Vernetzung | Technologie und Umwelt

„Das Bild Vernetzung | Technologie und Umwelt spiegelt das facettenreiche Thema »Lust auf Zukunft – neue Perspektiven für morgen« wider und sieht sich als Dialog zwischen Kunst, Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft.“ -N.D.-

#Wal #Meer #Gefährdung #Ökosystem #Wilderei #Kunst #Bedrohung

Lust auf Zukunft – neue Perspektiven für morgen

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG im Jahr 2026 schreibt das Familienunternehmen, wie bereits 2006, einen offenen Kunstwettbewerb aus, der sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem facettenreichen Thema »Lust auf Zukunft – neue Perspektiven für morgen« widmet.

Brücken bauen mit Kunst

Der Wettbewerb versteht sich als offene Plattform für den Dialog zwischen Kunst, Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft. Als Weltmarktführer für exakte Temperierung sieht LAUDA die Kunst als wesentlichen Faktor für die Reflexion technologischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Die eingereichten Werke sollen neue Perspektiven auf zukunftsweisende Themen eröffnen und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Möglichkeiten unserer Zeit anregen.

Facetten des Morgen

Das Thema »Lust auf Zukunft – neue Perspektiven für morgen« bietet einen bewusst weitgefassten Rahmen für künstlerische Interpretationen. Wie werden wir leben, arbeiten und miteinander umgehen? Welche Technologien prägen unseren Alltag, welche gesellschaftlichen und ökologischen Transformationen erwarten uns?

Wichtige Information: –-> Das Bild ist nicht unter den ersten 25 Kunstwerken und ist somit auch NICHT nominiert!

Ideenfindung

Die frühesten Vorfahren der Wale entwickelten sich vor etwa 50 Millionen Jahren aus landlebenden Paarhufern. Dieser Anpassungsprozess vom Landtier zum Wasserbewohner dauerte über 10 Millionen Jahre. Vor etwa 40 bis 34 Millionen Jahren waren die Urwale so stark an das Meer angepasst, dass sie das Land nicht mehr betreten konnten.

Bedeutung für das Ökosystem

Wale sind essenzielle Akteure im marinen Ökosystem und fungieren als „Gärtner der Meere“, indem sie Nährstoffe (Eisen, Stickstoff) durch ihre Ausscheidungen an die Oberfläche bringen, was das Wachstum von klimaschützendem Phytoplankton fördert. Sie binden große Mengen CO2 in ihren Körpern und speichern dieses nach ihrem Tod am Meeresboden, was sie zu wichtigen Verbündeten im Klimaschutz macht

Walarten

Artenführer
  • Beluga
  • Blauwal
  • Buckelwal
  • Gewöhnlicher Großer Tümmler
  • Gewöhnlicher Schweinswal
  • Orca (Schwertwal)

Besondere Merkmale von Walen

Flossen

Wale haben zwei Brustflossen, eine Rückenflosse und eine Schwanzflosse. Die Brustflossen sind umgewandelte Arme und helfen beim Steuern. Die Rückenflosse hilft vor allem, das Gleichgewicht bei hohen Geschwindigkeiten zu halten. Bei langsam schwimmenden Walen ist sie daher sehr klein. Die Schwanzflosse ist der Antrieb oder der Motor.

Stromlinienförmiger Körper

Wale haben einen langgezogenen, stromlinienförmigen Körper. Er bietet dem Wasser wenig Widerstand und hilft ihnen, bei der Fortbewegung Energie zu sparen.

Laute

Wale erzeugen ihre Laute nicht mit ihren Stimmbändern, sondern mit dem sogenannten Stimmorgan. Es befindet sich in der Nase. Mit ihm können Wale die verschiedensten Laute erzeugen: Sie quietschen, pfeifen, klicken, knarren, schnalzen. Buckelwale singen sogar stundenlang Melodien.

Bedrohte Tierart

Alle fünf Nashornarten sind durch Wilderei für den illegalen Hornhandel und Lebensraumverlust akut vom Aussterben bedroht.

Ob Jäger oder Lebensraumverlust, ihrem ärgsten Feind, dem Menschen, entkommen sie nicht, denn ihre größte Bedrohung ist die Wilderei.

„Walsterben ist kein Naturereignis, es ist menschengemacht.“

Hauptgründe für das Wal-Sterben

Wale sterben primär durch menschliche Einflüsse wie Fischereibeifang, Schiffskollisionen, Unterwasserlärm und Meeresverschmutzung. Der Klimawandel verändert außerdem Lebensräume und Nahrungsgrundlagen, während Walfang in vielen anderen Regionen trotzdem fortgesetzt wird.

Industrielle Fischerei (Beifang): Wale verfangen sich in Netzen (Geisternetzen) oder Schleppnetzen und ertrinken, da sie als Säugetiere zum Atmen an die Oberfläche müssen.

Unterwasserlärm: Schiffsschrauben, Sonare des Militärs und seismische Untersuchungen (Erdölsuche) stören die Echolokation. Wale verlieren die Orientierung, was zu Massenstrandungen führen kann.

Schiffskollisionen: Der zunehmende Schiffsverkehr führt dazu, dass Wale von Schiffen überfahren werden, was zu tödlichen Verletzungen führt.

Meeresverschmutzung: Plastikmüll wird gefressen und führt zum Verhungern mit vollem Magen. Zudem reichern sich Umweltgifte im Fettgewebe an, die das Immunsystem schwächen.

Klimawandel: Steigende Wassertemperaturen verändern Nahrungsgründe. Der Rückgang von Beutetieren führt zu Nahrungsnot.

Strandungen: Wale stranden häufig aufgrund von Desorientierung, Unterwasserlärm oder indem sie einem Leittier ins flache Wasser folgen.

Walfang: Trotz Schutzbestimmungen wird in einigen Ländern (z.B. Japan, Norwegen, Island) weiterhin Jagd auf Wale gemacht

Der heiße Atem der Meeresriesen

Die Wasserfontäne des Wals ist keine Fontäne aus flüssigem Wasser, sondern kondensierte Atemluft. Beim Auftauchen stößt der Wal mit hohem Druck warme, feuchte Luft aus, die in der kälteren Umgebungsluft kondensiert. Dabei atmet das Tier nach langen Tauchgängen aus und sofort wieder ein.

Bildbeschreibung

Einleitung:
Der Protagonist in diesem Bild ist der Blauwal. Wale sind für das Ökosystem essenziell, da sie als „Gärtner der Meere“ fungieren, massiv zum Klimaschutz beitragen und Nährstoffe im Ozean verteilen. Mit den Icons der neuen Technologien möchte ich auf den Einsatz dieser modernen Systeme zum Schutz und Erhalt der Umwelt hinweisen.

Werkbeschreibung:

In dem vorliegenden Bild soll die Vernetzung von Technologie und Wissenschaft und Natur, Tier- und Umweltschutz aufgegriffen werden.

Bildmitte

In der Bildmitte steht die aufgehende Sonne für das Erscheinen immer neuer Technologien, besonders die KI welche durch die Sterne dargestellt wird. Das Gehirn steht darüber und sollte immer die führende Intelligenz sein. Durch die Vernetzung und dem Einsatz, der durch die Icons dargestellten Techniken, ergeben sich unzählige Möglichkeiten zum Schutz unserer Umwelt.

Die Fontäne des Wals wird im Bild als Blumenpracht dargestellt, um die Verknüpfung zu der Vegetation im Wal-Bauch aufzuzeigen.

Unterer Teil

Im unteren Teil vom Bild befindet sich der Betrachter in der Unterwasserwelt: Hier steht der Blauwal im Fokus, der durch sein leichtes Auftauchen, die Verbindung zur oberen Welt schafft. Auffällig sind die Bäume in seinem Körperinneren, welche deutlich machen, wie sehr das Ökosystem, von den Meeresriesen profitiert.

Oberer Teil

Ikons in der linken oberen Seite des Bildes:

Hand | Herzlichkeit: Zu einer idealen Vernetzung von Mensch , Tier, Umwelt, Technologie und Wissenschaft, gehört immer eine Portion Herz und Verständnis, damit das Endresultat allen zugutekommt.

Solarpanel: Egal ob kleine, faltbare Solarpanels oder fest installierte Solaranlagen. Sonnenenergie ist für Boote ideal.

Ökostrom: Die Kombination von Ökostrom und Walschutz ist ein innovativer Ansatz, um Klimaschutz direkt mit dem Erhalt mariner Ökosysteme zu verbinden. Wale gelten als wichtige „Gärtner der Meere“, die durch das Nährstoffrecycling das Wachstum von CO₂-bindendem Phytoplankton fördern.

Ökologischer Fußabdruck: Ein kleinerer ökologischer Fußabdruck trägt direkt zum Walschutz bei, da Wale entscheidend für das Klimagleichgewicht sind und unter den Folgen des Klimawandels (wie Erwärmung und Ozeanversauerung) leiden.

Ikons in der rechten oberen Seite des Bildes:

Satellit: Satelliten-Monitoring & KI: Das Projekt „SPACEWHALE“ nutzt KI zur Erkennung von Walen auf hochauflösenden Satellitenbildern, um Bestände zu überwachen.

Cloud: Cloud-KI einsetzen, um Wale und Robben zu überwachen. Dabei analysiert die KI enorme Datenmengen aus Luftbildern, um Populationen zu zählen und Bedrohungen zu identifizieren.

Drohne: Multispektralsensoren auf Drohnen ermöglichen die Analyse von Gewässern und die Überwachung von Meeressäugern.

Standort: Weltweit gibt es zahlreiche ausgewiesene Standorte und Schutzgebiete für den Walschutz, die von lokalen Küstenzonen bis zu großen internationalen Meeresschutzgebieten reichen.

SAT-Anlagen: Die Satellitentechnologie ist ein Schlüssel zum Walschutz von morgen. Deshalb wird weltweit an deren Weiterentwicklung geforscht.

Funkboje: Intelligente Bojen = Das „künstliche Ohr“ im Wasser analysiert Geräusche in Echtzeit, erkennt Wale und warnt Schiffe vor Kollisionen.

Bildmitte:

Die aufgehende Sonne ist mit den KI-Sternen versehen, während darüber das menschliche Gehirn abgebildet ist. Da die größte Gefahr von KI die Verdrängung des Denkens ist, ist die Kooperation von beidem unabdingbar. KI ersetzt somit nicht das menschliche Gehirn: Es ist das Zusammenspiel von künstlicher zu menschlicher Intelligenz.

Farbwahl:

Seitenränder:

Der Übergang von Rot zu Blau ergibt sich aus der Farbtemperaturskala von warm zu kalt. Die exakte Temperierung zeigt auch die natürliche Temperaturregelung zwischen Himmel, Erde und Wasser.

„Ein Ozean ohne Wale, ist wie ein Himmel ohne Sterne.“

Wal

Titel: Vernetzung | Technologie und Umwelt

Künstler: Niki Dancker

Entstehungsdatum: März 2026

Thema: Lust auf Zukunft – neue Perspektiven für morgen

Technik: Acrylfarbe mit Pinsel, Spachtel und Stiften

Material: Leinwand auf Holzrahmen

Größe: 85 cm x 115 cm

Fazit: Neue Perspektiven entstehen durch das Einsetzen von sinnvollen Technologien, das macht Lust auf Zukunft.

Herzschatz´liche Grüße

Eure Niki ✿