Verwendete Technik Material: Acrylfarbe, Aquarell und Pastellkreide.
Datum der Entstehung: August 2023
Werk: Groß-Bild
Vorgeschichte:Tilikum hat 2013 die Aufmerksam vieler Menschen in dem Film Blackfish auf sich gezogen. Doch auch die Lebensgeschichten der anderen Orcas, beispielsweise Keiko, Migaloo oder Tokitae (Lolita) ziehen die traurige Wahrheit mit sich: Ein Leben auf engstem Raum unter lebensunwürdigen Bedingungen.
Im Januar 2017, im geschätzten Alter von 36 Jahren, starb Tilikum an bakterieller Lungenentzündung.
Lisa Lange, Senior Vice President von PETA, fasste es zum Zeitpunkt seines Todes mit folgenden Worten zusammen: “Von dem Moment an, als er von seiner ozeanischen Familie genommen wurde, war sein Leben tragisch und voller Schmerz, genauso wie das Leben der anderen Tiere, die immer noch in den Tanks und Ausstellungen von SeaWorld verbleiben.”
Grund des Entwurfes: Aufmerksamkeit auf die Tierqual in Zoos, Tierparks und Aquarien.
Beschreibung Bild: Zu sehen ist ein Orca, der aus der Gefangenschaft entfliehen kann, in dem das Mädchen die Gittertüre zum Ozean mit der Schere aufgeschnitten hat. Der Killerwal ist nun in Freiheit, nämlich dort, wo er auch hingehört. Das Mädchen hält ihm freudestrahlend Blumen vor sein Gesicht, welches das Willkommen heißen symbolisieren soll. Auch wenn es ein Tagtraum bleiben wird, ist das ein großer Wunsch!
Beispiel:
Als ich noch im Kindergarten gearbeitet habe, bin ich durch die Betrachtung solcher Bilder oft in ganz besondere Gespräche gekommen. Da werden die Gedanken und Gefühle über das Zusammenleben mit Tieren ganz real. Kinder hinterfragen so viel. Sie empfinden und fühlen alles was tagtäglich im Hintergrund mit unseren Seelenverwandten geschieht. Da bin ich mir sicher. Die Frage ist, ob dies von den Erwachsenen wahrgenommen und unterstützt oder ignoriert wird.
Verwendung: Als Einstieg (Bilderörterung) zum Thema Gefangenschaft in Aquarien in Schule oder Weiterbildung. Auch als Raumverkleidung in Tierschutzhöfen, Tierheimen oder anderen Organisationen denkbar.
Mitmachen:Empty the Tanks ist eine weltweite Veranstaltung, gegen die in Gefangenschaft gehaltenen Delfine und Wale und bietet Aktivisten eine friedliche Möglichkeit, um ihre Stimme gegen die ausbeutende Industrie zu erheben. Ich selbst war zahlreiche Male vor dem Nürnberger Zoo und Duisburg dabei und auch beim Japan Dolphins Day in Berlin und Düsseldorf. Es gibt also Möglichkeiten eine Stimme, für die Stimmlosen zu sein.
Titel des Werkes: Geschenktes Leben (Befreiung Schwein)
Entstehungsjahr: 2023
Format: 115 cm x 85 cm
Beschreibung des Trägers: Leinwand | Holzrahmen
Verwendete Technik Material: Acrylfarbe mit Pastellkreide.
Datum der Entstehung: Juni 2023
Werk: Groß-Bild
Rettung eines Mastschweines
Vorgeschichte: Als Jugendliche habe ich nachts oft von den in Massen eingesperrten Tieren, in diesem Fall Schweinen, geträumt und regelrecht ihre Schreie vernommen, auch wenn das nur auf mentaler Ebene vonstatten ging. Seit dem damaligen Zeitpunkt lies mich der Gedanke nicht mehr los, die Tiere aus ihren Folterkammern zu befreien. Auch wenn der Tagtraum utopisch zu sein scheint, musste ich ihn nun bildlich einfach festhalten.
Grund des Entwurfes: Aufmerksamkeit auf die Massentierhaltung in Schweineställen.
„Rund 99 Prozent der Schweine müssen in Deutschland in der konventionellen Haltung leben, was umgangssprachlich als Massentierhaltung bezeichnet wird. Je nach Gewicht steht sogenannten Mastschweinen jeweils maximal 1,0 Quadratmeter Platz zur Verfügung – und somit weniger als die Fläche einer handelsüblichen Badewanne.“
Siehe Bericht Peta:Zucht und Haltung von Schweinen in Deutschland: So leiden die Tiere in der Mast
Verwendung: Als Einstieg (Bilderörterung) zum Thema Massentierhaltung in Schule oder Weiterbildung. Auch als Raumverkleidung in Tierschutzhöfen, Tierheimen oder anderen Organisationen denkbar.
Die Aufgabe: Überlege eine Bildszene, welches den oberen Satzbeginn fortsetzen könnte.
Technik: Malen mit Acryl
Größe: 50cm x 70cm
Maltechnik: Feine Pinselführung auf Leinwand
Vorgehen:
Die Vorüberlegung beide Welten auf einem Bild zu positionieren ist die Grundlage der Endszene.
Der obere Teil des Bildes fällt auf das aktuelle Szenario auf jedem Flecken der Erde, in welchem Tiere konsumiert werden. Der untere Teil spiegelt meinen Wunschtraum wieder, dass alle Lebewesen auf dieser Erde in Frieden zusammen leben.
★
Fazit: Maximaler Frieden zwischen allen Lebewesen ist die Lösung. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
„Die Kellerei Kaltern ist eine historische Winzergenossenschaft, die ein ganzes Dorf und seine Weinbauern repräsentiert. Sie ist die Botschafterin für Weine, die rund um den Kalterer See wachsen, insbesondere für die Sorte Kalterersee. Weine, die mit viel Fingerspitzengefühl, Leidenschaft und Expertise von einer großen Gemeinschaft gekeltert werden: finessenreich, komplex und doch wunderbar unkompliziert.“
„Kunst.stück 2023“ Weinetikett
„Eine Landschaft im Fluss des Lebens. Sie hebt und senkt sich zum Atem der Natur, im Auf und Ab der Tage aus Sonne und Dunst. Es schwingt im Takt die Schaukel der Jahreszeiten, die Reben wogen an den sanften Hängen. Das Beste in die Beeren! Und veredelt durch die Hand des Kellermeisters in die Flasche. Sorgsam verwahrt, bis sich der Vorhang aus Kork wieder hebt. Dann schwebt der Artist, im zeitlosen Moment vor den staunenden Augen des Publikums. Sein Salto endet in den Händen der Erinnerung. Ein kunst.stück.“
Präsentation zum Thema „Charakter über Generationen“
Mit großem Interesse und auch Staunen, habe ich die Geschichte der Rebsorte Vernatsch gelesen. Auch die geschichtliche Information über die zwei Weinberge haben meinen Entwurf beeinflusst.
Dargestellt ist die junge Anlage (15 Jahre) auf der rechten Seite in blattgrün und der historische Weinberg (100 Jahre) auf der linken Seite in veilchen-blau. Das ist der Anzahl von Jahren zuzuschreiben und keinesfalls der Qualität. Denn im Prinzip lernt das „Kleine“ von den Erfahrungswerten des „Großen“, was durch die immense Leuchtkraft in den grünen Tönen zum Ausdruck kommt. Die solide historische Seite schöpft aus ihrer Stabilität über mehr als einem Jahrhundert und strahlt das im Entwurf, allein durch ihre große Fläche, aus. Verbindend ist der goldene Ton, welcher von der jungen Anlage in den historischen Weinberg überschwappt und damit die Tradition vereint und den zeitlosen Charakter symbolisiert.
Farbgebung:
Der Rebsorte Vernatsch werden folgende Geschmacks-, und Farbkomponenten zugeschrieben: Blumige Noten wie Veilchen + frische Beeren. Dies habe ich in meiner Farbwahl berücksichtigt und auf Veilchen-Lila gesetzt und dem frischen Grün der Blätter.
Die Farbe als Verbindung zwischen beiden Generationen ist das Gold aus dem Firmen-Logo der Kellerei Kaltern, welches sich als Linie durchzieht.
–> Ergebnis: Leider hat es der Entwurf unter den 170 Einsendungen nicht zur Auszeichnung geschafft. Demnach ist es KEIN Etikett vom Weingut!
Verwendete Technik Material: Acrylfarbe, Aquarell und Pastellkreide.
Entstehungsjahr: August 2024
Werk: Groß-Bild
Thema:
Im Kapitel 8 des Amos-Buches wird vor der sozialen Ungerechtigkeit gewarnt, die in einer Gesellschaft vorherrscht, in der nur das Geld zählt. Alle Erträge der Natur, ob als Geschenk oder aus menschlicher Arbeit erlangt, sollten von jedem einzelnen Menschen in Frieden genossen werden können. Da auch zur damaligen Zeit religiöse und soziale Missstände im Land vorherrschten, machte er darauf aufmerksam, weil erst durch die Empathie für die Bedürftigen ein friedliches Miteinander möglich ist. Ganz zu verurteilen war für ihn das egoistisches Verhalten bezogen auf Profit und Reichtümer, weil dadurch zeitgleich die Armen ausgebeutet wurden, um sich daraus Vorteile auf derer Kosten zu versprechen.
Bis heute hält sich dieses Ungleichgewicht auf unserer Welt, weshalb ich mich sehr kritisch, mit dem humanen und gesellschaftspolitischen Problem bildlich auseinandersetze.
Grund des Entwurfes: Aufmerksam machen auf die soziale Ungerechtigkeit in der Vergangenheit und heute.
Ideenfindung: Bibelvers aus Amos
Beschreibung Bild:
Dargestellt ist ein Ausschnitt eines typisch afrikanisches Dorfes, in welchem die Menschen in Armut und überschaubarem Hab und Gut leben. Nicht allein der Umstand ist gegeben, dass einfach nur das Nötigste zum Überleben vorhanden ist… nein, nun kommt auch noch ein Geldeintreiber aus der Großstadt um sich noch den Rest zu holen. Das Leid der betroffenen Personen ist zu spüren. Im Hintergrund versucht der Taxifahrer das Auto aus dem Matsch zu schieben, was schier unmöglich erscheint. Der Ernährer der Familie reagiert verzweifelt, in dem er dem einfordernden Mann eines seiner letzten Hühner zur Versöhnung entgegenstreckt. Die Gattin kann ihren Augen kaum trauen und bleibt innehaltend vor dem Eingang der kargen Unterkunft stehen. Den Säugling schlafend am Rücken festgebunden. Sie ist es, die sich Sorgen macht, in den nächsten Tagen ausreichend Lebensmittel vorrätig zu haben, weil sie vorausschauend, um die Folgen weiß. Die Waage, mit welchem das Kleinkind im Vordergrund fast schon apathisch spielt, spiegelt das Gleich-, oder Ungleichgewicht der Situation wieder. Die Lösung ergibt sich aus dem Gefühl des Betrachters. Bezogen auf den Bibelvers, hat sich aus der Sicht der Ungerechtigkeit, nichts verändert. Im Gegenteil: Reichtum und Armut nehmen weltweit stetig zu, so dass die Kluft dazwischen immer größer wird.
Beispiele aus dem Leben:
Amos lebte in der Mitte des 8. Jahrhunderts vor Christus und hat uns in einer kleinen Schriftpassage in den prophetischen Büchern der Bibel, seine Ansicht über Geld hinterlassen. Und das, obwohl Amos ein wohlhabender Mann war, der im Besitz von Viehherden und Maulbeerplantagen war. Eigentlich hätte er sich zurücklehnen können, um seinen Reichtum zu genießen. Umso mehr bin ich beeindruckt, wie hart er mit den Reichen seiner Zeit ins Gericht ging. Das imponiert mir wirklich sehr. Geld ist ein Zahlungsmittel, nicht mehr und nicht weniger. Trotzdem ist ein Leben ohne Geld, im großen Teil der Welt, nicht vorstellbar, während ein Zuviel des Guten den Charakter eines Menschen negativ beeinflussen kann, nicht muss. Wie wir Geld verdienen, es ausgeben, damit umgehen ist letztendlich die bedeutende Frage, der sich auch Amos damals stellte und für einen gerechten Umgang damit plädierte. Er versprach sich ein gutes, gerechtes und friedliches Leben für alle Menschen.
Zu dem afrikanischen Dorf habe ich in dem Sinn einen gedanklichen Bezug, als dass ich bereits in frühester Jugend, den Fleischkonsum in der westlichen Welt verurteilt habe, weil aufgrund dessen, den Menschen in den Drittländern die Lebensgrundlage entzogen wird. Das kann ich bis heute nicht nachvollziehen, dass nur ein geringer Teil der Menschheit vegan lebt. Für mich das 1A Argument, um Gerechtigkeit für alle zu schaffen. Nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere. Das ist eine Gewissensfrage die sich jeder stellen sollte. Rohstoffe werden sichtlich geringer, Umweltkatastrophen nehmen zu, das Klima droht umzukippen und in den Dürreregionen Afrikas werden die Lebensumstände immer unzumutbarer. Da meldet sich doch die Innere Stimme die den immer größer werdenden Konsum hinterfragt und sich für eine minimalistische Lebensweise bemüht. Das Gewissen gibt das doch vor, schließlich sind wir doch nicht nur für uns, sondern für alle anderen Nachkommen verantwortlich. Wenn ich mein Verhalten als Einzelner verändere und dies auch andere Menschen machen, wird sich vieles bewegen lassen. Denn auch wenn wir alle nur kleine Punkte auf der Erde darstellen, aber kleine Punkte etwas positives für soziale Gerechtigkeit tun, wird es ein großes Ganzes ergeben. Am Beispiel von „anders einkaufen“ lässt sich das am besten nachvollziehen. Wäre die Nachfrage an tierischen Produkten nicht mehr da, würden Schlachthäuser der Vergangenheit angehören und die landwirtschaftliche Ernte würde den Menschen zu Verfügung stehen.
Verwendung: Als Einstieg (Bilderörterung) zum Thema „Ungerechtigkeit in der Gesellschaft“ in Schule oder Weiterbildung, bezogen auf Geldwirtschaft und Ethik. Auch als Raumverkleidung in Gemeinschaftsräumen, Institutionen oder anderen Organisationen denkbar.
Mitmachen: Aktionen, hinter denen Du stehst, aktiv unterstützen! Mein Mann unterstützt beispielsweise PETA, um an der Aufklärung über das unsagbare Tierleid mitzuwirken. Dann sind Demonstrationen zum Tier- und Umweltschutz ratsam, um mit gleichgesinnten auf die Probleme aufmerksam zu machen.
Meine Botschaft: Nicht jeder steht auf der Sonnenseite des Lebens. Aber der Vorteil ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen zu haben sollte uns bewusst sein und nicht zur Selbstverständlichkeit werden. Dann können wir uns dankbar für die Ärmeren auf der Welt einsetzen.
Es gibt so viele Beispiele, dass ich hier nur ein paar benannt habe. Es ist einfach ein ganz wichtiges Thema. Vielleicht habt ihr selbst noch ein paar Ideen.
Stagnation auf allen künstlerischen Ebenen und auf einmal wird mir klar: Ich befinde mich in einer kreativen Schaffenskrise, regelrecht einer Blockade und ich werde mein Kunstwerk so nicht fertigstellen können.
Was heißt das?
Als ein kreativer Mensch, gehe ich in meinen Werken, egal ob Malen oder Schreiben, regelrecht auf. Es baut mich auf, gibt mir Kraft und Energie. Aber plötzlich fühlt sich alles nur noch falsch und erzwungen an. Nichts funktioniert mehr, der totale Stillstand im Kopf und Gänsehaut, wenn ich zum Pinsel greifen soll. Wo ist meine Kreativität hin? Macht das alles überhaupt Sinn? Ist es ein Zeichen, dass ich aufhören soll mit all dem Hokuspokus? Sollen halt die anderen „Malen, oder?“
Wenn du diese Gedanken auch kennst, steckst du vielleicht wie ich, mitten in einer Schaffenskrise. Denn kreative Menschen werden in ihrem Arbeitsprozess immer wieder mit Zweifeln konfrontiert.
Ein Satz, der mir auf Social-Media begegnete, gibt in diesem Stadium eventuell Hoffnung:
„Wenn du aufgeben willst, denke darüber nach, warum du angefangen hast.“
Das lasse ich mir nicht zweimal sagen, drehe das Zeitfenster für ein paar Wochen zurück und möchte damit der Sache auf den Grund gehen. ツ
Das Thema ist „Magie und Ritual“ und ich habe anfangs für das Thema regelrecht gebrannt! Positiv natürlich. ツ
Herangehensweise Ideenfindung
Brainstorming
Ohne Brainstorming geht bei mir, als ausgebildete Grafik-Designerin nichts. Das unterscheidet mich von den Maler-Meistern. Ich notiere mir also alle spontan aufkommenden Ideen zu dem Thema Magie und Ritual und verschaffe mir so einen Überblick. Falls ihr noch kleine Kinder im Haushalt habt, dürft ihr sie auch gerne zu Eurem Thema befragen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was für zündende Ideen dabei zustande kommen. ツ. Es gibt nämlich kein Richtig oder Falsch. Erlaubt ist alles, auch abzuschweifen und ein wenig herum zu spinnen. Auf diese Weise öffnen sich letztendlich ganz neue Türen.
Über meine Aufschriebe nähere ich mich dem Thema Magie und Ritual und ich fühle dabei die Rauhnächte, den Zusammenhalt der Menschen, die Freude, aber auch Aufregung der Kinder und die Verbundenheit zu einer ganz anderen Welt. Die der Götter, Feen, Elfen mitsamt den Einhörnern und tierischen Bewohnern.
So habe ich nach kurzer Überlegung, sofort mein Bild vor Augen: In einer der Rauhnächten, ist Wotan, in den nordischen Gebieten auch Odin genannt, auf seinem Schimmel Sleipnir reitend, mit seinen beiden Wölfen Geri und Freki und den zwei Raben Hugin und Munin im Schein des Mondlichtes zu sehen.
Im unteren Teil des Bildes, sitzt eine kleine Menschengruppe, bestehend aus jung und alt, um ein Lagerfreuer herum, dem Brauch und der Tradition fröhnend. Hier geht es um familiäre Verbundenheit, um Rituale.
Die Fruchtbarkeitsgöttin Ceridwen, als alte Weise, kocht in ihrem Kessel Suppe. Umgeben ist sie von Waldtieren und Fabelwesen.
Die Stimmung ist herbstlich, aber auch dem Winter zugeodnet. Passend zu den Raunächten. Das Einhorn hat einen großen Stellenwert im Bild, weil es sich auch um die Einhornnacht handelt. Bei der Anwesenheit von einem Einhorn ist die Lichtenergie zu betonen: Edelmut, Sanftmut, Friedfertigkeit, Meditation, Visualisierung, Räucherung, Liebe, Licht und Glück.
Der abgebildete Mond regt die Fantasie an und auch die Kreativität. Es wird das Gefühl für die Weite des Universums erkennbar.
Pilze, gerade auch Fliegenpilze sind vielfach zu erkennen. Über all dort, wo SleipnierBlut und Speichel hinterlässt, sprießen magische Zauberwesen, in diesem Fall Fliegenpilze, aus dem Boden.
Doch plötzlich spüre ich innerlich eine Abneigung zum Pinsel zu greifen. Ich finde vielerlei Ausreden, wie beispielsweise, dass ich noch einkaufen gehen muss, dass unser Zuhause noch eine Grundreinigung vertragen könnte, oder dass ich lieber Laufen gehe. Gegen alles spricht im Grunde nichts, aber es sind die ersten Anzeichen des Missmutes bezüglich meines Bildes.
Gründe
Als erstes sollten wir überlegen, was uns momentan belastet und zu dieser jetzigen Schaffenskrise geführt haben könnte, denn die Ursache der kreativen Blockade zu kennen ist bereits der erste Schritt auf dem Weg, sie aufzulösen.
Die Kreativität kann nicht einfach von einem Tag auf den anderen verloren gehen. Solche Krisen können auch aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen, wie beispielsweise eine körperliche Erschöpfung, zu starke Belastung, zu hoher Druck (Konkurrenzdruck), falsche Arbeitsroutinen, Überinspiration und vielem mehr. Daraus resultiert dann die Unzufriedenheit.
Ideen, wie du deine kreative Blockade lösen kannst
Feedback einholen: Ich habe sehr viel mit meinem Mann gesprochen, der mir mit konstruktiver Kritik zur Seite stand.
Denkblockaden überwinden: So fühlt sich alles wieder leichter an.
Pessimismus vermeiden: Eine ständige Erwartung negativer Entwicklungen kann kein guter Nährboden für kreative Experimente und Wagnisse sein.
Nichts erzwingen. Kreativität funktioniert nicht auf Knopfdruck.
Die Arbeitsumgebung | Perspektive wechseln: Bringt neuen Schwung rein.
Internet ausschalten.
Fristen setzen.
Eine Auszeit nehmen.
Einfach mal wieder Brettspiele machen: Das erleichtert den Umgang mit Stress.
Ein Musikinstrument spielen.
Keine Vergleiche mehr mit anderen Künstlern.
Manche Künstler greifen im äußersten Fall zu Pinsel und Farbe und übermalen ihr Bild. Bei mir hat es sich eines Tages komplett richtig angefühlt, Schraubenzieher und Zange zu wählen und meine Leinwand abzumontieren.
Ich habe diesen Moment zelebriert und ab diesem Zeitpunkt eine gewisse Leichtigkeit verspürt. Es fühlte sich einfach richtig an.
Es geht also darum, über die eigenen Herangehensweise, die Krise zu meistern.
Mit den Einzelteilen meines ehemaligen Werkes, lassen sich noch viele neue künstlerische Ideen umsetzen. Es wird jedenfalls nichts davon entsorgt.
Positiv denken
Positive Gedanken und gute Laune sind der Schlüssel dafür, Druck zu bewältigen, Leichtigkeit zu stärken und den eigenen Zielen wieder näher zu kommen. Auch wenn mein Mann am Abend nach dieser Aktion traurig war, weil er immer an dieses Werk geglaubt hat und es mochte, kann er meinen Entschluss nachvollziehen.
Ich wünsche dir viel Glück und Kraft beim Überwinden deiner kreativen Blockade und weiterhin viele wundervolle Momente beim Malen.
Das Thema Ehrenamt hat mich bereits in meiner Jugend berührt, als ich mich mit einer Freundin für Amnesty International eingesetzt habe. Es hat sich daraus eine kleine lokale Gruppe gebildet, in der wir uns für verschiedenste Menschenrechtsverletzungen eingesetzt haben.
In meiner Zeit als Erzieherin, bin ich zu dem Thema Ehrenamt durch unsere „Lesepaten“ in Berührung gekommen. Es waren meist ältere Menschen, die sich an ein bis zwei Tagen die Woche Zeit genommen haben, um den Kindern in meiner Gruppe Geschichten vorzulesen, um das Lesen zu fördern. Gleichzeitig hatten die Ehrenamtler den sozialen Kontakt, wodurch eine Win-Win-Situation entstanden ist.
In meiner Heimatstadt Esslingen wird dieses Jahr ein Ehrenamtsabend auf der Esslinger Burg gefeiert, bei welchem engagierte Bürgerinnen und Bürger zu einer exklusiven Filmvorstellung ins Open-Air-Kino geladen werden. Also auch Städte und Kommunen sehen die Wichtigkeit in dieser Arbeit.
Protagonist:
Der Hauptdarsteller der Geschichte zum Thema Ehrenamt ist ein Leguan, symbolisch für einen Münchner Bürger.
Erklärung zur Wahl der Hauptfigur:
Die Wahl auf den Leguan ist deshalb gefallen, weil er sehr empathisch ist und auf Umwelteinflüsse emotional reagiert, indem er, wenn es ihm seelisch nicht gut geht, seinen Farbton bis fast schon in ein farbloses grau bis schwarz verändert. Leguane sind empfindsame Tiere und fühlen Unwohlsein ebenso wie wir Menschen. Der Leguan verblasst regelrecht, wenn es ihm seelisch nicht gut geht, wenn er allein ist und keine Hilfe in Aussicht hat. So auch der Mensch. Alles ist dann gefühlstechnisch grau in grau, farblos und ohne Energie.
Geschichte:
Ein durch Krankheit bedingt einsamer Bürger, erwacht eines besagten Morgens und sein Bauch knurrt durch seinen leeren Magen. Durch eine Verletzung ist er nicht mehr in der Lage zu arbeiten und am sozialen Leben teilzuhaben. Er fühlt sich einsam und verlassen, aber begibt sich trotzdem auf den Weg zum Wochenmarkt, auf dem er liebend gerne etwas zum Essen kaufen möchte. Auf dem Weg dorthin hört er die glücklichen Rufe der spielenden Kinder auf dem Spielplatz, durchquert einen Park, erlebt einen Geburtstag im Wald, sieht die Arbeit auf den Feldern und trifft auf fröhlich tanzende Leute. Alles alltägliche Dinge, die selbstverständlich erscheinen, wenn es einem gut geht. Trifft einen Menschen aber ein Schicksalsschlag, in welcher Richtung auch immer, sind genau diese alltäglichen Gänge schier unmöglich bis nicht zu bewältigen. Dies trifft auf Boris zu und kann letztendlich jeden von uns treffen. Als er das H-TEAM um Hilfe ruft, kommt von den vorab aufgezeigten Szenen Hilfe aus der Mitte der Gesellschaft. Dankend nimmt er sie an und zeigt auf, dass es nicht verwerflich ist, sich in einer Notsituation an jemanden zu wenden. Als Boris symbolisch Hilfe bekommt, in Form von Geschenken, fühlt er sich aufgefangen und erstrahlt in leuchtendem blau-türkis.
Kinder | Jugendliche
Mit meinem Entwurf möchte ich auch gerne Kinder und Jugendliche ansprechen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich mit dem Thema zu befassen. So kann spielerisch, aber auch positiv aufgezeigt werden, dass jeder in der Gesellschaft Hilfe erhalten, aber auch Hilfe geben kann.
Erkenntnis:
Das aus der Mitte der Gesellschaft Hilfe kommt, in Form des H-Team e.V.
Aber auch, dass jeder einzelne Mensch ein Teil davon sein kann.
Schriftwahl: Might Makes Right BB regular. Es gibt bei dieser Comic-Schrift in Großbuchstaben kein Dreierles S, weshalb die Wörter im Text mit doppel S geschrieben werden.
Schriftgröße: 11 pt.
Größe Plakat: DIN A3
Spalten: 3-Spaltig, von oben nach unten lesend.
Maltechnik: Kreide, Acryl, Farb-, und Filzstifte.
Zum Titel: „Ährenwort“ bezieht sich auf den geschenkten Ährenstrauß, den Boris voller Stolz und Freude im letzten Bild präsentiert.
Idee Entwurf:
Mit meiner Geschichte möchte ich das Ehrenamt fördern, damit sich Menschen aktiv damit auseinandersetzen.
Die Arbeit des Vereines wird durch das Einsetzen des Logos unterstrichen. Dieses ist dreimal eingesetzt worden, damit es sich einprägt und einen gewissen Wiedererkennungswert bekommt.
Am Ende wird das Motto des Vereines „LEBE. LIEBE.LACHE.“ aufgeführt.
–> Ergebnis: Leider hat es der Entwurf nicht zur Auszeichnung geschafft. Demnach ist es KEIN Werbeplakat des Vereines!