Monat: August 2020

Obsternte

#Obst #Wiese #Natur #kostenlos #umsonst #gratis #Dankbarkeit ❀ ✿ ❁ ✾ ✽ ❃ ❋

Umgeben von weiten Wiesen und wildwachsenden Bäumen und Sträuchern eröffnet sich uns ein Gabentisch, frei zugänglich, von Mutter Natur. Diese robusten, meist recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse und das völlig umsonst.

Oft schon haben wir uns gefragt, warum die meisten Menschen lieber in den Laden gehen, um dort Kirschen zu kaufen, anstatt einen schwer beladenen, wilden Baum von seiner Last zu befreien. Da faulen die wunderbar schmeckenden roten Perlen einfach so vor sich hin und der Mensch möchte lieber sein Geld dafür ausgeben.

Nun gut, eines unterscheidet die Kirschen im Laden zu denen auf dem wilden Baum: Die Zuchtware gleicht einem Bildnis. Alle haben die gleiche Form, Größe und Farbe. Das kann man von dem wildgewachsenen Obst wohl eher nicht behaupten. Außerdem ist scheinbar das Interesse nicht so groß, eigenhändig in stacheliges Geäst hineinzugreifen und Früchte zu pflücken, für die es irritierenderweise auch gar keine schriftlichen Angaben gibt: Keine Sortenbezeichnung, keine Handelsklasse, kein Mindesthaltbarkeitsdatum.

Kann man so etwas überhaupt essen?

Naja, das war wohl jetzt etwas überzogen, aber wenn wir uns die prallgefüllten Bäume so ansehen, kommen solche Gedankengänge zustande.

Wer sich beim nächsten Spaziergang in seiner Stadt oder der Natur genau umsieht, wird allerlei essbare Köstlichkeiten entdecken. Prinzipiell ist Pflücken erlaubt, jedoch sollten einige Regeln beachtet werden.

Wahrt auf jeden Fall die Eigentumsrechte. Das ist sehr wichtig, damit ihr hier keine Probleme bekommt. In Reutlingen werden beispielsweise weiße Schleifen um die Bäume gebunden, welche signalisieren sollen, dass hier umsonst geerntet werden darf. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz darf man wild wachsende Früchte und Pilze „in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen“. Bayerns Landesverfassung zum Beispiel erlaubt in Artikel 141 ausdrücklich „die Aneignung wild wachsender Waldfrüchte in ortsüblichem Umfang“. Diese Gesetze! Aber um auf der sicheren Seite zu sein macht es Sinn sich mit diesem Thema etwas zu beschäftigen, um nicht in ein Fettnäpfchen zu treten.

Online werdet ihr bestimmt fündig werden, was es in Eurer Gegend an Obst zu ernten und daher zu retten gibt. Auf mundraub.org beispielsweise findet ihr Standorte wildwachsender Früchte aller Art verzeichnet. Es ist eine mitmachende Community. Schaut doch mal rein.

Für uns ganz bedeutsam: Geht behutsam mit Baum, Strauch und Natur um. ღ

Hier schenkt uns die Natur wunderbar schmeckende lila Zwetschgen. Wir nehmen nur so viel mit, wie wir zwei Herzschatzbewohner für den Eigenbedarf zuhause verbrauchen können.

Ein prall gefüllter Apfelbaum. Am liebsten suche ich den Boden ab und wähle die Früchte aus, die noch nicht von unseren Wurmfreunden bewohnt sind.

Reife Holunderbeeren.

Klee schmeckt wunderbar zusammen mit einem Apfel.

Auch Mirabellen landen bei uns im Körbchen.

Fazit: Vielleicht motiviert Euch das. Wir danken Mutter Natur und lassen es uns schmecken.

Kartoffelkiste

#Basteln #Malen #selbermachen #günstig #easy #Kinder #Zwerge

Mit unserer Gemüselieferung kommt auch ein großer Sack Kartoffeln, welchem wir in unserer heutigen Mal- und Bastelaktion eine Aufbewahrung kreieren möchten.

Utensilien

  • Karton
  • Farbe
  • Pinsel oder Handschuhe
  • Unterlage

Vorgehensweise

Mischt Euch die für Euch passende Farbe zusammen, welche Eure Kartoffelkiste zieren soll. Wir haben Dunkelbraun und Ocker gewählt.

Sucht einen Karton aus, der Euch zwecks der Größe entspricht und schneidet die oberen Schließelemente ab, damit ihr eine luftige Aufbewahrung erhalten könnt.

Nun bemalen wir unsere Kartoffelkiste mit der Grundfarbe. Lasst es schön antrocknen. Bei den momentanen Temperaturen geht das recht zügig.

Nun geht es ans Verzieren. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf.

Nun könnt ihr einen schönen Platz suchen, um Eure leckeren Kartoffeln zu lagern.

Die Zwerge nehmen dafür gerne bunte, grelle Farben. Lasst sie sich austoben. Sie können sich beispielsweise Aufbewahrungskisten für ihre Zimmer gestalten oder auch für die Kita ein Geschenk zaubern. Irgendwie fehlen hier immer Aufbewahrungselemente. Farbenfroh, ordnungskonform und durchaus ein Kunstwerk. Bravo ihr Lieben.

Fazit: So einfach und fast kostenlos. Minimalismus par excellence und das sehen und fühlen auch die Kleinen.

Siegen

#Siegen #NRW #Ausflug #Familiy #Natur #Message #Tiere

Schaut mal welche Botschaften uns an diesem sonnig warmen Tag in Siegen erwarten. Wir sind ganz begeistert und wollen dieses Erlebnis gerne mit Euch teilen.

„Vegan Leben ist so super!“

Genau, denn pflanzenbasiert zu essen macht viel mehr aus uns, als wir glauben. Denn mit der tierleidfreien Ernährung verändern sich automatisch auch andere Bereiche im Leben zum Positiven. Beispielsweise fühlen wir uns noch stärker mit der Natur verbunden als jemals zuvor.

Beim Weglassen von tierische Produkten geht es nicht um Verzicht, sondern um Freiheit.

„Ich esse nur selten Fleisch.
Ich schlage nur selten Kinder.
Ich vergewaltige nur wenige Frauen.
Fällt Dir was auf?“

Das klingt eventuell hart, zeigt aber den widersprüchlichen Hintergrund bei diesen Aussagen auf.

„Hühner sind intelligente und lebensfrohe Individuen.
Sie möchten nicht geschreddert werden! Nur weil Du es nicht schaffst, auf Eier zu verzichten?“

„Das System Milch: Kühe werden gegen ihren Willen geschwängert! Dann werden Ihnen die Kinder (Kälbchen) weggenommen.“

„Wähle das Land! Wo ist der Unterschied?“

Fazit: Die Message ist angekommen und der Weg das Ziel. Probiert es doch einmal aus. Go vegan.

Floh-Bagels

#Bagel #Flohsamenschalen #fluffig #Vollkorn #tierleidfrei #vegan #deftig #füralle

Wir stehen kurz vor unserem Ausflug ins Siegerland, weshalb heute ein zügiges Rezept umgesetzt wird.

Ausschlaggebend für unsere Rezeptur sind von mir fehlgekaufte Flohsamenschalen. Diese haben ich online bestellt und in der ungemahlenen Variante erhalten. Daraufhin haben wir versucht die kleinen Kerne zu zermahlen, was uns nicht wirklich gelungen ist. Um die uralte Heilpflanze nicht unbenutzt im Aufbewahrungsschrank stehen zu lassen, kommt sie heute beim Bagel backen zum Einsatz. Premiere also. Mal sehen, was uns erwartet.

Zutaten

  • 210 g Dinkelmehl 1050
  • 30 g Flohsamenschalen (teils gemixt)
  • 20 g Leinsamen gemahlen
  • 5 g Trockenhefe
  • 160 g lauwarmes Wasser
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Omega-3-Öl

Topping

  • Vegane Sahne (optional)
  • Schwarzer Sesam
  • Sonnenblumenkerne
  • Leinsamen
  • Hanfsamen

Zubereitung

Im Prinzip unterscheidet sich die Herstellung unseres Hefeteiges, trotz der Beigabe der Flohsamenschalen und der Leinsamen nicht sonderlich von der üblichen Zubereitung.

Da ich mich aber heute dem Teig gewidmet habe und nicht mein maßgetreuer Gemüsekobold, gibt es in diesem unseren Fall keine Reihenfolge der Zutaten, sondern es wurde kreativ wie es bei mir nun einmal so ist, alles zusammengerührt und liebevoll verknetet. Das führt im Regelfall auch zum Ziel.

Es scheint mein Glückstag zu sein, denn der Teig geht tatsächlich auf.

Für Euch aber kommt hier die wohl sicherere Variante:

  1. Gebt die Hefe mit dem Zucker in das lauwarme Wasser. Verrührt alles und wartet, bis die Hefe anfängt zu arbeiten.
  2. Das Mehl, die Flohsamenschalen und die gemahlenen Leinsamen mit dem Salz vermengen und eine Mulde in der Mitte formen.
  3. Die Hefemischung mit dem Pflanzenöl hineingeben. Mit dem Mehl leicht bedecken.
  4. Dann mit einem Löffel herumrühren und mit den Händen ordentlich durchkneten. Nicht zu kurz!
  5. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch an einem warmen Ort 50 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Ab hier lest ihr die fachgemäße Weiterverarbeitung des nun fertigen Teiges wie gewohnt weiter.

Nun den Teig noch einmal kurz durchkneten und 4 Kugeln formen. Bei uns waren es ca, 120 g. Auf ein Backblech legen und nochmal 10 Minuten ruhen lassen. Mit einem Holz-Grill-Spieß stechen wir Löcher durch die Mitte der Teigkugeln. Hier könnt ihr mit den Fingern etwas nachhelfen, falls Euch das Loch in der Mitte zu klein erscheint.

Das Abenteuerlichste am heutigen Bagel-Backtag ist wahrhaftig das Eintunken der Bagels in das siedende Wasser. Dies erfolgt knapp 30 Sekunden von allen beiden Seiten. Noch höher und fluffiger fühlt sich der Teig nun an.

Mit veganer Sahne bestreichen und Körnern verzieren. Ihr seht hier schwarzer Sesam, Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Hanfsamen.

Ab in den Ofen mit unseren schönen Bagels. 20 Minuten bei 200°, Ober-Unterhitze dürfen sie dort verweilen.

Aufgeschnitten sind die Bagels komplett fluffig. Trotz der fraglich klingenden Stimmen zu Anfangs zwecks der Flohsamenschalen.

Wir bestreichen unseren ersten eigenen veganen Bagel mit palmölfreier Margarine und belegen ihn mit tierleidfreiem Mett.

Die Hefekringel mit dem typischen Loch in der Mitte haben uns tatsächlich überzeugt. Ganz besonders die Konsistenz. Bagels haben eben einen ganz eigenen Biss. Ihr Teig ist irgendwie zäh und doch so weich. Sie können süß aber auch herzhaft belegt werden. So toll.

Fazit: Das sind bestimmt nicht unsere letzten Bagels. Im Gegenteil, irgendwie ist unser Interesse geweckt und wir bleiben mit der jetzigen Rezeptur bestimmt nicht stehen. Probiert es aus. Go vegan.

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