Auf PETAKids gibt es für Euch, neben vielen weiteren informativen Themen Rund um das Zusammenleben von Menschen und Tieren, „Die schönsten Kinderbücher über Tiere“.
Für eine PETAKids-Empfehlung liegt ein Regelkatalog aus 5 Punkten vor, den die Kinderbücher erfüllen müssen, um eine Auszeichnung zu erhalten. Dem liegt zugrunde, dass ein gerechtes Verhältnis im Zusammenleben zwischen Menschen und Tieren bewahrt wird und zum nachdenken anregen soll.
Folgende Kategorien befinden sich in den Top-Empfehlungen:
Kinderbücher über Tiere ab 0 Jahren
Weitere Buchempfehlungen für Kinder ab 4 Jahren
Kinderbücher über Tiere ab 6 Jahren
Kinderbücher über Tiere ab 12 Jahren
Kinderbücher über Tiere ab 14 Jahren
Für den PETAKids-Stern zählen folgende 5 Regeln:
Sie erzählen spannende Tiergeschichten.
Sie zeigen, welche Bedürfnisse Tiere wirklich haben und was sie so gar nicht mögen.
Sie erklären, dass jedes Tier – egal, ob Spinne, Schwein, Hund oder Elefant – wertvoll ist und ein Recht auf sein Leben hat.
Sie bringen uns zum Nachdenken über unseren Umgang mit Tieren.
Sie zeigen, was man tun kann, um jeden Tag stark für Tiere zu handeln.
Wir dürfen euch heute stolz berichten, dass PETAKids uns die Plakette in der Kategorie „Die schönsten Kinderbücher über Tiere“ vergeben hat. Wir haben die Prüfung bestanden und unser Buch „Den Tieren zuliebe“ darf sich darüber sehr freuen. Wir definitiv auch! ♡
Den Tieren zuliebe
Titel des Buches: Den Tieren zuliebe
Geschrieben von: Niki Dancker
Verlag: Verrai Verlag
Entstehungsjahr: Dezember 2022
Format: 17,7 cm x 24,7 cm
Verwendete Technik: Acrylfarbe und Pastellkreide
Preis: 17,95 €
Lesealter: 6-12 Jahre
ISBN13: 978-3-948342-57-9
Beschreibung:
Das Buch „Den Tieren zuliebe“ ist in dreizehn Kapitel gegliedert. Jeder Abschnitt enthält eine Kurzgeschichte zu einem einheimischen Tier. Die Geschichten umfassen Themen wie Tierhaltung, Konsum, Umgangsformen, Haltung und Lebensbedingungen des jeweiligen Individuums. Darüber hinaus fließen auch Umweltthemen wie Plastikvermeidung und pflanzliche Mahlzeiten ein.
Kinder sind, bezogen auf die Bedürfnisse von Tieren, sehr einfühlsam. Jannis und Jule, die beiden Protagonisten, gehen deshalb ganz unbedarft an die Kommunikation mit den Tieren heran, was zu einer emotionalen Einheit zwischen den Kindern und dem jeweiligen Tier führt. Sie sind gemeinsam auf Augenhöhe, was den Zusammenhalt stärkt und das gegenseitige Verständnis füreinander fördert.
Das Ende der Kurzgeschichten bleibt offen, was den Leser dazu bewegt sich in das jeweilige Thema gedanklich hineinzuversetzen, um individuell daraus zu handeln. Gespräche mit Freunden, Familie und Verwandten sind elementar von Vorteil, um das Gelesene mitsamt den eigenen Gedankengängen zu festigen. Das Traumresultat wäre, wenn in Zukunft Tierleid vermieden wird und alle Lebewesen in Frieden zusammenleben. Gemeinsam schaffen wir das!
Wir zwitschern es mit Stolz hinaus in die Welt, PETAKids teilt uns mit, dass unser Buch gefällt.
Darum dürfen wir ihre Plakette verwenden,
um damit unser Buchglück zu vollenden.
Zusammen stehen wir für unsere Freunde ein,
Jannis und Jule werden so glücklich sein.
Die Tiere rücken damit auf den ersten Platz,
darüber freuen wir uns, wir zwei von Herzschatz! -Jens-
Fazit: Ihr werdet bei den Buch-Tipps in allen Altersstufen fündig werden, da ist für jeden etwas dabei. Stöbert gerne auf den Seiten von PETAKids, dort könnt ihr auch die PETAKids-Infomappe bestellen, Ausmalbilder ausdrucken und findet Rätsel und spannende Videos zu Tierschutzthemen vor. Wir haben die Homepage oben verlinkt. Ganz viel Spaß dabei. ♡
Haie zählen zu den ältesten Bewohnern unseres Planeten. Seit 450 Millionen Jahren durchstreifen sie die Ozeane und haben sogar die Dinosaurier überlebt. Doch inzwischen gehören die Haie zu der am meisten bedrohten Tiergruppe der Welt.
Unverzichtbar im Ökosystem Meer
Sie halten die Bestände ihrer Beute vital und gesund, sie sorgen für ein ausgeglichenes Verhältnis der Arten in den Lebensräumen und sie entnehmen alte und kranke Tiere und halten invasive Arten, dass heißt gebietsfremde Tiere in Schach. Durch ihre Wanderbewegungen verteilen sie außerdem Nährstoffe über das gesamte Ökosystem.
Das ökologische Gleichgewicht durch die Regulation von Beutepopulationen sichern uns die Haie in marinen Ökosystemen. Als „Gesundheitspolizei“ der Meere fressen sie primär kranke, alte oder langsame Tiere, was die Vitalität der Fischbestände fördert. Ein Rückgang der Haie destabilisiert marine Lebensräume.
Hauptfunktionen im Ökosystem
Regulierung der Nahrungskette: Sie verhindern, dass sich bestimmte Arten (beispielsweise mittelgroße Raubfische) zu stark vermehren, was wiederum die Nahrungsgrundlage von kleineren Fischen schützt.
Gesundheit der Bestände: Haie ernähren sich oft von alten, kranken oder langsamen Beutetieren. Dadurch wird die Verbreitung von Krankheiten unter Fischen reduziert.
Nährstofftransport: Durch ihre Wanderbewegungen zwischen verschiedenen Tiefen und Regionen verteilen sie Nährstoffe im Ozean.
Widerstandsfähigkeit (Resilienz): Gesunde Haipopulationen machen Ökosysteme widerstandsfähiger gegen klimatische Veränderungen und Umweltstress.
Haiarten
Es gibt weit über 500 Haiarten, die sich stark unterscheiden: Von den riesigen Planktonfressern wie Walhai und Riesenhai über Raubfische wie Weißer Hai, Tigerhai und Blauhai bis zu kleinen Bodenbewohnern wie den Katzenhaien oder spezialisierten Jägern wie dem Fuchshai und Hammerhai.
Die größten Hai- und Rochenarten, wie Walhai, Riesenhai und Riesenmaulhai, als auch die Manta- und Teufelsrochen, sind Filtrierer. Sie ernähren sich ausschließlich von Plankton und kleinen Schwarmfischen. Der Walhai zum Beispiel kann bis zu 20 Meter lang werden und ist der größte Fisch überhaupt. Es gibt aber auch Mini-Haie wie den Zwerghai, der mit circa 20 Zentimetern Länge schon ausgewachsen ist.
Bedrohte Meeresbewohner
Haie haben sich im Laufe der Zeit ihren Lebensräumen angepasst. Mittlerweile sind sie in Polargebieten, in Küstengewässern, in der Tiefsee oder sogar im Süßwasser vorzufinden. Einige wenige auch in Flüssen. Obwohl viele unter Schutz stehen, sind die Anpassungskünstler stark bedroht.
Ob Jäger oder Filtrierer, ihrem ärgsten Feind, dem Menschen, entkommen sie nicht, denn ihre größte Bedrohung ist die Überfischung.
„If the oceans die, we die“ -Captain Paul Watson-
Zusammenfassung Hauptgründe für die Bedrohung
Überfischung: Haie werden für ihre Flossen (für Suppen) und ihr Fleisch gefangen, sowie als ungewollter Beifang in Fischernetzen.
Langsame Fortpflanzung: Haie wachsen langsam, erreichen spät die Geschlechtsreife und haben wenige Nachkommen, was die Erholung der Bestände erschwert.
Beifang: Methoden wie die Langleinenfischerei fangen viele Haie unbeabsichtigt und töten sie.
Klimawandel: Veränderungen der Meerestemperaturen und Versäuerung beeinflussen Lebensräume und Nahrungsketten.
Folgen des Hai-Rückgangs
Das Verschwinden von Haien führt oft zu einem Übermaß an deren Beutetieren, was zu einem Zusammenbruch tieferer Ebenen der Nahrungskette führen kann.
Der Verlust von Haien bedroht die Biodiversität und kann Fischereibestände beeinträchtigen.
All dies macht Haie zu unverzichtbaren Schlüsselarten, die Ökosysteme intakt halten und für gesunde Fischbestände sorgen, von denen Millionen von Menschen abhängig sind.
Aktuelle Situation
Aktuell sind etwa ein Drittel der Hai- und Rochenarten vom Aussterben bedroht.
Zunehmende Gefährdung: Auch Populationen, die bisher nicht als gefährdet galten, gehen stark zurück.
Wichtige Arten betroffen: Selbst bekannte Arten wie der Weiße Hai und der Hammerhai sind stark gefährdet.
Wie können wir zum Schutz der Meere und Tiere beitragen?
Die wichtigsten Maßnahmen
Plastikmüll im Meer reduzieren | stoppen
Kein Plastikmüll: Alternative: Wiederverwendbare Taschen, Flaschen und Behälter. Am besten auch kein Mikroplastik, was in Kosmetika und Reinigungsmittel enthalten ist.
Mülltrennung: Abfälle korrekt entsorgen und am Strand oder in der Natur Müll sammeln, damit er nicht ins Meer gelangt.
Synthetikfasern: Waschbeutel für synthetische Kleidung verwenden, um den Austritt von Mikrofasern zu verhindern
Nachhaltiger Konsum
Fischkonsum: Auf den Fischkonsum verzichten. Hier würde in jedem anderen Ratgeber wohl der „bewusste Fischkonsum“ genannt werden, bei dem es ausreicht auf nachhaltige Quellen wie Siegel zu achten. Da wir uns für eine pflanzenbasierte Ernährung aussprechen und diese in unserem Alltag umsetzen, raten wir deshalb vom Fischkonsum ab.
Keinerlei Meerestiere: Am besten den Konsum aller Meerestiere vermeiden.
Vegan: Auf die pflanzenbasierte, umweltfreundliche vegane Ernährung umstellen. Mittlerweile gibt es viele tierleidfreie Convenience-Produkte, auf die ihr zurückgreifen könnt. Siehe auch unter unserer Test-Rubrik: Convenience Food
Regional und Saisonal: Der Transport von Lebensmitteln und Gütern verursacht CO2, das zur Erwärmung der Meere beiträgt.
Klimaschutz ist Meeresschutz
CO2-Ausstoß verringern: Der Klimawandel führt zur Erwärmung und Versauerung der Meere. Maßnahmen wie weniger Autofahren, umweltfreundliches Reisen und Energieeffizienz zu Hause tragen zum Schutz bei.
Umweltfreundlich reisen: Kreuzfahrten und besonders Flugreisen am besten vermeiden, da diese große Mengen an Schadstoffen ausstoßen. Mittlerweile versuchen viele Reedereien auf umweltfreundliche und schadstoffreduzierte Antriebe umzustellen. Auch bei den Flugzeugflotten wird nach Möglichkeiten gesucht, die Umweltbilanz positiv zu beeinflussen. Daher ist es wichtig, dass ihr euch vor Reiseantritt darüber informiert, inwieweit sich die Reisegesellschaft für klimaschonendes Reisen einsetzt und auch umsetzt.
Umweltschonender Lebensstil
Chemikalien minimieren: Nutzen Sie umweltfreundliche Reinigungsmittel, um Schadstoffe zu reduzieren, die über das Abwasser ins Meer gelangen.
Reisen: Keinen Tourismus unterstützen, der Korallenriffe zerstört (beispielsweise durch Ankern auf Riffen oder der Kauf von Souvenirs aus Korallen).
Unterstützung und Engagement
Organisationen fördern: An Umwelt- und Tierschutzorganisationen spenden, die sich für Meeresschutzgebiete und den Schutz der Tiere einsetzen.
Initiativen: An lokalen Umweltschutzprojekten teilnehmen.
Wissen teilen: Informiert Euer Umfeld über die Bedrohungen der Ozeane und deren Tierwelt.
Politisches Engagement
Gesetze: Forderungen nach strengeren Gesetzen gegen Plastikmüll, nachhaltigerer Fischereipolitik und der Einrichtung von mehr Meeresschutzgebieten unterstützen. So tragen wir miteinander aktiv dazu bei, die Biodiversität und Gesundheit der Ozeane zu erhalten und die Tiere zu schützen.
Wirklich jeder kann durch bewusste Entscheidungen im Alltag einen Beitrag leisten! ♡
Mein Bild zeigt eine Hai-Mutter mitKind, welche sich in den scheinbar friedvollen Tiefen des Meeres fortbewegt. ♡
Hai
Hai | Ökosystem Meer
Künstler: Niki Dancker
Titel des Werkes: Hai | Ökosystem Meer
Größe: 21 cm x 29,7 cm Farbe: Aquarell | Acrylfarbe, Kreide Papier: Aquarellblock A4 300 g/m²
Entstehungsjahr: Februar 2026
Fazit: Haie sind massiv bedroht. Um das Aussterben zu verhindern, sind dringende Maßnahmen zur Rettung der Meere mitsamt seiner Tiere und zum Schutz ihrer Lebensräume notwendig.
Die Nilgans zählt nicht zur heimischen Vogelwelt Deutschlands. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt, wie der Name vermuten lässt, in Afrika südlich der Sahara und Ägypten entlang des Nils. Die derzeitigen europäischen Vorkommen gehen auf Aussetzungen zurück und sie gilt somit als eine mit menschlicher Hilfe angesiedelte Art.
Bei uns am Neckar haben sich die Vögel mittlerweile etabliert und sind hier kaum mehr wegzudenken.
Nichtsdestotrotz werden hier Nilgänse in den Städten als invasive Art gesehen, da sie sich an Gewässern und in Parks stark vermehren, was zu Problemen durch Kotverunreinigungen führt. Die Städte setzen hierzulande auf ein Management, das neben Bejagung auch den Einsatz von Falknern, Drohnen und Maßnahmen zur Vergrämung (Schutz von Uferzonen) umfasst, um die Bestände zu kontrollieren.
Traurig für die Tiere…
Mein Bild zeigt eine Nilgans-Familie, bei der sich die Mutter im Einklang mit deren Kindern im Seeufer fortbewegt und der Herr Papa einen prüfenden, wenn nicht verliebtenBlick darauf wirft. ♡
Nilgans
Nilgans | Familienzeit
Größe: 29,7 cm x 42 cm Farbe: Aquarell | Acrylfarbe Papier: Aquarellblock A3 300 g/m²
Da ich manches Mal vor lauter Projekten im Hintergrund nicht zum Malen komme, habe ich mir für 2026 parallel zur Atelierarbeit vorgenommen, jeden Monat ein Bild zum Thema Natur, Blumen, Noten, Musik und Tiere zu malen. So hätte ich Ende 2026 zumindest 12 Bilder vorliegen, was mich anspornt. ツ
Das alles soll nicht im Stress ausarten, sondern mir Freude bereiten und unter die Rubrik „Me-Time“ fallen. ♡
Da es bei uns momentan frostig kalt ist, fällt das Januar Bild eher schlicht in weiß aus, jedoch bekommt die Schneeeule deshalb von mir ein Mützchen aufgesetzt. Schaden kann das nicht. ツ
Aber ich freue mich umso mehr auf die kommenden Monate, wo mich unser blühender Garten, die Natur und die Blumen hoffentlich inspirieren werden. Habt eine schöne Zeit!
Monatsbild Januar:
Schneeeule | Harmonisches Sein
Größe: 21 cm x 29,7 cm Farbe: Aquarell | Acrylfarbe Papier: Aquarellblock A3 300 g/m²
Nun ist das alte Jahr fast schon herum und in ein paar Stunden, je nachdem in welcher Zeitzone wir leben, beginnt das neue Jahr 2026.
Mein persönlicher Wunsch jedes Jahr ist immer wieder der Frieden für alle Lebewesen! Für alle… gerade aber auch für die Tiere, welche keine Chance auf Veränderung ihrer Lebenssituation haben. Für mich bedeutet der Frieden auf dem Tellerohne Tierleid, auch den Frieden bei uns Menschen. Lasst uns den Tieren helfen, indem wir sie nicht als Nahrungsmittel sehen. ♡
Außerdem wünsche ich mir für das neue Jahr für uns alle Glück, Gesundheit, Freude, was auch den persönlichen Erfolg beinhalten kann, mit Bezug auf neue Chancen oder auch Veränderungen.
Das Jahr 2026 ist mit der Farbe Gold der Marke Marabu gemalt worden. Das hat auf dem Aquarellpapier gut funktioniert. Es sind Metallic Colours.
Bewusst habe ich versucht keine Raketen am Himmel darzustellen. Es sind mehr oder weniger abgewandelte Kunst-Sonnen geworden. Sie sollen trotzdem eine feierliche Stimmung vermitteln. Die Argumente gegen Raketen im Kontext von Silvester-Feuerwerk umfassen vor allem die massive Umweltbelastung durch Feinstaub und Müll, stellt erhebliche Gefahren für Menschen (Verletzungen, Brände, Angriffe auf Einsatzkräfte) dar, bringt Tiere in absolute Panik, sowie hohe Kosten und die Lärmbelästigung.
Glücksgegenstände
Hufeisen: Das Hufeisen als Glücksbringer, wehrt böse Geister ab, bietet Schutz und zieht Glück an, da es aus dem wertvollen Material Eisen besteht und seine Sichelform an die Mondsichel erinnert. Es wird traditionell mit der Öffnung nach oben aufgehängt, damit das Glück nicht herausfällt, und gilt als Symbol für Kraft, Fruchtbarkeit und Wohlstand.
Kleeblatt: In der alten keltischen Tradition galt das vierblättrige Kleeblatt den Druiden als mächtiger Schutz gegen böse Geister und brachte denen die sie trugen den Segen. Der Legende nach symbolisierten die vier Blätter Glaube, Hoffnung, Liebe und Glück. Außerdem besteht der Glaube, dass die biblische Gestalt Eva ein vierblättriges Kleeblatt als Andenken aus dem Paradies mitgenommen habe. Deshalb verkörpert das vierblättrige Kleeblatt für Christen auch heute noch ein Stück vom Paradies.
Schornsteinfeger: Der Schornsteinfeger gilt als Glücksbringer, weil er im MittelalterHäuser vor Bränden schützte, indem er Kamine reinigte, was Sicherheit und Wärme brachte. Die Rolle als Beschützer und Lebensretter machte ihn zum Symbol für Glück und Wohlstand.
Schwein: Schon in der Antike, für die germanischen Völker, war der Eber ein heiliges Tier. Der Wagen des Gottes Freyr wird vom Eber Gullinborsti gezogen. Das Schwein ist deshalb ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum, da es als Symbol der Fruchtbarkeit und Stärke gilt. Bewusst habe ich ganz frei heraus eine Katze und eine Ziege dazu gemalt, weil für mich jedes Tier eine glückselige Bedeutung hat. Ich hätte sämtliche andere Tiere wählen können!
Marienkäfer: Marienkäfer bringen Glück, weil sie natürliche Schädlingsbekämpfer sind: Ein Marienkäfer frisst täglich bis zu 150 Läuse und Blattwespenlarven. Die Bauern früher haben sich sehr über den Marienkäfer gefreut und gesagt, er sei ein Geschenk von Maria, der Mutter Gottes. Daher hat er seinen Namen.
Für meine lieben Künstler und Kunstinteressierten hier, habe ich den Farbkreis nach Goethe in Herzform gemalt. Ihr seid alle so unfassbar begabt, bleibt Euch in Eurem Tun bitte immer treu. ♡
Farben lösen starke Emotionen aus:
Rot steht für Leidenschaft, Liebe, aber auch Wut und Gefahr
Blau vermittelt Ruhe, Vertrauen und Kühle
Gelb symbolisiert Freude, Optimismus und Energie, kann aber auch anstrengend sein
Grün steht für Natur, Harmonie und Erholung
Violett repräsentiert Kreativität, Spiritualität und Luxus
Schwarz drückt Stärke und Trauer aus
Weiß ist Klarheit und Reinheit
Die spezifische Wirkung kann je nach Kultur und Kontext variieren.
Wichtig ist immer, nach Intuition zu wählen, es auszuprobieren und Spaß zu haben. Das ist sowieso immer das Ziel beim Malen. ♡
Frohes neues Jahr 2026
Auf diesem Wege wünschen wir Euch nun einen schönen Neujahrsbeginn, mit ganz vielen besonderen Momenten. Schön, dass ihr unsere Follower seid.
Einen Spruch zum Schmunzeln hier zum Schluss:
„Ich brauche keine neuen guten Vorsätze. Die alten sind ja quasi noch unangetastet“ -Verfasser unbekannt-
Als Grafik-Designerin bin ich es gewohnt, verschiedene Stile und Maltechniken anzuwenden. Ob Bleistift, Kohle, Kreide, Ölpastell, Buntstifte, Marker oder Aquarell. Bis auf Ölfarbe, mit welcher mein Vater jahrelang gemalt hat, kenne ich theoretisch eigentlich jegliche Farbe. Trotzdem gibt es bei mir Phasen, in denen mein Innerstes einfach immer und immer wieder zu Acrylfarben greift. Da kann ich machen was ich will. Ist das nun mein Stil? Oder einfach nur Bequemlichkeit? Jeder liebt wahrscheinlich „seine“ Farben. Und das macht wohl dann den Stil aus. Wie ist das bei Euch?
Jedenfalls bin ich die letzte Zeit sehr akryllastig, wenn man das so sagen darf. Deshalb werden meine diesjährigen Weihnachtskarten mit Aquarell | Watercolor gefertigt.
Weihnachtskarten | Hühnerhaufen
Künstler: Niki Dancker
Titel des Werkes: Weihnachtskarten | Hühnerhaufen
Entstehungsjahr: Dezember 2025
Format: 10,5 x 14,8 cm
Beschreibung des Trägers: Aquarellpapier
Verwendete Technik Material: Aquarellfarbe
Werk: Postkarte
Nach einer so langen Pause zu Aquarell, beziehungsweise keine Erfahrungswerte damit, bin ich heute offen dafür und lasse meiner allgemeinen Übung mit Farben einfach zu. Meine liebe Mama hat früher sehr viel Aquarell gemalt, weshalb ich in früher Jugend schon damit in Berührung kam. Jedoch habe ich nie selbst damit experimentiert.
Ihr braucht also zu aller erst die passenden Aquarellfarben. Hierfür reichen anfangs auch nur die Grundfarben, bis ihr herausgefunden habt, ob diese Farben für euch passen. Aquarellfarbe ist im Prinzip eine transparente Farbe, die mit Wasser verdünnt wird. So entstehen sanfte Farbverläufe und leichte Effekte.
Außerdem benötigt ihr:
Aquarellpapier (egal welche Marke)
Pinsel
Bleistift
Radiergummi
Spitzer
Schere
Klebeband
Wasserpinsel
Die Aquarellmalerei verlangt eine vorsichtige Herangehensweise, was Farbwahl und Transparenz angeht, denn es sieht relativ einfach aus, erfordert jedoch etwas Übung, gerade im Umgang mit Wasser und Farbe. Doch schon mit ein paar Pinselführungen kannst du schnell schöne Ergebnisse erzielen. Wichtig ist immer, es auszuprobieren und Spaß zu haben. Das ist sowieso immer das Ziel bei der Malerei. ♡
Schöne Weihnachten
So hat bei mir nun die Produktion von Weihnachtskarten begonnen, schließlich ist es nicht mehr lange bis dahin. Da sich aus unserem Bekanntenkreis eine Person extrem in die Hühner meiner Eltern verliebt hat, ist das Postkarten-Thema dieses Jahr natürlich sehr Huhn-lastig. ツ Vielleicht spüren die Beschenkten, durch den Anblick der Tierleins ja, um was für wunderbare Wesen es sich hierbei handelt.
Auf diesem Wege wünschen wir Euch nun eine schöne Weihnachtszeit, mit ganz vielen besonderen Momenten und auch das Weihnachtsfest im Kreise Eurer Liebsten in voller Harmonie und Güte. Schön, dass ihr unsere Follower seid.
Mit meinem Bild „Ausbruch Weihnachtszirkus“ möchte ich auf die Missstände bei der Dressur der Elefanten im Zirkus aufmerksam machen und gleichzeitig den dringenden Schutz der dort lebenden Tiere ansprechen. Natürlich gilt dies für jeden Zirkus mit Tierhaltung, doch es passt gerade jetzt in die Vorweihnachtszeit. In vielen Familien gehört der Besuch leider zur Tradition. Mein Elefant hat Stoßzähne…wundert Euch nicht, das spiegelt die vielen Jahrzehnte wieder, in welchen ich keinen Zirkus besucht habe und die Realität nicht mehr kenne. Wahrscheinlich werden sie entfernt…
Ausbruch Weihnachtszirkus
Künstler: Niki Dancker
Titel des Werkes: Ausbruch Weihnachtszirkus
Entstehungsjahr: Dezember 2024
Format: 115 cm x 85 cm
Beschreibung des Trägers: Leinwand | Holzrahmen
Verwendete Technik Material: Acrylfarbe und Pastellkreide
Werk: Groß-Bild
Beschreibung: Zu sehen ist im hinteren Teil des Bildes der bunte Weihnachtszirkus in seiner ansprechenden Farbenpracht. Doch die Idylle trügt, wenn man den vorderen Teil des Werkes im Kontrast sieht: Hier, ist der naturnahe große Elefant abgebildet, der mit Ketten an den Füßen, Fragezeichen aufwirft. Die angstvollen Menschen, an der rechten Bildseite zeigt die für sie furchterregende Szene auf… wobei dies nicht zu verstehen ist, weil sie ja die potenziellen Zirkusbesucher darstellen. Das Mädchen im Vordergrund hat durch seine freundlich hochgezogenen Mundwinkel ein fröhliches Erscheinungsbild. Sie scheint im Zirkus eine Clownrolle zu haben, zumindest deuten ihre bemalten Wangen darauf hin. Außerdem hat sie den Schlüssel für die Fußketten um den Körper, was bedeutet, dass sie dem Elefanten die Freiheit geschenkt hat. Sie freut sich einfach für ihn.
Die ältere Dame hat einen toten Fuchs um den Hals, sinnbildlich sprechend für den Widerspruch zwischen Angst vor dem lebenden Elefanten, den sie getrost im Zirkus bewundert hätte und dem toten „Kleidungsstück“, welches geliebt wird.
Unlängst wissen immer mehr Menschen, um den Dressurvorgang von Elefanten. Es ist kein unbekanntes Thema mehr unter der Bevölkerung. Trotzdem besuchen auch heute noch Menschen, und vor allem Familien mit Kindern, einen Zirkus und besonders in der Adventszeit den Weihnachtszirkus.
Mein Bild „Ausbruch Weihnachtszirkus“ ist also, brandaktuell wie jedes Jahr, dem Gedankenwandel der Menschen gewidmet, der sich um uns herum abspielt. Elefanten sind unfassbare intelligente Wesen, die es verdienen in freier Wildbahn zu leben, um ihre Instinkte und ihr Dasein ausleben zu können.
Zirkus
Der Ursprung des Zirkus reicht bis in die Antike zurück, wo kreisförmige Arenen für Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe genutzt wurden. Der Zirkus an sich ist eine Unterhaltungsgruppe, welche artistische Darbietungen wie Akrobatik, Clownerie, Jonglage und Zauberei in einer kreisförmigen Arena (Manege) aufführt. Bereits in frühen Jahren waren auch dressierte Tiere ein wichtiger Bestandteil, sind aber heutzutage bei vielen Zirkussen nicht mehr vorhanden. Jedoch nur bei vereinzelten Namensgeber. Zu viele führen Tiere in ihren Nummern immer noch vor.
Besucher
Die Besucher in einem Zirkus sind die Zuschauer, welche sich eine Vorstellung ansehen. beispielsweise zieht der Weltweihnachtscircus jährlich über 120.000 Besucher an, was der festen Tradition für viele Familien zuzuschreiben ist. Jedoch bestimmt die Größe und Kapazität des Zeltes, wie viele Personen gleichzeitig eine Vorstellung besuchen können.
Nach aktuellen Berichten wird ein Zuschauer-Rückgang in der Branche wahrgenommen!
Preis
Die Preise für den Weihnachtszirkus variieren je nach Veranstaltungsort und Sitzplatzkategorie. Einzelne Zirkusse bieten Tickets zwischen etwa 5 € und 72 € an, wobei es oft ermäßigte Preise für Kinder, Studenten, Behinderte und Senioren gibt. Diese Beiträge könnten auch getrost für gute Zwecke gespendet werden.
Tiere
Die Haltung im Zirkus von Tieren ist umstritten und in vielen europäischen Ländern sind Wildtiere bereits verboten oder eingeschränkt. Tierschutzorganisationen kritisieren, dass die Haltungsbedingungen oft nicht artgerecht sind, was zu Stress, Verhaltensstörungen und Gesundheitsproblemen bei den Tieren führt.
Platz Elefanten
Während Elefanten in der freien Natur durchschnittlich 25 Kilometer am Tag zurücklegen, ist es im Zirkus im Vergleich gleich null. Im Zirkus haben die Tiere sogar noch weniger Platz als in Zoos. Allerdings bedeuten bereits diese Haltungsbedingungen erhebliches Leid für die bewegungsfreudigen Tiere.
Gesundheit Elefanten
Das sogenannte „Weben“ bezeichnet ein gleichförmiges Bewegungsmuster, bei dem die Elefanten mit Kopf und Rüssel hin und her schwingen oder nicken. Diese Verhaltensstörung tritt bei frei lebenden Elefanten nicht auf und wird als Anzeichen für seelisches Leiden der Tiere gewertet. Nahezu alle Elefanten im Zirkus zeigen solche Verhaltensstörungen.
Kritik von Dressur
Elefanten sind Wildtiere. Damit sie die Befehle der Dompteure ausführen, müssen sie zum Gehorsam gezwungen werden. Tierquälerische Methoden wie etwa Stromstöße oder der sogenannte Elefantenhaken kommen hierbei zum Einsatz. Wenn die Tiere nicht wie gewünscht reagieren, stechen Dompteure mit einem Stock aus Metallhaken, in besonders empfindliche Stellen der Elefantenhaut. Diese befinden sich zum Beispiel hinter den Ohren, am Rüssel, an den Beinen und an den Füßen. Die Elefanten erinnern sich später an den Schmerz und gehorchen aus Angst vor der drohenden Bestrafung. Das ist wirklich unsagbar traurig.
Probleme bei der Haltung
Stress durch ständiges Reisen
Eingeschränkte Haltungsbedingungen
Mangelnde artgerechte Beschäftigung
Gesundheitliche Folgen
Tatsachen
Elefanten sind soziale, sensible und intelligente Tiere, die im Zirkus unter mangelhaften Haltungsbedingungen und einer gewaltsamen Dressur leiden. Viele von ihnen sterben dort lange vor ihrer natürlichen Lebenserwartung.
Vermeidung
Innerhalb der Familie können viele schöne tierfreundliche Dinge unternommen werden, denn unnatürliche Kunststücke, grelles Scheinwerferlicht, laute Musik, große Menschenmengen und ein ständiges Leben in zu kleinen Käfigen stehen für die meisten Tiere im Zirkus auf der Tagesordnung. Jede verkaufte Eintrittskarte unterstützt diese Art der Tierquälerei.
Alternative Angebote:
Tierschutzorganisationen rufen die Bevölkerung dazu auf, Zirkusse mit Wildtieraufführungen zu meiden und stattdessen alternative Angebote wahrzunehmen, die nicht auf Tierleid beruhen.
Einige Zirkusse setzen stattdessen auf alternative Shows wie Hologramme
Bitte besuche keinen Zirkus, Zoo oder Tierpark
Denke vor dem Kauf eines Tickets an die Folgen eines jeden Tieres
Tiere sind nicht dazu da, uns zu unterhalten
Besuche Tierheime und Vereine für heimatlose Tiere
Organisiere mit Kindern und Enkelkindern Flohmärkte zu Gunsten von Tierheimen
Entscheide Dich bewusst für tierfreundliche Alternativen
Hunde aus der Nachbarschaft oder einem Tierheim Gassi führen
Tiere auf dem Lebenshof besuchen
Besuche einen Zirkus ohne Tiere
Film-Abende, beispielsweise Dumbo anschauen
Dokumentationen über exotische Tiere anschauen
Tiere basteln oder kneten
Ausgedehnte Waldspaziergänge, über Wiesen und in Gärten unternehmen
Tierschutzpädagogik
Mein Ziel als Tierschutzpädagogin ist es, Kindern durch spielerische Herangehensweise Respekt und Achtung vor Tieren zu vermitteln, dass sie ihre eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Interessen erkennen, sowie Vorurteile und Bedenken zum Thema ablegen.
Das Bild kann also für Kindergarten, Schule oder Jugendtreffs eine Möglichkeit bieten, durch die Betrachtung und unterschiedlichen Interpretationen das Thema Wildtierhaltung im Zirkus anzusprechen.
Fazit: Auch kleine Schritte in die richtige Richtung ermöglichen den Tieren und auch Menschen ein friedlicheres Leben. Bleibt Zirkussen mit Tierhaltung fern.
Zuversicht und Hoffnungslicht: Ein Kunstprojekt voller guter Wünsche
Mit meinem Bild „Schutzengel | Waldtiere“ möchte ich den kleinen Patienten im Kinderpalliativzentrum Datteln und deren Familie und Freunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Schutzengel | Waldtiere
Künstler: Niki Dancker
Titel des Werkes: Schutzengel | Waldtiere
Entstehungsjahr: 2025
Format: 70 cm x 90 cm
Beschreibung des Trägers: Leinwand | Holzrahmen
Verwendete Technik Material: Acrylfarbe
Werk: Groß-Bild
Beschreibung:
Projekt Zuversicht & Hoffnungslicht zur Bildung einer Artothek
„Die Vorstellung, einen persönlichen Schutzengel an seiner Seite zu wissen, gibt vielen Menschen ein gutes Gefühl – ganz gleich, ob sie gläubig sind oder nicht. Eltern wünschen sich einen Schutzengel für ihre Kinder. Ins Kinderpalliativzentrum Datteln kommen Familien mit ihrem schwerstkranken Kind. Die Kinder und Jugendlichen, die auf der Station Lichtblicke und im häuslichen Umfeld versorgt werden, leiden an schweren und oft seltenen Krankheiten, die ihr Leben bedrohen. Sie alle brauchen Schutzengel!
Trotz der unglaublich schweren Last begleitet die Familien immer auch Hoffnung: Hoffnung auf Tage ohne leidvolle Symptome, auf ein herzerfrischendes Lachen, einen unbeschwerten Nachmittag in unserem Garten, schöne gemeinsame Aktivitäten, eine durchgeschlafene Nacht, freies Atmen. Aber auch die Hoffnung auf einen friedlichen Sterbeprozess oder doch auf Heilung – so unwahrscheinlich sie auch scheint. Hoffnung ist niemals vergebens. Hoffnung spendet Trost und Kraft. Sie trägt uns Menschen durch tiefe Krisen und großes Leid. Hoffnung verbindet uns, sie gibt uns Zuversicht.
Mit dem Projekt Zuversicht & Hoffnungslicht ziehen ab Oktober 2024 Schutzengel ins Kinderpalliativzentrum ein. Hierbei werden Hoffnung und Zuversicht aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet.“
-Text vom Kinderpalliativzentrum Datteln-
Waldtiere als Engelboten
Tiere können als Boten von Engeln betrachtet werden. Ihre Fähigkeit, Empfindungen zu zeigen und Glück zu empfinden, zieht Engel an. So sind Tiere auch Heiler: Sie trösten uns Menschen, schenken uns ihre Liebe und ihr Vertrauen. Sind die Engel die Boten Gottes, so sind die Tiere die Boten der Engel.
Was assoziiere ich mit Hoffnung und Zuversicht?
Für mich bedeutet Hoffnung und Zuversicht eine Grundhaltung, die es mir im Alltag ermöglicht, positiv nach vorne zu schauen. Dadurch erhalte ich mir glückliche Momente, welche mir im Umkehrschluss die Kraft geben durch schwere Zeiten gehen zu können und nicht daran zu zerbrechen. Es ist wie „das Licht, am Ende des Tunnels“, oder „die Hoffnung auf ein kleines Wunder“. Es ist die Kraftquelle eines jeden Menschen.
Begleitet mich ein Schutzengel und in welcher Form?
Mein Schutzengel ist in der Natur zu finden, in jedem Bienchen und jedem Blümchen. Es gibt für mich keine Beschreibung des Aussehens. Es zählt für mich allein die Kraft, die ich daraus schöpfen kann. Hier kann ich auch beten.
Was oder wer schenkt mir Hoffnung?
Das Ur-Vertrauen in mich selbst, in meine Entscheidungen und mein Handeln. Die Natur, mein Mann, meine Familie, liebe Menschen, die ich um mich habe.
Anmerkung:
Einen Schutzengel an seiner Seite zu wissen, ist eine ganz bedeutende Erfahrung. Gerade in solch schweren Zeiten, wie im Alltag des Kinderpalliativzentrums oder auch im familiären Zuhause der kleinen Patienten, gibt ein persönlicher Schutzengel unendlich viel Kraft.
In meinem Schutzengel-Bild greife ich deshalb das Thema Tiere im Wald auf, in Verbindung mit bunten Regenbogenfarben.
Gedanken Bild
Ein Schutzengel kommt manches Mal in einer anderen Gestalt, als man es erwartet.
Da Kinder eine besondere Beziehung zu Tieren haben, können sie mit ihnen echte Freundschaften eingehen. Die Interaktion mit Tieren reduziert Angst, vor allem vor schwierigen Situationen und verbessert nachweislich die Stimmung. Da es in der Tierkommunikation um den gedanklichen, nonverbalen Austausch mit dem Tier geht, können Kinder darüber Ängste, Wünsche und auch Sorgen teilen. Aber auch im Gespräch mit den Eltern und dem Fachpersonal kann bei der Bildbetrachtung Verständnis füreinander geschaffen werden, indem man sich zuhört und füreinander da ist.
Die Bildanordnung soll folgendes aufgreifen: „Wir fangen euch auf, wir halten euch fest, wir sind für euch da.“
Den beiden Kindern auf dem Bild ist freigestellt, ob sie von der Schaukel herunterspringen möchten oder nicht. Der Junge, welcher schon den Versuch startet, wird, wie auch das Mädchen, von den Tieren aufgefangen werden.
Auffangen
Halt geben
Mut machen
Bildszene Wald:
Der Wald ist ein Rückzugsort, eine gedankliche Ruhezone zum Kraft tanken.
Gestik oder Mimik
Die Figuren wirken freundlich und vertraut. Beim Betrachten soll es die kleinen Patienten mit ihren Familien glücklich stimmen und Freude bereiten.
Malweise
Bei meiner Malweise mit Acrylfarben habe ich einen deckenden Farbauftrag gewählt, bei welchem der Pinselduktus an manchen Stellen zu erkennen ist. So können in der Haptik feinere Erhöhungen der Farbe zu spüren sein.
Farben:
Angelehnt an den Regenbogen habe ich für den Hintergrund leuchtend bunte Acrylfarben gewählt.
Traditionell wird der Regenbogen außerdem als Brücke zwischen Himmel und Erde betrachtet. Er symbolisiert die Verbindung zwischen dem Göttlichen und dem Menschlichen, eine spirituelle Reise oder einen Übergang. Auch werden bestimmte Emotionen mit den verwendeten Farben verknüpft:
Rot = Leben
Orange = Heilung
Gelb = Sonnenlicht
Grün = Natur
Blau = Harmonie | innere Ruhe
Lila = Geist | Spiritualität
Krafttiere:
Krafttiere können weise Helfer für alle Lebenslagen sein, weil wir sie gerade in schwierigen Lebenssituationen um Rat und Hilfe bitten können. Sie stehen uns mit ihrer geistigen Energie helfend zur Seite. Den fünfzehn gemalten Tieren habe ich eine kurze Beschreibung beigefügt, welche auch den Eltern, Familie und Freunden Mut machen soll, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Vielleicht findet dadurch jemand eine Möglichkeit, sich der Thematik auf einem ganz anderen Weg zu stellen und daraus Kraft zu schöpfen.
Hirsch:
Der Hirsch steht für Sanftmut und Mitgefühl. Seine Fürsorglichkeit gegenüber seiner Herde zeigt uns den Zusammenhalt und die Gemeinschaft. Er ist im Einklang mit der Umwelt und erinnert uns daran achtsam mit unseren Ressourcen umzugehen. Er ermutigt uns, Zeit in der Natur zu verbringen, um unsere innere Balance wiederzufinden und uns mit der Erde zu verwurzeln.
Maus:
Die Maus ermutigt uns, uns auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und nicht zu sehr von Ängsten und Sorgen abgelenkt zu werden. Sie lehrt uns, die kleinen Freuden des Lebens wertzuschätzen und das Hier und Jetzt zu genießen. Sie zieht sich in ihren Bau zurück, um sich zu schützen und zu regenerieren und zeigt uns auf wie wichtig es ist, sich einen sicheren Rückzugsort zu bewahren, an dem die Gedanken geordnet und neue Kraft geschöpft werden kann. Sie ermutigt uns zudem, unsere Stärken und Fähigkeiten zu nutzen, auf unsere Intuition zu vertrauen und uns den Herausforderungen des Lebens mutig zu stellen.
Specht:
Durch das Anklopfen fordert uns der Specht auf, den eigenen Herzensraum und all die dort verborgenen Gefühle anzusehen, und sie ans Licht zu bringen. Gefühle sind wichtige Motivatoren in unserem Leben, und wenn wir dem Rhythmus des Herzens folgen, können wir vieles schaffen und bewältigen. Als Herzenstier ist der Specht auch ein Krafttier der Liebe und der Verbindung. Poche auf Deine Bedürfnisse, tausche Dich aus und kommuniziere mit anderen Menschen über Deinen Ist-Zustand.
Eichhörnchen:
Das Eichhörnchen erinnert uns daran, für unsere Bedürfnisse zu sorgen. Es zeigt uns die Wichtigkeit des Gleichgewichts zwischen Sammeln und Teilen. Spirituell gesehen lehrt es uns gelassen zu sein für alles, was kommen mag. Das Eichhörnchen ermutigt uns, uns auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren und nicht zu sehr von Sorgen und Ängsten abgelenkt zu werden.
Schlange:
Die Schlange als kraftvolles Tier verkörpert Heilung und Weisheit. Mit ihrer Fähigkeit, ihre Haut abzustreifen, ist die Schlange ein Symbol für Transformation und Erneuerung. Veränderung und Wachstum sind ein natürlicher Teil des Lebens und wir müssen manches Mal alte Lebensformen hinter uns lassen, um uns weiterzuentwickeln zu können. Die Schlange wird oft mit Heilung in Verbindung gebracht, da sie in der Lage ist, sich in engen Kreisen um sich selbst zu winden, was an das Symbol des Heilungskreises erinnert.
Eule:
Die Eule als Krafttier fliegt in dein Leben und bringt dir tiefe Einsicht, Klarheit und Lösungen. Mit ihren scharfen Sinnen und der Fähigkeit, durch die Dunkelheit zu sehen, ermutigt sie uns dazu, auch in schwierigen Zeiten klar zu denken, um jede Hürde zu überwinden.
Wildschwein
Das Wildschwein verkörpert Eigenschaften wie Stärke, Tapferkeit, Ausdauer und Schutzinstinkt. Es ist bekannt für seine Stärke und Robustheit. Es erinnert uns daran, dass wir auch in schwierigen Zeiten standhaft bleiben können. Ein wesentliches Merkmal des Wildschweins ist seine Tapferkeit. Es zeigt uns, wie wichtig es ist, mutig zu sein und sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen, auch wenn sie bedrohlich und unüberwindbar erscheinen.
Bär:
Der Bär mit seinem dichten Fell ermutigt uns, uns eine dickere Haut zuzulegen. Dies bedeutet, dass wir widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen des Lebens werden können. Der Bär als Krafttier lehrt uns, Mut und Entschlossenheit zu entwickeln und uns furchtlos den Aufgaben zu stellen, die vor uns liegen.
Hase
Der Hase verkörpert Intuition, Sanftheit und Wachsamkeit. Seine Fähigkeit, sich schnell zu bewegen und Hindernisse geschickt zu umgehen, erinnert uns daran, flexibel zu sein, um neue Wege einschlagen zu können. So kann der Hase uns dabei unterstützen Ängste zu überwinden.
Waschbär
Von dem wilden Waschbären können wir lernen, wie wichtig es ist, Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, um Lösungen zu finden. Mit seiner Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden, ermutigt uns der Waschbär, kreative Wege zu gehen und sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen, um Veränderungen im Leben meistern zu können.
Igel:
Der Igel mit seinem weichen Bauch und dem stacheligen Äußeren fordert uns auf, unseren weichen, sanften Kern zu schützen, aber auch zu zeigen. So steht er für gesunde Grenzen und Selbstschutz.
Fledermaus
Die Fledermaus ist ein Krafttier, welches uns hilft, unsere Ängste zu überwinden. Sie steht für Transformation, weil sie ein Tier der Nacht ist, das uns in die Dunkelheit führt um wiedergeboren zu werden. Die Fledermaus wirkt befreiend, sie führt uns eventuell auch in ein neues Leben. Durch die Fledermaus lernen wir, Ängste zu besiegen.
Biene
Die Biene kommt geflogen und bringt uns Selbstvertrauen, Hingabe und Freude. Die Biene als Krafttier bringt uns wertvolle Lehren über Gemeinschaft und die Bedeutung, neue Wege zu gehen.
Spinne:
Die Spinne als Krafttier gilt als Bindeglied zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, sowie zwischen dem irdischen und dem göttlichen Leben. Sie zeigt uns, dass das Abwerfen von Altem sowie Neuerungsprozessen zum Leben dazu gehört. Die Spinne klettert in dein Leben und bringt dir Zuversicht, Hingabe und Ankommen. Wenn das Leben schwer ist, webe trotzdem einen Strang nach dem anderen. Es benötigt Ausdauer, doch eines Tages wird das Netz fertig sein.
Fuchs:
Der Fuchs gilt als ein Hüter unserer Seele, der uns einlädt, unsere ureigene Kraft bedingungslos zu leben. Er ermutigt uns, dem Inneren zu vertrauen und uns selbst treu zu bleiben, ohne von unseren Schatten und Ängsten gefangen zu werden.
Es ist mir eine Herzensangelegenheit und unfassbare Dankbarkeit bei dem Projekt „Zuversicht und Hoffnungslicht: Ein Kunstprojekt voller guter Wünsche“ dabei zu sein.
Mit meinem Bild „Drei vor Zwölf“ möchte ich auf die Missstände der Abholzung im Regenwald aufmerksam machen und gleichzeitig den Schutz der dort lebenden Tiere ansprechen.
Drei vor Zwölf
Künstler: Niki Dancker
Titel des Werkes: Drei vor Zwölf
Entstehungsjahr: Februar 2024
Format: 140 cm x 60 cm
Beschreibung des Trägers: Leinwand | Holzrahmen
Verwendete Technik Material: Acrylfarbe und Pastellkreide
Werk: Groß-Bild
Beschreibung: Zu sehen ist im oberen Teil des Bildes der Regenwald mit seiner Flora und Fauna, den Tieren und ein Mädchen. Die Idylle trügt, wenn man den unteren Teil des Werkes im Kontrast sieht: Hier, nur vage zu erkennen, stehen nur noch ein paar vereinzelte Palmen, um die das letzte Feuer flackert. Die Uhr, welche die beiden Szenen trennt, zeigt die Wichtigkeit vom Thema auf.
Unlängst zeigt sich die Natur durch Umweltkatastrophen in ihrer vollen Stärke: Nicht erst seit den jüngsten Ereignissen durch das Flammeninferno in Los Angeles wird deutlich, dass wir auf einer tickenden Zeitbombe sitzen.
Mein Bild „Drei vor Zwölf“ ist zwar zum Thema Palmöl entstanden, passt aber auch so, in den unfassbaren Wandel, der sich um uns herum abspielt. Palmöl ist ein Pflanzenöl, dessen Palmen hauptsächlich in Indonesien und Malaysien, zum Teil auch in Afrika und Südamerika angebaut wird und meist zum Braten, Frittieren, Kochen und Backen verwendet wird.
Industrie
Da Palmöl bei Zimmertemperatur fest ist, wird es in der industriellen Lebensmittel-Produktion bevorzugt eingesetzt. So findet es sich in Schokolade, Keksen, Teigen, Chips, Saucen, Fertiggerichten und vielem mehr.
Aber auch in Kosmetika, Reinigungsprodukten und Treibstoffen wird Palmöl großzügig eingesetzt.
Doch die Herstellung ist mit vielen negativen Auswirkungen verbunden.
Preis
Besonders der günstige Preis, der unter anderem durch die hohe Ertragskraft ermöglicht wird, und seine vielseitige Verwendbarkeit machen das Pflanzenöl so attraktiv für die Industrie. Vor Jahren und bis heute, frage ich mich, warum Palmöl in veganen Produkten verwendet wird. Für mich passt das nicht zusammen. Einen Hersteller, hatte ich vor Jahren bereits angeschrieben und bis heute keine Antwort erhalten. Auch hier scheint es nur um den „Ertrag“ von Barem zu gehen, als um den Erhalt unserer Erde.
Während im Lebensmittelbereich meist nur pflanzliche Fertigprodukte dafür verantwortlich gemacht werden, den Palmölverbrauch anzutreiben, wird im Hinblick auf die Verfütterung von Palmöl an „Nutztiere“ deutlich, dass auch Fleisch- und Milchkonsum den Verbrauch weiter ankurbeln.
Menschen
Um mehr Platz für den Anbau der Ölpalmen zu schaffen, werden regelmäßig enorme Mengen an Regenwald gerodet, Anwohner enteignet oder vertrieben.
Auch die Gesundheit und das Leben der Einheimischen werden durch die Schaffung neuer Großplantagen gefährdet: In Indonesien nutzen Palmölhersteller die natürlichen Waldbrände während der Trockenzeit, um möglichst unentdeckt mit gezielt gelegten Bränden Regenwälder für neue Plantagen nutzbar zu machen. Mit dreisten Folgen für die dort lebende Bevölkerung.
Gesundheit
Bereits schon 2009 wurde erstmals vor den in raffinierten pflanzlichen Fetten enthaltenen 3-MCPD- und Glycidol-Fettsäureestern, die in besonders hoher Konzentration in Palmöl vorkommen, gewarnt. Da bei der Verdauung Glycidol-Fettsäureestern abgespalten werden können, ist die Verbindung zu einer krebsauslösende Substanz eingestuft worden. Da Palmöl auch in Säuglingsnahrung enthalten ist, bestehe besonders für Babys die Gefahr, gesundheitlich bedenkliche Mengen Glycidol aufzunehmen.
Auch der hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren (fast 50 %) in Palm- und besonders in Palmkernöl wird von Experten kritisch gesehen, da diese zu einer Verschlechterung der Blutfettwerte führen können. Das schlechte LDL-Cholesterin kann dadurch ansteigen, die Insulinwirkung im Körper verschlechtern und zur Steigerung des Diabetesrisikos beitragen. Eine Schädigung der Gefäßwand und sogenannter oxidativer Stress können dazu führen, dass die Gefäßverkalkung begünstigt wird. Ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Wissenschaftler aus Barcelona konnten bestätigen, dass bestimmte Inhaltsstoffe krebserregend sein können. Die enthaltenen gesättigte Fettsäuren tragen zum Anstieg der Blutfettwerte bei, was zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes führen kann. Fettreiche Ernährung initiiert demnach auch das Wachstum von Metastasen.
Kritik
Aufgrund der anhaltenden Kritik an der Herstellung von Palmöl wurde 2004 auf Initiative des WWF der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) gegründet, der seit 2008 ein Zertifikat für nachhaltig produziertes Palmöl vergibt. Doch bereits im Jahr 2008 lehnten 256 Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung das RSPO-Label als „Etikettenschwindel“ ab.
Für mich persönlich gibt es keine ökologisch und sozial vertretbar angebaute Ölpalmen, weil der überwiegende Anbau über riesige Monokulturen stattfindet, wodurch immer noch Palmöl aus Regenwaldzerstörung in den Lieferketten landet.
Tiere
Seit dem Jahr 1990 hat sich die Anbaufläche für Ölpalmen weltweit verdoppelt. Um dem immer größeren Verbrauch nachzukommen wird für den Anbau der Ölpalmen großflächig Regenwaldgebiet gerodet, so wie es auch beim Sojaanbau für Futtermittelzwecke der Fall ist.
Palmöl hat für Orang-Utans schreckliche Folgen: Sie werden durch die Zerstörung des Regenwaldes verbrannt, verdrängt oder verhungern auf der Suche nach Futter. Muttertiere werden von Kriminellen getötet, die Jungtiere verkauft und versklavt. Besonders bei der Brandrodung werden Tiere oftmals schwer verletzt und müssen qualvoll sterben.
Der Orang-Utan und der Borneo Zwergelefant werden bereits als vom Aussterben bedroht eingestuft. Sollte die Ausweitung der Palmöl-Plantagen so drastisch vorangehen wie bisher, werden diese beeindruckenden Tiere und auch andere Arten in einigen Jahren von der Erdoberfläche verschwunden sein.
Die Zukunft der Orang-Utans, deren Erbgut zu 97 Prozent dem Erbgut eines Menschen gleicht, ist zum Großteil wegen Regenwald-Rodung für Palmöl, aber auch durch Wilderei, Bergbau und Wasserkraftwerke unsicher.
Umwelt
Palmöl weist auch eine sehr schlechte CO2-Bilanz auf. Durch die Zerstörung der Regenwälder wird sehr viel Kohlendioxid freigesetzt, vor allem auch dann, wenn Wälder auf Torfböden gerodet werden. Werden Torfgebiete zerstört, wird das darin gespeicherte CO2 freigesetzt.
Vermeidung
Der Verzicht auf Palmöl scheint nicht so einfach, aber fast schon möglich. Das Siegel RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) können wir keinesfalls empfehlen, da es keine Garantie für Nachhaltigkeit bietet. Die Botschaft muss sein: Weniger ist mehr, kein Palmöl ist immer unser das Ziel. Die Nachfrage nach Palmöl muss sich drastisch verringern. Deshalb nehmen wir uns die Zeit beim Einkauf, um die Inhaltsstoffe und das Kleingedruckte zu checken. Das hilft immens, denn auch bei uns sind hier und da einmal Produkte im Einkaufswagen gelandet, die im Nachhinein Palmöl enthielten. Das ist kein Weltuntergang. Wichtig ist nur, sich und seine Mitmenschen für das Thema zu sensibilisieren.
Was kann ich tun?
Wir als Verbraucher, versuchen folgende Strategien zur Vermeidung von Palmöl anzuwenden:
Vorwiegend Produkte kaufen, die ohne Palmöl auskommen.
Bevorzugt bio, frisch, saisonal und regional einkaufen.
Auf Fertigprodukte mit Palmöl verzichten.
Auch Bio-Qualität und „aus fairem Handel“ schützt nicht vor Verwendung von Palmöl.
Hinweis: Stoffe wie zum Beispiel Palmitate, Glyceryl oder Pflanzenöl können Hinweise auf Palmöl sein.
Falls es nicht anders geht am besten weniger Schokolade und Kekse einkaufen und diese in Maßen genießen, nicht in Massen.
Kosmetik-Inhaltsstoffe checken: Hydriertes Palmglycerid oder Sodium Palmate!
Vorsicht bei Waschmittel, Seifen, Kerzen…
Palmöl als Biodiesel hat eine negative Klimabilanz.
Sich kritisch mit der RSPO-Zertifizierung auseinandersetzen. Informieren!
Boykottiert das Palmöl!
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Fazit: Auch kleine Schritte in die richtige Richtung ermöglichen den Tieren und auch Menschen ein friedlicheres Leben. Wir verzichten auch weiterhin auf Produkte mit dem Logo für nachhaltiges Palmöl.
Mit meinem neuen Bild „MEERWertschätzung“ möchte ich auf die Missstände durch Abfälle in den Weltmeeren aufmerksam machen und gleichzeitig den Schutz aller Tiere ansprechen. Bewusst habe ich mir den Oktopus mit seinen drei Herzen als Empathie-Tier ausgewählt, welcher den Karpfen symbolisch vor dem Angelhaken bewahrt.
MEERWertschätzung
Künstler: Niki Dancker
Titel des Werkes: MEERWertschätzung
Entstehungsjahr: November 2024
Format: 140 cm x 60 cm
Beschreibung des Trägers: Leinwand | Holzrahmen
Verwendete Technik Material: Acrylfarbe und Pastellkreide
Nicht erst seit den jüngsten Schlagzeilen über den lebenden Kochprozess von Hummer in einer Kochsendung eines bekannten deutschen Kochs, rückt das Leid von Meerestieren wieder in den Vordergrund.
In der Tierschutz-Schlachtverordnung heißt es wie folgt: Krebstiere dürften „nur in stark kochendem Wasser getötet werden, welches sie vollständig bedecken und nach ihrer Zugabe weiterhin stark kochen muss.“ Außerdem dürfen sie elektrisch betäubt oder getötet werden. Der Tierschutzbund geht davon aus, dass die Schlachtverordnung bald angepasst wird. Dann werde die Tötung von Krebstieren in heißem Wasser hoffentlich nur nach einer Betäubung zulässig sein.
Aber nicht nur Krebse, auch Oktopusse unterliegen der qualvollen Tötung.
So gerne sie von den einen verzehrt werden, so schützenswert sind sie für andere Menschen. Denn die Bestände in freier Wildbahn sinken immens. Der Oktopus hat nicht nur acht Beine, sondern auch neun Gehirne und drei Herzen. Studien belegen, dass es sich bei dem Meerestier um ein empfindungsfähiges Wesen handelt, das Schmerz fühlt und aktiv versucht, ihn zu vermeiden.
Tintenfische gelten als hochintelligente Meeresbewohner, was ihren Fang aus ethischen Gesichtspunkten so diskussionswürdig macht. Sie verfügen über einen ähnlich hohen IQ wie Hunde, Katzen, Vögel und sogar niedere Primaten, was sie zu beeindruckenden Leistungen befähigt: Sie haben ein Kurz- und Langzeitgedächtnis, träumen, erkunden neugierig Gegenstände, können beispielsweise zählen, Behältnisse aufschrauben, Werkzeuge nutzen und sogar einzelne Menschen voneinander unterscheiden.
Auch die unendlichen Plastik- und Mülldepots auf dem Meeresgrund, machen es umwelttechnisch nicht einfacher. Vor allem Plastik in den Ozeanen ist gefährlich, weil gerade auch Tiere Abfälle essen und daran elendig verenden.
Damit das Bild mit diesem aktuellen Thema möglichst viele Menschen erreicht, mache ich bei Kunst | Online mit. Über ein like, auf einem der drei Social-Media-Kanälen, würde ich mich sehr freuen. Bis 13.12.2024 ist es zu bewerten.
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Fazit: Ich wünsche mir, dass mein Bild MEERWertschätzung Menschen berührt, vielleicht auch aufrüttelt, um in Zukunft weiteres Leid von Meerestieren zu vermeiden und den Meeresboden von Müll freizuhalten.