Spätherbstlicher Waldorfsalat

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Meist in Restaurants gibt es den Waldorfsalat als Bestelloption und wir können uns nur gering an den intensiven Mayonnaise-Geschmack erinnern. Im Grunde könnten wir das Original eins zu eins nachbauen, da mittlerweile alle Produkte auch in der pflanzlichen Form zu Verfügung stehen. Das heißt jedoch nicht, dass sie gesünder sind. Und so verzichten wir heute auf die pflanzliche Mayonnaise und interpretieren unsere Erinnerung ein wenig anders.

Titel: Herbstlicher Waldorfsalat

Rezept von: uns

Besonderheit: pflanzlich, vegan

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Speiseart: Salat

Gang: Vorspeise

Portionen: Für 2 Personen

Zutaten:

  • 1/2 Knollensellerie
  • 1/2 Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • ½ Zitrone
  • 1 Handvoll Radiccio-Blätter
  • Gemüsebrühe zum blanchieren
  • 40 g Walnüsse

Salatsoße:

  • 100 ml Kochcreme vegan
  • Salz, Pfeffer
  • weißer Essig, Wasser
  • 1 TL mediterrane Kräuter
  • 1 TL Zwiebelpulver, Kümmel, Basilikum
  • 2 TL Eiersatz
  • Frisch: Basilikum, Schnittlauch

Zubereitung:

Unser Warenkorb besteht aus dem Knollensellerie, Kürbis, Zwiebel und einem Apfel.

Spätherbstlich“ ist unser Waldorfsalat deshalb, weil wir Kürbis mit verarbeiten werden. Diesen und den Sellerie in feine Stifte schneiden Wir haben heute keine Küchenmaschine zur Hand, weshalb bei uns auch gröbere Streifen durch das Schneiden mit dem Messer darin vorkommen.

In einem Topf mit Gemüsebrühe kurz blanchieren. Das heißt, das Gemüse ist noch bissfest. Nach diesem Kochprozess den Sellerie und den Kürbis kalt abschrecken und gut abtropfen lassen, so wird der Garvorgang unterbrochen.

Die Zwiebel schälen und ganz fein würfeln.

Den Apfel, falls gekauft, gut waschen und in feine Stifte schneiden. Ähnlich dem Sellerie und dem Kürbis. Mit der vorab ausgepressten Zitrone beträufeln, so können wir die sonst beginnende Braunfärbung verhindern.

Die Walnüsse grob hacken.

Einen kleinen Teil der Walnüsse versüßen wir uns: Dazu WasserZucker und Vanille in eine Pfanne geben und aufkochen lassen. Dann die Nüsse dazu geben und so lange kochen, bis die Masse karamellisiert. Das dient der Deko und dem späteren Genuss, wer das möchte.

Für die Salatsoße geben wir die oben genannten Zutaten zusammen und vermengen alles.

Dann den Eiersatz herstellen und zwei Teelöffel in den Salat geben.

Die Kräuter wie Basilikum und Schnittlauch klein hacken und in die Salatsoße geben. Gut umrühren.

Im letzten Schritt vermengen wir alles und lassen es gut durchziehen.

Wir richten den Salat auf einem Teller an und stellen dazu optional eine Soßenvariante bereit, welche aus unserem Original besteht und mit etwas Spinat aufgewertet wurde.

Aufgespießt gut zu handhaben, weil die bei uns etwas gröberen Stifte dienlich sind. Nichtsdestotrotz spielt die Schnittweise hier keine Rolle. Am besten immer nach dem eigenen Vorlieben hantieren.

Hier die grüne-Soße-Variante. Auch wenn es rein gar nichts mit dem „Original“ zu tun hat ist es für manch Familienmitglied eine Option.

Fazit: Unsere Interpretation hat geschmeckt und es hat uns an nichts gefehlt. Anders als das Original, ist es eine Soßenvariante, die Abwechslung bringt. Probiert es doch einmal aus und berichtet uns davon.

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