Ausbruch Weihnachtszirkus | Elefant
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Mit meinem Bild „Ausbruch Weihnachtszirkus“ möchte ich auf die Missstände bei der Dressur der Elefanten im Zirkus aufmerksam machen und gleichzeitig den dringenden Schutz der dort lebenden Tiere ansprechen. Natürlich gilt dies für jeden Zirkus mit Tierhaltung, doch es passt gerade jetzt in die Vorweihnachtszeit. In vielen Familien gehört der Besuch leider zur Tradition. Mein Elefant hat Stoßzähne…wundert Euch nicht, das spiegelt die vielen Jahrzehnte wieder, in welchen ich keinen Zirkus besucht habe und die Realität nicht mehr kenne. Wahrscheinlich werden sie entfernt…
Ausbruch Weihnachtszirkus
Künstler: Niki Dancker
Titel des Werkes: Ausbruch Weihnachtszirkus
Entstehungsjahr: Dezember 2024
Format: 115 cm x 85 cm
Beschreibung des Trägers: Leinwand | Holzrahmen
Verwendete Technik Material: Acrylfarbe und Pastellkreide
Werk: Groß-Bild
Beschreibung: Zu sehen ist im hinteren Teil des Bildes der bunte Weihnachtszirkus in seiner ansprechenden Farbenpracht. Doch die Idylle trügt, wenn man den vorderen Teil des Werkes im Kontrast sieht: Hier, ist der naturnahe große Elefant abgebildet, der mit Ketten an den Füßen, Fragezeichen aufwirft. Die angstvollen Menschen, an der rechten Bildseite zeigt die für sie furchterregende Szene auf… wobei dies nicht zu verstehen ist, weil sie ja die potenziellen Zirkusbesucher darstellen. Das Mädchen im Vordergrund hat durch seine freundlich hochgezogenen Mundwinkel ein fröhliches Erscheinungsbild. Sie scheint im Zirkus eine Clownrolle zu haben, zumindest deuten ihre bemalten Wangen darauf hin. Außerdem hat sie den Schlüssel für die Fußketten um den Körper, was bedeutet, dass sie dem Elefanten die Freiheit geschenkt hat. Sie freut sich einfach für ihn.
Die ältere Dame hat einen toten Fuchs um den Hals, sinnbildlich sprechend für den Widerspruch zwischen Angst vor dem lebenden Elefanten, den sie getrost im Zirkus bewundert hätte und dem toten „Kleidungsstück“, welches geliebt wird.
Unlängst wissen immer mehr Menschen, um den Dressurvorgang von Elefanten. Es ist kein unbekanntes Thema mehr unter der Bevölkerung. Trotzdem besuchen auch heute noch Menschen, und vor allem Familien mit Kindern, einen Zirkus und besonders in der Adventszeit den Weihnachtszirkus.
Mein Bild „Ausbruch Weihnachtszirkus“ ist also, brandaktuell wie jedes Jahr, dem Gedankenwandel der Menschen gewidmet, der sich um uns herum abspielt. Elefanten sind unfassbare intelligente Wesen, die es verdienen in freier Wildbahn zu leben, um ihre Instinkte und ihr Dasein ausleben zu können.
Zirkus
Der Ursprung des Zirkus reicht bis in die Antike zurück, wo kreisförmige Arenen für Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe genutzt wurden. Der Zirkus an sich ist eine Unterhaltungsgruppe, welche artistische Darbietungen wie Akrobatik, Clownerie, Jonglage und Zauberei in einer kreisförmigen Arena (Manege) aufführt. Bereits in frühen Jahren waren auch dressierte Tiere ein wichtiger Bestandteil, sind aber heutzutage bei vielen Zirkussen nicht mehr vorhanden. Jedoch nur bei vereinzelten Namensgeber. Zu viele führen Tiere in ihren Nummern immer noch vor.
Besucher
Die Besucher in einem Zirkus sind die Zuschauer, welche sich eine Vorstellung ansehen. beispielsweise zieht der Weltweihnachtscircus jährlich über 120.000 Besucher an, was der festen Tradition für viele Familien zuzuschreiben ist. Jedoch bestimmt die Größe und Kapazität des Zeltes, wie viele Personen gleichzeitig eine Vorstellung besuchen können.
Nach aktuellen Berichten wird ein Zuschauer-Rückgang in der Branche wahrgenommen!
Preis
Die Preise für den Weihnachtszirkus variieren je nach Veranstaltungsort und Sitzplatzkategorie. Einzelne Zirkusse bieten Tickets zwischen etwa 5 € und 72 € an, wobei es oft ermäßigte Preise für Kinder, Studenten, Behinderte und Senioren gibt. Diese Beiträge könnten auch getrost für gute Zwecke gespendet werden.
Tiere
Die Haltung im Zirkus von Tieren ist umstritten und in vielen europäischen Ländern sind Wildtiere bereits verboten oder eingeschränkt. Tierschutzorganisationen kritisieren, dass die Haltungsbedingungen oft nicht artgerecht sind, was zu Stress, Verhaltensstörungen und Gesundheitsproblemen bei den Tieren führt.
Platz Elefanten
Während Elefanten in der freien Natur durchschnittlich 25 Kilometer am Tag zurücklegen, ist es im Zirkus im Vergleich gleich null. Im Zirkus haben die Tiere sogar noch weniger Platz als in Zoos. Allerdings bedeuten bereits diese Haltungsbedingungen erhebliches Leid für die bewegungsfreudigen Tiere.
Gesundheit Elefanten
Das sogenannte „Weben“ bezeichnet ein gleichförmiges Bewegungsmuster, bei dem die Elefanten mit Kopf und Rüssel hin und her schwingen oder nicken. Diese Verhaltensstörung tritt bei frei lebenden Elefanten nicht auf und wird als Anzeichen für seelisches Leiden der Tiere gewertet. Nahezu alle Elefanten im Zirkus zeigen solche Verhaltensstörungen.
Kritik von Dressur
Elefanten sind Wildtiere. Damit sie die Befehle der Dompteure ausführen, müssen sie zum Gehorsam gezwungen werden. Tierquälerische Methoden wie etwa Stromstöße oder der sogenannte Elefantenhaken kommen hierbei zum Einsatz. Wenn die Tiere nicht wie gewünscht reagieren, stechen Dompteure mit einem Stock aus Metallhaken, in besonders empfindliche Stellen der Elefantenhaut. Diese befinden sich zum Beispiel hinter den Ohren, am Rüssel, an den Beinen und an den Füßen. Die Elefanten erinnern sich später an den Schmerz und gehorchen aus Angst vor der drohenden Bestrafung. Das ist wirklich unsagbar traurig.
Probleme bei der Haltung
- Stress durch ständiges Reisen
- Eingeschränkte Haltungsbedingungen
- Mangelnde artgerechte Beschäftigung
- Gesundheitliche Folgen
Tatsachen
Elefanten sind soziale, sensible und intelligente Tiere, die im Zirkus unter mangelhaften Haltungsbedingungen und einer gewaltsamen Dressur leiden. Viele von ihnen sterben dort lange vor ihrer natürlichen Lebenserwartung.
Vermeidung
Innerhalb der Familie können viele schöne tierfreundliche Dinge unternommen werden, denn unnatürliche Kunststücke, grelles Scheinwerferlicht, laute Musik, große Menschenmengen und ein ständiges Leben in zu kleinen Käfigen stehen für die meisten Tiere im Zirkus auf der Tagesordnung. Jede verkaufte Eintrittskarte unterstützt diese Art der Tierquälerei.

Alternative Angebote:
- Tierschutzorganisationen rufen die Bevölkerung dazu auf, Zirkusse mit Wildtieraufführungen zu meiden und stattdessen alternative Angebote wahrzunehmen, die nicht auf Tierleid beruhen.
- Einige Zirkusse setzen stattdessen auf alternative Shows wie Hologramme
- Bitte besuche keinen Zirkus, Zoo oder Tierpark
- Denke vor dem Kauf eines Tickets an die Folgen eines jeden Tieres
- Tiere sind nicht dazu da, uns zu unterhalten
- Besuche Tierheime und Vereine für heimatlose Tiere
- Organisiere mit Kindern und Enkelkindern Flohmärkte zu Gunsten von Tierheimen
- Entscheide Dich bewusst für tierfreundliche Alternativen
- Hunde aus der Nachbarschaft oder einem Tierheim Gassi führen
- Tiere auf dem Lebenshof besuchen
- Besuche einen Zirkus ohne Tiere
- Film-Abende, beispielsweise Dumbo anschauen
- Dokumentationen über exotische Tiere anschauen
- Tiere basteln oder kneten
- Ausgedehnte Waldspaziergänge, über Wiesen und in Gärten unternehmen
Tierschutzpädagogik
Das Bild kann also für Kindergarten, Schule oder Jugendtreffs eine Möglichkeit bieten, durch die Betrachtung und unterschiedlichen Interpretationen das Thema Wildtierhaltung im Zirkus anzusprechen.
Fazit: Auch kleine Schritte in die richtige Richtung ermöglichen den Tieren und auch Menschen ein friedlicheres Leben. Bleibt Zirkussen mit Tierhaltung fern.
Herzschatz´liche Grüße
Eure Niki ✿
