Tag: 7. August 2022

Hanna | Unser Patenkind

#Hanna #Patenschaft #Liebe #Zuneigung #Hilfe #Unterstützung #Jedermann #alle

Zuchtsau 624

Unsere erste gemeinsame Tierpatenschaft zwischen mir und meinem lieben Mann: Hier ist unsere Zaubermaus… naja eher ein Riesenschwein, die Hanna. Auch wenn wir wissen, dass viele weitere Menschen die Patenschaft des Tieres schon übernommen haben, fühlt es sich einfach richtig und wichtig an, dieses Leben zu finanzieren. Das Geld kommt so oder so in einen großen Pott, von dem alle geretteten Tiere profitieren. Ein unsagbar gutes Gefühl.

Als wir den Käfig zur Kastenhaltung zur Veranschauung sehen, wird uns ganz anders zu Mute. Wir fühlen das Leid, die Qual und die Pein, welche die Tiere tagtäglich in der Massentierhaltung verspüren. Die Enge der Käfige, das damit verbundene Leid des Freiheitsentzuges und der Verlust von Glück und Frieden, was diese Tiere fühlen und empfinden können.

Der Text ist vom „Land der Tiere“ und beschreibt es wahrheitsgetreu:

„Hanna sieht Land.

Ob man sich bei der Zucht gedacht hat, es wäre besser, wenn die Schweine das alles, was ihnen angetan wird, nicht sehen? Das würde irgendwie Sinn ergeben…

Schweine wie Hanna, deren Ohren derart vor den Augen hängen, dass sie kaum sehen können, nennt man übrigens „Landrasse“. Land sehen allerdings die allerwenigsten von ihnen, denn selbst wenn sie sehen könnten: da ist keins. Sie stehen in Mastställen, Kastenständen, Abferkelständen, Tiertransportern, Schlachthöfen. Dass sie das ganze Elend nicht sehen, ändert nichts an ihren Leiden, die sie als “Nutztiere” mit allen anderen Sinnen ertragen müssen.

Hanna kann jetzt Land sehen, trotz dieser Ohren. Sie sieht es, wenn sie rennt – und sich ihres Lebens freut.“

Hier im Land der Tiere hat Hanna ein etwa 30.000 Quadratmeter großes Paradies mit Freiflächen, viel Wald und Teich nur für sie und ihre Artgenossen. Aus einer ehemaligen NVA-Abhörstation wurde ein Gebäude mit großen Offenställen, Lagerraum und Küche erbaut.

Wir sichern Hanna mit unserer Patenschaft ein glückliches Leben und freuen uns auf einen erneuten Besuch bei ihr, den anderen Tieren und der lieben Crew, die sich Tag für Tag für unsere Mitlebewesen einsetzen. Danke dafür!

Wir freuen uns auf alles Weitere was kommt.

Nachtrag: Kurz nach unserer Heimkehr haben wir die Patenschaft-Urkunde von Hanna erhalten und sind nun mächtig stolz. Danke dafür!

Land der Tiere

#LandderTiere #Mecklenburg-Vorpommern #Lebensort #vegan #Tierschutzzentrum

Wir sind in Mecklenburg-Vorpommern und besuchen das „Land der Tiere“ in Vellahn (OT Banzin). Das war mein Abschieds-Urlaubs-Wunsch, den wir uns mit dem heutigen Tag erfüllen.

Von Anja werden wir mit vielen weiteren Besuchern herzlich in Empfang genommen und begrüßt. Wir dürfen kurz danach die Rundführung mit den anderen Teilnehmern starten.

Von weitem winken wir dem süßen Schweineduo zu. Diese beiden werden wir heute nicht mehr antreffen. ツ

Anja, die uns durch das Areal führt, macht das mit solch einer Leidenschaft und Herzblut, dass wir Ihren Erzählungen fast nur mit offenem Mund folgen können. Die erlebten Situationen lassen sich somit hautnah miterleben und nachempfinden. Dafür vielen lieben Dank!!

Unsere erste Station beginnt bei den Hühnern. Sie lauschen den Erzählungen von Anja und sind genügsam mit unserer Anwesenheit.

Auch die Schafe lassen sich kurz blicken, wobei die Hitze sie kurz danach schon wieder in den kühleren Stall verschlägt.

…das ist auch unsere Überzeugung.

Die „Bruteierproduktion“ nennt man das, wofür die Puten misshandelt und ausgebeutet werden. Sie leben in sogenannten „Elterntierfarmen“, nur existent für den Zweck, Eier zu legen, aus denen dann in einer Großbrüterei Küken werden: Küken für die Putenmast. Viele Monate und Jahre eingesperrt zu sein mit Tausend anderen Puten und ständigen brutalen Zwangsbesamungen kennzeichnen die Tiere. Hier nun dürfen sie für immer frei sein und das Leben genießen.

Das ist der Käfig zur Kastenhaltung. Sauen, die in Schweinezuchtbetrieben für die Ferkelproduktion gehalten werden, verbringen ungefähr die Hälfte ihres Lebens in körperengen Metallkäfigen, von der Industrie als „Kastenstand“ bezeichnet. Dieser Kastenstand ist so klein, dass sich die Sau darin kaum bewegen kann. Die Industrie begründet diese Haltungsform damit, den Verlust von Föten und die Sterberate von Ferkeln gering zu halten. Es geht aber vor allem um Wirtschaftlichkeit, in möglichst kurzer Zeit auf möglichst kleinem Raum möglichst viele Schweine zu produzieren. Hier vor Ort schwer zu beschauen.

Hier leben die Schweine und Wildschweine zusammen.

Das  Böcklein zeigt seine Größe und besteigt die Baumstumpfe.

Gemeinsam verspeisen wir am Ende der Führung leckeren veganen Kuchen und Seitan-Burger und tauschen uns über viele Gemeinsamkeiten aus. Außerdem unterschreiben wir unsere Patenschaft für unser Patentier. Das macht uns glücklich. Danke Anja für deine Fürsorglichkeit und auch der Crew für den wunderbaren Tag im „Land der Tiere“.

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