirche sah.

Obwohl er damit nicht spalten wollte, führte dies schlussendlich zur Gründung der evangelischen Kirche. Heute ist Martin Luther als Reformator und Begründer des Protestantismus weltbekannt, weshalb der Tag vor Allerheiligen ein wichtiger Gedenktag wurde. Ein spannendes Thema und hier nur in der Kurzversion.

Da wir in unserem neuen Zuhause umringt sind von Kindern und junggebliebenen Erwachsenen, werden wir dieses Jahr zum ersten Mal Halloween feiern. So richtig, mit allem drum und dran. Und was darf hier als aller erstes nicht fehlen?

Richtig: Echte Halloween-Geister in Form von Kürbissen. An unserem Schnitz-Erlebnis möchten wir euch gerne teilhaben lassen und hoffen euch zu motivieren, es uns gleichzutun. ツ

Legen wir los!

Wir schicken unseren jüngsten Sprössling los, eine Auswahl an Kürbissen zu kaufen.

Eine schöne Auswahl bringt er mit nach Hause, farblich passend zu unserem Blumen-Tischschmuck.

Zierkürbis oder Esskürbis?

Es gibt mittlerweile Kürbisse in vielfältigen Formen und Farben: Butternut, Hokkaido, Spaghetti-Kürbis, um nur einige wenige zu benennen und jedes Jahr scheint die Sortenvielfalt zu wachsen.

Unsere Errungenschaft sind laut Sohnemann Zierkürbisse. Diese enthalten normalerweise eine hohe Konzentration an Cucurbitacinen. Diese natürlichen Bitterstoffe dienen der Pflanze als Schutz vor Fressfeinden. Da Zierkürbisse nicht zum Verzehr bestimmt sind, ist es nicht notwendig, diese Eigenschaft aus ihnen heraus zu züchten. Achtet also bei der Wahl unbedingt darauf, was ihr mit nach Hause bringt.

Ein kleiner Tipp: Beim Aufschneiden der Kürbisse treten dann die Unterschiede zutage. Zierkürbisse haben wenig oder gar kein Fruchtfleisch, essbare Kürbisse hingegen haben leuchtend rotes oder gelbes Fruchtfleisch, das sich gut herauslösen lässt.

Welches Werkzeug?

Zum Kürbisschnitzen verwenden wir ein scharfes Messer, einen Löffel zum Aushöhlen sowie einen Stift zum Anzeichnen. Bei uns funktioniert ein einfacher Kugelschreiber.

Zudem stellen wir uns einen Eimer bereit, in dem wir die Schnitzabfälle sammeln. Die kommen später in unsere Bio-Tonne oder, wenn ihr habt auf den Kompost.

Dann schon, können wir loslegen.

Schritt 1

Wir beginnen mit einem etwas kleineren orangefarbenen Zierkürbis, oder auch Halloweenkürbis genannt. Davon gibt es viele verschiedenen Größen und Farben zu kaufen, wie ihr bereits an unserer kleinen Auswahl im oberen Bild erkennen könnt. Je grösser der Kürbis, desto mehr Ausdauer braucht es beim Schnitzen.

Wenn also kleinere Kinder am Mitmachen sind, ist die Wahl eines kleineren Kürbis die Bessere.

Schritt 2

Wir schneiden zuerst vorsichtig den Deckel ab und achten dabei darauf, dass das Loch genügend groß ist, so dass wir gut mit dem Löffel und den Händen hineinkommen. Den Deckel beiseite legen und nicht wegwerfen, da wir ihn später noch benötigen.

Hier sind unsere bereits ausgehölten Kürbisse zu sehen.

Schritt 3

Nun geht es an die Grimassen: Nachdem wir unseren Kürbis von Kernen und Fruchtfleisch-Fäden befreit haben, malen wir das Geister-Gesicht auf die Schale, um es dann mit dem Messer nachzuschnitzen. Passt gut auf eure Finger auf! Wir achten außerdem darauf, dass wir bis ins Innere durchstechen, damit die Kerze auch durchscheinen kann.

Schritt 4

Die Kerne werden wir in unsere Bio-Tonne geben, ihr könnt sie auch gerne kompostieren. Zu einem früheren Zeitpunkt haben wir bereits versucht sie selber zu trocknen und zu rösten, was kläglich scheiterte. Vielleicht versuchen wir es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Schritt 5

Unsere fertigen Kürbis-Fratzen stehen bereit und es fehlt nur noch die Kerze.

Ist die Kerze angezündet, setzen wir den Deckel wieder auf den Kürbis-Rumpf und fertig sind unsere Halloween Kürbislaternen! Noch leuchten sie nicht. Aber bald!

Wie lange unsere Kürbislaternen schön sind, ist übrigens von der Außentemperatur abhängig. Im Normalfall bleiben sie ungefähr eine Woche lang ansehnlich. Wenn es nachts gefriert, können sie jedoch beim beim Auftauen matschig werden. In kalten Nächten also am besten zudecken.

Fazit: Noch stehen die Kürbisfratzen auf unserer Terrasse und warten auf ihren Einsatz. Am 31.10.2023 werden sie dann unsere Treppen am Hauseingang zieren und die Kinder willkommen heißen. Der wohl bekanntesten Brauch aus Nordamerika beinhaltet nämlich, dass die Kinder von Haus zu Haus gehen und mit „Süßes, sonst gibt’s Saures“, verkürzt auch „Süßes oder Saures“, auf englisch trick or treat – „Streich oder Leckerbissen“, die Bewohner auffordern, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen. Wir freuen uns darauf.

Eure Niki mit Jens ★

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Leinwandrahmen bauen

#Kunst #Leinwand #selberbauen #Bauhaus #Holzleim #Säge #Zubehör

Meine Ideen sprudeln nur so in meinem Kopf und ich möchte Malen, was mich beschäftigt. Nur wo finde ich den passenden Rahmen, um meine Leinwand aufzuziehen? Im Internet gibt es einiges an Zubehör, was gekauft werden kann. Aber möchte ich tatsächlich so viel Geld ausgeben, um meine Kreativität auszuleben? Mein lieber Mann steht mir beiseite und ich entscheide mich deshalb, für den etwas zeitaufwändigeren, jedoch kostengünstigeren Weg. Simple soll mein eigener Leinwandrahmen werden, ohne Winkel in den Ecken, nur für den Eigenbedarf.

Rahmengröße

  • 80 x 120 cm
  • 40 x 160 cm

Zubehör

  • Holzlatten | Größe: 200 x 30 x 20
  • Leinwand | Größe: 96 x 176 + 58 x 186 cm

Materialliste

  • Werkzeugbank
  • Holzleisten als Meterware
  • Stichsäge
  • Lineal
  • Bleistift
  • Metermaß
  • Eck-Winkel
  • Schleifpapier (Körnung 120)
  • Bandspanner
  • Weiß-Holzleim
  • Hammer
  • Nägel

Zeit: 2 Tage

Die Holzleisten plus Zubehör kaufen wir beim Hornbach.

Vorgehen

Als aller erstes wählen wir für uns eine Rahmengröße. Da ich mich nicht entscheiden kann, werden es bei mir zwei verschiedene Größen werden. ツ

Zu unserem Vorhaben kommt unsere mobile Werkbank zum Einsatz. Diese macht das Sägen im Freien möglich.

Unser Zubehör an Werkzeug legen wir uns im Vorfeld zurecht.

Den 45° Winkel mit dem Stift und dem Geodreieck an die Leisten anbringen. Wir passen auf, dass wir richtig herum anzeichnen. Dafür legen wir die Leiste immer mit der späteren Innenseite zu uns zugewandt vor uns ab.

Dann spannen wir unsere vorab abgemessene Holzlatte feste ein.

Nun darf gesägt werden, was das Zeug hält. ツ

Schön auf die Fingerchen achtgeben. ツ

Unser Holz war etwas ausgefranst, weshalb wir es mit Schleifpapier abgeschliffen haben.

Wir legen die Leisten für unseren Holzrahmen mit der späteren Vorderseite nach unten auf eine kratzsichere Unterlage und können dann den Holzleim auf die Schnittkanten auftragen. Am besten Immer beide Seiten mit dem Leim bestreichen.

Die Ecken der Leisten aufeinander legen und mit dem Bandspanner fixieren. Dieser ist ausgestattet mit vier Eckprofilen, die einfach außen an die Ecken der Leisten gezogen werden. Nun spannen wir den Gurt und lassen den Leim über Nacht trocknen, damit er genügend Zeit hat auszuhärten.

Zusätzlich fixieren wir die Ecken noch mit Nägeln. Zur Sicherheit bohren wir mit dem Akkuschrauber etwas vor, weil wir sicher gehen möchten, dass uns das Holz nicht splittert.

Und fertig ist unser eigener Rahmen. Was bin ich stolz wie Oscar. ツ

Zur Fertigstellung schneide ich die Leinwand auf Maß und tackere sie an der Innenseite des Rahmens fest. Somit ist sie gespannt und fixiert.

Et voilá: Meine beiden ersten Leinwandrahmen sind fertig: 40 x 160 cm.

Hier 80 x 120 cm.

Kostenpunkt

Eine Rechteckleiste kostet uns 6,60 €. Davon haben wir 2 1/2 gebraucht.

Preis pro Rahmen: 16,50 € ohne Leinwand.

Fazit: Das Projekt Eigenbau eines Leinwandrahmens hat sich für mich wirklich gelohnt. Es ist ein tolles Gefühl das nächste Kunstwerk auf den eigens erschaffenen Rahmen zu zaubern. Probiert es doch einmal aus. Vielleicht inspiriert Euch das kreativ zu werden.

Eure Niki ★

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Adventskranz binden

#Advent #Kranz #Grün #Beeren #Natur #Weihnachten #Liebe #Zweige

Übermorgen schon steht der erste Advent vor der Tür. In vielen Haushalten ist der Adventskranz Tradition, um jeden Sonntag bis Weihnachten ein Lichtlein anzuzünden. Bei uns definitiv auch, denn mit jeder brennenden Kerze wächst die Vorfreude und Besinnlichkeit. Umso schöner, wenn man einen selbst gemachten Adventskranz auf dem Jahreszeitentisch stehen hat. Wer solch einen Kranz selber machen möchte, muss manche Bastelmaterialien gar nicht teuer kaufen, denn Äste und Zweige und auch Dekomaterialien finden sich auch beim Spaziergang oder bestenfalls im eigenen Garten. Naturmaterialien sind einfach schön. Aber Obacht:

Das Forstrecht ist hier eindeutig. Grundsätzlich darf man nichts aus den Wäldern mitnehmen, selbst wenn es auf dem Boden liegt wie etwa Zapfen, Blätter oder auch Äste.

Aber es gibt eine Ausnahme, nämlich den §39 im Bundesnaturschutzgesetz, die sogenannte Handstraußregel:

(3) Jeder darf abweichend von Absatz 1 Nummer 2 wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.

Pflanzen also nicht überall pflücken! Zu beachten ist nämlich, dass die Handstraußregelung nur für wild lebende Pflanzen aus der Natur gilt, an Stellen die keinem Betretungsverbot unterliegen. Ausgenommen von der Regelung sind daher landwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstlich angebaute Pflanzen. Außerdem ist eine zulässige Entnahme auf geringe Mengen (Handstrauß oder den Pilz-Korb) zum ausschließlich persönlichen Bedarf beschränkt. Allgemein sind selbstverständlich immer die weiteren Vorschriften zu streng geschützten Pflanzen und Pflanzenteilen zu beachten, die einer Entwendung entgegenstehen können.

Maßlos bedienen darf man sich also nicht, und für das Pflücken und Auflesen für den Verkauf benötigt man eine Genehmigung. Nicht erlaubt ist das Pflücken in Naturschutzgebieten und das Entnehmen von geschützten Blumen und Pflanzen.

Das soll uns jetzt nicht abschrecken, nur wissen sollte man dies schon.

Obwohl uns das nicht neu ist, weist uns dieses Jahr der volle Terminkalender unseren Weg und mein lieber Mann kehrt beim Gärtner des Vertrauens, nahe des Arbeitsplatzes ein. Nichts also mit selber sammeln. So ist allen gedient und die Vorbereitungen für den Adventskranz können nun starten.

Ziel: Ein schlichter, natürlicher Adventskranz mit Zweigen und immergrünen Blättern und Gehölzen soll es werden.

Zubehör

  • 1 Strohkranz
  • 2 Bund Tannengrün
  • Mix aus Eibenzweigen, Efeu, Buchs- oder Koniferenzweigen oder dergleichen
  • grüner oder schwarzer Basteldraht
  • 4 große Kerzen, passend zur Kranzgröße
  • 4 Kerzenhalter
  • Dekoration nach Geschmack

Anleitung Adventskranz binden

Tannenzweige, Efeu, Zweige vom Lebensbaum sowie Buchs- und Koniferenzweige machen den Kranz schön vielfältig und buschig. Geeignet ist weitgehendst alles, was sich eine Weile ohne Wasser hält.

Weniger gut geeignet sind jedoch Fichten, Blaufichten und Eibenzweige, denn die Nadeln von Fichten fallen bei warmen Temperaturen im Haus schnell ab, die Blaufichte pikst stark und die Beeren der Eibe sind giftig.

Mein heißgeliebter, für Dekorationen geeigneter Eukalyptus ist für das Kranzbinden optimal. Die  silbrig-grauen Zweige sind ein Hingucker im grünen Kranz und sind stabil, was die Dauer der Adventszeit anbelangt. Alternativen sind Rosenzweige mit Hagebutten oder die gewundenen Triebe des Korkenzieherhasels.

Die Basis des Kranzes bildet bei uns der Strohkranz. Das kleinere Exemplar kostet um die 2,60 €. aber alternativ lässt sich dieser auch mit Zweigen von der biegsamen Trauerweide und Draht selber binden.

Diese Variante wirkt sehr filigran und ganz natürlich. Gerade dann, wenn noch etwas von den Weideruten zu sehen ist.

Bevor ich loslege, schneide ich mir die Büschel zurecht. Am Schönsten sind die Triebspitzen und die äußeren Zweigpartien der Gehölze. Doch auch die “Reststücke” lassen sich wunderbar im Innern des Kranzes verarbeiten, um mögliche Kahlstellen zu vermeiden.

Am mühelosesten ist es, wenn die Zweige gleichlang sind.

Die verschiedenen Zweige zu Büscheln zusammenfügen.

Die kleinen Büschel auf den Strohreifen legen und die Enden der Zweige zweimal fest mit dem Draht umwickeln. Ein weiteres Nadelgrün-Büschel nehmen und dieses mit Draht um den Strohreifen wickeln.

Das Ganze so oft wiederholen bis der Kranz geschlossen ist.

Je buschiger die Tannenzweige sind umso fülliger wird auch der Kranz. Besonders gut zum Füllen sind Muschelzypressen. Mit ihnen lassen sich eventuelle Unregelmäßigkeiten im Adventskranz super kaschieren.

Mit den restlichen Kleinstzweigen können noch andere weihnachtliche Dekorationen bestückt werden. Es soll bei uns nichts unnötig weggeworfen werden.

Mit den Kerzenhaltern und passenden Kerzen dekoriert, wird für uns die Adventszeit eingeläutet. Die ganze Wohnung duftet herrlich nach dem satten Grün.

Fazit: Die Kränze werden jährlich anders: Mal buschiger, mal braver, mal einfach, mal farbenfroher. Ich bin durch meine mehrjährigen Kranzbind-Erfahrung der Meinung, dass die optische Ausführung auch mit dem eigenen Innenleben zu tun hat. So wie es sich bei mir im Innenleben abspielt, wird der Kranz letztendlich aussehen. Falls ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt, berichtet uns gerne darüber. Oder auch wie es Euch mit dem Kranzbinden ergangen ist.

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Bunte Arbeitsmaterialien

#Farben #Impressionen #Kunstwerke #Malerei #Gefühl #Stimmung #Ausdauer

Der Zauber der Farben und das ins Bildbringen von Gedanken und Gefühlen haben mich seit jeher fasziniert. Verbunden mit der passenden Musik und der liebsten Seelenhälfte, meinem Mann an meiner Seite, ist dies mein Lebensglück. Wobei ich Euch die Liebe zum Reisen hier in unserer Umgebung auch nicht vorenthalten möchte.

Maltechniken

Mit den unterschiedlichsten Maltechniken lassen sich verschiedene Ergebnisse erzielen. Entscheidend ist dabei vor allem, welche Farben man verwendet, also welche Technik man benutzt und wie man diese aufträgt. Aber auch die Farbenauswahl hat darauf Auswirkungen und prägt letztendlich den eigenen Stil.

In meiner Ausbildung zur Grafik-Designerin, lange ist es her, habe ich die Bekanntschaft mit Acrylfarben gemacht und lange Jahre damit experimentiert. Acrylfarben erlauben große Verarbeitungsmöglichkeiten. Die Farben lassen sich vermalen oder verspachteln und können dick oder verdünnt verarbeitet werden.

Beim Mischen von Acrylfarben ist es jedoch wichtig nur langsam und vorsichtig die Zweitfarbe dazuzugeben und erst dann gründlich zu mischen, bevor neue Farbe hinzukommt. Es gibt dafür Holzpaletten, wobei ich selbst Pappteller verwende. Für die Farbverläufe immer mit dem puren hellen Farbton beginnen und diesen flächig auftragen. In die noch nasse Farbe wird nach und nach mehr vom zweiten Farbton gegeben und die Töne vorsichtig ineinander gerieben. So entstehen harmonische Übergänge.

Während ich als Jugendliche mit Bleistiftzeichnungen beschäftigt habe, gab es zu späteren Zeiten die Liebe zu Ölkreiden, deren Ergebnis bunte, kräftige Bilder waren.

Meine Mutter hat in früheren Jahren Aquarellbilder gezaubert. Ganz feine, sanfte und zarte Kunstwerke. Irgendwie wie ihr eigenes Wesen.

Mein Vater hingegen hat mit Ölfarben hantiert und damit Spitzweg-Bilder angefertigt. Aber auch die tollsten Stilleben-Bilder kreiert. Das hat mich unheimlich geprägt.

Gelandet bin ich persönlich bei den Pastellkreiden, die mich verzücken. Jeden einzelnen Tag, wenn ich damit arbeiten darf.

Jeder Maler, Künstler, kreativer Mensch hat seine eigene Maltechnik, wie auch jeder Mensch sich von dem anderen unterscheidet. Probiert also unterschiedliche Farben aus, um Eure Leidenschaft zu wecken. Das Ergebnis kann sich mit Sicherheit sehen lassen. Ihr selbst seid Euer eigener Künstler.

Viel Freude damit!

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Kartoffelkiste

#Basteln #Malen #selbermachen #günstig #easy #Kinder #Zwerge

Mit unserer Gemüselieferung kommt auch ein großer Sack Kartoffeln, welchem wir in unserer heutigen Mal- und Bastelaktion eine Aufbewahrung kreieren möchten.

Utensilien

  • Karton
  • Farbe
  • Pinsel oder Handschuhe
  • Unterlage

Vorgehensweise

Mischt Euch die für Euch passende Farbe zusammen, welche Eure Kartoffelkiste zieren soll. Wir haben Dunkelbraun und Ocker gewählt.

Sucht einen Karton aus, der Euch zwecks der Größe entspricht und schneidet die oberen Schließelemente ab, damit ihr eine luftige Aufbewahrung erhalten könnt.

Nun bemalen wir unsere Kartoffelkiste mit der Grundfarbe. Lasst es schön antrocknen. Bei den momentanen Temperaturen geht das recht zügig.

Nun geht es ans Verzieren. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf.

Nun könnt ihr einen schönen Platz suchen, um Eure leckeren Kartoffeln zu lagern.

Die Zwerge nehmen dafür gerne bunte, grelle Farben. Lasst sie sich austoben. Sie können sich beispielsweise Aufbewahrungskisten für ihre Zimmer gestalten oder auch für die Kita ein Geschenk zaubern. Irgendwie fehlen hier immer Aufbewahrungselemente. Farbenfroh, ordnungskonform und durchaus ein Kunstwerk. Bravo ihr Lieben.

Fazit: So einfach und fast kostenlos. Minimalismus par excellence und das sehen und fühlen auch die Kleinen.

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FrankenStones

#Steine #Malen #verstecken #Miteinander #Kinder #Freude #Gemeinschaft 

Gestern haben wir eine Besonderheit entdeckt: Am Wegesrand reihen sich hintereinander bunt bemalte Steine. Unzählbar viele. Sie zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht und geben der saftig grünen Wiese einen bunten Farbklecks. Verzückt und gleichzeitig staunend betrachten wir uns die bunten Kunstwerke.

Zuhause angekommen möchten wir es genau wissen und recherchieren nach unserem Erlebnis mit der Steinstraße. Dahinter steckt ein Spiel, welches sich wie folgt beschreiben lässt:

Es geht darum anderen Menschen über die Steine eine kleine Freude zu bereiten und mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Dafür werden Steine bunt bemalt und in der Natur ausgelegt. Andere Kinder oder Erwachsene können sie finden, mitnehmen und woanders auslegen oder einen weiteren Stein dazulegen.

Seht ihr das rote Rennauto…? ツ

Für dieses Spiel braucht es weder handwerkliche noch künstlerische Fähigkeiten, sondern vor allem Spaß und Freude am Bemalen eigener und am Entdecken anderer Steine. Zudem ist es ein lustiger Zeitvertreib.

Sogar online wird der Spaß betrieben und die verschiedenen Gruppen rufen dazu auf, selbst Steine zu bemalen, zu verstecken und andere damit zu erfreuen. Idealerweise postet der Finder dann auch ein Bild davon.

Laut Internetrecherche erfahren scheinbar Kinder und Erwachsene mittels der Steine, dass es anderen derzeit genauso geht wie ihnen selbst: Alle sitzen zu Hause und versuchen, mit der mitunter aufkommenden Langeweile und der Menge an freier Zeit umzugehen. Ob Steine eine Reihe bilden oder getauscht werden spielt dabei keine Rolle. Es ist einfach eine bunte Idee, um in diesen Tagen Farbe und Freude ins Leben anderer zu bringen.

Wobei ich hier ergänzen möchte, dass mir das Spiel zwar neu ist, das Steine bemalen an sich aber ja schon eine lange Tradition hat. Sowohl wir als Kinder hatten unsere Freude daran, als auch die Zwerge in der Kita. Hier bietet sich das regelmäßig an.

Achtet aber bitte auch der Umwelt zuliebe auf das richtige Handwerkszeug bei der Auswahl der Farben und Verzierungen. Gerade Strasssteine schaden den Tieren und auch kleinen Kindern, die das in den Mund nehmen könnten. Ansonsten scheint dies ein sehr umweltbewusstes Hobby zu sein, da man an die frische Luft muss, um Steine zu suchen und sie später wieder auszuwildern.

><((((º> Zwei ganz hübsche Fischexemplare tummeln sich hier. <º))))><

Fazit: Vielleicht ist das für Euch da draußen eine willkommene Idee. Seid kreativ. 

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Vogel-Futter-Karussell

#Winter #Tiere #Vögel #Hunger #Überleben #Nahrungsmittelknappheit #Freunde #Liebe ♡ 

Es ist Winter. Die Böden sind gefroren und unseren gefiederten Freunden mangelt es an Nahrung. Wir möchten gerade jetzt helfen und tischen groß auf in unserem tierischen Vogel-Restaurant.

Hierfür wird in unserer Zauberküche eifrig gekocht und gewerkelt. Ein Winter-Dinner par excellence ist geplant.

Wir möchten nichts Fertiges kaufen, da hier meist tierische Inhaltsstoffe enthalten sind. Achtet da bitte darauf. Futterkringel oder Futterzapfen lassen sich sehr einfach aus Kokosfett und Weichfutter herstellen was die Tiere unendlich freut. Sie sind so dankbar dafür. ♡

Mit den selbst hergestellten Meisenringen könnt ihr losziehen und damit die Bäume in Wald und Wiesen schmücken. Die Erdnussketten werden an Bändeln aufgehangen und die Äpfel und Erdnüsse aufgefädelt.

Kinder mögen solche herzerwärmenden Aktionen sehr gerne. Mittlerweile wird sogar In der Spiele-Küche für die Vögel gekocht!

Zubehör

  • Körner, Nüsse, Haferflocken, Äpfel…
  • Kokosnussöl
  • Backofengitter, Backpapier
  • Nadel, festes Garn
  • Zange
  • Zweige
  • Bindfaden, Packschnur
  • Draht

Zauberwald-Vorgehen

Das Kokosnussöl schmelzen lassen. Die Körner nach Belieben einrühren und in ein Förmchen geben, oder wie wir, auf dem Backblech zu runden Plätzchen formen. Kalt stellen.

Wir haben uns für einen rustikalen Kranz aus Zweigen ohne viel Schnickschnack entschieden. Das könnt ihr handhaben wie ihr wollt. Was zu Euch und Euren Piepmätzen am besten passt.

Dafür die Weidenzweige in Wasser einweichen, um sie dann formen zu können und mit Basteldraht fixieren. Die Nüsse, Äpfel und Birnen auffädeln und eventuell noch mit einem Sitzstöckchen bestücken.

Dekorieren könnt ihr das Vogel-Restaurant mit Tannenzweigen oder eben dem was Euch der Garten oder die Natur auf Eurem Wege hergibt.

Leider soll es nicht sein: Unsere Bedenken treten tatsächlich bei den ersten Sonnenstrahlen ein und lassen das Kokosfett schmelzen. Unsere Vogelplätzchen brechen auseinander und fallen zu Boden. Unsere Katze Lillyfee nutzt sogleich die Chance und macht sich über die Leckereien her.

Einer unserer Lieblingsmenschen übergibt uns daraufhin zwei Päckchen Palmin, da in der Menschenküche keine Verwendung dafür stattfindet. Sie ist überglücklich für das Loswerden dieser Artikel und wir auch, um abermals einen Vogel-Plätzchen-Versuch starten zu können. Nichts muss entsorgt werden, nichts muss gekauft werden. Nachhaltigkeit findet auch hier in diesem Bereich statt.

 

Wir befüllen diesmal Muffinförmchen mit unseren Vogelkörnern und übergießen sie mit dem geschmolzenen Palmin.

Lillyfee nascht vom Öl.

“Du bist doch kein Vögelchen, Samtpfote!” ♡ツ

Fazit: An unserem selbstgebastelten Vogel-Futter-Karussell können sich unsere gefiederten Freunde nun erfreuen. Die Vogel-Plätzchen kommen wunderbar an und sind auch eine Augenweide. Einzig bei wärmeren Temperaturen bezweifeln wir, dass abermals das Fett den Wetterverhältnissen standhält. Wir sind hier für praktische Alternativen dankbar. Wir möchten nur keine Netze nehmen, da sich unsere gefiederten Freunde hier verfangen können. ♡ 

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Nachhaltiges Verpacken

#Nachhaltigkeit #Geschenk #Miteinander #Feiern #Leben #Umwelt #Liebe

In Anbetracht dessen, dass die Welt zugemüllt wird und wir regelrecht dabei zuschauen müssen, ist es uns ein Anliegen im Alltag so zu handeln, dass die Welt nicht noch mehr von uns als Familie belastet wird. Aber gerade auch jetzt, in der besinnlichen Weihnachtszeit, werden Berge von Müll produziert, einfach durch unachtsames handeln. Unser Konsum birgt dies einfach in sich, doch mit etwas Kreativität und Vorstellungskraft kann auch hier entgegengewirkt werden.

Wenn ich mich zurück erinnere, wurden bei uns in der Familie die Geschenke niemals aufgerissen. So schön sich dies bestimmt auch anfühlen mag und in den Hollywood-Filmen immer vorgeführt wird, konnten wir das Geschenkpapier dann später zusammenfalten und aufbewahren, um es bei der nächsten Feier abermals zu verwenden.

Nachhaltiges Schenken beginnt zu aller erst natürlich an der Wurzel: Dem Geschenk. Jedoch möchte ich hier in diesem Blogeintrag auf das kreative Gestalten eingehen und mich somit der Verpackung widmen.

Alternativen zum Geschenkpapier gibt es allemal.

Gut geeignet sind Verpackungsmaterialien wie Zeitungspapier, Broschüren, Prospekte, Pappe, alte Bildbände, Tapetenreste, zerrissene Kleidungsstücke oder Geschirrtücher. Und bevor diese Utensilien direkt im Müll landen einfach kurz besinnen, für welchen Zweck sie noch dienen könnten. Am Liebsten arbeite ich mit dem geknüllten Papier, welches als Füllmaterial in Paketen mitgeschickt wird. Dieses lässt sich auf dem Boden ausbreiten und glattstreichen. Oftmals lege ich ein paar Bücher darauf, um die widerspenstigen Stellen zu beschweren. Heutzutage werden hier meist Papiere versandt mit dem „blauen Engel“, dem Nachhaltigkeitssiegel für Papier. Das ergibt dann ein besonders nachhaltiges und selbstgemachtes Geschenkpapier.

“Der blaue Engel”

Unsere derzeitigen Geschenkpapier-Bestände werden von uns jedoch momentan erst einmal abgebaut. Bei alten „Resten“ können die Motive ausgeschnitten werden und als Verzierung dienen. Beschenkte erfreuen sich meist sehr daran,weil einfach auch die Mühe und die Zeit für das Gestalten wahrgenommen werden.

alte Geschenkpapierreste

Mit diesen Papierresten beklebe ich übrigens auch alte Kaffeedosen oder dergleichen und habe im Alltag ein kunterbuntes Aufbewahrungssystem erschaffen. Hier bewahre ich zum Beispiel meine Stifte, Scheren, Kleber, Pinsel und Kreiden auf:

buntes Aufbewahrungssystem

Kinder haben eine Freude daran am Einpacken mitzuhelfen. Sie sind die wahren Verpackungskünstler. Oft rollen sie selbstgebastelte Geschenke in ihre dafür eigens gemalten Bilder. Wie oft sammeln sich auch über Jahre solche Bilder aus Kindergarten und Schule an. In Absprache mit den Kindern können diese dann zusammengeklebt und als selbstgemachtes Geschenkpapier verwendet, oder für die nächste Feier aufbewahrt werden. Auch hier ist der Kreativität kein Ende gesetzt.

Wir können mit dieser Haltung guten Gewissens schenken. So ist Weihnachten für uns etwas ganz Besonderes, weil wir auch an diesem Tag Nachhaltigkeit leben. Nichts anderes kommt für uns in Frage.

Fazit: Ein gelungenes Weihnachtsfest ist nicht vom Konsum abhängig. Wir feiern es ohne Weihnachtstanne, ohne Tierleid und möglichst ohne Umweltsünden. Dafür aber mit sehr viel Liebe,  Geselligkeit, Lachen, Freude, Familie, Freunden und reinem Gewissen.

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Das Bienenhotel

#Bienen #Insekten #Pollen #Leben #Blumen #Bestäubung #Flora #Fauna

Es summt und brummt…..

Ein Bienenhotel ist eine künstlich geschaffene Nist- und Überwinterungshilfe für Bienen und andere Kleinsttiere (Insekten). Durch intensiven menschlichen Eingriff hat sich die Umwelt für Bienen gewandelt, so dass nur noch wenige natürliche Lebensräume für Insekten vorhanden sind. Deshalb werden Bienenhotels heutzutage als Nisthilfen bereitgestellt. Gerade Wildbienen sind auf diese Behausungen angewiesen in welchen sie sicheren Schutz finden.

Als Niströhrchen können z.B. hohle oder markhaltige Planzenstängel, Bambusstangen oder auch Schilfhalme verwendet werden. Neben den Niströhrchen ist der natürliche Lebensraum vieler Bienen- und Wespenarten in Löchern im Holz angesiedelt. Für diese Arten bieten sich beliebig große Hartholzblöcke an, in die Gänge von 2-10 mm gebohrt werden. Diese Gänge sollten so tief wie möglich ins Holz reichen, aber nicht komplett durchgebohrt werden.

Weiterhin bieten sich auch Lehmwände als Nisthilfe an. Hierzu kann man z.B. eine alte Holzkiste mit feuchter Erde befüllen und diese komplett austrocknen lassen. Danach wird die Kiste senkrecht hingestellt und bildet so eine kleine Steilwand, in der sich Bienen und Wespen zukünftig ihren Nistraum einrichten können.


Welcher Standort ist nun geeignet?
Wie bei allen anderen Insektenhotels auch, ist ohne Frage ein regen- und windgeschützter Standort zu bevorzugen, wobei dieser Unterschlupf dann auch im Winter bewohnt bleiben soll. Eine Sonnenseite wäre optimal weil die Bienen auf diese Weise im Frühjahr bereits von der wärmenden Morgensonne profitieren können. Auch soll es mit einem eigenen kleinen Dach vor Regen geschützt werden. Wenn die Niströhren zu feucht werden, kann sich leicht schädlicher Schimmel bilden.

Wie die Wespen sind auch die Wildbienen ungefähr von März bis September unterwegs.

Unsere  eigenen Insektenhotels sind an einem Geräteschuppen angebracht. Nicht sehr optimal, da der Weg in den Garten direkt daneben verläuft. Jedoch ist das die Sonnenseite und perfekt für die kleinen Tierchen. Die Bienen scheint es jedoch nicht zu stören, dass wir des Öfteren am Tage daran vorbei gehen.

Fazit: Bringt Insektenhotels in Gärten, Felder und Wiesen an. Pflanzt Blumen und Kräuter, damit die Bienen Nahrung haben.


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Origami Sternschachtel ✩

#Basteln #Falten #Geschenk #Weihnachten #Geburtstag #Feierlichkeiten #Aufmerksamkeit 

In dieser Sternschachtel lassen sich Edelsteine oder Süßis (Schnuck ツ–> dieses Wort kommt von meinem Engel aus NRW) wunderbar verpacken. Um eine solche Schachtel zu basteln, wird lediglich ein Blatt Papier benötigt.

Weihnachten, die Zeit der Besinnlichkeit und der….Basteleien. Zumindest haben wir eine Falt-Technik par Excellence von meiner Schwieger-Mama, kennen lernen dürfen. Auf der Zugfahrt nach Hause haben wir viel Zeit gehabt diese zu üben. So konnten wir, am zweiten Weihnachtsfeiertag noch schöne Präsente an die Familie verschenken.

  • ein zweifarbiges Faltblatt in Form eines Quadrats
  • bunte Sticker/Steinchen nach Wahl

Anleitung:

  1. Begonnen wird mit dem quadratischen Faltblatt und dieses wird jeweils in eine waagerechte und eine senkrechte Mittellinie gefaltet, gefolgt von zwei Diagonalen.
  2. Das Blatt mittig Ecke auf Ecke falten und jeweils die Dreiecke an den Seitenflächen nach innen einschlagen. Es entsteht eine neue Grundform.
  3. Die äußeren Kanten oberhalb zur Mitte falten. Das Gebilde wenden und diesen Schritt mit den Kanten auf dieser Seite wiederholen.
  4. Eine der Kanten wieder öffnen und in dieser Form glattstreichen.
  5. Den Schritt an der anderen Seite wiederholen und im Anschluss die untere Spitze so weit wie möglich nach oben falten.
  6. Das Gebilde wenden und die nächste Spitze nach oben knicken. Den unteren Bereich des Gebildes einschlagen.
  7. Dies wird zum Boden der Schachteln. Anschließend an den Spitzen die Schachtel langsam öffnen. Nochmals die Falt-Kanten verstärken und den Boden ausformen, sodass die Schachtel sicher steht.
  8. Nun kann die Schachtel nach dem Falten mit bunten Stickern und Steinen verziert werden.

Probiert es aus. Ihr werdet keine fünf Minuten Zeit dafür benötigen!

Eure Niki ★


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