Gemüseproviant

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Ich mag das Wort Resteessen nicht, weshalb wir die Überschrift „Gemüseproviant“ gewählt haben, weil es der Proviant für die Woche sein soll. Auch wenn das Thema Resteessen heißdiskutiert wird und werden sollte, ist so ein bitterer Beigeschmack dabei. Weil eben vieles in der Tonne landet und andere Menschen davon überleben könnten. Auch in unserer Küche bleiben immer wieder mal Gemüsesorten übrig, für die es sich alleine nicht lohnen würde, ein Gericht zu zaubern. So haben wir uns überlegt, wie diese kostbare Gabe verwertet werden kann.

Wir ernähren uns gerne bewusst und möchten das auch in unseren Alltag integrieren. Am Weekend ist das kein Problem. Wenn wir nicht die Gegend erkunden, findet sich immer ein Zeitpunkt, an dem gekocht werden kann. Der eine Part schnippelt, der andere brät, es findet sich immer eine schöne Aufgabe. So kochen wir auch größere Mengen, um sie dann in Behältern einzugefrieren und sie zur Arbeit mitzunehmen, oder in der Freizeit zu genießen. So wird null Komma null entsorgt und unsere Zellen erfreuen sich auch die Arbeitswoche über, auf gesunde pflanzenbasierte Nahrung.

Das hier ist ein Beispieltag, an dem wir gerade diese Gemüsesorten für vier Tage vorgekocht haben. Ihr nehmt dafür einfach das, was ihr vorrätig habt und variiert mit den Mengenangaben, der weiteren Zutaten.

Titel: Gemüseproviant

Rezept von: uns

Besonderheit: pflanzlich, vegan

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Speiseart: vorbereitete Hauptmahlzeit

Portionen: Für mehrere Mahlzeiten

Zutaten

  • Gemüsereste: Brokkoli, Kürbis, Champignons, Frühlingszwiebeln und Porree
  • 2 Zwiebeln
  • 3 EL Tomatenmark
  • 3 TL Kurkuma
  • 3 TL Curry
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • Etwas Sojasoße
  • Pfeffer
  • 50 g Ingwer (frisch)
  • Haferquisine

Beilage

  • Reis

Zubereitung

Wir schneiden den Brokkoli, den Kürbis, die Champignons, die Frühlingszwiebeln und den Porree klein. Aber auch die beiden Zwiebeln.

Parallel kochen wir uns Reis dazu.

Das Gemüse bis auf die Zwiebeln, Champignons und Frühlingszwiebeln kochen wir in der Gemüsebrühe in einem großen Topf bissfest gar.

Die Zwiebeln braten wir an, fügen den frischen Ingwer hinein und geben kurz danach die Frühlingszwiebeln dazu.

Als nächsten Schritt die Champignons dazugeben. Wir versuchen die Gar- und Bratzeit so gering wie möglich zu halten, damit Vitamine und Geschmack erhalten bleiben. Sie variiert natürlich von Gemüse zu Gemüse. Weiche Sorten sind schneller gar als harte Exemplare.

Aus Brühe, den Gewürzen, etwas Sojasoße und Tomatenmark die Basis-Soße schaffen und zu dem Gemüse geben.

Angerichtet wird das zusammengewürfelte Gemüse mit dem Reis und einem bunten Salat ohne Grün.

Fazit: Das Essen schmeckt orientalisch scharf nach Curry und Ingwer. Den Reis haben wir nach dem Essen und Abkühlen mit dem Gemüse vermengt und in kleinen Behältern eingefroren. So haben wir die nächste Zeit immer etwas vorrätig und können uns getrost auch anderen Dingen widmen. Wie macht ihr das denn so? Kauft ihr unterwegs oder nehmt ihr Euer Poweressen von zuhause mit?

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