Monat: Juli 2019

Seitan-Schnitzelchen

#Seitan #Schnitzel #braten #wieecht #pflanzlich #vegan #Hauptgericht

Heute möchten wir unser Seitanpulver verarbeiten und entscheiden uns für Schnitzel.

Titel: Seitan-Schnitzelchen

Rezept von: Micha

Besonderheit: pflanzlich, vegan

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Speiseart: Schnitzel

Gang: Hauptgang

Portionen: Für 4 Personen | 6 Stück

Zutaten Schnitzel:

  • 100 g Seitan
  • 160 g Gemüsebrühe

Außerdem:

  • Zitrone
  • Preiselbeermarmelade
  • Gewürze
  • Champignons, Shiitake-Pilze

Zuspeise:

  • Petersilienkartoffeln
  • braune Champignonsoße

Menü:

Seitan-Schnitzel mit Petersilienkartoffeln und cremiger Pilzsoße

Zubereitung

Das Seitanpulver abwiegen und mit den Gewürzen und dem Wasser vermischen. Dabei bitte kräftig mit den Händen durchkneten.

Den Seitanklops 10 Minuten ziehen lassen.

In Scheiben schneiden und 20 Minuten in der kochenden Gemüsebrühe köcheln lassen. Richtet Euch immer nach der Anleitung auf der Rückseite der Verpackung, denn es gibt hier schon Unterschiede in der Zubereitung.

Die Gemüsebrühe soll nicht mehr blummern, sondern eher sieden.

Die Zwiebel, Möhre und Pilze für die Champignonsoße klein schneiden.

Unser Shiitake-Pilz-Herz weist uns den Liebes- bzw. Koch-Weg.

Die Kartoffeln schälen und kochen.

Die Zwiebelstücke in etwas Öl in einer Pfanne anbraten.

Hierzu das Gemüse geben. Mit Rotwein aufgießen und Gemüsebrühe ergänzen.

Mit dem Stabmixer sämig mixen.

Hier ist die Schnitzel-Panierstraße zu sehen. Darin tauchen wir unsere Seitan-Scheiben nacheinander ein.

Nach dem Panieren die Schnitzel in der Pfanne anbraten.

Dann kann mit Petersilienkartoffeln und Pilzsoße angerichtet werden.

Im Innern ist auf diesem Bild die Fluffigkeit zu erkennen.

Fazit: Die Konsistenz ist für den Schnitzelersatz perfekt. Bei uns gilt: Kreativität durch stetes ausprobieren, also legt gerne los. Guten Appetit von uns!

Weinbergschnecken

#Schnecken #Essen #Qual #Leid #Pein #Mensch #tierleidfrei #vegan #OhneLeid

Etwas provokant habe ich die Überschrift „Weinbergschnecken“ gewählt. Dabei möchte ich weder „vegan“ noch „tierleidfrei“ noch „pflanzlich“ dazuschreiben. Das liegt vor allem daran, dass mein letzter Blogeintrag sich genau mit diesen zarten Wesen beschäftigt hat. Weil aber auch der Betreff „Schnecken“-Essen gar kein anno dazumal Thema anschneidet, sondern aktuell wie eh und je ist, kann ich das bei Gott nicht einfach so stehen lassen.

Beworben wird das Essen dieser schleichenden Tiere als für Anfänger sehr gut geeignet. Was ich schon einmal etwas sonderbar empfinde.

Geschichtlich werden Schnecken bereits seit der Antike gezüchtet und verzehrt. Vor allem in Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz gilt sie als schmackhafte Delikatesse.

Das Sammeln von freilebenden Weinbergschnecken ist in Deutschland aber verboten, da ihr Bestand arg bedroht ist. Schon allein dieser Satz bringt mich zur Weißglut. Denn wisst ihr was der Mensch deshalb macht? Wie bei allen anderen zum Verzehr gedachten Tieren werden Weinbergschnecken demnach in Schneckengärten gezüchtet. Zucht also auch in diesem Bereich.

Massentierhaltung auch hier!

Eigentlich gibt es doch nichts, was der Mensch nicht isst. Manches Mal schäme ich mich zu Boden, in anderen Momenten erwischt mich unendliche Wut über diese unsere Spezies.

Lest Euch einmal durch, wie das Schnecken Zubereiten online beschrieben wird:

„Die Zubereitung der Weinbergschnecken erfordert einiges Wissen. Da sie bekanntlich schleimig sind und sehr zähes Fleisch haben, werden sie einige Tage vor der Zubereitung ohne Futter gehalten. Somit kann sich auch der Darm der Schnecke vollständig entleeren. Das klingt natürlich nicht so lecker, deswegen ist Anfängern die eigene Zubereitung zunächst nicht angeraten. Zunächst werden die Schnecken in Essigwasser gereinigt und in kochendem Salzwasser ca. 15 Minuten gekocht. Die Weinbergschnecken werden durch das kochende Wasser sofort getötet. Anschließend werden sie in kaltem Wasser „abgeschreckt“.

Nun können die Schnecken aus dem Gehäuse herausgezogen werden. Das funktioniert gut mit einer gebogenen Nadel. Dann noch den Eingeweidesack mit einem scharfen Messer – zum Beispiel mit einem Haiku Messer – abtrennen, den restlichen Schleim mit Salz entfernen und noch mal gründlich abspülen. Je nach Rezept werden die Schnecken dann entweder weitergekocht, gebraten oder überbacken.“

Ihr seht, dass Schnecken zubereiten und essen ist ein brandaktuelles Thema, welches unbedingt diskutiert werden muss.

Und bitte, an alle Omnivoren welchen es jetzt in den Händen zupft: Wir rufen unser Rezept „Weinbergschnecken“ weiterhin unter dieser Überschrift ins große weite Netz hinaus. Denn wenn nur einer von Euch Schneckenessenden Menschen auf den Geschmack unserer Champignon-Alternative kommt, haben wir schon ein bisschen heilere Welt erreicht.

Genau deshalb stelle ich Euch heute eine pflanzliche und tierleidfreie Alternative dazu vor. Wie gesagt: Nicht weil wir es brauchen, sondern weil wir vielleicht die Menschen davon überzeugen können, die sich ein Leben ohne Tierprodukte einfach nicht vorstellen können.

Zutaten

Weiße, große Champignons

Füllung 1

  • Simply V Kräuter Streichkäse
  • 1 Zwiebel
  • Viele Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln

Füllung 2

  • vegane Margarine
  • 1 Zwiebel
  • Viele Knoblauchzehen
  • Frische Kräuter

Zubereitung Füllung 1

Wir befreien die Champignons von ihren Stielen.

Aus dem Simply V Frischkäse und den weiteren Zutaten mischen wir die Füllung.

Diese geben wir in die Champignons. Auf dem oberen Bild haben wir noch etwas von unserer Bohnen-Burger-Masse übrig, weshalb wir sie in das Gemüse mit einfüllen.

Ab auf den Grill damit. ツ

Parallel richten wir unser Grill Büfett.

Beträufelt die Schnecken wenn ihr wollt noch mit etwas Pesto oder einem Kräuteröl, falls ihr nicht auf Fett verzichten möchtet. Et voilá, ihr könnt Euer tierleidfreies Schnecken-Essen genießen.

Zubereitung Füllung 2

Verrührt die vegane Margarine mit den Kräutern, Zwiebeln und dem Knoblauch und befüllt die Champignons damit.

Denkt immer daran, jedes Fleischgericht profitiert von den Gewürzen. Es gibt Fleischliebhaber die behaupten, dass sie den Fleischgeschmack an sich pur mögen. Also die schwören auf genau dieses Gusto. Ich behaupte, das ist eine Minderheit in der Bevölkerung. Ohne wissenschaftlichen Background. Die meisten Tierleidverzehrer essen meiner Meinung nach das tote Fleisch aus Gründen der Würzung und dem dadurch entstandenen Heißhunger darauf.

Deshalb auch der Tipp in diesem unseren Beispiel: Würzt alles ordentlich mit Zwiebeln und vor allem Knoblauch. Das ist das A und O.

Die 2. Variante ist etwas fettreicher, aber kommt dem Original schon ordentlich nahe. Wisst ihr, ich habe als Kind das letzte Mal Fleisch gegessen. Geschweige denn, kann ich mich an ein Schnecken-Essen partout nicht erinnern. Einzig daran, dass mein Vater das einmal in einem Lokal während meiner Kindheit bestellt hat.

Nichtsdestotrotz kann ich mir die Konsistenz einer gekochten Schnecke tatsächlich bildlich vorstellen. Dazu muss ich sie nicht gegessen haben. Deshalb auch hier. Es ist die geschmolzene Butter, in unserem Fall vegane Alternative Margarine, und die unendlich deftige Knoblauchbeigabe darin, die dieses Essen zu dem macht, warum die High Society darauf abfährt. Oder auch alle anderen.

Dazu essen wir wie immer unseren geliebten Salat.

Ob ihr es Schnecken, Weinbergschnecken oder gefüllte Champignons nennt. Das ist erst einmal völlig wurscht. Es geht einzig um das Vermeiden von Tierzucht, Tierqual und Tierleid. Mehr nicht.

Fazit: Alles ist Vorstellungssache. Alles sind Emotionen. Wenn mir jemand sagt, er mag keinen veganen Käse, hat das für mich zum Beispiel andere Hintergründe als einzig der Geschmack eines Alternativ-Produktes. Es ist die Einstellung zu dem Thema. Es ist das Loslösen von bekannten Ritualen. Es ist das Einlassen auf etwas Neues, was uns Pflanzenesser zu ganz besonderen Menschen macht. Nämlich zu solchen, die ihr Leben ohne Tierleid und Qualen in Liebe zu leben vermögen. Es kann jeder. Probiert es aus. Go vegan. 

Kräuter-Kartoffeln

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Die Kartoffel als klassisches Beilagengemüse rückt bei uns  heute in den Mittelpunkt des Geschehens. Wir grillen das Gemüse und bereiten dazu eine Knoblauch-Mayonnaise-Soße vor.

Kartoffeln schenken uns Vitamin C, die Vitamine B1 und B2 sowie Niacin (Vitamin B2), Pantothensäure (Vitamin B5) und Vitamin B6, wobei die Menge abhängig von der Art der Zubereitung ist. Auch als Quelle für die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium sind Kartoffeln gut geeignet.

Kartoffeln mit der Schale zu essen macht Sinn, da sich hier die meisten Nährstoffe befinden.

Zutaten

  • Kartoffeln
  • Vegane Mayonnaise (alternativ unsere fast fettfreie Käse-Sahne-Soße)
  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Frischer Schnittlauch
  • Basilikum
  • Petersilie
  • Senf
  • Hafermilch

Zubereitung

Wir verwenden bereits vom Vortag vorgekochte Kartoffeln, da sie übrig geblieben sind.

Im Grill können aber Kartoffeln auch gar gebacken werden. Der Zeitaufwand beträgt hier um die 40 Minuten. Also relativ lange. Die einzige Gefahr besteht hierbei, dass die Kartoffeln zu trocken werden können. Deshalb immer wieder mit einem Spieß hineinpiksen.

Beim Vorkochen müssen die Kartoffeln übrigens gar nicht vollkommen mit Wasser bedeckt sein. Nur zur Info. Also auch hier kann dann etwas Wasser eingespart werden.

Wir schneiden viele frische Kräuter aus dem Garten zurecht.

Die Kräuter verrühren wir mit der tierleidfreien Mayonnaise, Senf, Hafermilch und der kleingeschnittenen Zwiebel und dem Knoblauch zu einem Dip.

Für eine fettärmere Variante könnt ihr auch gerne Joghurt nehmen, welchen ihr dann einfach mit ganz vielen frischen Kräutern bestückt.

Die fertigen Kartoffeln können dann in der Mitte aufgeschnitten und damit gefüllt werden. Viel frisches Gemüse dazu rundet dieses leckere Grill-Essen ab. Im Hochsommer am Abend ein echter Genuss. Und so einfach zuzubereiten.

Ein schön gedeckter Tisch auf der Terrasse, dem Balkon, Garten oder Park, oder auf der Picknickdecke ist Liebe für die Seele und das Herz.

Fazit: Die Kartoffeln schmecken superlecker mit den erfrischenden Kräutern und eventuell einem knackigen Salat dazu.

Tierleidfreier Bacon

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Frage: „Warum wollen Veganer nur Bacon essen?“

Antwort: „Weil wir es mögen und können!“

Wir präsentieren Euch heute die einfachste Art auf dem Grill tierleidfreien Speck herzustellen. Und das auch noch sehr günstig, so dass ihr Eure gesamte Grillgesellschaft damit versorgen könnt.

Vielleicht sträuben sich bei Euch die Haare, wenn ihr Tofu hört. Aber seien wir doch mal ehrlich: Gesünder als das Original ist es allemal und vor allem ganz OHNE Tierqual und Tierleid.

Wichtig ist es, dass ihr einen geräucherten Tofu wählt. Als Beispiel zeigen wir Euch das Bio-Produkt vom Rewe, welches wir getestet und für gut für diesen Zweck befunden haben. Sicherlich funktioniert es auch mit anderen geräucherten Tofu-Sorten.

Zutaten:

  • 2 EL Bio-Sojasoße
  • Etwas Wasser

Zutaten Tofu:

Tofu 98,5% (Sojabohnen*, Wasser), Meersalz, Buchenholzrauch.

*aus kontrolliert biologischer LandwirtschaftEingesetzte Festigungsmittel: Calciumsulfat

Zum kurzen Verweil, haben wir den Tofu in dem Sojasoße-Wassergemisch eingelegt. Hier hatten wir noch ein paar Zwiebeln dabei, was aber nicht zwingend notwendig ist.

Mit dieser Zutatenliste, wenn wir sie mal so nennen wollen, können wir sehr gut leben. Hier seht ihr auch, dass die Aussage, was für chemische Zutaten vegane Produkte beinhalten einfach nicht stimmt. Und auch der Preis spricht hier für sich. Für 1,36 Euro bekommt ihr 185 g  Bacon hervor.

Mit unserem heutigen Produkt müssen wir den Tofublock gar nicht ausdrücken, da er sehr fest und schon optimal von der Konsistenz her ist. Relevant ist es, dass ihr den Tofu in möglichst dünne Scheiben schneidet. Je dünner, desto knuspriger wird Euer Speck werden.

Nun kann schon losgegrillt werden. Es ist so einfach ohne großen Aufwand.

Frisch schmeckt der Bacon einfach am leckersten, weil er dann so knusprig ist.

Angerichtet mit viel Gemüse ein wunderschönes buntes Gericht.

Mittlerweile liebt Lillyfee unsere Grillzeremonien. NICHT Tiere grillen, sondern MIT ihnen zusammen grillen lautet unsere Devise. So sind alle Seelen glücklich.

Fazit: Wir sind gespannt, ob ihr den Bacon mögt. Gebt uns unbedingt Bescheid. Go vegan.

Gefüllte Tomaten

#Tomaten #Garten #tierleidfrei #Grill #vegan #Broccoli #gesund #bunt

Der Garten gibt her, was wir gesät haben und das in rauen Mengen. Die Family schenkt uns Tomaten und wir möchten damit unseren Grillabend versüßen.

Da wir einen Broccoli haben, der dringend nach Verarbeitung schreit, werden wir die heutigen gefüllten Grill-Tomaten mit genau diesem befüllen. Brokkoli ist besonders reich an Mineralstoffen wie Kalium, CalciumPhosphorEisenZink und Natrium und Vitaminen wie B1, B2, B6, E und besonders Ascorbinsäure (Vitamin C) und Carotin.

Zutaten

  • 4 Große Tomaten
  • 1 Broccoli

Füllung käsige Hanfsamenmasse

  • 1/2 Kohlrabi
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Innenleben der 4 Tomaten
  • Hanfsamen
  • Hefeflocken
  • Gewürze

Ihr seht, unser Broccoli ist schon leicht gelblich. Lasst uns also zügig loslegen, damit er nicht all seine Nährwerte verliert.

Wir lassen die Broccoli-Röschen im Gemüsebrühe-Wasser vor sich hin köcheln.

Den Tomatenhut im oberen Viertel abschneiden.

Nun bereiten wir die Füllung der Tomaten vor. Die Zutaten mitsamt des Tomatenfleisches werden dafür im Mixer fein püriert. Die Endmasse soll nicht zu flüssig sein.

Wir geben die Broccoli-Röschen in die cremige Tomaten-Hanfsamen-Masse.

Nun befüllen wir die Tomaten.

Dazu gibt es einen rot-bunten Salat.

Fazit: Wir würden beim nächsten Mal die Tomaten in eine Auflaufform geben, da von der Füllung doch einiges auf den Grill läuft. Ansonsten ist das eine schöne Beilage beim pflanzlichen Grillen.

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