Tag: 27. Juni 2023

Kirschkuchen | fast rohköstlich

#Kuchen #Kirschkuchen #Rohkost #Kirschen #Erdmandeln #pflanzlich #vegan #füralle

Wir können auch weiterhin nicht von unserem Keimprozess abkommen und haben uns an Erdmandeln herangetraut. Gerne auch hier nachzulesen. Nach dem Trocknen haben wir die Keime zu Mehl verarbeitet. Der Geruch ist süßlich und begeistert uns total. So entstand die Idee einen Rohkostkuchen damit zu kreieren, damit uns alle Nährwerte erhalten bleiben. Die Zusammenstellung der Zutaten ist aus unserer Herzschatz-Küche. Lasst Euch überraschen.

Rezept von: uns

Besonderheit: pflanzlich, vegan, Rohkost

Beschreibung: ohne zu Backen

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Speiseart: Zwischenmahlzeit

Gang: Teatime, Zwischenmahlzeit, Kaffee und Kuchen

Portionen: Für 4-5 Personen

Zutaten:

Kuchenboden

  • 160 g Erdmandelmehl gekeimt und gemahlen
  • 2 TL Spekulatiusgewürz
  • 4-5 EL Mandelmus
  • 4 EL Weizenkeime gekeimt

-2 Stunden kaltstellen-

Belag

  • 570 g entsteinte Kirschen
  • 12 ganze Kirschen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 EL Holunderblüten-Gelee (nicht roh)
  • 2 EL Rosinen
  • 1 Päckchen Agar-Agar

-4 Stunden im Kühlschrank kaltstellen-

Zuspeise: Pflanzliche Sahne, eine Kugel Eis

Menü: Kalter Kirschkuchen aus gekeimten Erdmandeln

Zubereitung

Der Kirschbaum im Garten meiner Eltern.

Nach der Ernte: Was für ein schöner Anblick.

Wie süß unsere Paula: Zwar liebt sie Kirschen, aber die neugierige Pose war nur dem Fotoshooting geschuldet. Danke Hundilein. ツ

Es gibt heutzutage einfachere Möglichkeiten Kirschen zu entkernen. Bei uns wird das Messer genommen.

Das Mehl und auch die Weizenkeime wiegen wir ab.

Das Mandelmus gut durchrühren und zu den trockenen Zutaten geben.

Die Mandel-, Erdmandel- und Weizenkeimling-Mischung gut verkneten. Das kann etwas dauern.

Zu einer runden Kreisform mit Löffel oder den Fingern ausbreiten. Im besten Fall auf einer beschichteten Unterlage.

Einen Rand formen.

Kirschen und Zitronensaft in den Mixer geben.

Mit dem Holunderblütensirup zu einer glatten Masse vermixen. Wenn ihr Euch für ein anderes Süßungsmittel entscheiden sollte, entweder Bananen oder Datteln, ist der Kuchen rohköstlich.

Das Agar-Agar nach Anleitung anrühren und etwas abkühlen lassen, bis wieder ca. 42° erreicht sind. Dann das Kirschpüree hinzugeben.

Die Rosinen zu der Kirschen-Masse hinzugeben.

Zu einer glatten Masse verrühren und auf dem Rohkost-Boden verstreichen. Gerne könnt ihr es auch etwas gröber, mit Stückchen lassen.

Erst ankühlen lassen und dann die entsteinten Deko-Kirschen darauf verteilen. Mit ein paar Hanfsamen verzieren. Im Kühlschrank für ca. 2 – 3 Stunden ruhen lassen.

Wir haben eine Kugel Eis dazu gegessen, aber auch pflanzliche Sahne ist durchaus denkbar. Oder eben einfach ganz pur.

Aufgepickst ist die Cremigkeit zu sehen.

Fazit: Ein durchaus wohlschmeckender und erfrischender Kuchen, welcher die Power des Keimprozesses der Erdmandeln in sich trägt. Je länger der Kuchen abkühlen kann, desto stabiler hält er sich. Wenn ihr das Rezept ausprobiert berichtet uns gerne davon. Das Rezept stammt aus unserer Feder und wir sind erfreut, wenn ihr dies beim Teilen im Netz erwähnt. 

Silizium-Sud

#Silizium #Zinnkraut #Ackerschachtelhalm #Natur #Sud #Tee

Durch unser Zinnkraut-Booster-Rezept haben wir uns mit dem Thema Kieselsäure und Silizium und dem Einfluss auf unser Bindegewebe und stabile, gesunde Knorpel weiterhin beschäftigt. Nur wenn der Körper mit diesem Spurenelement ausreichend versorgt ist, produzieren die Knorpelzellen mehr kollagene Fasern und mehr Knorpelgrundsubstanz. Das Thema lässt mich nicht los, weil der Ackerschachtelhalm hier wächst und wir die Vorteile davon ganz umsonst nutzen können.

Falls ihr in der Stadt wohnt, könnt ihr auch auf unbehandelten Wiesen das Wildkraut pflücken und somit frisch verwenden. Achtet aber darauf, dass ihr nicht direkt am Wegesrand erntet, weil hier doch meist die Hunde entlanglaufen und ihr Geschäft erledigen.

Die Kieselsäure aus dem Zinnkraut kann aber nur von Nutzen sein, wenn die Pflanzenteile gut aufgeschlossen werden. Deshalb werden wir einen Tee davon zubereiten. Ein Aufguss davon liefert eine reiche Ausbeute des für die Knochenbildung wichtigen Elements, denn im Gegensatz zu handelsüblichen Präparaten zur Nahrungsergänzung ist die Bioverfügbarkeit von Kieselsäure beim Ackerschachtelhalm ausgezeichnet. Der Darm kann dabei etwa 95% der für den Organismus so wichtigen Siliziumverbindung aufnehmen. Bei im Handel erhältlichen Präparaten deutlich weniger.

Aber Vorsicht!

Der in Apotheken verfügbare Tee trägt folgenden Hinweis: Aufgrund unzureichender Erfahrungen nicht ohne ärztlichen Rat bei Kindern unter 12 Jahren anwenden. Nicht anwenden bei Herzbeschwerden, Nierenerkrankungen oder Leiden, bei denen eine Steigerung der Harnmenge unerwünscht ist.

Das ist wichtig zu wissen und sollte von Euch berücksichtigt werden.

Ein weiterer natürlicher Lieferant für die Kieselsäure ist übrigens die Brennnessel. Auch hiermit können heilsame Aufgüsse oder ein Sud aus der Natur-Apotheke zubereitet werden.

Rezept für ein kieselsäurereiches Zinnkraut-Getränk

Unser gesammeltes und in Wasser vorab zur Reinigung eingeweichtes Zinnkraut geben wir in unsere große Pfanne, weil unser spezieller Topf durch unseren Umzug noch in Kisten liegt. Dann füllen wir bis zum Rand mit Wasser auf.

Nun muss der Tee circa 2 Stunden leicht vor sich hin köcheln.

Anschließend sollte der Sud über Nacht ziehen und dann ausgepresst werden. Nur so kann ein hoher Anteil der Kieselsäure aus den Pflanzenstängeln herausgelöst werden.

Unser fertiger Silizium-Sud überzeugt durch seine kraftvolle orange-ockerne Farbe.

Ein paar Zitronenscheiben runden das Ganze auf.

Der Sud lässt sich gut trinken und kann eventuell mit etwas Süße aufgepimpt werden. Wir sind gespannt, was ihr für Erfahrungen damit macht. Berichtet uns gerne davon.

Alles Liebe

Eure Niki ★

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